Ankündigung

Einklappen

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) & Cookies

Bitte beachte unsere neue Datenschutzerklärung.
https://www.gesundehunde.com/datenschutz/

Bitte überprüfe Deine Einstellungen und nimm gegebenenfalls Änderungen bzw. Löschung der Daten, die Du nicht vom System gespeichert haben möchtest. Unter Umständen führt die Löschung von Daten zur eingeschränkten Funtionalität des Forums.

Mit der Nutzung des Forums ab den 25.05.2018 erklärst Du Dich einverstanden mit der Datenschutzerklärung der Webpräsenz https://www.gesundehunde.com unter: https://www.gesundehunde.com/datenschutz/

COOKIES
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.
Mehr anzeigen
Weniger anzeigen

totes Wildtier

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    totes Wildtier

    Hallo,

    ich habe eine vielleicht etwas merkwürdige frage:

    Ich fand heute morgen in unserem garten 5 tote wildschweinbabys (offenbar gerade geboren und relativ unversehrt)!

    Nachdem ich den zuständigen jagtpächter benachrichtigt hatte, der die frischlinge betrachtete, sagte dieser, daß die schweinchen offenbar von einem räuber, z.B. einem fuchs aus dem nest geschleppt und totgebissen wurden.

    Ich tippe da allerdings eher auf unsere dogge, denn ein schweinchen lag direkt vor unserer haustür und die anderen waren teilweise auf der außentreppe gelegt worden. ein fuchs wäre eher in richtung wald gelaufen und hätte auch nicht 5, sondern nur 1 geholt!

    was mich jetzt etwas stutzig macht ist:
    wenn es unsere dogge war, warum war sie dann nicht mehr an den toten frischlingen interessiert, ich meine: warum hat sie sie nicht auch gefressen?

    Ich meine nicht damit die psychologie des hundes, der offenbar mit oder ohne absicht getötet hat, sondern viel mehr stellt sich bei mir die frage, ob ein hund, der jetzt seit ca. 3/4 Jahr roh ernährt wird (und dies mit riesen erfolg und noch größerem appetit) nicht solche schweinchen als leckerbissen angesehen hätte? er hat nicht einmal an ihnen "rumgenagt" (entschuldigt diesen ausdruck, aber das trifft es eben!) Hätte er nicht interesse an deren fleisch zeigen müssen? oder ist es nicht anzunehmen, daß ein hund der rohfleisch kennt, dieses auch in der natur zu sich nimmt, wie seine verwandten die wölfe?

    Ich hoffe, das thema ist nicht zu unsensibel!

    alex

    #2
    Hi Alex

    Dass ist genau so ein Beitrag, den wir gut gebrauchen können!!

    Wiederlegt er doch die immer wieder aufkommenden Märchen, dass Hunde die roh ernährt werden, blutrünstig sind und vermehrt jagen!!

    Aber glaubst Du wirklich, dass Deine Dogge den ganzen Wurf gekillt hat?? Wie ist sie denn da dran gekommen, ihr habt doch bestimmt keine Wildschweinrotte im Garten??
    Gruß Elke mit den Minitüten Pixel, Ni T. & Kyko
    und dem Timor-Bub und Shari-Schneckchen im Herzen
    Mail ->

    Kommentar


      #3
      ooooh doch!!!! Wir haben (leider) ne wildschweinrotte im garten! letztes jahr bin ich morgens aufgestanden, hab aus dem fenster geschaut und beobachten müssen, wie eine 9 ! köpfige wildschweinfamilie sich über mein gemüsebeet hermacht!

      ich wollte mit diesem beitrag allerdings nicht sagen, daß ich der meinung bin, daß roh ernährte hunde jetzt zu killern mutieren, aber ich hab als erstes, als ich das schweinchen sah gedacht (da wußte ich ja noch nicht, daß mein hund es schon gesehen hatte):
      oh, lecker ein schweinchen zum mittag!!! <g>

      natürlich erst als ich dachte: oh, das arme ferkel! <ggg>

      hab´s ihm hingehalten und geschaut, wie er reagiert. (ich weiß nicht, ob ich´s durchgezogen hätte ihm das süße kleine ding wirklich zu fressen zu geben!) aber er war nicht sonderlich interessiert! komisch, denn es roch ja nach blut und muss für eine hundenase recht interessant gewesen sein!

      Vielleicht die haare??? oder einfach so komplett? die hunde unseres dorfbauern fressen ganze lämmer mit haut und haar! er sagt, das reinigt den darm. ich weiß ja nicht!

      Kommentar


        #4
        Hallo Alex

        Im Prinzip hat der Schäfer schon recht. Es gibt hier einige, die schon mal einen ganzen Schafskopf o.ä. füttern.

        Was aber das Problem bei Wildschweinen ist: Sie sind nicht Aujezky-frei!!!!

        Der deutsche Hausschweinbestand wurde von der EU-Kommission anfang des Jahres als Aujezky-frei deklariert, dies gilt aber nicht für Wildschweine! Daher ist es wohl ganz gut, dass dein Hund die "Spanferkel" verschmäht hat.

