Impfungen
aus neuer Sicht
Vortrag
von Dr. med. vet. Richard
H. Pitcairn,
während eines Tierärzte-Kongresses in Minneapolis 1993
Deutsche Übersetzung von Silvia Dierauer
Ich möchte Ihnen in diesem Vortrag Impfungen aus einer neuen Sicht in
vier verschiedenen Aspekten darlegen. Zuerst möchte ich Ihnen erzählen, wie
ich während meiner klinischen Erfahrungen zum Schluß kam, daß Impfungen als
ursprüngliche Verursacher einen wichtigen Einfluß auf viele meiner Fälle
hatten. Zweitens werden wir aus homöopathischer Sicht die chronischen Impfschäden
bzw. Vakzinose ansehen. Drittens möchte ich Ihnen zeigen, wie sich Impfschäden
im Hund und in der Katze manifestieren können. Viertens werden wir die
Effektivität von Impfungen in Frage stellen – erreichen sie wirklich das, was
wir von ihnen erwarten?
Wir sehen uns diese Frage auch vom Standpunkt des Homöopathie-Praktikers
und nicht vom Standpunkt der Schulmedizin an, die annimmt, daß Impfungen nützlich
und sicher und Nebenwirkungen selten sind. Die meisten von uns wissen, daß
durch Impfungen verursachte Krankheiten – wie Immunerkrankungen,
Blutstoffwechselerkrankungen und Krebsbildung – in der letzten Zeit auch die
Aufmerksamkeit der Allopathischen Mediziner erregt haben. Auf jeden Fall, die
Meinung, daß diese Fälle Ausnahmen eines generell sicheren Verfahrens sind,
ist nicht der Standpunkt, den ich Ihnen heute darlegen möchte.
Einführung
Mein Eindruck über den Einfluß von Impfungen bei Krankheiten
entwickelte sich sukzessiv während den letzten Jahren. Ich begann meine homöopathische
Praxis, ohne daß mir Impfungen als ein einflußreicher Faktor bewusst gewesen wäre.
Ich betrachtete die Gesamtheit der Symptome in einem Fall und wählte das dem
Bild entsprechende Mittel, welches das Simili zu sein schien. Dies ist das
klassische homöopathische Vorgehen und normalerweise eines, das Erfolg
versprach. Obwohl in einigen Aspekten eine Verbesserung sichtbar wurde, trat
keine Heilung ein. Manchmal, obwohl der Fall über längere Zeit bearbeitet
wurde, zeichnete sich das Bild der Thuja ab, die sobald eingenommen, den so
schwierigen Fall löste.
Was ist nun das signifikante Thema von Thuja? Thuja ist das wichtigste
Mittel für einen Zustand, der durch Impfungen hervorgerufen wurde. Weitere in
diesem Zusammenhang stehende Mittel neben noch anderen sind: Sulphur, Mezereum,
Malandrinum, Sarsaparilla, Carconosin und Silicea.
Malandrinum und Carcinosin sind interessante Mittel, weil es sich hier
um Nosoden handelt – das erstere von Pferden, die an Mauken litten, das
letztere stammt aus Krebsgewebe vom Mensch. Thuja, Mezereum und Sarsaparilla
sind pflanzliche Mittel, Thuja vom Lebensbaum (Arbor vitae), Mezereum ist
bekannt als Seidelbast, Sarsaparilla (Smilax regelii) ist ein Heilkraut. Das
Element Sulphur und Silicea, die Kieselsäure sind Mineralien. Damit haben wir
hier Vertretungen aus allen großen Medizingruppen der Homöopathie.
Es dämmerte mir allmählich, daß der ursprüngliche Grund der Probleme
meiner schwierigen Patienten von Impfungen verursacht wurde. Deshalb war es für
die Mittelsuche effektiver, die Rubrik 'Auswirkungen der Impfungen'
hervorzuheben. Auf diesem Weg machte ich Fortschritte in einigen sehr
frustrierenden klinischen Fällen.
Lassen Sie mich Ihnen einige nützliche und erfolgreiche Fälle für den
Gebrauch von Thuja vorstellen.
Fall 1: Jack: Zehn Monate alte Hauskatze, männlich. War krank seit dem
er als Kätzchen im Alter von 12 Wochen aufgefunden wurde. Symptome vor allem
Fieber, Durchfall und Erbrechen. Damit verbundene Symptome waren rote
Mundschleimhäute, zurückbehaltene Milchzähne, heftiges Atmen, Durst,
geschwollene Halslymphknoten, seltsamer Appetit (Zimtgebäck, Datteln), Blut an
der Penisspitze, schleckt an Genitalien, Schlittenfahren und sehr stark
riechender Urin. Als er mit sieben Monaten kastriert wurde, entwickelte er
Fieber, Angst vor Geräuschen, Zittern, warmer Kopf, erweiterte Pupillen,
bleiche Mundschleimhäute mit roter Linie entlang den Zähnen, Appetitverlust,
Gier auf Plastik, Kartonschachteln und Zimmerpflanzen, außergewöhnliche,
hysterische Furcht vom dem Draußensein, trockener Kot mit Verstopfung,
hervortretendes drittes Augenlid, Schmerzschreie vor dem Ablassen von flüssigem
Stuhl, und Erbrechen jedes getrunkenen Wassers. Mehrere homöopathische Mittel
wurden verabreicht während seiner Krankheit mit manchmal vollständiger
Verbesserung, fast bis normal. Jedoch kamen die Symptome immer wieder zurück
und das vorher verabreichte Mittel half nicht mehr. Basierend auf den Symptomen
des chronischen Durchfalls von explosivem Kot mit vielen Gasen, die ein
knatterndes Geräusch beim Koten verursachten und den Schmerzschreien vor dem
Urinieren wurde diesem Kater Thuja C30 verabreicht. Der Kunde berichtete von
einer fast sofortigen Verbesserung zu 97% innerhalb von wenigen Stunden. Der
Kater blieb von fast allen dieser Symptome seit dieser einzigen Gabe von Thuja
verschont.
