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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Autoimunschwäche und Impfung


04-04-2004, 14:51
Hallo,
ich habe ein ziemlich großes Problem und hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Unser Sisco leidet an der seltenen Autoimunschwächekrankheit Systematischer Lupus Erythematodes (SLE) und muss daher dauerhaft Prednisolon nehmen, allerdings nur 2,5mg bei einem Körpergewicht von ca. 37 kg. Habe jetzt von verschiedenen Seiten erfahren, dass man einen Hund mit dieser Krankeit gar nicht impfen lassen sollte, was mir allerdings zu heikel ist. Damit der Impfschutz wirken kann, muss man aber die Cortisontabletten für einige Zeit absetzen. Habe jetzt die große Befürchtung, dass Sisco dann einen erneuten Schub bekommt und er dann wieder richtig krank ist. Solange er krank ist , kann man ihn aber gar nicht impfen. Es ist also ein richtiger Teufelskreis; Darüber hinaus weiss ich nicht, wie sich eine Impfung bei einem imungeschwächten Tier auswirkt. Können die Erreger, die im Impfstoff sind, eine Erkrankung hervorrufen, gegen die gerade geimpft werden sollte?
Liebe Grüße
Dani

Hanna
04-04-2004, 17:26
Hi Dani

na da bist du hier gerade richtig.

Ich selbst hab einen gesunden Hund, kann Dir also keine eigenen Erfahrungen weitergeben, aber was ich hier (und nicht nur hier) an Geschichten übers Impfen kranker Hunde ( und Deiner ist krank!) und die Folgen gelesen und persönlich mitgekriegt hab, veranlaßt mich zu dem 150%igen Statement:

nein! nein! und nochmals nein!

Ich würd mir die Spritzen lieber selbst geben lassen ( und ich bin nicht wirklich gesund) als sie meinem Hund, der sich nicht wehren kann zu geben!

Zugegebenermaßen ein emotionales Statement meinerseits.

ich denk, Du kriegst noch mehr Auskünfte.

Bis dahin, stöber doch mal mit der Suchwortfunktion.

LG
Hanna

Jutta & Beagleboys
04-04-2004, 17:57
Hi Dani,

auch von mir kommt ein klares NEIN !!!
Geimpft werden, dürfen nur gesunde Hunde, Deiner ist nicht gesund!

Warum hast Du angst, ihn nicht zu impfen? Ist er grundimmunisiert? Wie alt ist Dein Hund? Auch geimpfte Hunde können z.B. Parvo bekommen.

04-04-2004, 18:28
Hallo,
also Sisco ist 2,5 Jahre alt; bei den ersten Impfungen ging alles gut, nach der letzten vor einem Jahr ist die Krankheit ausgebrochen. Würde ihn nur impfen lassen, weil er die Krankheiten , gegen die geimpft wird, sollte er sie denn mal doch bekommen, niemals überleben würde! Werde aber auf jeden Fall jetzt erstmal Titerbestimmung machen lassen und soweit noch Impfschutz vorhanden ist, kommt eine Impfung sowieso nicht infrage.
Lg
Dani

05-04-2004, 08:12
Hallo Dani,

mein Rusty leidet unter der seltenen Autoimmunkrankheit "Morbus Addison". (die evtl. durch eine Impfung ausgelöst wurde)

Ihm geht es Gott sei Dank noch so gut, dass er noch keine Medikamente nehmen muß.

Ich werde Rusty NIE, wirklich NIE mehr impfen lassen!!!


LG
Uli, Rusty+Smilla

05-04-2004, 08:20
Original geschrieben von Unregistered
Hallo,
also Sisco ist 2,5 Jahre alt; bei den ersten Impfungen ging alles gut, nach der letzten vor einem Jahr ist die Krankheit ausgebrochen. Würde ihn nur impfen lassen, weil er die Krankheiten , gegen die geimpft wird, sollte er sie denn mal doch bekommen, niemals überleben würde! Werde aber auf jeden Fall jetzt erstmal Titerbestimmung machen lassen und soweit noch Impfschutz vorhanden ist, kommt eine Impfung sowieso nicht infrage.
Lg
Dani

