Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : langwierige Ohrenentzündung
Mein DSH hat nun seit 3 Monaten eine einseitige Ohrenentzündung, behandelt wurde sie ohne Erfolg mit verschiedenen Medikamenten.
Ich hoffe der gestern gemachte Abstrich bringt Klärung welches Medikament helfen könnte.
Ich vermute und befürchte dass die Erreger resistent gegen Antibiotika sind. Ist nur so eine Idee von mir.
Auslöser dieser Idee waren auch die Berichte über die genveränderten Pflanzen, beim Stöbern stolperte ich da über eine Sache die mit der hartnäckigen Entzündung meines Hundes zu tun haben könnte.
Mein Hund hat die ersten 4 Jahre seines Lebens fast ausschließlich Trockenfutter bekommen, die übliche Zusammensetzung kennt ihr ja sicher.
Mais und Soja sind fast immer enthalten.
Nun lese ich mit Schrecken auf der HP von Greenpeace dass diese Zutaten schon seit Jahren in genveränderten Form auch in Europa als Tierfutter zugelassen sind und massenhaft verfüttert werden. Eine der Genveränderungen besteht in der Resistenz gegen Antibiotika.
Die Schlußfolgerung gefällt mir überhaupt nicht: ich habe meinen Hund jahrelang über das Futter gegen Antibiotika resistent gemacht. Denn die Bakterien die immer auf dem Hund (und im Ohr) leben sind die Medikamente ja gewöhnt.
Alles Verbrecher!!!!
Durch eine liebe Person bin ich darauf aufmerksam gemacht worden dass es einen Zusammenhang zwischen Ohrentzündung und organischen Beschwerden geben könnte.
Entzündet ist stets nur das linke Ohr. Mein Hund humpelt gelegentlich links und ab und zu tränt das linke Auge. Rein "zufällig" hatte er vor 4 Jahren auch in der linken Pfote aufgrund einer Verletzung eine gewaltige Entzündung, zurückgeblieben von dem Vorfall ist eine gerissene Beugesehne am Mittelzeh (stört aber nicht, wen man es nicht weiß sieht man es auch nicht).
Ein Tip war :linkes Ohr entzündet würde auf Niere hinweisen.
Habt ihr dazu eine Meinung? Ich bin in dieser Beziehung völlig unwissend.
Viele Grüße
Heike
Hallo!
Die Ohrspeicheldrüse ist eines der wichtigsten Entgiftungsorgane und reagiert aus unterschiedlichsten Gründen mit Problemen und Entzündungen. Das können Allergien sein, Medikamente, die der Körper über diesen Kanal wieder ´los werden´will. Die Hinweise, linkes Ohr = Niere, rechtes Ohr = Fütterung etc. halte ich für sehr gewagt, denn es kann genau so gut etwas ganz anderes sein. Bei immer wieder kehrenden Ohrproblemen kann ich nur zu einer klassisch homöopathischen Behandlung raten um dem Übel auf den Grund zu gehen und an der Wurzel zu packen. Alles andere bringt sehr oft nur kurzzeitig Linderung, während zB AB an anderer Stelle im Körper den Schaden nur vergrössern.
Zum Lindern von Entzündung und Juckreiz hat sich Calendula(RIngelblumen)tinktur gut bewährt sowie auch bei akut entzündeten Ohren Propolis gut Dienste leistet.
Cleo2000
14-01-2004, 09:01
Wenn ich "chronische oder langwierige Ohrentzündung" höre denke ich als allererstes an Allergie bzw. Unverträglichkeiten.
Habe das jahrelang mitgemacht mit meiner Cleo (Golden Retriever und extrem allergisch) ... ich suche dann zuerst im Futter/Medikamente ....
Ganz wichtig: da will Dreck raus!
.... also nicht mit irgendwelchen Ohrreinigern verkleben!
Nur reinigen (ich mache das immer mit Kernseifenlauge, das desinfiziert) ...
