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Neosporose durch Barf

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    Neosporose durch Barf

    Hallo zusammen,

    bei uns waren diese Woche verschiedene Artikel in der Zeitung, die davor warnten Hunde mit rohem Rindfleisch zu füttern, bzw. generell Hunde auf landwirtschaftliche Flächen machen zu lassen, weil dies zu Neosporose beim Hund und anschließend (durch Kontamination des Futters) auch beim Rind führen kann. Beim Hund äußert sich das wohl als Nervenerkrankung, bei Rindern durch Fehlgeburten. Gut, dass mein Hund nicht auf landwirtschaftliche Flächen macht (bzw. dass ich das dann wegräume) ist für mich eigentlich selbstverständlich, aber wie sieht es mit dem Risiko für meinen Hund aus. Kann mir dazu jemand was sagen? Über die Suche habe ich nur diverse Beiträge zur Behandlung gefunden. Bei Rindern sind die durch Neosporose ausgelösten Fehlgeburten wohl so häufig, dass sie zu einem erheblichen wirtschaftlichen Schaden führen :-( (traurig, dass wir Leben da in Geld messen müssen, oder?)).

    Jedenfalls würde ich mich über eine Einschätzung Eurerseits freuen. Gibt es denn Möglichkeiten eine Infektion zu vermeiden?

    Liebe Grüße,
    Sabine

    #2
    Also ich hab schon anderes gehört, nämlich dass die Kühe sich oft bei den eigenen Bauern-Haushunden anstecken, die machen ja auch überall hin. Damit die Kühe sich überhaupt am Hundekot anstecken können, muss der Hund sich vorher bei einer Kuh angesteckt haben, z. B. durch Fressen der Nachgeburt einer kranken Kuh.
    Und meine Hunde fressen sowas nicht Nur durch Füttern von Rindfleisch besteht keine Ansteckungsgefahr.

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      #3
      Hallo Sabine,

      zum Thema Kuh und Infektion finde ich diesen neutralen Artikel sehr aufschlussreich:

      http://www.die-tierfreunde.de/inhalt...ra_caninum.htm

      Zur Erkrankung bei Hunden kann ich leider nichts beitragen, sorry.
      Liebe Grüße,
      Claudi mit Besca für immer im Herzen & Keeva an ihrer Seite

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        #4
        Hallo,

        ich kenne einen Briardrüden der an Neosporose erkrankt ist.
        Er wurde roh gefüttert.
        Er war sehr schwer krank, aber mittlerweile geht es ihm wieder gut. Jetzt bekommt er das Fleisch von seinem Frauchen nur noch gekocht serviert.

        Viele Grüsse
        Angela mit Blika

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          #5
          Danke für Eure Infos. Ich hab mir auch den Artikel durchgelesen, wobei da im Endeffekt ja davon ausgegangen wird, dass Hunde FeFu zu fressen bekommen und darum nicht infiziert sein können. Das würde ja aber bei Barf nicht zutreffen (da steht, dass auch über Innereien und infiziertes Gewebe eine Ansteckung erfolgen kann und das hatte ich auch andernorts schon so gelesen). Weiter steht da, dass sich Kühe über das Belecken der Nachgeburt anstecken, aber die meisten deutschen Kühe haben ja leider gar nicht das Glück, dass die Kette soweit reichen würde, dass sie die Gelegenheit hätten, diese Nachgeburt (oder ihr eigenes Kalb) überhaupt nur zu berühren. Demnach müsste Neosporose ausschließlich bei Kühen in Laufställen vorkommen. Wird denn Fleisch auf Neosporose getestet bevor es in den Verzehr kommt? Weiß das jemand? Und wie verbreitet ist diese Krankheit überhaupt? Ist das ein ernstzunehmendes Risiko oder bewegt sich die Zahl eher im Promillbereich?

          @ Angela: Hatte denn der Hund Deiner Freundin Kontakt zu Rindern oder hat er sich tatsächlich über das Futter angesteckt?

          Viele Grüße,
          Sabine

          Kommentar


            #6
            Hallo Sabine,

            der Hund hatte keinen Kontakt zu Rindern. Er ist kein Bauernhofshund.