Hallo Dani,

eine Impfung ist kein Schutz davor, daß er eine Krankheit nicht bekommt.
Du hast einen Hund, der nach einer Impfung erkrankt ist. Die nächste Impfung könnte er nicht mehr überleben. :(

Meine Hünding hat Epilepsie - NIE mehr eine Impfung. Schau doch mal beim TA in den Beipackzettel: "Es dürfen keine kranken Hunde geimpft werden"!!!

claudia61
05-04-2004, 09:15
genau! auch ich habe eine epileptikerin! und sie wird nie wieder geimpft.
ebensowenig wie meine allergiker-katzen!
alle tiere sind grundimmunisiert und das reicht!

und selbst die impfstoffhersteller sagen:
ES DÜRFEN NUR G E S U N D E H U N D E GEIMPFT WERDEN!!!!!

Jutta & Beagleboys
05-04-2004, 09:22
Original geschrieben von Unregistered
Hallo,
also Sisco ist 2,5 Jahre alt; bei den ersten Impfungen ging alles gut, nach der letzten vor einem Jahr ist die Krankheit ausgebrochen. Würde ihn nur impfen lassen, weil er die Krankheiten , gegen die geimpft wird, sollte er sie denn mal doch bekommen, niemals überleben würde! Werde aber auf jeden Fall jetzt erstmal Titerbestimmung machen lassen und soweit noch Impfschutz vorhanden ist, kommt eine Impfung sowieso nicht infrage.
Lg
Dani

Hallo Dani,

und wenn er die Impfung nicht überlebt ??????????

Cleo2000
05-04-2004, 09:30
Hallo Dani,

habe ebenfalls eine autoimmun erkrankte Hündin und habe sie seither (seit 2002) nicht mehr geimpft und werde es auch nicht mehr tun!

Kann das nur bestätigen:
ES DÜRFEN NUR G E S U N D E H U N D E GEIMPFT WERDEN!!!!!

Liebe Grüße
Katy

15-04-2004, 18:09
Hallo, kann mir jemand sagen, wo ich die einzelnen Inhaltsstoffe der Impfseren nachlesen kann, außer auf dem Beipackzetteln, die ich jetzt nicht habe. Unser Hund wurde letztes Jahr geimpt und zwar
NOBIVAC SHPPi
NOBIVAC LT
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße Ingrid mit Westie Happy

Sanhestar
16-04-2004, 06:03
Hallo,

lass' Dich hier im Forum registrieren, dann kannst Du im Mitgliederbereich einen Thread durchlesen, in dem die Inhaltsstoffe der Impfungen und deren Nebenwirkungen aufgeführt sind.

Ausserdem findest Du da einen übersetzten Artikel einer amerikanischen Tierärztin, die einen klaren Zusammenhang zwischen Impfungen und Autoimmunerkrankungen festgestellt hat mit entsprechenden Studien.

Auch mein Rat : NICHT mehr Impfen.

Dein Hund ist durch die Impfung an der Autoimmunschwäche erkrankt, egal, was Dir Dein TA an anderen Ursachen weiss machen will.

Gruss

Swanie
16-04-2004, 07:25
Original geschrieben von Unregistered
Hallo, kann mir jemand sagen, wo ich die einzelnen Inhaltsstoffe der Impfseren nachlesen kann, außer auf dem Beipackzetteln, die ich jetzt nicht habe. Unser Hund wurde letztes Jahr geimpt und zwar
NOBIVAC SHPPi
NOBIVAC LT
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße Ingrid mit Westie Happy


hier (http://www.vetpharm.unizh.ch/tak/tl_it_hd.htm) findest du einiges...

timsha
16-04-2004, 19:26
Hallo Ingris

Das war das volle Programm!!

SHPPi = Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten

LT = Leptospirose, Tollwut

06-07-2004, 13:29
Hallo Dani,

ich hoffe, Du kommst noch mal hierher zurück und liest das!

Du hast geschrieben, daß Dein Hund an SLE erkrankt ist. Wie wurde die Krankheit diagnostiziert und welche Symptome hat Dein Hund.