Fall 2: Jerri: Dreieinhalb Jahre alter Chow-Mischlingshund. Räudemilbe
und immer wiederkehrende Ohrenentzündungen während 2 ½ Jahren. Allopathisch
behandelt ohne Erfolg (Mitaban und Paramine, Stimulation des Immunsystems,
bakterielle Extrakte, etc.) Hautkondition zeigt sich mit Juckreiz, Haarausfall,
verdickte dunkle Haut, rote irritierte Haut vor allem an den Pfoten,
Unterbeinen, um die Augen, am Bauch, Schädel und an beiden Innenohren.
Patient wurde auch zurückhaltend und vorsichtig im Umgang mit anderen
Hunden. Zustand merklich verbessert durch eine Gabe Thuja M1 mit zurückkehrendem
Haarwuchs, Normalisierung der Haut, Rückgang der Ohrenentzündung und Rückkehr
zu normaler Persönlichkeit und Verhalten. Die Probleme traten ein Jahr später
in milder Form (nach der Gabe einer homöopathischen Nosode für
Krankheitsvorsorge) wieder auf und wurde wieder gelöst mit einer Gabe Thuja M1.
Fall3: Monster: Sieben Jahre alte Hauskatze getigert. Chronischer
Durchfall während 1 ½ Jahren, mit 1-3 täglichen Kotabsetzungen. Starker,
explosiver Durchfall mit vielen Gasen. Eine Gabe Thuja C200 brachte eine
markante Verbesserung mit einem perfekt geformten Kot innerhalb von drei Wochen.
Fall 4: Mei-Ling: Sechs Monate alte Sharpei-Hündin aus Brasilien nach
Kansas importiert. War nie ganz gesund und wurde jetzt mit Seborrhea
(Schuppenbildung) und einer Hautpilzinfektion diagnostiziert. Die Haut ist
dunkel, juckt, mit roten, schuppigen Stellen. Diese Wunden treten am ganzen Körper
auf. Kunde sagt, daß der Welpe bis zur Welpenimpfung normal war. Sie begann überall
Fell zu verlieren, besonders an den Flanken, Vorderbeinen und auf dem Rücken
nahe dem Schwanz. Wurde mit einer oralen Anti-Fungizid-Medizin und zwei Salben
ohne Erfolg behandelt. Keine Veränderung nach einer Behandlung mit Sulphur D6,
vorübergehende Besserung mit Rhus toxicodendron 200; schnelle Genesung nach
Thuja 200. Die Verbesserung kam schnell mit einem Haarwuchs, der schneller vor
sich ging, als man es je bei diesem Hund sah.
Eine weitere Dosis Thuja 200 wurde drei Monate später gebraucht, nach
Kontakt mit Gips und Chemikalien, die bei der Zimmerrennovation benützt wurden.
Weitere Mittel wurden Monate später gebraucht für die Behebung kleinerer
Symptome, aber Thuja gab klar den ersten Anstoß.
Sie sehen, bei allen Fällen war der Erfolg vom Gebrauch von Thuja, der
Anti-Impf-Medizin abhängig. Obwohl es nicht unbedingt das letzte Mittel für
diese Patienten war, schien es das nötige Rezept zu sein. Es ist als würden
Impfungen die Fähigkeit haben, die Antwort auf das konstitutionelle Mittel zu
blockieren, ein Hindernis, das zuerst bewältigt werden muß, bevor die Heilung
eintreten kann.
Die homöopathische Entdeckung der Vakzinose
Natürlich war diese Entdeckung mehr die Wiedererfindung des Rades, doch
sie führte mich in die homöopathische Literatur, der Frage nach der Beziehung
zwischen Impfung und Krankheit nachzugehen. Die wichtigste Basis dieses Phänomens
ist das Buch 'Vakzinose and Its Cure by Thuja with Remarks on Homeoprophylaxis'
von J. Compton Burnett, med. Die erste Ausgabe erschien in London im März 1884.
Hier ist die Vakzinose klar als eine chronische Krankheit beschrieben. Die
Wirkung einer Impfung, neben den physischen Wirkungen eine Antikörperbildung zu
stimulieren, ist eine chronische Krankheit zu bilden, die sich langwierig und in
vielen Fällen lebenslänglich festsetzt. Burnett nennt die chronische
Erkrankung, die von Impfungen herrührt, die 'Vakzinose'. Wir werden hier
dieselbe Bezeichnung verwenden. Vakzinose soll als Störung der Lebenskraft
verstanden werden, die mentale, emotionale und physische Veränderungen
hervorrufen kann, die in einigen Fällen chronisch wird.
Burnett beschreibt mehrere Fälle, die das demonstrieren. Einige davon
sind Babys und Kinder und zeigen den tiefgründigen Einfluß der Impfungen auf
den wachsenden Organismus. Auf jeden Fall möchte ich den lang anhaltenden
Effekt der Impfungen betonen und werde Ihnen hier ein paar Beispiele aufzeigen.
Fall 1: Eine Frau, ungefähr 50, leidet seit gut 20 Jahren an fürchterlichen
Schmerzen in den Augen. Die Schmerzattacken waren so ernst, daß sie während
eines Vorfalls für Tage ans Bett gefesselt wurde und manche Perioden dauerten
bis zu sechs Wochen. Trotz vielen Untersuchungen und Behandlungen
konventioneller Ärzte, war keine Hilfe in Sicht. Die Patientin verblieb in
einem verdunkelten Raum, mit verbundenem Kopf und schrie vor Schmerz. Diese Anfälle
traten immer nach einem grippeähnlichen Zustand auf und so häufig, daß sie
etwa die Hälfte des Jahres bettlägerig war. Da die Patientin umfassend geimpft
wurde, wurde von Burnett Thuja als Mittel der Wahl gebraucht. Thuja hat in ihrem
Typ eine Cephalgia (Kopfschmerz), ähnlich jener vom Patienten beschrieben und
wirklich, eine Gabe Thuja C30 löste erfolgreich das Problem in sechs Wochen.
Eine Nachuntersuchung ein Jahr später zeigte, daß die Heilung vollständig
war.