Liebe Grüße
Katy
Hallo, Mein Collie hatte auch ständig mit Ohrenentzündungen zu tun, meine neue TA hat es dann gottseidank wegbekommen.Man konnte ihn nicht mal mehr am Kopf streichel sofort bekam er panik wenn man nur in die nähe des Ohres kam,jetzt kann man sogar die Ohren wieder kraulen und er mag es. Viele liebe Grüsse Ramona
Heike201
21-01-2004, 17:44
So, nun ist das Ergebnis des Abstriches endlich da, ich habe eben mit dem TA telefoniert.
Lest doch mal bitte meinen ersten Absatz im Eingangsposting nochmal durch, meine Vermutung war leider richtig.
Ich bin richtig deprimiert.
Er hat Pilze, Hefepilze, Staphylokokken (schreibt man dies so?) und was weiß ich für Erreger in dem Ohr - alle resistent. :(
Mein Ta will mir nun was zusammenmixen, er weiß aber nicht ob dies hilft. Er klang ein wenig ratlos und meinte ich sollte überlegen woher diese Resistenzen kommen könnten.
Ich glaube ich kopiere ihm den Beitrag von Greenpeace.
Zur Zeit wirkt er beschwerdefrei, schüttelt nicht die Ohren und hält auch nicht schief. Ob dies daran liegt dass ich ihm seit 2 Wochen, bis auf 2mal wo ich fleischmäßig pleite war *grins*, ausschließlich frisch füttere?
Hallo Heike
Ich würde Dir auch raten, einen klassischen Homlopathen aufzusuchen. Ich weiß ja nicht was Dein TA "zusammenmixen" will, befürchte aber, dass es sich dabei wieder um Chemie handelt.
Hier findest Du eine Liste, vielleicht ist jemand aus Deiner Umgebung dabei.
http://ulpc08.gsi.de/~labi/homthp.html
colliepower
22-01-2004, 09:18
Hi
würde die Ohren regelmäßig waschen ;-)
also Spülen ...
gegen Pilze wurde hier mal Manukawasser genannt ,Propolistinktur(ohne Alkohol) oder stark verdünnt , Verdünnte Calendular tinktur, Käsepappeltee, Knoblauch/Tymian Sud soll auch Fungizid sein ... . Bei enzündeten Ohren ,Schlecht heilden habe ich ganz gute Erfahrung mit Kamille/Schachtelhalm tee gemacht...
Propollistinktur wird täglich 2 mal in die Ohren getropft (ohne alkohol ) bei der anderen wird einfach das Ohr 2 Mal täglich mit gespült ...
mit dem tee ist es genau so ...
Das ist so mein Tip..
Was hilft mußt Du rausfinden ..
by Heike
Heike201
22-01-2004, 19:55
Ich habe nun den Laborbericht vorliegen, leider sagt er mir als Laien nicht so richtig viel. :mad:
Vielleicht kann ja jemand übersetzten?
Mykologische untersuchung (kulturell und mikroskopisch)
Mäßiger Gehalt Malassezia - sollen wohl die Hefepilze sein?
Bakteriologische untersuchung (kulturell mit Anreicherung)
hoher Gehalt Staphylococcus intermedius
mäßiger Gehalt ß-hämolysierende Streptokokken
Aufgeführt darunter sind dann die Empfindlichkeiten oder Resistenzen der Strptokokken.
Verschrieben gegen die Streptokokken hat er mir Berbatin Nr.1, Ohrentropfen und gegen die Hefepilze hat er mir was zurechtgemixt. Er sagte aber gleich er wisse nicht ob dies sicher helfen würde da die Erreger sich ständig verändern könnten, selbst im Verlaufe der Behandlung.
Als ich ihn darauf ansprach dass ich wegen der unsicheren Erfolgschancen eine homöophatische Behandlung in Erwägung ziehe war er erst zurückhaltend. Erst als ich erwähnte dass ich versuche mich im Net schlau zu machen und mit anderen Hundehaltern darüber diskutiere fand er diese Idee plötzlich gut.
Ich danke euch für die Tips.
Ich glaube ich werde erstmal diese zurechtgemixte Flüssigkeit und die Ohrentropfen versuchen. So als allerletzte Chance für die Schulmedizin.
