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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : NochohneHund


14-10-2003, 16:11
hallo all!

hab mal ne frage, wir haben 4 frettchen zuhause (frei in der wohnung) und wollen uns gerne einen hund aus dem tierheim nehmen!

glaubt ihr geht das gut??? wenn ich mich speziell auf hunde konzentriere die keinen jagdtrieb haben, oder müsste ich da einen welpen nehmen?? habt ihr solche erfahrungen???

lg

timsha
14-10-2003, 19:02
Hallo unbekannt

Das kann man so pauschal nicht beantworten. Es kommt immer darauf an, was so ein Hund schon erlebt hat, wie er aufgewachsen ist, mit welchen Tieren er Kontakt hatte. Bei den meisten TH-Hunden ist es leider nicht möglich, den Werdegang lückenlos zu verfolgen.
Auch bei einem Welpen (Mischling) ist nicht immer zu erkennen, ob er Jagdhundeblut in sich hat. Aber von klein auf dran gewöhnt kann es doch gut gehen. Allerdings würde ich die Tiere NIE unbeaufsichtigt zusammen lassen.
Im übrigen gibt es auch z.B. Hütehunde mit Jagdtrieb, es ist also nie sicher, ob Hund jagd oder nicht.
Hunde die mit Kleintieren oder auch Katzen aufgewachsen sind, können sich trotzdem über Nachbars Katze und Hasen hermachen.

Päm
14-10-2003, 20:03
Hi,
ich hätte eher Angst um den Hund :D
Gruß,

14-10-2003, 20:10
Hallo,

das kann man pauschal nicht so sagen.

Ich hatte auch mal einen Hund der Katzen nur von der straße kannte und diese auch jagte.

Ich wollte unbedingt eine katze und habe es gewagt. und es hat auch nach kurzer zeit geklappt. Der rüde war ein Jahr alt als die katze mit 10 Wochen kam. und was ist passiert hund wollte hin katze abschlecken und hat aber erstmal eine blutige nase bekommen. aber nach kurzer Zeit hat alles geklappt,

LG leomaus

sanny
14-10-2003, 20:23
Hallo,

ich habe auch positive erfahungen gemacht.als unsere hündin maxi 2j.war, wollte mein sohn umbedingt ein zwergkaninchen haben und da man ja tierfreund ist ,kam ganz schnell ein zweites(aus dem tierheim )dazu.
da wir maxi mit 10 wochen bekommen haben,kannte ich den hund natürlich genau und wußte,das sie so gut wie keinen jagdtrieb hat. es gab von anfang an keine probleme. zuerst bekamen die hasen zwar panik beim anblick des hundes,aber mit der zeit haben sie gemerkt das der hund nur an kaninchenkötteln und nicht an kaninchenfleisch interessiert ist. ich kann hund und kaninchen zusammen in der wohnung laufen lassen ohne das was passiert:grinning3

grüße von sandra und maxi:nature:

Angua
15-10-2003, 01:52
Hallo,

also ich habe einen Hund aus dem Tierheim, sie kam mit 9 Monaten zu uns. Und ich habe 4 Wellensittiche, die so gut wie jeden Tag ausgiebigen Freiflug im Wohnzimmer haben. Meine Hündin hat (draußen) eindeutig Jagdtrieb, aber ich konnte ihr klarmachen, daß sie die Wellis nicht anrühren darf (hat ca. 3-4 Wochen gedauert).

Allerdings würde ich sie niemals mit den Vögeln alleine im Zimmer lassen, denn daß sie "im Affekt" mal zuschnappt, wenn einer ganz dicht an ihrem Kopf vorbeifliegt, kann immer passieren. Ist halt sowas wie ein Reflex würde ich sagen, da kann der Hund nichts für.
Bei meiner ersten Hündin konnten die Vögel ihr auf dem Kopf landen, die hat nichts gemacht, aber jeder Hund ist halt anders.