Fall 2: Eine junge Frau, 19 Jahre alt, litt seit neun Jahren unter
schweren Kopfschmerzen. Die Anfälle wurden beschrieben als ein Schmerz im
Hinterkopf, wie von einem Schraubstock eingeklemmt und pochend, das man meinte,
der Kopf müsste platzen. Diese Anfälle tauchten ein- bis zweimal pro Woche
auf. Weitere Symptome waren chronische Verstopfung, schlechter Appetit, Tendenz
zu Gerstenkörnern, Hitzewellen, kalte Füsse, leicht verstimmt, Tendenz zu
Ohnmacht, Haut windempfindlich, wird rauh und neigt zu Rissen an den Lippen. Die
Patientin wurde mit drei Monaten, sieben und vierzehn Jahren gegen Pocken
geimpft. Trotz dieser Impfungen erkrankte sie mit zehn Jahren an Pocken.
Sie wurde mit Thuja in niedriger Potenz während eines Zeitraums von
mehreren Monaten behandelt und konnte von ihren Beschwerden befreit werden. Eine
Nachuntersuchung zwei Jahre später bestätigte den Heilungserfolg.
Noch viele andere Fälle sind in Burnett's kleinem Buch beschrieben.
Damit Sie nicht denken, daß die Folgen der Impfungen nur aus Kopfschmerzen
bestehen, lassen Sie mich Ihnen eine kurze Beschreibung der anderen Symptome
aufzeigen.
Siechtum
(Maramus) eines Kindes, daß von einer kürzlich geimpften Mutter betreut wurde.
Mehrere
Fälle von Hautausschlägen, Pickel und Rundwürmern.
Vergrösserte
Halslymphdrüsen und beeinträchtigte Lungenfunktion mit Tendenz zu
Tuberkulose.
Grossflächiger
Haarausfall im Gesicht von Männern.
Ungewöhnliche
Empfänglichkeit für Grippe und allgemeines Unwohlsein.
Gesässakne
und Nasendermatitis.
Abgestorbene
Fingernägel
Chronischer
Schwindel
Lähmung
und Muskelschwäche
Große,
auch reissende Schmerzen in der Wirbelsäule, mit Schwäche, Entzündung,
Verrenkungen etc.
Krämpfe
in Händen und Vergrösserung der Milz
Wachstumsrückstand
bei Kindern und halbseitige Gesichtslähmung
Diese und andere Fälle in weiteren Büchern zeigten der Homöopathischen
Gemeinschaft die Natur der Vakzinose. Tatsächlich war es für Burnett möglich,
Vakzinose als Variante des Sykose-Miasma's zu erkennen. Wie Sie schon wissen
werden, betrifft die Sykose Hautprobleme, das Lymphsystem, das Immunsystem,
Neigung zu Pilzinfektionen, Neigung zu Erkältungen, feuchtes Wetter, Arthritis,
das Blut und viele andere Symptome dieser Art. Vor allem aber, ist es typisch für
das Miasma Sykose und deshalb auch für die Vakzinose, Wachstum aller Arten
Zysten, Polypen, Warzen, Tumoren und Krebs zu entwickeln.
Einige von Burnett's anderen Büchern, speziell 'Tumors of the Breast
and their Treatment and Cure by Medicines, Curability of Tumors by Medicines and
Delicate, Backward, Puny and Stunted Children' zeigen einige der dazugehörenden
Varianten der Vakzinose und den enormen Schaden, den sie anrichten können auf.
Eines noch möchte ich erwähnen, bevor wir das Thema von Burnett's
Arbeit abschliessen. Es ist seine interessante Beobachtung, daß die Person, die
die grösste Tendenz hat, die Krankheit zu bekommen, gegen die sie geimpft
wurde, in der grössten Gefahr ist daran (sofern geimpft) zu sterben, wenn sie
Kontakt mit der natürlichen Form der Krankheit hat. Mit anderen Worten, anstatt
einige Leute von der Krankheit zu schützen, wie es geplant wäre, macht sie die
Impfung eher empfänglich. Die Impfung, die bereits eine chronische Erkrankung
produziert hat, kann den Patienten für eine schwerere natürliche Erkrankung,
die sich mit der erfolgten Impfung verbindet, prädisponieren. Wie wir später
noch erfahren werden, gibt es Beweise dafür, das dies in geimpften Bevölkerungen
passiert ist.
Erweitert dies unser Verständnis für Vakzinose? Wir können unsere
Beschreibung weiter ausdehnen, indem wir sagen, daß Vakzinose, statt der
akuten, natürlichen Erkrankung, das Festsetzen eines chronischen Zustandes ist,
der nun Zeit hat, eine Vielfalt von Manifestationen zu entwickeln, die
normalerweise nicht auftreten würden. Eine andere Art, es auszudrücken wäre,
daß der Prozeß der laboranten Modifizierung einer Viruserkrankung zu einem
Impfstamm, die Veränderung der Krankheit von akut zu chronisch ist. Der Virus
wurde verändert, so daß die natürliche Tendenz eine starke Antwort zu
erregen, verschwunden ist. Statt dessen wird er in einer Form in den Körper
eingebracht, die keine große Reaktion hervorlocken kann. Das Resultat ist eine
chronische Krankheit, die nie zuvor in der klinischen Praxis gesehen wurde.
Um zu erläutern, was ich damit meine, würde ich gerne kurz die Aspekte
von drei Impffolgeerkrankungen zeigen: chronische Staupe, chronische Tollwut und
chronische Katzenseuche.
Chronische Staupe
Die Staupe ist eine sehr alte Hundeseuche und ihre klinischen Symptomen
sind gut bekannt.
Gemäß 'The
Infectious Diseases of Domestic Animals'1 sind die Hauptsymptome die
folgenden:
Wässriger
Augen- und Nassenausfluß
Bindhautentzündung
mit Ausfluß (eventuell eitrig).
Erbrechen
und Durchfall, Appetitverlust.
Wässriger
Kot, mit Schleim, explodierend und oft blutig, deutliches Unwohlsein,
Gewichtsverlust und Tod.
Schwerer,
übelriechender Durchfall.
Zuckungen,
Krämpfe, Epilepsie ähnliche Anfälle.
Lähmungen.
Ausschläge
rund um das Maul, wo Haare die nackte Haut der Lippen berühren.
Geschwollene
Füsse, rote Ballen.
Lungeentzündung.
Hautausschläge,
Pusteln am Bauch, an den Innenschenkeln und auch anderswo.
Abmagerung.