Mein Hund ist vier Jahre alt und hat ebenfalls SLE.

Gruß Patricia

marmay
06-07-2004, 16:08
Wurden bei Autoimmunerkrankungen nicht mit klass. Homöopathie schon gute Erfogle erzielt, so dass sogar das Cortison abgesetzt werden konnte?

Für mich ist sowieso klar NIE WIEDER IMPFEN

chivas
06-07-2004, 16:49
Hallo Dani

Auch ich habe eine Hündin mit einer Immunschwäche und lasse seither (3 1/2
Jahre) nicht mehr impfen, es geht ihr wunderbar.
Bei ihr wurde die Krankheit wahrscheinlich auch durch impfen ausgelöst.

Liebe Grüsse

Denise mit Chivas

11-07-2004, 10:41
Hallo,

ich habe einen Hund der an einer Autoimmunerkrankung leidet. Auch bei ihm hat es wohl nach einer Impfung angefangen. Ich habe ihn vor 2 1/2 Jahren gegen Borreliose impfen lassen, da es dort, wo wir zur Hundeschule gingen, sehr, sehr viele Zecken gab.

Nach ein paar Wochen fing er an, mit dem linken Hinterlauf zu hinken. Patellaluxtion konnte es nicht sein, da er schon für seine Zuchtzulassung darauf untersucht war. Trotzdem habe ich das noch von zwei weiteren Tierärzten durchchecken lassen. Alles ok. Mein TA vermutete erst eine Muskelzerrung. Zunächst wurde es auch wieder besser, dann aber verschlimmerte es sich stark. Wir probierten es mit Ruhigstellen, er wurde überall geröngt, Blutuntersuchungen usw. Kein Ergebnis! Danach wurde er im Kernspin untersucht. Man vermutete eine Knochen- oder Knochenhautentzündung!Er wurde weiter behandelt. Mit Cortison, Antibiotika und Schmerzmitteln. Danach gab es homöopathische Mittel, Ohrakkupunktur usw. Aber es wurde weiterhin schlimmer. Auch das Vertrauen zu meinem TA ging langsam gegen NULL. Ich setzte alle Medikamente ab.Dann begann meine Odyssee durch ganz Deutschland, von TA zu TA, von Tierklinik zu Tierklinik. Niemand stellte wirklich etwas fest, nur Vermutungen und jede anders. In dem Strß fing mein Hund plötzlich an sich fürchterlich zu kratzen. Er biß sich blutig. bekam überall kahle Stellen. Sämtliche Blutuntersuchungen, Hautgeschapsel, ... ergaben wieder kein Ergebnis. Also gab es wieder Cortison. Damit ging es ihm gut.

Mal nach vier Wochen, mal nach sechs, manchmal sogar nach 10 Wochen fing der der Juckreiz wieder an! Dann gab es wieder ein neues Cortisondepot.

Vor gut 1 1/2 Jahren war es wieder ganz schlimm. Wir machten nochmals Blutuntersuchungen und schlickten mehrere Hautbiopsien an Labore. Dort stellte man die Autoimmunerkrankung SLE fest. Da dabei der Körper gegen die eigenen Organe arbeitet, versuchten wir es mit Medikamenten aus der Humanmedizin, die Leute bekommen, die ein Organ implantiert bekommen haben. Dabei wird das Abstoßen des neuen Organs verhindert. Allerdings hat er diese Medikamentre nicht vertragen. Er hat nur noch gebrochen, nichts mehr gefressen, bekam hohes Fieber und lag teilnahmslos in der Ecke. Nach einer Woche haben wir dann die Medikamete wieder abgesetzt. Als es ihm wieder besser ging, gab es das berühmte Cortison-Depot. Alles ok.

Vor einem Jahr stellten wir bei einer weiteren Blutuntersuchung fest, daß seine Nebennierenrinde kein Cortison mehr produziert. Sobald das Depot nachläßt fängt der Juckreiz wieder an. Daher wird er wohl nicht mehr ohne Cortison auskommen.