Viele Grüße
Birgit + Roxy

15-10-2003, 08:18
hallo

danke für die lieben antworten,
ich hab schon im tierheim angerufen und die meinten eher ich solle mir einen welpen nehmen, und ich glaube das werden wir auch tun, auch wenn ich liebend gern einen hund aus dem tierheim ein schönes zuhause bieten wollte, aber ich will nicht reskieren, dass meinen fretts was passiert, denn ich kann in der wohnung nicht immer nachrennen und schauen, denn bei mir sollen sowohl die fretts also auch der hund überall hin dürfen.

derweil dachten wir an ein labrador, ich glaube da wirds keine probleme geben oder was sagt ihr???

was füttert ihr so das euer hund gesund bleibt???

soll ich eher einen rüden oder eine hündin nehmen??? oder ist das egal???? und wie ist es mit kastriert oder sterelisieren?? besser oder nicht??

was soll ich mir vorher anschaffen, bevor der hund einzieht???

lg

Päm
15-10-2003, 08:34
Hallo,
sooo viele Fragen... :D Ich fang mal an:

was füttert ihr so das euer hund gesund bleibt??? Viele von uns füttern BARF (Biologisch artgerecht roh füttern) Das heißt v.a. Fleisch, Gemüse, Knochen und alles roh. Infos dazu findest Du hier: www.barfers.de und hier http://surf.agri.ch/dierauer/pflege.html und hier www.strolchis-seite.de Es ist ein weites Feld, frag uns einfach, wenn Du Dich dafür interessierst.

wie ist es mit kastriert oder sterelisieren?? besser oder nicht?? Auch das ist eine sehr konrovers diskutierte Frage. Meiner Meinung nach, sollte man die Hunde nicht kastrieren sofern kein medizinischer Grund vorliegt.

was soll ich mir vorher anschaffen, bevor der hund einzieht??? Hundebett, Hundedecke, Näpfe (kein Plastik), evtl. Spielzeug, Halsband / Geschirr

derweil dachten wir an ein labrador Die gelten ja als sehr verträglich und wenn ihr ihn von Kindesbeinen an habt, dürfte es mit den Fretts keine Probleme geben...?!

Gruß,

Päm
15-10-2003, 08:40
Original geschrieben von Unregistered
was füttert ihr so das euer hund gesund bleibt???
Hi, einige füttern allerdings auch hochfertige Trockenfutter. Dazu gehören wohl California Natural, Solid Gold oder Nutro. Aber da kenn ich mich so genau nicht mit aus. Ich habe nur schlechte Erfahrungen mit Fertigfutter gemacht (Hills / Markusmühle) und dann direkt auf BARF umgestiegen, dass ich mich damit nicht näher beschäftigt habe.
Alles Gute,

15-10-2003, 09:10
hmmm, jetzt überleg ich mir aber, wenn ich roh fütter, kommt der hund dann nicht auf falsche gedanken???

verfüttert ihr hühnerhälse und solche sachen roh?? ich meine die gibts ja auch getrocknet????

zuviel fleisch (roh) macht das den hund nicht agressiv???

lg

Päm
15-10-2003, 09:14
Ja, genau, wenn ich mein Steak blutig esse und Mettbrötchen und Tartar fange ich hinterher auch immer an zu beißen :D
Nein, das ist ein Gerücht, schau mal bei FAQs bei barfers.de
Bissige Grüße vom blutdürstigen Beagle Häppy :)

Petra K. Althof
15-10-2003, 09:34
Hallo???
ich hab schon im tierheim angerufen und die meinten eher ich solle mir einen welpen nehmen, und ich glaube das werden wir auch tun, auch wenn ich liebend gern einen hund aus dem tierheim ein schönes zuhause bieten wollte
Und was hindert Dich daran einen Welpen aus dem TH zu nehmen? Wir hatten in diesem Jahr mehrer Hündinnen mit ihren Welpen im TH (Frauchen war dann mit den ach so süßen Babies doch etwas überfordert). Die Welpen werden dann ab der 10. Woche nach und nach vermittelt (nach und nach damit die Mama sich langsam wieder an die Normalität gewöhnt). Auch im Augenblick haben wir wieder 6 Wochen alte Mischlinge (Mutter-Beaglegröße). Ganz oft werden 8 - 10 Wochen alte Hunde wieder abgegeben weil Allergien auftreten oder einfach weil der Hund den man am Samstag aus der Zeitung gekauft hat über das WE ins Zimmer gepullert hat.
Wenn Du also gerne einen Welpen aus dem TH haben möchtest mußt Du vielleicht ein wenig Geduld haben und 1 - 2 mal die Woche anrufen (vielleicht auch im Umkreis Deines Wohnorts), geben tut es Welpen aber immer.