Was ich Ihnen nun nahe bringen möchte, ist daß sich die akute Form der
Staupe, durch die Wiederholungsimpfungen, in verschiedene chronische Varianten
verändert hat. Die ursprüngliche Krankheit, Staupe, hat sich in den meisten Fällen
in die Staupe Vakzinose verwandelt, eine chronische Erkrankung von grosser
Vielfalt. Diese chronische Krankheit bewirkt auch eine Empfänglichkeit für
neue, akute Formen von Staupe und auch Parvo. Durch ihre Natur, ist eine
chronische Erkrankung weiter entwickelt als ihre akute Form. Den vielen
Auswirkungen dieser Form wurden viele neue Namen gegeben, aus der falschen
Annahme, daß es ganz und gar verschiedene Krankheiten wären.
In der folgenden Tabelle, ist die akute Form der Krankheit (links) und
die daraus entstandene chronische (oder neue akute) Krankheit (rechts)
dargestellt.
Symptome der Staupe und verwandte klinische Formen
|
Wässriger Augen- und Nasenausfluss. |
Tendenz zu flüssigem Nasenausfluss, kleine Tropfen, die runterfallen |
|
Bindhautentzündung |
Chronische Bindehautentzündung, Augenausfluss, Entropium |
|
Erbrechen und Durchfall, Appetitverlust. |
Chronische Gastritis, Hepatitis, Pankreatitis, Appetitstörungen |
|
Wässriger Kot, mit Schleim, explodierend und oft blutig, deutliches
Unwohlsein, Gewichtsverlust und Tod. Schwerer, übelriechender Durchfall |
Parvovirus
Wiederholter chronischer Durchfall
Nahrungsempfindlichkeit mit entsprechendem Durchfall folgend |
Zuckungen, Krämpfe, Epilepsie ähnliche Anfälle
Gliederlähmungen |
Epilepsie, Hinterhandlähmungen, Spondilose |
|
Ausschläge rund um das Maul, wo die Haare die nackte Haut der Lippen
berühren. |
Lippenfaltenekzeme
Allergische Reaktionen am Kopf |
|
Geschwollene Füße, rote Ballen |
Gewohnheit Füße zu lecken,
Pusteln zwischen den Zehen, Entzündungen und Schwellungen der Zehen und
Fußballen, Zwischenzehen-Dermatitis |
|
Lungenentzündung
|
Zwingerhusten, chronische Bronchitis |
|
Hautausschläge, Pusteln am Bauch, an den Innenschenkeln und auch
anderswo. |
Chronische Hauteruptionen am Bauch, an den Innenschenkeln und auch
anderswo.
Chronische Dermatitis |
|
Abmagerung
|
Schwächliche Konstitution, magere Erscheinung, Abmagerung wegen
schlechtem Appetit |
Chronische Tollwut
Betrachten wir Tollwut auf die gleiche Art und Weise. Einige Symptome
der Tollwut sind sowohl bei Hunden als auch bei Katzen bekannt2,3:
-
Ruhelosigkeit, Unwohlsein, Besorgnis und zunehmende Boshaftigkeit.
Die Verhaltensweisen werden vorzugsweise gegenüber Fremden gezeigt.
-
Hunde, normalerweise anhänglich, verstecken sich und scheuen
Gesellschaft.
-
Hunde, normalerweise selbstsicher und unabhängig, werden ungewöhnlich
anhänglich und klebrig (eine Form von Ängstlichkeit).
-
Verlangen nach weiten Ausflügen über lange Distanzen.
-
Wenn davon abgehalten, kauen sie wild an Metallketten und
allem, was sie vom Weggehen abhält.
-
Der Hund kann sich selbst schwere Bisswunden zufügen.
-
Seltsame Schreie und heiseres Heulen (teilweise Lähmung der
Stimmbänder).
-
Kein Interesse am Futter.
-
Unfähig zu schlucken, wegen Lähmung der entsprechenden
Muskeln.
-
Starrer Blick mit Erweiterung der Pupillen.
-
Unfähigkeit die Augen zu schließen, Kornea wird trocken und
trübe.
-
Unterkiefer hängt nach unten.
-
Schluckt Holzstücke, Steine, eigenen Kot und andere seltsame
Dinge.>
-
Zerstörung von Decken, Tüchern und Kleidern.
-
Krampfhafte Anfälle.
-
Muskel Unkoordination.
-
Quälende Schmerzen und Zuschnüren der Kehle, Krämpfe in der
Kehle.
-
Gesteigertes, sexuelles Verlangen, abnormer Geschlechtstrieb,
gewaltsamer Geschlechtstrieb.
-
Entzündung des Herzmuskels, gestörte Herzfunktion, unregelmäßiger Herzrhythmus, Herzschlag zu langsam oder zu schnell, Herzversagen.
-
Perioden von Aufgeregtheit und stoßartigem Atem, Tiefenatmung.
Lassen Sie uns nun berücksichtigen, wie diese akute Krankheit, durch
die Impfung, eine Vielfalt neuer Beschwerden entwickelte. Diese Symptome der
Tollwut-Vakzinose sind uns nicht bekannt, weil, bis Impfungen weit verbreitet
waren, wir nie Tollwut in chronischer Form an unseren Patienten sahen. Auch
jetzt noch sind die Folgen der Tollwutimpfung generell unbekannt, trotzdem, daß
eine sorgfältige Überprüfung von Temperament und physischer Kondition eines
Hundes nach der Tollwutimpfung dies oft bestätigen.
|
Ruhelosigkeit, Unwohlsein, Besorgnis und zunehmende Boshaftigkeit.
Die Verhaltensweisen werden vorzugsweise gegenüber Fremden gezeigt.
|
Rastlose Natur, misstrauisch gegenüber anderen, unfreundlich zu
anderen Hunden, bösartig gegenüber anderen Tieren, Wille zum Töten.