Colliepower, Ohrenspülung? kippt man da einfach Tee in die Ohren? :rolleyes: Wieviel denn? Sicher keine ganzer Tasse? :D
colliepower
26-01-2004, 09:10
Hi Heike
doch ;-)
aber den Tee abkühlen lassen auf Körpertemperatur und dann mit einer Sprize in die Ohren füllen ... Ausschütteln lassen ...
wenn viel Ohrschmalz,Krusten da sind ruhig eine Ganz e (kleine) Tasse Tee verwenden ...
ich mach es immer in der Dusche ...
bye Heike
Heike201
27-01-2004, 07:53
Danke für die Beschreibung.
Warum Propolis ohne Alkohol? Ist doch Äußerlich.
Ich hab nämlich nur das mit Alkohol im Reformhaus bekommen. Sollte ich das lieber nicht nehmen?
Grüßchen
Heike
hallo
bei meinen kater hat knoblauch oel geholfen, mehrere knoblauchzehen zerdrücken und in olivenoel geben. 3 tage zugedeckt stehen lassen. und dann den durchgeseihten sud tröpfchenweise körperwarm ins ohr geben. täglich wiederholen
Hotdogss
07-02-2004, 02:32
Ronda hat auch ein ewiges Problem mit den Ohren. Ein Abstrich der vor 2 Jahren mal gemacht wurde, hat nix ergeben. Tierarzt meinte, es wäre eine Überproduktion von Ohrenschmalz. Ich war jetzt schon kurz davor zum Homöopathen oder Heilpraktiker mit Ronda zu gehen, da las ich Euren Bericht über Calendular Tinktur. Bin dann sofort zur Apotheke und habe mir sogar die Urtinktur geben lassen, die meinten es wäre bei akuten Problemen besser. Bisher hat sich noch keine Besserung eingestellt, aber es kommt mehr Dreck als bisher aus den Ohren. Außerdem schüttelt die sich jetzt nicht mehr solange wie mit Auresan akut, das ich ihr bisher gegeben habe. Denke das ist ein gutes Zeichen. Mal abwarten.
Aber jetzt habe ich noch ein Problem in eigener Sache: Auch wenn das hier ein Hundeforum ist, verzeiht mir bitte!!!
Da Calendular bei Hunden hilft in Sachen Ohrenprobleme, kann ich das eventuell auch bei mir anwenden, da ich seit heute auch Ohrenschmerzen habe. Noch sind die Schmerzen erträglich, aber ich möchte auf jeden Fall Notarzt am Wochenende vermeiden.
Hat da schon mal jemand Erfahrung mit gemacht? Ich persönlich hatte noch nie Ohrenschmerzen, immer nur meine Hunde!!
Grüße
Sylvia
P.S: Ich hoffe ich werde jetzt für mein menschliches Problem nicht erschlagen von Euch. :fahne: Dachte mir nur, was für Hunde gut ist, kann doch für Menschen nicht schaden, oder?
tt-freund
07-02-2004, 10:00
ein Fremdkörper im Ohr könnte Schuld sein. Dies kann der TA nicht sehen, wenn er nur einfach so hineinschaut. narkose um dann tief reinschauen zu können ... meist ist bei so einer langwierigen geschichte ein fremdkörper schuld.