15-10-2003, 12:32
hi

eigentlich nichts, aber ich wohne in OÖ und da hab ich mich schon erkundigt, leider nichts und ich könnte mir jetzt im herbst eine woche urlaub nehmen zum eingewöhnen und so.....nachher wirds schwierig!

ich bin mir ja auch nicht sicher ob sich der welpe mit ihnen versteht????

lg gabi

LaLuna
15-10-2003, 13:09
Liebe Gabi!
Eine Woche Urlaub zum Eingewöhnen?? Mit einem Welpen stelle ich mir das sehr schwierig vor. Mit einem erwachsenen Hund geht das schon eher, aber selbst da ist die Zeit sehr kurz.
Ich hatte mit meinem Rotti aus dem Tierheim damals Glück, ich konnte ihn bereits nach 4 Tagen alleine zu Hause lassen ohne Probleme, er war aber da bereits 3 Jahre alt und vom Wesen her so ausgeglichen, dass von vorherein klar war, es wird warscheinlich kein Problem geben.

Du solltest Dir vielleicht erst mal etwas Literatur zulegen über die Hundeaufzucht, Hundehaltung, Erziehung, Gewöhnung etc. Das ist immer zu empfehlen, bevor man sich einen Hund ins Haus holt. Vielleicht kann hier jemand gezielte Tipps zu empfehlenswerten Büchern geben, die sich speziell um Welpen drehen?

LG
Ingrid

15-10-2003, 13:29
Hallo Gabi!

Vergiss die Idee mit einem Welpen - da reicht eine Woche in keiner Weise. Bei meinem hat's ein halbes Jahr gebraucht, bis er stubenrein war, dann musste ich aber noch auch alle vier, fünf Stunden raus, damit er nicht in die Wohnung macht.

Und wenn du dir einen Hund aus dem Tierheim holst, dann sag denen dort, dass du Frettchen zuhause hast und wie lange der Hund allein bleiben muss, sonst gibt's möglicherweise böse Überraschungen, wenn du nachhause kommst - Möbel zerlegt, Frettchen aufgegessen oder was auch immer.

Grüße aus Wien
Susi

15-10-2003, 13:31
hi

ich hab mir schon einiges über hunde durchgelesen, über das mach ich mir keine sorgen, das problem ist, ich bekomm nicht länger urlaub, aber alleine lassen würd ich den hund eh nicht, natürlich kommt er mit in die arbeit! 1 woche eingewöhnung dachte ich mir mit gassi gehen und mit meinen fretts......

lg gabi

15-10-2003, 13:33
ach das mit dem stubenrein sein ist aufkeinenfall so arg, ich meine sowas kann passieren, aber ich hatte selber mal einen hund (welpe) und viele bekannte haben hunde und das mit dem stubenrein war mind. innerhalb 2 wochen geklärt!

15-10-2003, 13:52
Hallo,

das mit dem Stubenrein ist so eine Sache. also meine Hündin hatte damals fast 6 Monate gebraucht um stubenrein zu sein. Mein jetziger rüde war nach 4 Wochen so einigermaßen sauber.