Aggression und Misstrauen gegenüber Fremden, speziell Leute in Uniformen.
|
|
Hunde, normalerweise anhänglich, verstecken sich und scheuen
Gesellschaft. |
Verhaltensänderung zur Unnahbarkeit, von anhänglich zu eigenbrötlerisch.
|
|
Hunde, normalerweise selbstsicher und unabhängig, werden ungewöhnlich
anhänglich und klebrig (eine Form von Ängstlichkeit).
|
Klebriges Verhalten, Angst vor dem Alleinsein. Folgen dem Besitzer auf
Schritt und Tritt. Möchten physischen Kontakt.
|
|
Verlangen nach weiten Ausflügen über lange Distanzen.
|
Tendenz dem Eingesperrt sein zu entfliehen und zu streunen.
|
|
Wenn davon abgehalten, kauen sie wild an Metallketten und allem, was
sie vom Weggehen abhält.
|
Versuche, sich selbst von hysterischem, aggressivem Verhalten zurückzuhalten.
Die Gegenwehr kann so extrem werden, daß sie zu Selbstverletzung führt.
|
|
Der Hund kann sich selbst schwere Bisswunden zufügen.
|
Selbstverstümmelung, Schwanznagen, Pfoten- und Zehennagen (oft bei
schweren Allergien oder nervösen Störungen).
|
|
Seltsame Schreie und heiseres Heulen (teilweise Lähmung der Stimmbänder).
|
Veränderte Stimme, Heiserkeit. Exzessive Tendenz zum Bellen oder
sonstigen Tönen.
|
|
Kein Interesse am Futter.
|
Chronischer, schlechter Appetit, sehr speziell in Bezug auf Futter,
heikel.
|
|
Unfähig zu schlucken, wegen Lähmung der entsprechenden Muskeln.
|
Lähmung oder teilweise Lähmung am Mund, Zunge oder Kehle, schlampige
Fresser oder Trinker, Tendenz zu sabbern oder zu tropfen.
|
|
Starrer Blick mit Erweiterung der Pupillen.
|
Sehschwäche bis Verlust, Katarakt-Bildung, Sehfehler.
|
|
Unfähigkeit die Augen zu schließen, Kornea wird trocken und trübe.
|
Keratitis sicca, "trockenes Auge"
|
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Schluckt Holzstücke, Steine, eigenen Kot und andere seltsame Dinge.
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Gewohnheit Holz, Steine, Stöcke, Erde zu fressen. Exzessives
Verlangen nach Kot (eigenem oder von anderen Tieren).
|
|
Zerstörung von Decken, Tüchern und Kleidern.
|
Zerstörerisches Verhalten und Zerreißen von Decken und Tüchern.
|
|
Krampfhafte Anfälle. |
Anfälle, Epilepsie, Veitstanz, Zuckungen etc. |
|
Muskel-Unkoordination.
|
Ataxie.
|
|
Quälende Schmerzen und Zuschnüren der Kehle, Krämpfe in der Kehle.
|
Psychomotorische Anfälle.
|
|
Gesteigertes, sexuelles Verlangen, abnormer und gewaltsamer
Geschlechtstrieb.
|
Gesteigertes, sexuelles Verlangen auch bei kastrierten Rüden,
Aufreiten, sexuelle Aggression.
|
|
Entzündung des Herzmuskels, gestörte Herzfunktion, unregelmäßiger Herzrhythmus, Herzschlag zu langsam oder zu schnell, Herzversagen.
|
Unregelmäßiger Puls, Herzversagen.
|
|
Perioden von Aufgeregtheit und stoßartigem Atem, Schwallatmung. |
Anfälle von Rückwärtsniesen.
|
Chronische Katzenseuche
Die dritte und letzte Krankheit, die wir hier berücksichtigen, ist die
Katzenseuche. Die Symptome dieser gefürchteten Seuche sind:4
-
Mattigkeit
-
Appetitlosigkeit
-
Fieber
-
Raues, zerzaustes Fell
-
Gleichgültigkeit gegenüber Besitzer und Umgebung
-
Rascher Gewichtsverlust
-
Austrocknung
-
Erbrechen
-
Reichlicher, wässriger Durchfall (oft mit Blut)
-
Schleimig-eitriger Ausfluss aus Augen und Nase
Die Katzenleukose, im primären Stadium, charakterisiert sich mit
Fieber, Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Lymphknotenschwellung, Leukopenie (Mangel
an weißen Blutkörperchen), Anämie und Thrombocytopenie (Mangel an Blutplättchen)5.
In vielen Fällen, ähnelt deshalb die chronische Katzenseuche der Katzenleukose.
Es ist wie das akute Syndrom der Katzenseuche sich über die Zeit ausdehnt und
chronisch wird. Die Veränderungen zu einer chronischen Erkrankung sind in der
folgenden Tabelle dargestellt.
|
Mattigkeit, Gleichgültigkeit gegenüber Besitzer und Umgebung
|
Träge Katzen, nicht aktiv, liegen den ganzen Tag herum.
|
|
Appetitlosigkeit
|
Appetitprobleme, heikle Fresser, fressen schlecht.
|
|
Fieber
|
Chronisches Fieber, während Wochen, mit geringen Symptomen, außer
den Vergrößerungen der Halslymphknoten.
|
|
Raues, zerzaustes Fell
|
Schlechte Fellpfleger (oder Katzen, die sich nie selbst pflegen).
|
|
Austrocknung
|
Chronische Austrocknung, die zu Blasenentzündung und
Blasensteinbildung führt, chronische wiederauftretende Nierenentzündung.
|
|
Rascher Gewichtsverlust
|
Auszehrung, dünn, knochige Katzen, Überfunktion der Schilddrüse
|
|
Reichlicher, wässriger Durchfall (oft mit Blut)
|
Chronisch-entzündliche Darmerkrankung
|
|
Schleimig-eitriger Ausfluss aus Augen und Nase
|
Chronische Atemwegsinfektionen, Stirnhöhlenentzündung.
|
Vermutlich wundern sich jetzt einige, was ich damit meine, wenn ich über
Katzenseuche (oder eine andere Krankheit) und den Übergang zu einer chronischen
Krankheit wie Katzenleukose spreche. Ich spreche vom homöopathischen
Standpunkt, daß jedes Wesen, einschließlich Viren, eine Vitalkraft besitzen.
Diese Vitalkraft, die die Lebenskraft oder Chi an sich ist, ist das energetische
Muster, daß die physische Form entwickelt und unterhält. Sie ist die Leitung für
den Informationsfluss, der in der physischen Kondition resultiert. Wenn die
normale und natürliche physische Ausdrucksform verändert oder blockiert wird,
wie es passiert, wenn eine chronische Impfkrankheit entsteht, dann manifestiert
sich die Lebenskraft hinter dieser Krankheit auf eine andere Art und Weise.