blacksaluki
07-02-2004, 11:33
Hallo, leider hat meine eine Hündin auch ständig Ohrenprobleme. Die Chemiekeulen vom Schulmediziner brachten immer nur eine kurzzeitige Besserung, darum begann ich mich für eine naturheilkundliche Behandlung zu interessieren. Hier im Forum hatte ich den Tipp mit Calendula- Urtinktur bekommen. Diese Urtinktur hat 70% Alkohol, trotzdem ist es nicht gut mit Wasser oder Öl zu verdünnen. Öl begünstig das Pilzwachstum und Wasser ist auch unvorteilhaft, weil dadurch eine größere Feuchtigkeit im Ohr gehalten wird, was widerum ein gutes Klima für Pilze und Bakterien bietet. Die Urtinktur habe ich in ein Sprühflaschchen umgefüllt und sprühe sie so ins Ohr. Andere haben so gute Erfolge erzielt - ich leider nicht. Dann habe ich zusätzlich Propolis-Urtinktur (auch 70% Alkohol) gekauft, welche ich ebenfalls unverdünnt ins Ohr sprühe. Möglichst nur einmal sprühen, sonst wird's zuviel! Also muss man gut zielen, ist etwas schwierig wenn Hundi zappelt... Ich denke bei meiner Hündin sind die 70% Alkohol kein Problem, sie zappelt einfach weil sie etwas ins Ohr bekommt, egal ob mit oder ohne Alk. Wenn wunde Stellen im Ohr sind kann es aber brennen. Bei meiner Hündin hat Propolis leider auch nicht geholfen. Nun sind wir in homöo. Behandlung, ich hoffe so dass es irgendwann mal besser wird, meine arme Maus tut mir soo leid...
VG Gundula
colliepower
09-02-2004, 07:20
Hi
warum der alkohl verdünnt werden soll weil es in einem Offenenm Entzündetem Ohr brennt ... und das nicht zu knapp ...
ich verwende halt meist Tees zum spülen ... habe aber auch schon mit propollis tinktur gespült .. was auch noch gut ist in eine Sprühflache Aloevera zum äußerlichen Behandlung einfüllen und ins Ohrsprühen ... hilft toll gegen Entzündungen ...
bye Heike
hallo heike,
den ultimativen tip kann ich dir natürlich auch nicht geben:)), ich erzähl mal, wie´s bei uns war. shadow, unser 6 jähriger golde-rüde hat auch seit seinem 5. lj bis vor kurzem eigentlich fast durchgehend sehr starke ohrenentzündungen gehabt. dabei war sein linkes ohr immer stärker betroffen als das rechte. er hat sich dort leider sogar seine tätowierung unleserlich gekratzt:((. er hat in der zeit wo das anfing sehr viel hundeflocken bekommen (grundlage der abendmahlzeit). der ta hat auch rumgedocktert, die heilpraktikerin hat spülungen gemacht, die leider nur kurzzeitig erfolg brachten-immmerhin, die behandlungen des ta hatten nämlich gar keine wirkung. ABER: seit ich (november letzten jahres) getreidefrei füttere ist das ohr sehr viel besser geworden! obwohl shadow eigentlich lt. allergiescreening nicht allergisch gegen getreide sein soll.
hoffe, ich konnte dir damit etwas helfen.
liebe grüße
Hallöchen!
Ich kann die pflanzlichen Mittel nur weiter empfehlen.
Wenn alle Stricke - jetzt "schlagt" mich nicht gleich - wäre vielleicht eine OP von Nöten. Da die Entzündung ja schon etwas länger dauert und "frische" Luft für das Ohr einfach zur Genesung sehr gut sein würde. Der TA würde Dich da bestimmt kompetenter beraten, als was ich hier so zusammen frimmel. Liebe Grüße Kerstin
Hallo Colliepower
Mein Pudel hat einen Ohrenschmalzpfropfen (keine richtige Entzündung zusätzlich nur leichte Rötung - vermutlich durch das Kratzen) nahe dem Trommelfell - Lt. meinem TA soll das instrumenell unter NArkose entfernt werden.
Werde das natürlich vermeiden - wenn möglich.
Habe mir jetzt im Netz einige Tipps geholt, die aber leider noch keinen Erfolg brachten (Ballistol oder Epiotic, einträufeln und massieren - dann schütteln lassen)
Jezt lese ich Deinen Tipp mit der Spülung und würde das gerne versuchen. Bin aber sehr verunsichert. Bisher hörte ich immer man muss in jedem Fall vermeiden, dass WAsser - also zuviel Flüssigkeit in's Hundeohr kommt.
'Und Du machst richtige Spülungen?
Wie verhinderst Du, das die Flüssigkeit zu weit na innen dringt und dann richtige Probleme verursacht?
Welche Position soll der Kopf des Hundes haben, weährend aman einräufelt?
