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  #41  
Alt 11-10-2012, 13:14
Ni_kk_i Ni_kk_i ist offline
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Hallo!

Och wir sind eigentlich gar nicht weitergekommen, ausser dass wir festgestellt haben, dass der Hund keinen Reflux hat und die Bauspeicheldrüse bestens arbeitet, ebenso Vitamin B und die Schilddrüse perfekt sind..

Bei meiner ist es eher so was Psychosomatisches, wobei sie mit dem Atemwegen empfindlich ist.

Weitere Ideen sind enosiophile Bronchitis oder ganz einfach ein Impfschaden.

Meine Hündin ist im September bei einem harten Rennen gelaufen und hat es gewonnen...

Also weiterhin: BAHNHOF.

LG
Nikki
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  #42  
Alt 11-10-2012, 13:24
Frittata Frittata ist offline
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Hui, das ging ja fix

Hast du das Kontraströntgen machen lassen oder wie habt ihr Reflux ausgeschlossen?

Ich versuche momentan basisch das Futter zu ergänzen, mit Gerstengras und Basentabletten. Ob jetzt noch der hundertste Versuch scheitert, darauf kommt es ja auch nicht mehr an....

Ich sehe so viele Parallelen zu deinem Hund, die in kein Krankheitsbild passen, besonders die Inkontinenz an manchen Tagen passt doch mal gar nicht...

Schön, das dein Hund ansonsten so fit ist und auf Rennen gehen kann!

LG Frittata
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  #43  
Alt 11-10-2012, 13:49
Ni_kk_i Ni_kk_i ist offline
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Der Hund hat sich einfach nie mehr stark verschluckt. Wir haben uns das Kontraströntgen daher gespart. Es tritt zu unspezifisch auf.... daher wurde erstmal ein Bauchspeicheldrüsenprofil gemacht und das Vitamin B gecheckt.. Ergebnis: alles super.

War ja wieder mal nix Neues. Am Ende dieser ganzen Krankheitsgeschichte weiß ich nur eins: mein Hund ist "top gesund"..

Inkontinent waren beide Hündinnen nie mehr, seit ich abundzu Ursalz ins Futter gebe. Es kann sein, dass das einfach gefehlt hat.

Sie hat ihre Husterei/Würgerei aber auch perfektioniert. Wenn sie etwas haben möchte, oder mich beschleunigen möchte (zB beim Futtermachen) dann fängt sie an. Genauso wenn es um Aufmerksamkeit geht. Wir haben es nun zu Hause auf eine Quietsche-Ente umgelenkt.. klingt etwas komisch ich weiß

In der Arbeit ist sie nun auch für längere Zeit in einen anderen Raum gesperrt, einfach dass sie mich und Arbeitskollegen nicht mehr auslösen kann wenn ihr zB langweilig wird und alle "och du aaaaaarmer Hund" sagen, wenn sie hüstelt.

Wir können nur eins sagen: Der Hund würgt bei Aufregung und ist empfindlich mit den Atemwegen.

Wir geben momentan Thymian + Isländisch Moos als Tee mit Honig (inkl. Gabe der Kräuter). Ebenso wie hochdosiertes Vitamin C (derzeit 2400mg/Tag) über 6 Wochen. Im Raum steht noch der Verdacht, dass es Hepatitis sein könnte... aber die Untersuchung wünsche ich mir dann zu Weihnachten oder so. Ich hab einfach kein Geld mehr nach dem Untersuchungs-Marathon. Irgendwann muss Schluss sein und wenn der Hund zu solchen Leistungen fähig ist, dann kann es einfach nichts Ernstes sein.

Wie ist es denn bei euch? Erzähl doch mal ein wenig von eurer Geschichte!
Welche Untersuchungen wurden gemacht?
Wie sind die genauen Symptome?
Wann treten diese auf?

LG
Nikki
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  #44  
Alt 11-10-2012, 14:13
Frittata Frittata ist offline
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Beiträge: 41
Puhh, wo soll ich da anfangen?

Angefangen hat alles mit Sodbrennen, das trat das erste mal ein halbes Jahr nach der Vermittlung nach Deutschland auf. Anfangs war es nur alle Monate mal, mittlerweile (1,5 Jahre später) hat es sich hochgesteigert auf fast jeden Tag.

Symptome
  • Sodbrennen seit 1,5 Jahren (Schlucken, panisches Gras fressen), mittlerweile fast täglich, hauptsächlich nach dem Aufwachen/Nachts
  • Unverträglichkeit auf Getreide jeder Art (Blähungen, Magengeräusche, Erbrechen, Durchfall)
  • häufiges Röcheln beim Schlafen zB wenn der Kopf flach auf dem Boden liegt
  • sehr empfindlicher Hals, hustet schnell
  • Inkontinenz bei Nassfutter/Selbstgekochtem
  • generell nicht besonders fit

Diagnostik
  • Röntgen Abdomen --> ohne Befund
  • Bluttest Bauchspeicheldrüse --> 2x positiv
  • Kotuntersuchung --> negativ
  • Futtertagebuch über 1 Jahr --> keine Muster erkennbar
  • Bluttest Schildrüse --> negativ

Diagnose
  • 01/12: akute Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • 09/12: akute Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • 09/12: Vitamin B12 Mangel --> bekommt jetzt wöchentlich B12 Spritzen

Medikamente:
  • Ulcogant bei erstem Schmatzen gegen Sodbrennen
  • MCP bei Bauchschmerzen
  • Enzyme zum Futter

Wahrscheinlich habe ich noch einiges vergessen. Fakt ist, das die TA mir bis auf die BSD-Erkrankung auch immer einen kerngesunden Hund bestätigen....