LG leomaus

Angie+Lucky
17-10-2003, 19:53
Hi Gaby,
ich kann Dir aus eigener, ganz frischer Erfahrung (wir haben unseren Welpen jetzt seit fünf Wochen, er ist jetzt 14 Wochen alt) sagen, dass eine Woche Eingewöhnungszeit recht knapp bemessen ist. Ich hatte vom Abholtag an drei Wochen frei, mein Freund zwei Wochen. In der vierten Woche bin ich drei Tage mit Hund arbeiten gegangen. Obwohl Lucky superschnell sauber war (wir haben für die Nacht eine große Hundebox benutzt, so dass er sich melden musste, wenn er raus wollte), war die Zeit recht anstrengend und ist es noch. Natürlich ist es einfach traumhaft, so einen kleinen Möppel zu haben und es macht auch unglaublich viel Spaß mit ihm, aber wenn man auf der Arbeit alle zwei bis drei Stunden raus muss und immer schön warten, bis der Kleine auch wirklich Pipi oder Häufchen gemacht hat, da braucht man schon tolerante Kollegen/Chefs. Außerdem kann man den Welpen am Anfang nicht für fünf Sekunden aus den Augen lassen, die Stellen nur Blödsinn an:rolleyes:
Was ich damit sagen will: Am Anfang richtet sich eben alles nach dem Hund, hört sich vielleicht blöd an, aber die eigenen Bedürfnisse müssen dann schon mal zurückstehen. Wenn der Kleine JETZT Pipi muss kann man nicht sagen: Ich muss aber noch mal kurz telefonieren. Ich denke, wenn der Hund größer ist, kommt da etwas mehr Ruhe rein (hoffe ich :D).
Ich will Dir nicht vom Welpen abraten, aber man kan halt nicht planen, dass der Welpe dann nach einer Woche "funktionieren" muss.
Lucky bringt uns jedenfalls gerade erfolgreich den Unterschied zwischen Theorie und Praxis bei :D
Allerdings würde ich ihn für kein Geld der Welt wieder hergeben wollen.
Viele liebe Grüße,
Angie

20-10-2003, 08:58
hallo,

wir haben uns alles noch genau überlegt und wir möchten doch einen hund aus dem tierheim nehmen! wir haben sogar eine in aussicht, nächste woche samstag werden wir die kleine (1 jahr alt, schäfermix) holen und mal schauen ob sie sich mit unseren frettis versteht,
wenn ja ist das mal super und in der firma muss ich eben schauen ob sie sich mit dem rüden auch verträgt! etwas schwierige situation aber wir werden nicht aufgeben!

haltet uns die daumen und pfoten!

jetzt noch eine frage - ich muss drauf schauen ob die hündin positiv oder negativ auf die fretts reagiert, was heißt negativ - knurren??? oder positiv - schwanzwedeln??? bellen????

danke für euer bemühen

lg

20-10-2003, 10:39
Hallo,
ich finde es ja toll, dass du einen Hund aus dem TH nehmen möchtest, aber wenn ich deine Beiträge so lese, habe ich das Gefühl, dass du dich noch nicht so richtig mit Hundehaltung beschäftigt hast.
Hast du dir das auch alles gut überlegt? Der Hund lebt ca. 15 Jahre und ihn nur weil er nicht mehr in deinen Tagesplan passt wieder abzugebe ist sicherlich keine Lösung. Es gibt genügend Hunde ohne Zuhause.
Vielleicht kauft du dir lieber vorher mal einige Hundebücher und liest dir an, wieviel Arbeit so ein Hund macht. Und einiges über die Körpersprache der Hunde zu wissen kann auch nicht schaden.
Wenn der Hund schon ein Jahr alt ist kann es ja auch sein, dass er Marotten hat, die du ihm erst mal abgewöhnen musst, damit es auf der Arbeit überhaupt mit ihm funktioniert. Ich habe ehrlich gesagt kein gutes Gefühl bei der Sache und hoffe, dass du nur 4 und nicht 8 Stunden arbeiten gehst, denn sonst könnte ich mir schon vorstellen, dass du arge Probleme bekommst.
Vielleicht machst du lieber noch ein bißchen Theorie und überlegst dir die Anschaffung noch mal. Es spricht ja auch nichts dagegen, dass du dir erst nächstes Jahr einen Hund anschaffst, vielleicht wenn du ein bißchen länger Urlaub hast.
LG Nicole