Hoffe, Du kannst mir da nochmal mit Details weiterhelfen
LG
Brigitte
Hallo Brigitte, das interessiert mich auch. Eröffne doch einen neuen Thread!
colliepower
28-07-2004, 11:02
hi
das problem ist wenn das Trommelfell beschädigt ist dann kommt wasser zu weit rein... dann sollte manna ber auch keine Ohrenreiniger verwenden.
Meine Schwester die Ärztin ist (mittlerweilen) sagte mir bei ihnen in der Uni wird neuerdings von Ohrenreinigern (beim Menschen ) abgeraten ..mann soll das Ohr mit lauwarmen Wasser spülen...
nur zu dem Thema kein Wasser ins Ohr ...
also ich nehme einen Balong (aus der Aptoheke zumOhrenspülen) und drücke den Warmen (körpertemperatur)Tee ins Ohr ... anfangs nur wenig und Ohr schön massieren dann so das er oben wieder raus laufen kann...
somit verschwinden die meisten beläge. allerdings hat meinHudn auch wiet hinten einen Pfropfen ansatz den ich nicht los werde :-(
aber wir packen es schon.
hinterher ohren gut austrocknen ...soweit möglich :-)
heike
Und was sollte man also nehmen wenn das Trommelfell nicht mehr intakt, also beschädigt ist? Oft weiß man das ja auch gar nicht?
Original geschrieben von
Und was sollte man also nehmen wenn das Trommelfell nicht mehr intakt, also beschädigt ist? Oft weiß man das ja auch gar nicht?
Das würde mich auch interessieren? Mit welchen Geräten untersuchen eure TÄ eigentlich?
Hallo Sylvia (Hotdogss) und alle anderen hier,
ich hoffe du liest hier mit, ich habe eben deine Antwort und "Auresan akut" gelesen, was ist denn da so drin und von welcher Firma ist das? Wirkt das gut?
Was nimmst du/ihr so zur Zeit?
Und was nehmt ihr so zur Reinigung vor Antib. Tropfen?
Viele Grüße
Hotdogss
02-03-2005, 17:47
Also, ich reinige nur mit feuchten Babytüchern von Schlecker. Ansonsten tue ich nix ins Ohr. Damit es nicht zur Überreitzung durch das Reinigen kommt, sollte ich eigentlich Calendularöl nehmen, doch Ronda verträgt das nicht.
Ich habe eine zeitlang ozonisiertes Olivenöl genommen, das hat geholfen, solange ich es gebraucht habe. Nach dem Absetzen wurde die Infektion wieder schlimmer.
Grüße
Sylvia
Hallo,
Weißt du vielleicht noch was in dem "AURESAN akut" (?) drin ist und von welcher Firma das ist (wie wirkt das so)?
Und nimmst du Feuchttücher irgendeiner besonderen Marke vom Schlecker? Es gibt ja auch so fetige Ohrentücher, daher die Frage.
Danke für deine Antworten,
viele Grüße
Hallo Hundefreunde
Also bei meinem Kaukasen hatte ich über viele Jahre immer mit dem re. Ohr Ärger.
Die Entzünduing ging mit keinem Medikament weg. Ich war bei vielen verschiedenen Ärzten und auch Heilpraktilkern. Wen es hieß "austherapiert" ich weiß0 keinen Rat mehr, suchte ich wieder woanders Hilfe. Mein TA meinte zum Schluß, es helfe nur noch eine OP Erweiterung gegen den Ausfluß kann man nichts machen.
Inzwischen war das Ohr fast ganz zu. Nur ein kleiner Spalt ließ die stark riechende Flüssigkeit raus.
Da erfuhr ich von kolloidalem Silber.
Ich fragte damals auch hier nach, ob jemand Erfahrung damit hat.
Ich probierte es aus und war erstaunt, daß das Ohr langsam besser wurde.