Dieser neuen Form geben wir einen neuen Namen. Wir haben nicht wirklich
irgendetwas durch die Impfungen eliminiert, wir haben nur seine Form geändert.
Ich habe diese drei Krankheiten auf Grund ihrer Wichtigkeit für Hunde
und Katzen, die daran über Tausende von Jahren gelitten haben, zur Diskussion
gestellt. Sie scheinen eine Anfälligkeit für diese Seuchen zu haben, nie ganz
erledigt zu sein schien. Jetzt, mit den Erweiterungen dieser Seuchen in eine
chronische Form durch die Impfung, ist der Einfluss dieser Seuchen auf den Hund
oder die Katze noch nie so groß gewesen.
Nützen Impfungen?
Den letzten Aspekt, den wir hier berücksichtigen wollen, die die
umfassende Frage, ob Impfungen wirklich vor Krankheit schützen. Diese Frage zu
beantworten ist schwieriger, als es zuerst erscheinen mag. Wir haben z.B. kein
System für die Erkennung der Häufigkeit der üblichen Seuchen bei Hunden und
Katzen. Es gibt Zahlen für einige der meldepflichtigen Seuchen von Nutztieren,
aber der rasche Umschlag dieser Tiere macht Langzeitstudien fast unmöglich.
Jedoch können wir eine Art umgekehrten Prozessbenützen, anstatt Tiere zu
verwenden, um menschliche Krankheiten zu studieren, lassen Sie uns menschliche
Krankheiten betrachten, um unsere Frage zu beantworten. Es gibt Statistiken für
die üblichen menschlichen Erkrankungen und wir können diese benützen, um
unsere Frage bezüglich der Effektivität von Impfungen zu beantworten.
Pocken
Wir beginnen mit den Pocken, für diese Krankheit entwickelte Jenner
1796 seine Methode der Impfungen.6
Zwei interessante Dinge passierten in jener Zeit um Jenner. Erstens, daß
James Phipps, der acht Jahre alte Junge, der ursprünglich 1796 von Jenner
geimpft wurde, noch 20 Mal nachgeimpft wurde und im Alter von 20 Jahren starb.
Zweitens, Jenner's eigener Sohn, der auch mehrmals geimpft wurde, starb im Alter
von 21 Jahren. Beide bekamen Tuberkulose, eine Krankheit, die die Forschung
heute mit der Pockenimpfung verbindet.
Es ist offensichtlich, daß von Beginn an die Ärzte über die Frage des
Impfschutzes konfus waren. Sie dachten, weil die spezifischen Symptome der
Pocken nicht auftrat, daß die Impfung wirksam wäre. Sie realisierten nicht,
der folgende Gesundheitszustand der Jungen, die die Impfungen erhielten, auch
ein Indikator für die Wirksamkeit der Impfung war, in dem daß der Sinn der
Impfung war, Gesundheit zu bewahren. Wenn die Impfung vor einer speziellen
Krankheit schützte, den Körper aber schwächte und krank machte, dann musste auch dieser Vorgang Teil der kompletten Beurteilung der ganzen Prozedur sein.
Wichtig ist auch in Bezug auf die Einschätzung der Wichtigkeit der
Pockenimpfung festzustellen, daß Pocken und andere korrespondierende
Krankheiten bereits am Abklingen waren, bevor Impfprogramme eingeführt wurden.
Dies wird den sanitären Verbesserungen und Ernährungslehren zugeschrieben, die
in der Mitte des 1800 Jahrhunderts eingeführt wurden. Auch viele andere
Seuchen, für die es keine Impfung gab, verschwanden zur gleichen Zeit.
Interessanterweise, stieg die Häufigkeit der Pockenerkrankungen nachdem
die Impfprogramme eingeführt wurden, an. Während Jenner's Zeit gab es nur eine
wenige hundert Pockenfälle in England. Nach mehr als fünfzehn Jahren
Impfpflicht, starben 1870 und 1871 allein mehr als 23000 Menschen. Später in
Japan starben 29000 Menschen in nur sieben Jahren unter einem strikten Zwangs-
und Wiederholungsimpfprogramm.
Der Anstieg von Pockentoten war verbunden mit einem bemerkbaren Versagen
des Impfschutzes, nicht gerade die beste mögliche Kombination. Z.B. starben in
Deutschland während der selben Periode über 124000 Menschen. Alle waren
geimpft. Zusätzlich zeigten die (nicht manipulierten) Spitalakten, daß 90 %
aller Pockenfälle nach der Pockenimpfung auftraten.
Die Ineffizienz und der Anstieg der Erkrankungen, während andere
Krankheiten abnahmen, führte in einigen Ländern zur Ablehnung der
Pockenimpfung. Dies führte zu einem Rückgang der Fälle, der recht eindrücklich
war. In Australien, als zwei Kinder an der Pockenimpfung starben, beendete die
Regierung die Zwangsimpfprogramme. In der Folge verschwanden die Pocken nahezu
vollständig in diesem Land (drei Fälle in 15 Jahren). Als England die
Impfungen beendete, sank die Zahl der Pockentoten dementsprechend. 7
Kinderlähmung
Dies ist auch eine Krankheit, bei der die Leute glauben, dass die
Impfungen einen großen Einfluss auf die Häufigkeit hätte. Nun, sehen wir uns
die Details genauer an.8 Von 1923 bis 1953, bevor der Totimpfstoff
von Salk eingeführt wurde, war die Sterblichkeitsrate der Polioerkrankten in
den USA und in England bereits um 47% bzw. 55% gesunken. Statistiken zeigen
einen ähnlichen Abfall auch in anderen Europäischen Ländern.9
Als der Impfstoff verfügbar wurde, bezweifelten viele Europäische
Staaten seine Wirksamkeit und verweigerten die systematische Impfung ihrer Bevölkerung.
Trotzdem versiegten die Polio-Epidemien in diesen Ländern auch.
