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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rückenmarksinfarkt FCE


henri
23-12-2006, 21:58
Hi @ll!
Mein Hund hatte heute morgen einen Rückenmarksinfarkt. Er ist aber nicht ganz gelähmt nachdem er mir im Wald zusammengebrochen ist, er kam nach einiger Zeit wieder hoch und hat "nur" eine Hinterhandschwäche, also kann nicht richtig laufen, kippt seitlich weg und der Schwanz hängt wie ein nasser Lappen runter.

War beim TA, Reflexe sind vorhanden. Kot absetzen geht, Urin noch nicht. Morgen früh habe ich wieder einen Termin beim TA.

Mich interessiert nun vor allem, ob von euch jemand damit bereits Erfahrungen gemacht hat. Ob es irgendwelche Zusätze gibt die helfen könnten, zB Vit. B Komplex für die Nerven. Oder ob es ähnliche Krankheitsbilder mit solchen Symptomen gibt, worüber ich mit meinem TA sprechen könnte.

coyote
23-12-2006, 22:49
Moin,

Kid, der Wäller von Petra hatte auch einen .

Sie heisst hier Petra-Kid.

Ginger
24-12-2006, 00:06
Die Hündin meiner Mutter hatte einen Rückenmarksinfakt. Allerdings mit vollständiger Hinterhandlähmung.
Erst mal bekam sie leider Kortison, bis sie ungefähr warscheinlich so war, wie dein Hund jetzt.
dann gings weiter mit Wasseralaufband, Krankéngymnastik und Akupunktur,Es dauert zwar Monate, aber jetzt ist sie gut wie wieder die Alte. Nur ein leichtes unrundes Gangwerk ist geblieben.

LG
Claudia

Beles
24-12-2006, 00:23
Hei,

darf ich 'mal fragen was das für Hunde sind die ihr genannt habt mit einem Rückenmarkinfarkt ?
Interesse weil: der Hund einer guten Freundin hatte so einen Infarkt vor ca.2 Jahren. Die Hündin ist ein sogenannter ....Butjer, offizeller Labbi-Mix, Insidern auch als Pitty-Mix bekannt. Ich brauche nicht zu erwähnen...absolut tolle Hündin, sozial einwandfrei, arbeits- und teamfreudig !!!
Die Diagnose stand sehr schnell fest, die behandelnde TÄ kannte die Problematik aus ihrer Arbeit mit Bullys + Co. Also relativ schnelle + greifende Behandlung. Die Rekonvalenz war lang, vollständig ist sie leider nicht wieder hergestellt. Aber meine Freundin hat sich 'eingerichtet' und das Leben für die Hündin ist absolut lebenswert.
Ich weiß das sie lange eine Tier-Krankengymnastin hatte, die Muskulatur ist relativ gut wieder da.

@henri
Drücke alle Daumen...

LG Barbara

Ginger
24-12-2006, 00:35
Hallo barbara

Die Hündin meiner Mutter ist eine Berner Sennenhundin. zum zeitpunkt des Infaktes war sie gut 2 Jahre alt. Ein sehr Tempramentvolle, Springfreudige Hündin. Ist sie aber immer noch. hansdampf in allen Gassen.

Sie war mit ihr sowohl in Nürnberg (TK Godbrot) als auch in Gießen bei Hr. Eckert.

beide haben unabhängig von einander gesagt, das der Rückenmaksinfakt häufig Hunde im alter von 1-3 jahren befählt, ohne Ursache kommt und NICHT Rassespezifisch ist. In Gießen haben sie gemeint, das ab häufigsten Schäferhunde zu sehen sind, die dieses Krankheitsbild haben, aber auch alle anderen Rassen.

LG
Claudia

henri
24-12-2006, 00:54
Hallo Barbara!
In meinem Fall handelt es sich um einen Irish Wolfhound, fast auf den Tag 22 Monate alt.


Original geschrieben von Ginger
Erst mal bekam sie leider Kortison, bis sie ungefähr warscheinlich so war, wie dein Hund jetzt.


@Claudia
Mein Hund auch. Wobei ich gelesen habe, dass das auch unbedingt so sein muss und zwar schnell, möglichst innerhalb der ersten 6 Stunden.

So wirklich viel weiß ich allerdings nicht. Habe vorher noch nie davon gehört oder gelesen, wurde sozusagen heute von dem Ereignis umgehauen.

Sille
26-12-2006, 20:26
Hallo,

meine Collie-Cattle Dog-Mix-Hündin hatte leider auch einen. Hervorgerufen durch einen Biss eines Pferdes in den Rücken!! Es war furcherregend, Luna war halb gelähmt, wurde mit Medikamenten behandelt, angeschlagen hat leider nichts, die Lähmung wurde immer schlimmer...

Sie musste eingeschläfert werden!!

Dabei hatte sie gerade eine Chemotherapie wegen ihres Lymphdrüsenkrebs gut überstanden.

Mir bricht es noch heute das Herz...

Alles Gute für Euren Hund!!!

Sille

henri
26-12-2006, 20:37
Danke für deine Wünsche Sille. Das tut mir leid, dass deinem Hund nicht geholfen werden konnte.
Bei meinem ist es inzwischen etwas besser geworden. Das obere Drittel der Rute hat inzwischen Gefühl und laufen und stehen geht gut. Mein Hund fällt dabei inzwischen nicht mehr um, macht nur zwischendurch so kleine Humpelzwischenschritte. Von gestern auf heute hat sich nichts mehr verändert, Kot und Urin wird zwar noch im Stehen abgesetzt, aber es geht immerhin.

Rudelmaus
26-12-2006, 20:49
Ich kenne einen Bernersennenrüde der nach langer Physiotherapie jetzt fast wieder perfekt läuft ... er war zwischenzeitlich komplett gelähmt.