20-10-2003, 11:31
hallo

es ist ja so, dass ich mir nicht unüberlegt ein hund anschaffe, weil wenn das so wäre hätte ich schon längst einen hund! für das bin ich ja da und informier mich und les mir die anderen beiträge durch und kauf mir bücher - wenn wir den hund haben, dann ab in die hundeschule, vielleicht kannst nach hinten losgehen, aber wenn nicht?? warum nicht?

ich bin 8 stunden berufstätig, ja und?? manche nehmen den hund nicht einmal mit und lassen ihn daheim, wir wollen nie kinder haben, also werde ich wahrscheinlich immer einen 8 stunden job haben, soll mich das jetzt daran hindern einen hund zu nehmen???

freu mich über antwort und kritik!

lg
ps: wär nett wenn man mir meine frage beantwortet

20-10-2003, 12:24
Hi!

Leider hab ich überhaupt keine Ahnung von Frettchen, wie die auf Hunde reagieren, aber bezüglich Körpersprache von Hunden kann ich dir sehr das Buch "Calming Signals" von Turid Rugaas, da findest du jede Menge darüber, wie Hunde welches Gefühl zeigen.

lg
Susi

20-10-2003, 15:22
Hab ich noch vergessen: Vielleicht fängst du besser mit dem Lehrbuch der Hundesprache" von Anders Hallgren an. Ich hab gerade nachgeschaut, da sind allein zur Sprache der Rute neun verschiedene Abbildungen drinnen.

Du siehst also, das alles hier im Forum zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen - damit wurde schon eine Ungemenge von Büchern gefüllt und man könnte wohl ein eigenes Forum nur über die Körpersprache des Hundes machen, ohne dass es langweilig wird.

lg
Susi

20-10-2003, 15:27
danke für die tips!

eine frage hab ich vergessen!

würde die situation besser aussehen wenn ich mich speziell auf hunde kozentriere die sich mit katzen verstehen????

lg

leomaus
20-10-2003, 15:38
hallo,

man kann nicht pauschl sagen diese Hunderassen vertragen sich mit Katzen oder nicht. man kann das nicht von der Rasse abhängig machen.

Wenn du einen erwachsenen Hund nimmst kann man dir darüber auskunft gegeben oder ob er katzenverträglich ist bzw mit Kleintieren.
Es gibt auch viele Hunde die draußen alles jagen und in der Wohnung alles akzeptieren.

würde sagen es ist erziehungssache und nicht rasseabhängig

Lg leomaus

20-10-2003, 21:52
Hallo,

ich habe die Beiträge zu diesem Thema alle gelesen und frage mich, warum ihr euch einen Hund anschaffen wollt, wenn ihr ganztägig berufstätig seid. Da kannst Du doch nicht ständig während der Arbeit rausgehen zum Gassigehen, bisschen Toben muss auch mal zwischendurch sein, usw.
Also, wenn man das Planen kann, wartet doch lieber, bis ihr ein bisschen mehr Zeit habt. Wir alt seid ihr denn?
Ich spreche da aus Erfahrung, weil ihr dem Hund ja auch gerecht werden müsst mit Ausbildung, spazierengehen usw., da sind eure Frettchen ja wahrscheinlich nicht immer mit dabei und schon habt ihr ein schlechtes Gewissen diesen Tieren gegenüber.
Ich spreche da aus Erfahrung, mein Mann hat seinen Hund mitgebracht (Ex-Frau war halbtags berufstätig) und wir beide ganztags. Da kommen auch mal Überstunden vor, Urlaub kann nicht genommen werden usw. - da zerreisst man sich ganz schön.
Zum Glück haben die Eltern meines Mannes den Hund tagsüber betreut. Aber freiwillig in der Situation einen Hund anschaffen, finde ich ehrlich gesagt, ziemlich daneben.
Ausserdem hört es sich nicht so an, als wenn ihr euch wirklich schon lange mit dem Thema Hund auseinandergesetzt habt.
Aber naja...
... oder schreibt man so etwas in diesem Forum nicht?
Ist jedenfalls meine Meinung.
Gudrun

Johanna & Lucy
20-10-2003, 22:47
ich kann gut verstehen, dass ihr einen Hund haben wollt.:) Ich denke aber auch, dass es nicht so einfach ist, voll berufstätig zu sein und dann noch dem Hund mit längerem Spazierengehen, Training und geistiger Beschäftigung gerecht zu werden.