Nachdem er ja schon viele Jahre damit geplagt war, bin ich recht zufrieden damit. Ich gebe ihm 25 ppm Wasser ins Ohr (es stört ihn nicht und er bleibt ruhig liegen) undbewege die Ohrmuschel leicht. Anfangs kamen unheimliche Mengen Dreck heraus. Das Ohr wurde wieder offener und man konnte innen die riesige mit hartem weißem Belag versehene Oberfläche sehen. Ich schaute, daß ich wenn möglich 2x tägl. das Wasser bis zu 6 Min. im Ohr lassen konnte, Dann durfte er abschütteln und ich füllte neues nach.
Inzwischen bin ich soweit, daß es 2x die Woche reicht und das Ohr wird immer weiter. Jetzt sieht man schon wieder, daß nicht nur ein Spalt, sondern eine dreiecksform der Ohröffnung da ist.
Für ihn ist die Behandlung schmerzfrei und immer wieder lösen sich gröößere weiße Teile ab. Der äußere Teil hat sich mit schöner neuer Haut wieder einigermaßen regeneriert aber es dauert vermutlich noch längere Zeit bis er ganz in Ordnung komt. Er ist immerhin schon fast 14 und war wegen seines Ohres schon komplett taub.
Jetzt hört er wenigstens wieder einige Tonlagen. Z.B. klatschen,
Eine OP wollte ich ihm nicht zumuten, da große Hunde im Alter sehr häufig die Narkose nicht üerstehen. Aber jetzt geht es ihm soweit gut, daß er heute sogar noch gechippt wird, damit er weiterhin mit uns in Urlaub fahren kann.
Grüße
Anja mit Drago
Inge+Afghanen
10-03-2005, 07:47
Hi,
wie die "alten Hasen" hier wissen, leidet einer meiner Afghanen bereits seit jahren vor allem am linken Ohr.
Bis auf OP zur Öffnung des Gehörganges und kollodialem Silber gibt es glaub ich nichts, was ich nicht schon versucht habe.
Zu Beginn so ziemlich alle Medikamente
dann
Calendula Tinktur
Propolis
Käsepappeltee
Manuka-Wasser
etc.
Ich bin mehrfach (jeweils 2 x 200 km) zu einem Homöopathen gefahren, dabei hat sich die Sache dramatisch verschlimmert, so dass mein Hund jede Nacht zwischen 1 und 2 Uhr vor Schmerzen geschrien hat
Ich hat die Uhrzeiten der Fütterung umgestellt (Organuhr nach der TCM) - es gibt darüber einen Thread hier
Seit dem Frühjahr letzten Jahres hat der Rüde massiven Schnupfen und sein Nasensekret (vornehm ausgedrückt) permanent durch die Gegend geschleudert (Spuren davon sind sogar auf meinen Wänden und der Decke)
Nun hat mein TA mittels Bioresonanz die Allergien getestet. Ergebnis u. a. Schafwolle, Weizen, Gerste etc. und .... Platanen. Bei mir im Garten steht eine Platane und als wir einzogen, hat der Schnupfen begonnen.
Nun machen wir grad eine Bioresonanzbehandlung. 1 x wöchentlich.
Nach der 1. Behandlung hat er 3 Tage nicht geniest. Nach der 2. Behandlung 1 ganze Woche nicht geniest und nun machen wir weiter, denn ich habe auch den Eindruck, dass das Ohr sich ein bisschen gebessert hat. Ich reinige es mit reinem Aloe Vera Gel (nehm ich von meiner Pflanze ganz frisch) und er bekommt die Tropfen, die der TA mittels Bioresonanz hergestellt hat. Dazu hat er einen Abstrich von der Nase und vom Ohr gemacht, das in ein Glas gegeben und mittels dem Gerät "aufgeladen". Davon geb ich 1 x täglich je 10 Tropfen.
Inge
Ich glaube das Auresan Akut ist ja ein Mittel zum Spülen, aber was da so genau drin ist weiß ich nicht genau? Kannst du mir vielleicht weiterhelfen?
Brasack_Ursula
30-03-2005, 23:35
Hallo Heike !!
Wir können Euren Schmerz verstehen. Es gibt nichts ekligeres als Ohrenschmerzen. Lacht mich bitte nicht aus, aber meine Tochter hat da immer mit zu tuen gehabt. Bis wir auf Homöopathische Sachen gekommen sind. Seitdem sind wir Beschwerdefrei.