Die BSD kann ich gut durch die Fütterung beeinflussen, das SB kriege ich leider nicht in den Griff, weil es ohne Muster auftritt.

LG Frittata
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  #45  
Alt 11-10-2012, 14:18
Ni_kk_i Ni_kk_i ist offline
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Was genau wurde denn beim Bauchspeicheldrüsenprofil festgestellt?
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  #46  
Alt 11-10-2012, 14:24
Frittata Frittata ist offline
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Ort: 67
Beiträge: 41
Das hier waren die Ergebnisse im Januar:

Catalyst Dx
AMYL 1382 U/L (Referenzbereich 500-1500)
LIPA 5533 U/L (Referenzbereich 200-1800)

SNAPshot Dx
cPL Abnorm


Also die Lipase extrem hoch und sie bekam dann drei Tage Infusionstherapie.
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  #47  
Alt 11-10-2012, 16:33
Benutzerbild von juljet
juljet juljet ist offline
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Beiträge: 51
Es wurde schon angesprochen, aber ein zuviel und ein zuwenig an Magensäure machen fast identische Beschwerden, bei meiner ältesten war es wahrscheinlich zu wenig Magensäure, am Anfang dachte ich auch an einen Reflux. Auch immer wieder Grasfressen und auch mal gelbes Erbrechen, aber meist nach Knochenfütterung. Gebe jetzt ungefähr seit einem halben Jahr Apfelessig ins Futter und seit dem sind die Beschwerden nicht mehr aufgetreten. Vielleicht auch einen Überlegung wert.
__________________
Liebe Grüße Angelika und die Mädels (Daily, Jule und Jette im Herzen
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  #48  
Alt 01-11-2013, 23:23
Benutzerbild von Lucy Lu
Lucy Lu Lucy Lu ist offline
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Registriert seit: Jan 2012
Ort: Rheinland Pfalz
Beiträge: 96
Ich muss auch nochmal auf dieses Thema zurückgreifen. Auf meine Hündin passt das im Moment auch ziemlich genau. Kann man denn das zuviel oder zuwenig Magensäure irgendwie feststellen? Bei uns kommt noch hinzu, dass sie recht viel trinkt aber Blutwerte sind in Ordnung. Ich hatte nämlich schon an Diabetes und Niere gedacht. Sie hustet und würgt auch nach jedem Aufstehen ziemlich schlimm. Wenn sie erstmal auf ist und rumläuft ist es gut. Da sie aber tagsüber oft mal irgendwo rumliegt, kommt das würgen ziemlich häufig vor. Omeprazol hat nichts geholfen bei uns und mein TA war damit auch nicht sehr froh. Gebe ihr jetzt noch Haferschleim und Heilerde aber bisher hilft das auch nicht so richtig. Deshalb die Frage ob man überhaupt feststellen kann ob zuviel oder zuwenig Magensäure das Problem ist.
__________________
Lieben Gruß

Sarah mit CKCS Lucy und Jeany im Herzen
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  #49  
Alt 04-11-2013, 19:30
Benutzerbild von baluese
baluese baluese ist gerade online
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Registriert seit: Sep 2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 877
Hallo,

eine Frage am Rande, weil ich hier schon mehrfach gelesen habe, dass Omeprazol nicht half......wir groß bzw. schwer ist Dein Hund?

Bei zu hoher Dosierung führt Omeprazol bei manchen Hunden zu Übelkeit und noch häufiger zu Blähungen ( auch beim Menschen)- bei meinem Hund half es, die Dosierung auf die Hälfte der empfohlenen Dosis zu verringern.

Wenn Dein Hund klein bzw. leicht ist, musst Du die Tabletten teilen. Das funktioniert jedoch nur bei den verschreibungspflichtigen Varianten "Nexium mups" oder "Antra mups", da bei denen der Wirkstoff speziell in der Tablette verkapselt ist.

Bei allen frei verkäuflichen Mitteln wird der Wirkstoff, wenn er mit Magensäure in Berührung kommt ( und das passiert bei einer geteilten Tablette)zerstört...und es hilft nicht mehr.

Omeprazol hilft schon im akuten entzündlichen Zustand sehr schnell......als Dauermedikament war es mir auch nicht recht.....wir kommen mittlerweile mit Leinsamenschleim zur Nacht und Siliceagel zur morgendlichen Cortisongabe dazu ganz gut klar.

Gute Besserung wünscht Barbara mit Morris und Lenny
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