Zudem, wie bei der Pocken-Impfung, stieg die Anzahl der
Polio-Erkrankungen signifikant an, nachdem Massenimpfungen mit dem Totimpfstoff
vorgenommen wurden.10 Obwohl diese Fakten offensichtlich und verfügbar
waren, wurden die Massenimpfungen weitergeführt mit dem Resultat, daß die
meisten Fälle dieser gefürchteten Seuche heute auf die Impfung zurückzuführen
ist.
1976 bestätigte Dr. Jonas Salk, daß der Lebendvirus-Impfstoff, (seit
den frühen 1960 praktisch nur in den USA verwendet), "die Grundlage, wenn
nicht die einzige Ursache" aller gemeldeten Polio-Fälle seit 1961 in den
USA war.
Das Staatliche Gesundheitszentrum (Federal Centers for Disease Control -
CDC) bestätigte kürzlich (Feb. 1992), daß die Lebendviren-Impfung heute die
Hauptursache für Kinderlähmung in den USA ist. Gemäß den CDC-Zahlen, waren
87% aller Poliofälle zwischen 1973 und 1983 durch die Impfung verursacht. Später
von 1980 bis 1989, wurde jeder Poliofall in den USA auf die Impfung zurückgeführt.
Während des gleichen Zeitraums, waren drei der fünf Personen, die Polio während
einer Auslandsreise bekamen, zuvor dagegen geimpft worden.
Masern11
Masern ist wegen Ihrer Ähnlichkeit zur Hundestaupe für uns eine sehr
interessante Krankheit.
Die Masernimpfung wurde 1963 eingeführt, obwohl in USA und England von
1915 bis 1958 die Todesrate bei Masern bereits um mehr als 95% gesunken war.
12 Zusätzlich verblieb die Todesrate von Masern in der Mitte 1970
(mehrere Jahre nach der Einführung der Impfungen) genau auf dem gleichen Stand
wie in den frühen 1960 (vor Einführung der Impfungen), nämlich bei 0.03 Toten
pro 100,000.
Einmal mehr, zeigten die Impfungen keine Wirksamkeit im Schutz vor
diesen Krankheiten. Gemäss einer Studie der World Health Organization (WHO),
waren die Chancen die Krankheit zu bekommen bei Geimpften um 14 Mal größer,
als bei ungeimpften. Gemäß Dr. Atkinson des CDC: "Masern-Übertragung
wurde klar bei geimpften Personen dokumentiert. In großen Epidemien ... waren
über 95% der Fälle geimpft."
Von allen 1984 gemeldeten Fällen von Masern in den USA, waren mehr als
58% der Kinder im Schulalter entsprechend und ausreichend geimpft. 13
1985 berichtete die Gesundheitsbehörde von 1984 nicht präventiven
Masernfällen. Aber – 80 % dieser sogenannten nicht präventiven Fälle
passierten Menschen, die sauber dagegen geimpft worden waren. Weitere in neuerer
Zeit immer wieder aufgetretene Epidemien betrafen manchmal um die 100 % geimpfte
Populationen.
Trotz den Beweisen für die Ineffizienz dieser Impfung, wird diese immer
noch wärmstens empfohlen. Die weitere Verwendung einer nutzlosen Impfung,
bleibt jedoch nicht ohne Folgen.
Es wurde festgestellt, daß die Masernimpfung Ataxie,
Lernschwierigkeiten, Wachstumsverzögerung, aseptische Hirnhautentzündung, Anfälle,
Lähmungen und den Tod versuchen können. Sie wurde auch untersucht als mögliche
Ursache oder Zusatzfaktor für Multiple Sklerose, Reye's Syndrome, Guillain-Barré
Syndrom, Blutgerinnungskrankheiten und Jugend-Diabetes.
Ein weiterer schädlicher Aspekt ist, daß die Seuche ihre Form geändert
hat und heute in erster Linie eine andere Altersgruppe angreift. Die größte Häufigkeit
bei Masern tritt nicht länger bei Kindern auf, sondern bei Erwachsenen und
Jugendlichen. Das Risiko von Komplikationen wie Lungenentzündung (3%) und
Leberabnormitäten (20%) haben aus diesem Grund zugenommen.
Bevor die Impfung eingeführt wurde, war es extrem selten für ein Baby,
die Masern zu bekommen. Nun seit 1993 treten mehr als 25% aller Masernfälle bei
Babys unter einem Jahr auf.
CDC erwartet eine Verschlechterung dieser Situation und schreibt dies
der wachsenden Anzahl Mütter zu, die in den letzten 30 Jahren geimpft wurden
und nun ihren Kindern keine natürliche Immunität mehr weiter geben können.
Die Auswirkungen dieser Verwandlung einer natürlichen Seuche in diese
neue Form sind immens.
Keuchhusten14
Wie wir auch in den anderen Seuchen gesehen haben, sind auch die Häufigkeit
und die Schwere der Keuchhustenerkrankungen schon lange vor der Einführung der
Impfung in den 1940-ern zurückgegangen. Von 1900 bis 1935 sank die Sterberate
an Keuchhusten in USA und England um 79% bzw. 82%, vor der Einführung der
Impfung. 15
Einmal mehr, ist auch die Wirksamkeit dieser Impfung im Zweifel. Einige
Studien zeigen, das die Wirksamkeit der Keuchhustenimpfung lediglich bei 40-45%
liegt. Weitere Beweise zeigen auch, daß keine Immunität gebildet wird. Während
einer Epidemie 1978 bekamen von 85 voll durchgeimpften Kindern, 46 (54%)
trotzdem Keuchhusten.
Während einer Periode von 10 Monaten in Jahre 1984, berichtete der
Staat Washington von 162 Fällen. Bei den Fällen im Alter von 3 Monaten bis 6
Jahren, waren 49% voll durchgeimpft. Im selben Jahr, von 560 Fällen, die der
CDC gemeldet wurden, die im Alter von 7 Monaten bis 6 Jahren waren und mit
bekanntem Impfstatus, hatten 46% den Impfschutz erhalten.16
1986 wurden in Kansas 1300 Fälle von Keuchhusten gemeldet. Von den
Patienten, deren Impfstatus bekannt war, waren 90 % "angemessen"
geimpft.