Zur Zeit bekommt er neben dem Cotison Mariendistelextrakt für die Leber und Rimadyl. Zeitweise hinkt er immer noch und hat kaum Fell (im Winter tägt er einen Mantel und im Sommer bekommt er Sonnencreme), aber ansonsten hat er wieder viel Spaß am Leben, spielt mit unseren anderen Hunden. Ersucht sehr viel Wärme in der Sonne oder abends bei mir auf der Couch.

Im September ist wieder die Imfung fällig, die ich allerdings nicht machen werde, da es ihm auch im letzten Jahr danach viel schlechter ging.

Hat jemand einen Hund mit einem ähnlichen Krankheitsverlauf?! Wie werden Eure Hunde behandelt?! Oder wie wurde die Krankheit diagnostiziert?

Zu meinem Hund muß ich noch sagen, daß er aus einem sehr großen Wurf stammt und unterentwickelt auf die Welt kam. Wir haben ihn damals aufgepäppelt, was ja gut gelang. Ich vermute den Ursprung seiner Erkrankung darin. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?!

Lisa

12-07-2004, 09:44
Hallo Lisa,

so einen ählichen Irrweg hatten wir auch hinter uns.
Rusty's Nebennierenrinde kann auch kein (oder zu wenig) körpereigenes Cortisol produzieren.

Er leidet unter der Autoimmunkrankheit "Morbus Addison".
Rusty's schrecklicher Juckreiz wurde mit Hilfe von barf und der klass. Homöopathie fast geheilt und er leidet heute fast gar nicht mehr unter dem Juckreiz.

Zum Glück fanden wir eine TÄ (sie nimmt aber nur noch Spezialfälle an) die Rusty mit Hilfe der klass. Homöpathie behandelt.
Rusty wurde zum Glück bis zum heutigen Tage noch nicht mit Cortison therapiert.

Meine private Mail-Add. uli@Guest.de

LG
Uli, Rusty+Smilla

12-07-2004, 14:23
Hallo!
Welches Mariendistelpräparat nimmst du? Gibst du das kurweise?

Viele Grüße

Monique
14-07-2004, 07:18
Nobivac° LT
Leptospirose-Tollwutimpfstoff, inaktiviert, für Hunde
Zusammensetzung: 1 Impfdosis (1 ml) enth.: mind. 2 x 108 Keime inakt.
Leptospira canicola, mind. 2 x 108 Keime inakt. Leptospira
icterohaemoohagiae, mind. 1 I.E. inakt. Tollwutvirus Wirtssystem:
BHK-Zellen0.66 mg Aluminium, 0.1 mg Thiomersal, Spuren von Rinderserum
Natamycin, Neomycin, Polymycin B, Tylosin. Anwendungsgebiet: Aktive
Immunisierung von Hunden gegen die Leptospirose und Tollwut ab der 8.
Lebenswoche. Gegenanzeige: Klinisch kranke Hunde. Nach der
Tollwut-Schutzverordnung ist es verboten, tollwutkranke oder
tollwutverdächtige Tiere zu impfen, die noch keinen Immunschutz haben.
Jedoch können ansteckungsverdächtige Tiere, sofern sie nachweislich
(Impfpaß!) seit mindestens 4 Wochen und längstens 1 Jahr unter
Tollwutschutzimpfung stehen, mit behördlicher Genehmigung unverzüglich
erneut gegen die Tollwut geimpft werden und müssen nicht getötet
werden. Wechselwirkung: Nicht bekannt. Hinweis: Die jeweils
geltenden Bestimmungen und Empfehlungen der WHO, des Internationalen
geltenden Bestimmungen und Empfehlungen der WHO, des Internationalen
Tierseuchenamtes und der Tollwutschutzverordnung zu beachten. Zur
Beachtung: novi-vac LT ist flüssig und kann gleichzeitig als
Lösungsmittel für alle gefriergetrockneten nobi-vac-Hundeimpfstoffe
verwendet werden.
Beachte Kasten Impfstoffe. Dosierung: 1 ml entspr. Impfdosis
entspr. Inhalt eines Fläschchens, wird subkutan injiziert. a)
Grundimmunisierung: 2-malige Impfung im Abstand von 2-4 Wochen ab der
8. Lebenwoche; bei Tollwut ab der 12. Lebenswoche einmalig, b)
Wiederholungsimpfungen: jährlich. Handelsform: 1 P. à 10 Ds., 1 OP à
50 Ds.