Wir haben unsere Lucy nur deswegen anschaffen können, weil in unserer großen Familie zusätzlich zu meiner Mutter noch drei von uns Kindern bereit sind, regelmäßig "Hundedienst" zu übernehmen, d.h. am Nachmittag mindestens eine Stunde einen Ausflug zu unternehmen. Ich selber gehe zusätzlich noch in eine Agility-Gruppe und immoment auch in einen Unterordnungskurs.:dizzy:

Wenn man immer "dran" ist nach einem langen Arbeitstag und eigentlich oft müde ist, kann ich mir vorstellen, dass einem bald die Lust und Kraft ausgeht. Außerdem gibt es ja auch immer noch andere Dinge zu erledigen oder Interessen, auf die man nicht ganz verzichten möchte und kann.

21-10-2003, 08:38
danke für eure hilfe! tut mir leid das ihr so denkt!

lg

sanny
21-10-2003, 14:53
Hallo,

muss mich meinen vorrednerinnen da anschließen. ich habe das glück das ich nicht arbeiten gehen brauche. kann mich also um kind, mann ,hund,haus, großen garten u.s.w. kümmern.wenn ich mir vorstellen würde,was manchmal für ein chaos ausbrechen würde, wenn ich auch noch ganztags mit arbeiten gehen würde....
da würde wahrscheinlich so manche runde mit dem hund kürzer ausfallen als sie sollte. das möchte ich aber weder dem hund noch uns antun.


viele grüße von sandra und maxi:nature:

Bärbel
21-10-2003, 15:21
Hallo,

tja ich kann es auf eine Art verstehen Du einen Hund haben möchtest. Auch wenn ich Dir nichts Neues erzähle, überlege es Dir gut :confused3 Vorallem Finger weg von einem Welpen. Ich spreche da aus Erfahrung. Mit einer Woche kommst Du auf gar keinen Fall hin. Unser Lucky ist jetzt 5 1/2 Monate und seit dem 28.09.03 bei uns. Man muß immer noch hinter ihm her sein und aufpassen und wenn er spielen will dann will er eben, das läßt sich nicht programmieren. Oder meinst Du so ein kleiner Hund legt sich 8 Stunden ins Büro und schläft. Grundsätzlich ist der Gedanke einen Hund mit zur Arbeit zu nehmen nicht falsch, aber das geht nur langsam und nicht nach einer Woche. Ich gehe auch arbeiten und kann ihn auch mitnehmen. Aber dafür ist es noch zu früh. Außerdem soll er nicht immer mit nur wenn er mal nicht zu Hause bleiben kann über längere Zeit. Ich habe das Glück, daß meine Eltern nebenan wohnen und so ist er tagsüber bei ihnen. Tja es tut mir Leid, daß soviele dagegen sind, aber vielleicht findest Du einen Funken Warheit in unseren Berichten. Es heißt ja nicht das Du nie einen Hund haben sollst.

:fahne: Tschau

Päm
21-10-2003, 15:25
Hallo,
unser 1. Hund war 6 Jahre alt, ein Jagdhund (Dackel), aus dem Tierheim und ein Fundhund und wir haben ihn trotz der 2 Katzen mitgenommen und es hat super funktioniert. Die 3. Katze wurde dann direkt gesäugt, weil Shorty scheinschwanger war. Ich hab immer Vollzeit gearbeitet, konnte Shorty aber mitnehmen und Häppy jetzt auch. Sonst wär´s natürlich lange alleine, so 8 Stunden. Habt ihr keine Nachbarn, die mal nach schauen mögen...?

timsha
21-10-2003, 18:04
Hallo

Da ich alleine bin und die leckeren blutigen Sachen für die Hundchen verdienen muss, kann ich Dir auch sagen, dass 1 Woche viel zu kurz ist!!