Wie auch bei der Masernimpfung, gibt es hier einige bekannte oder verdächtige
schädliche Nebenwirkungen dieser Impfung. Diese beinhalten den plötzlichen
Kindstot (Forschungen ergeben, daß das Risiko für plötzlichen Kindstod bei
Kindern, die mit DPT (Diphtherie-Keuchhusten-Tetanus) geimpft wurden, in den
folgenden drei Tagen auf das Achtfache ansteigt), Enzephalitis (die
Keuchhusten-Impfung wird bei Tierversuchen verwendet, um einen anaphylaktischen
Schock (Überempfindlichkeitsreaktion) zu produzieren und eine akute
Autoimmun-Gehirn- und Rückenmarksentzündung hervorzurufen), Wachstumsverzögerungen
und Lernschwierigkeiten, Fieber bis zu 41° mit Schmerzen, Schwellungen,
Durchfall, Erbrechen, exzessives Schlafen, schrilles Schreien, untröstliche
Schreikrämpfe, Anfälle, Zuckungen, Kollaps und Schock. In Studien leidet ca.
eines von 200 Kindern, die die volle DPT-Serie erhalten haben, unter schweren
Reaktionen.
In den 20 Monaten bis zum 31.6.1992 wurden dem CDC 250 Todesfälle und
7200 Nebenwirkungen, die der Keuchhustenimpfung zugeordnet werden, gemeldet.
Dazu geben die US Gesundheitsämter an, daß bis zum 16.11.92 3200 Klagen wegen
der Keuchhustenimpfungen bei der Regierung registriert wurden.
Schlussfolgerung
Wir haben das Impfproblem von verschiedenen Seiten betrachtet. Ich habe
Ihnen meine Ansicht erläutert, daß routinemäßige Impfungen chronische
Erkrankungen in Tieren hervorrufen und ich habe einige Vorschläge zu den
Symptomen, die daraus resultieren, gemacht.
Wir haben auch die Wirksamkeit von Impfungen in Frage gestellt und überraschende
Beweise dafür erhalten, daß Impfungen die Menschheit nicht in diesem Masse vor
Krankheit schützt, wie dies allgemein angenommen wird, obwohl sie die Art und
Weise der akuten Krankheit in ihrem Erscheinungsbild zu verändern scheinen.
Mir ist klar, daß dieses Thema ein sehr kontroverses ist und viele
werden mit meinen Schlussfolgerungen nicht einverstanden sein. Aber, was ich
beobachtet habe ist, daß wenn jemand mit offenen Augen und offenem Verstand
diese Tatsachen ansieht, wird man über die Anzahl an Beweisen überrascht sein.
Wenn Sie über einen längeren Zeitraum auf Krankheitsfälle (jeder Art) in den
Wochen und Monaten nach einer Impfungen achten, werden Sie bald die Bestätigung
dafür erhalten, was ich Ihnen heute erzählt habe. Wenn Sie dies einmal
realisiert haben, ist der Weg für Sie offen, die ganzen Impfprozedere in Frage
zu stellen.
____________________________________________________
©
Dr. Richard H. Pitcairn und Silvia Dierauer 2002
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Dr. Pitcairn ist Autor eines erfolgreichen englischen Buches
"Natural
Health for Dogs & Cats" (ISBN Nr. 0-87596-243-29). Dieses enthält unter
anderem:
Rezepte
zum Selbstzubereiten
Was
ist wirklich in Fertigfutter
Ungiftige Pflege
Vorteil von Bewegung
Natürliche
Mittel für übliche Beschwerden
Wie
man ein gesundes Tier aussucht
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Hilfe Ratschläge
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Kräutern und ganzheitlicher Nahrung
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Und vieles mehr
Pitcairn schloss sein Studium als Veterinär 1965 ab und arbeitete zunächst
konventionell und seit 1978 erfolgreich mit Homöopathie, Pflanzenheilkunde und
Ernährung.
Er hält auch Kurse in Homöopathie für Tierärzte, weitere
Informationen erhalten Sie unter:
Richard H. Pitcairn, DVM, PhD
Animal Natural Health Center, Inc.
Eugene, Oregon 97401(USA)
Tel. 001 (541) 342-7665 / Fax 001 (541) 344-5356
office@drpitcairn.com / http://www.drpitcairn.com/
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1 William Arthur
Hagan, D.V.M., D.Sc.. and Dorsey William Bruner, B.S., D.V.M., Ph.D. 1961. The Infectious Diseases of Domestic
Animals, fourth edition. Ithaca
New York: Comstock Publishing Associates. pp. 833-834.
2 Ibid, pp. 771-772.
3 Colin Kaplan, ed.. 1977. Rabies The
Facts. Oxford: Oxford University Press.
pp. 38-44.
4 Ibid, p. 858.
5 Niels C.
Pederson, D.V.M. and Bruce R. Madewell, V.M.D. 1980. Feline
Leukemia Virus Disease Complex, Current Veterinary Therapy XII, Philadelphia: W.
B. Saunders. p. 404.
6
This information on smallpox statistics is taken, with permission, from Neil Z.
Miller.1992. Vaccines: Are They Really Safe and Effective? Santa Fe, NM: New
Atlantean Press.
7 Eleanor
McBean. 1974. The Poisoned Needle. Mokelumne Hill, CA: Health
Research. p. 142.
8 Neil Z. Miller. 1992.
Vaccines: Are They Really Safe and Effective? Santa
Fe, NM: New Atlantean Press.
9 Michael
Alderson. 1981. International Mortality Statistics: Facts on File,
, Washington, DC.
10 Hannah Allen. 1985. Don't Get Stuck: The Case Against
Vaccinations. Oldsmar, FL: Natural Hygiene Press.
11 Neil Z. Miller. 1992.
Vaccines: Are They Really Safe and Effective? Santa Fe, NM: New Atlantean Press.
12 Michael
Alderson. 1981. International Mortality Statistics: Facts on File, , Washington, DC.
13 John H. Frank, Jr., MD et al. May 6-9, 1985. Measles
Elimination Final Impediments. 20th Immunization Conference Proceedings.
14 Neil Z. Miller. 1992.
Vaccines: Are They Really Safe and Effective? Santa Fe, NM: New Atlantean Press.
15 Michael
Alderson. 1981. International Mortality Statistics: Facts on File, , Washington, DC.
16 U.S. Department of Health and Human Services. October
1985. 20th Immunization Conference Proceedings, Dallas, Texas, May 6-9, 1985.