Ein Versuch ist es ja wert. Kann ja auf keinen Fall schaden.
Gute Besserung und LG aus Mönchengladbach
Original geschrieben von
Mein DSH hat nun seit 3 Monaten eine einseitige Ohrenentzündung, behandelt wurde sie ohne Erfolg mit verschiedenen Medikamenten.
Ich hoffe der gestern gemachte Abstrich bringt Klärung welches Medikament helfen könnte.
Ich vermute und befürchte dass die Erreger resistent gegen Antibiotika sind. Ist nur so eine Idee von mir.
Auslöser dieser Idee waren auch die Berichte über die genveränderten Pflanzen, beim Stöbern stolperte ich da über eine Sache die mit der hartnäckigen Entzündung meines Hundes zu tun haben könnte.
Mein Hund hat die ersten 4 Jahre seines Lebens fast ausschließlich Trockenfutter bekommen, die übliche Zusammensetzung kennt ihr ja sicher.
Mais und Soja sind fast immer enthalten.
Nun lese ich mit Schrecken auf der HP von Greenpeace dass diese Zutaten schon seit Jahren in genveränderten Form auch in Europa als Tierfutter zugelassen sind und massenhaft verfüttert werden. Eine der Genveränderungen besteht in der Resistenz gegen Antibiotika.
Die Schlußfolgerung gefällt mir überhaupt nicht: ich habe meinen Hund jahrelang über das Futter gegen Antibiotika resistent gemacht. Denn die Bakterien die immer auf dem Hund (und im Ohr) leben sind die Medikamente ja gewöhnt.
Alles Verbrecher!!!! :rolleyes:
Jorantah
05-04-2005, 21:55
Hallo
Habe gerade den Bericht gelesen,über das Problem mit den entzündeten Ohren.Mein Hund hat das auch ständig und das in beiden Ohren.Habe es mit Schwefelblüte zuerst trocken gemacht und tagsdarauf habe ich Ballistolöl im die Ohren geträufelt das hat beides gut gehoöfen.Man kann die Ohren auch mit Aloe Vera spülen,dazu eignet sich Aloe Vera First oder Vetrenary.Die Aloe ist die einzige Pflanze die antibakteriell,gegen Viren und Pilze hilft.
Man sollte aber keine Produkte vom Aldi oder aus irgendeinem Supermarkt kaufen denn hier gilt auch wenn Aloe draufsteht ist noch lange keine drin.Es sollte schon zu mehr als 90Prozent Aloe drinsein.Ich habe auch hier gute Erfahrungen mit den Produkten von der Fa.Forever Livings Products gemacht.
Liebe Grüße
Jorantah:)
Ich muss mich bedanken!
Lyco hat/te auch ganz arg schmerzende Ohren, man musste nur einmal dran fassen, da schrie er schon auf.
Dank euren Berichten behandelte ich ihn also mit Calendula. 3 Tropfen zweimal täglich, einmal habe ich mit warmem Wasser kräftig gespült und was soll ich sagen... heute durfte ich ihn (testweise) am Ohr ziehen ohne das er schrie!
Spitze! So ein Erfolg, ohne das ich eine TA-Odyssee hinter mich bringen musste.
Tina mit Elvis
22-05-2007, 20:48
Ich hab grade mal nachgeguckt, ob ich noch einen Aurisan Beipackzettel habe, aber ich habe das komplett weggeschmissen - tut mir leid. Sonst hätte ich die Inhaltsstoffe angeben können.
Meine beiden Cocker reagierten auf dieses Mittel ganz allergisch. Die Ohren bei beiden Hunden wurden knallrot, auch die äussere Muschel.
Wir hatten auch noch nie ein Mittel, dass dermassen chemisch gerochen hat und extrem an den Ohren haftete.
Aber es scheint momentan das Mittel der Wahl bei den TÄ zu sein - jeder hat es plötzlich in seiner Praxis.
Jeder Hund reagiert ja anders, egal bei welchem Mittel. Es wird wohl leider kein Mittel geben, dass definitv bei jedem wirkt.
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