Ich habe bei beiden jedesmal 3 Wochen Urlaub genommen und vom ersten Tag an dass Alleinebleiben geübt.
Timor war in jeder Hinsicht pflegeleicht, nach knapp einer Woche stubenrein und auch mit dem Alleinebleiben gab es keine Probleme. Er hat in der ersten Woche, in der ich wieder arbeiten war, nur etwas Tapete im Flur abgerissen.

Bei Shari sah die Sache schon etwas anders aus: Es dauerte fast 2 Monate bis zur Stubenreinheit und sie hat, obwohl Timor bereits da war, den Türrahmen des Badezimmers ziemlich zugesetzt.

Um allen Spekulationen vorzubeugen: Ich wohne 5 Min. Fußweg vom Büro weg und kann in der Mittagspause mit meinen Hunden eine Runde drehen.:fahne:

LaLuna
21-10-2003, 19:31
Hallo!

Bei uns sind auch beide voll berufstätig und wir haben trotzdem 2 Hunde. Ich gehe morgens vor der Arbeit mit beiden raus, mittags komm ich heim und wir gehen eine kleine Gassirunde. Nachmittags nach der Arbeit geht wer am ehesten zu Hause ist eine grosse Runde mit den beiden und abends vor dem Schlafengehen gibts nochmal einen kleinen Pipigang. Wir machen das nun so seit knapp 3 Jahren und uns gehen weder Kraft noch Lust aus. Klar gibt es Tage, wo man morgens nicht raus möchte aber die gibts auch bei Hundehaltern die nicht zur Arbeit müssen.Im Gegenteil, ich kenne einige Beispiele wo Hundehalter immer zu Hause sind, die aber denken, ein kleiner Spaziergang am Tag reicht schon aus, weil der Hund ja eh in den Garten kann. Letztens traf ich eine ältere Frau, die sich brüskierte, weil ihr 9 Monate alter Labbi nun nicht mehr in den Garten machen wollte und quasi einen Spaziergang von ihr fordert. Also hier zu pauschalieren fände ich ein wenig einseitig!

Klar kann es also auch so funktionieren und unsere Hunde kommen denke ich schon auf ihre Kosten. An den Wochenenden und im Urlaub verbringen wir fast alles an Zeit zusammen und auch sonst wird Freizeitgestaltung etc. immer mit Rücksicht auf die Hunde geplant. Fahren wir im Urlaub weg, dann nur und ausschliesslich mit Hunden.

Wenn Du zu alle dem bereit bist und es Dir vorstellen kannst, wieso also nicht?

LG
Ingrid

timsha
21-10-2003, 21:00
Hi Ingrid

So sehe ich es auch!! Meine gesamte Freizeit gehört meinen Hunden, da gibts auch schon mal Absagen an die Eltern, wenn ich da zum Mittagessen kommen soll.

Nachmittags ist unsere große Runde angesagt, die, je nach Jahreszeit, schon mal 3 Stunden dauern kann. Am WE waren es auch schon mal 7 Stunden.
Ich bin/war nie ein Kneipen- oder Discogänger, daher hatte ich auch damit nie Probleme.
Wenn ich wirklich mal abends essen gehe, dann kommen die Hundis mit, die sind das von klein auf gewohnt.

In den zwei Jahren, in denen ich keinen Hund hatte, fiel ich vom Bett ins Büro, von dort auf die Couch und dann wieder ins Bett. Dies war auch der Grund, dass ich mir, als es wieder möglich war, wieder einen Hund geholt habe.

Übrigens habe ich dieses Jahr 40jähriges Jubiläum, was das Zusammenleben mit Hunden betrifft.:D