            Vermutlich war wirklich das Futter an der Erkrankung schuld.
            Zum Glück geht es ihm wieder gut.

            Liebe Grüsse
            Angela

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              #7
              Hallo,
              eine Neosporainfektion führt auch bei trächtigen Hündinnen zum Abbort. Da ich meine Zuchthündin auch barfe, hab ich natürlich auch Angst davor gehabt, weil wir auch sehr ländlich wohnen.
              Der Erreger wird aber bei -20° unschädlich. Deshalb verfüttere ich nur noch Frostfleisch. Meine Gefriertruhe hab ich auch so eingestellt.

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                #8
                Hallo Foxiana,

                das ist ja ein super Tipp mit dem Frostfleisch.
                Ich habe meinen Gefrierschrank schon ewig auf 19 Grad minus stehen, aber jetzt stelle ich ihn halt auf 20 Grad, wobei ich denke, 19 müssten auch genügen.

                Aber ich finde diese Information sehr beruhigend, denn ehrlich gesagt habe ich mir mit diesem dummen Erreger nun auch Sorgen gemacht.

                LG Karin

                Kommentar


                  #9
                  Echt? Das ist ja super! Da muss ich direkt mal schauen, auf wieviel meine TK eingestellt ist. Weißt Du, welches Fleisch von dem Virus alles betroffen ist? Ich dachte zuerst nur Rind, aber in dem Artikel oben steht auch was von Wild und Lamm.

                  Viele Grüße,
                  Sabine

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                    #10
                    Original geschrieben von Wuschel
                    Hallo Sabine,

                    der Hund hatte keinen Kontakt zu Rindern. Er ist kein Bauernhofshund.

                    Vermutlich war wirklich das Futter an der Erkrankung schuld.
                    Zum Glück geht es ihm wieder gut.

                    Liebe Grüsse
                    Angela
                    Hallo Angela,

                    das war sicher ein ziemlicher Schock, aber schön, dass der Hund jetzt wieder ganz fit ist. Jedenfalls kann ich Deine Bekannte gut verstehen, dass sie jetzt nur noch gekochtes Fleisch füttert.

                    Viele Grüße,
                    Sabine

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                      #11
                      Original geschrieben von Foxiana
                      Der Erreger wird aber bei -20° unschädlich.
                      Das ist ja interessant! Woher weißt du das denn bzw. gibt's da eine Quelle dazu?

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                        #12
                        Hier hab ich mal zwei Links.

                        http://www.rawmeatybones.com/transla...an/Ger%205.pdf

                        runterscrollen bis zu den Protozoen

                        http://www.hundezeitung.de/medizin/neosporose.html

                        und hier steht es auch ganz unten unten, Punkt 6.

                        LG Diana

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                          #13
                          Super, danke!!

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                            #14
                            Hm, in einem anderen Forum wurde darüber auch gerade einfrig diskutiert und dann schrieb jemand, dass Einfrieren bei 20°C nicht reicht um die Einzeller abzutöten. Sie meinte, ein Erhitzen auf mind. 75°C würde so ziemlich alles "erledigen".
                            Hab dann ein bisschen gegoogelt und Folgendes gefunden:

                            "Eine falsch negative Befundung der Proben nach dem Einfrierprozess wurde von den Autoren diskutiert, jedoch nach bisher vorliegenden Erfahrungen verworfen. Es scheint unwahrscheinlich, dass der Einfrierprozess die Stadien so stark schädigen kann, dass die Oozystenwand zerstört wird. Die bisherigen Erfahrungen der Universität Hohenheim belegen, dass nach dem Einfrierprozess bei - 70 Grad C zwar eine Abtötung der parasitären Stadien erfolgt, die DNA ist über die PCR jedoch noch nachweisbar." Quelle
                            Nur: wer hat schon seinen Tiefkühler auf -70°C??

                            Kommentar


                              #15
                              Und nu?

                              Weiß denn jemand, wie weit die Krankheit tatsächlich verbreitet ist, also wie groß die tatsächliche Gefahr ist?

                              Liebe Grüße,
                              Sabine

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