Nobivac° SHPPi
Staupe-Hepatitis cont.-Parainfluenza-Parvovirose-Lebendimpfstoff
Zusammensetzung: 1 Impfdosis = 1 ml enth.: 103 GKID50 Canines
Staupevirus, 103 pfu H.c.c.-Virus Adeno 2, 105 pfu Canines
Parainfluenzavirus, 107 GKID50 Canines Parvovirus. Anwendungsgebiet:
Zur Schutzimpfung mindestens 9 Wochen alter Hunde gegen die Staupe,
anstesckende Leberentzündung, Parainfluenzavirusinfektion, und
Parvovirose. Einsatzempfehlung: Die Schutzimpfung mit nobi°-vac SHPi
Parvo-c erzeugt beim Hund eine aktive Immunität gegen die Staupe und
ansteckende Leberentzündung für die Dauer von mindestens 1 - 2 Jahren,
gegen die Parainfluenzavirusinfektion und Parvovirose von mindestens 1
Jahr. Durch die Schutzimpfung mit dem CAV-2-Virusstamm Manhatten gegen
die H.c.c. und "infektiöse Laryngotracheitis" werde aufgrund
kreuzimmunisierender Eigenschaften zwischen beiden Serortypen und dem
Immunschutz gegen die "canine Parainfluenza" zwei virale
Hauptverursacher des Zwingerhustensyndroms abgedeckt. Gegenanzeige:
Klinisch kranke Hunde, Hunde mit starkem Wurmbefall. Nebenwirkung: In
Ausnahmefällen können Tiere post vaccinationem allergische Reaktionen
zeigen, wie sie allgemein nach Schutzimpfungen möglich sind.
Lagerungshinweis: Bei +2ºC - +8ºC aufbewahren.
Dosierung: 1 ml = gelöster Trockensubstanzinhalt eines Fläschchens.
die gebrauchsfertige Lösung zur s.c. Injektion entsteht durch
resuspendierung der Trockensubstanz in einem Fläschchen nobi°-vac SHPi
Parvo-c mit dem Inhalt eines Fläschchens Lösungsmittel.
Grundimmunisierung: ab der 9. Lebenswoche zweimalige Impfung im Abstand
von 2 - 4 Wochen; ab der 12. Lebenswoche genügt eine einmalige Impfung.
Auffrischungsimpfungen: gegen die Staupe und H.c.c. im Abstand von 1 -
2 Jahren; gegen die Parainfluenzavirusinfektion und die Parvovirose
jährlich. Handelsform: 10 Ds., 50 Ds.

19-12-2006, 14:10
Original geschrieben von Cleo2000
Hallo Dani,

habe ebenfalls eine autoimmun erkrankte Hündin und habe sie seither (seit 2002) nicht mehr geimpft und werde es auch nicht mehr tun!

Kann das nur bestätigen:
ES DÜRFEN NUR G E S U N D E H U N D E GEIMPFT WERDEN!!!!!

Liebe Grüße
Katy

21-12-2006, 10:53
hallo dani,

du hast ja schon einige tips bekommen. also ich an deiner stelle würde NICHT mehr impfen.
meine frieda ist 10 monate alt und hat GARKEINE impfung und wird sicherlich auch keine bekommen. wir hatten mal den zwingerhusten so zwischendurch der dauerte 3 tage ansonsten gehts ihr prächtig. deine kleine ist doch eh schon grundimunisiert oder ? manche TA`s impfen ja heute noch jährlich um ihre kasse aufzurüsten.

bkbalou
21-12-2006, 11:20
Hm habe zwar "nur" eine Autoimmunkranke Katze die ebenfalls derzeit 2,5 mg Prednisolon kriegt aber ich habe ihr - auch ohne dieses Forum gekannt zu haben nach der Grundimmu keine Impfung mehr geben lassen - was sogar die TÄ befürwortet !

Jetzt musste sie allerdings wegen eines Flöhchenproblems vor 6 Wochen eine Wurmkur kriegen - ohne das Predni abzusetzen aber einfach so gebe ich definitiv nix mehr an Chemie oder eben auch Impfe.
Sie würde es wohl kaum überleben.

Lass es einfach sein der Impfstoff den dein Hund hat wird einige Jahre vorhalten.....
Übrigens hatten sie neulich bei Menschen tiere und Doktoren einen Hund der trotz Leptospiroseimpfung an Leptospirose erkrankt ist, das es 200 Unterarten des Virus gibt, man aber nur gegen einen impfen kann.....

21-12-2006, 21:39
HAb jetzt nicht alles gelesen, aber hier meine Meinung dazu:

Mein Hund hat einen Impfschaden (schwerster Allergiker durh´ch zu frühes Impfen).

er bekam die Grundimmunisierung und wurde danach NIE MEHR geimpft. Er ist jetzt 4 Jahre alt. Laut Aussage der TÄ soll er auch nie mehr geimpft werden.
Wenn du sicher gehen willst, dann lass eine Titerbestimmung machen, dann weißt du, ob er noch genügend Impfschutz hat.

Mo Peichl
21-12-2006, 21:51
Kleine Korrektur:

<<<Übrigens hatten sie neulich bei Menschen tiere und Doktoren einen Hund der trotz Leptospiroseimpfung an Leptospirose erkrankt ist, das es 200 Unterarten des Virus gibt, man aber nur gegen einen impfen kann.....<<<

Leptospiren sind keine Viren, sondern Bakterien. Von den über 200 Arten ("Serovaren"), die es davon gibt, sind nicht alle pathogen (krankmachend) für Hunde. Aber auf jeden Fall sehr viel mehr als die _zwei_, die in den in D. verfügbaren Impfstoffen drin sind. Auch bei diesen zwei kann der Impfschutz versagen.

Siehe auch Abschnitt Leptospirose in meinem Büchlein "Hunde impfen mit Verstand" (www.hundeimpfenmitverstand.de)

LG,
Mo

bkbalou
22-12-2006, 08:21
Original geschrieben von Mo Peichl
Kleine Korrektur:

<<<Übrigens hatten sie neulich bei Menschen tiere und Doktoren einen Hund der trotz Leptospiroseimpfung an Leptospirose erkrankt ist, das es 200 Unterarten des Virus gibt, man aber nur gegen einen impfen kann.....<<<

Leptospiren sind keine Viren, sondern Bakterien. Von den über 200 Arten ("Serovaren"), die es davon gibt, sind nicht alle pathogen (krankmachend) für Hunde. Aber auf jeden Fall sehr viel mehr als die _zwei_, die in den in D. verfügbaren Impfstoffen drin sind. Auch bei diesen zwei kann der Impfschutz versagen.

Siehe auch Abschnitt Leptospirose in meinem Büchlein "Hunde impfen mit Verstand" (www.hundeimpfenmitverstand.de)

LG,
Mo

Okay dann eben Bakterien :D Danke .....:flower:

zippy
27-12-2006, 16:44
Hallo,

Original geschrieben von Guest
Wenn du sicher gehen willst, dann lass eine Titerbestimmung machen, dann weißt du, ob er noch genügend Impfschutz hat. Und was, wenn der Titer niedrig oder nicht vorhanden ist? Trotzdem impfen? Das wäre Wahnsinn bei einer AI!

Meine Hunde haben bisher keine Entgleisungen des Immunsystems, und damit das auch so bleibt, werden sie so wenig wie möglich geimpft. Ich selbst habe zwei AIs, vielleicht durch eine Impfung ausgelöst, wer weiß, einen Schub möchte ich sicher nicht riskieren - oder eine zusätzliche AI, denn eine AI bleibt ungern allein.:rolleyes: Ergo: nie wieder eine Impfung für mich. Glücklicherweise darf mensch ja auch ohne Impfung verreisen und wird nicht eingeschläfert, wenn...ihr wißt schon.

Im übrigen würde ich eine Krankheit, die schulmedizinisch sowieso nicht heilbar ist, immer klassisch homöopathisch behandeln lassen!

LG
Ute