        Übrigens haben viele Hunde Probleme mit "Fellfleisch", sie sind es einfach nicht gewöhnt. Mein Rüde hat sich entsetzt abgedreht, als ich ihm ein Rehohr geben wollte. Die Hündin war erst auch nicht angetan, doch dann kam die Freßsucht bei ihr durch und sie hat es gefressen. Ich hatte auch Rehbeine mit Fell, da ist Timor auch nicht dran gegangen.
        Gruß Elke mit den Minitüten Pixel, Ni T. & Kyko
        und dem Timor-Bub und Shari-Schneckchen im Herzen
        Mail ->

        Kommentar


          #5
          Hallo.
          wir hatten mal Widschweinfleisch von einem Jöger bekommen (nicht für den Hund sondern für uns zum essen), und als das Windschein in der Küche zerlegt wurde, hat sowohl unser Hund als auch die Katze das Weite gesucht. Normalerweise mögen beide rohes Fleisch und sind aus der Küche nicht wegzukriegen. Ich fand das damals auch merkwürdig.
          Gruß Nicole

          Kommentar


            #6
            Hallo Elke,

            vielen dank für deine antwort! an den aujetzky-virus beim wildSCHWEIN hab ich gar nicht gedacht! oh man!

            habe mit großem interesse gelesen, daß deine fellfleisch auch nicht mögen! hatte auch schon beine von lämmern bekommen mit fell und klauen, denn unser schäfer meinte, seine hunde seien ganz wild darauf. meiner dagegen hat mich nur angeschaut, als wollte er sagen: bäääähhhhhhhhhh, willste das nicht erst mal richtig portionieren??? hihi

            also, vielen dank für die info! es gibt also auch andere, die sich von sowas abwenden!

            schöne grüße,

            alex

            Kommentar


              #7
              Totes Wildtier

              Die Dogge hat, wenn die Mutter in der Nähe ist, gar keine Chance, die Frischlinge zu töten. Es ist hier der Mutter etwas passiert und die Dogge hat die kleinen Schweinchen gefunden und zu euch gebracht, was fürein gutes Verhältnis zwischen euch und eurem Hund spricht. Übrigens Rohfutter hat keinen Einfluß auf Schärfe oder "Blutrünstigkeit.

              Kommentar


                #8
                Hallöchen!
                Kann mich nur meiner letzten Vorschreiber anschließen. Rohfütterung führt nicht dazu, dass er Lust hat zu töten bzw. zu jagen. Wundere mich sowieso wie das im Zusammenhang stehen soll. Aber, egal...
                Dein Hund wildert und wird früher oder später dazu führen, dass er kein natürlichen Tod stirbt, wenn Du nicht dagegen angehst. Das hat absolut nix mit der Ernährung zu tun, sondern mit der ERZIEHUNG!! Ich vermute ganz stark, Du hast ein ernsthaftet Problem. Was ist als nächstes dran?? Hase, Reh...
                Gruß Kerstin

                Kommentar


                  #9
                  Hallo,

                  Was aber das Problem bei Wildschweinen ist: Sie sind nicht Aujezky-frei!!!!
                  Daher ist es wohl ganz gut, dass dein Hund die "Spanferkel" verschmäht hat.
                  Original geschrieben von Unregistered

                  vielen dank für deine antwort! an den aujetzky-virus beim wildSCHWEIN hab ich gar nicht gedacht! oh man!
                  Falls es tatsächlich Deine Dogge war, die die Frischlinge gerissen hat, wäre es in Bezug auf den Aujetzky vermutlich egal, ob Du sie verfüttert hättest oder nicht, da laut wissenschaftlicher Literatur der Aujetzky-Virus bereits bei Kontakt mit der Mundschleimhaut übertragen wird! Eine Ansteckung hätte also bereits stattfinden können.
                  Glücklicherweise war das bei Euch ja jedoch nicht der Fall.
                  Nur als Hinweis also.



                  Habe ich in der Tat auch noch nie dran gedacht, dass Wildlinge auch Aujetzky-infiziert sein können. Da ich ohnehin aber kein Schwein füttere, war dieses Übersehen bisher aber risikolos.
                  Gruß
                  ANNA

                  Kommentar


                    #10
                    Hab nur eine Frage, wie eine Unregristrierte darauf kommt dass der Hund wildert!? Wildern ist für mich jagen. Der Dackel unserer Nachbarn hat auch letztens 2 junge Hasen aus dem Stall umbebracht (auch nicht gefressen). Wildert er deshalb? Ne, oder?

                    Tinka

                    Kommentar


                      #11
                      Hallöchen!
                      Er wildert - tötet - wenn er vom lieben Förster dabei erwischt wird, wird er abgeknallt, hoffentlich ist dies Dir klar - liebe ...
                      Für mich sind 2 Sachen absolut unverständlich
                      1. es mit Rohfütterung in Verbindung zu bringen
                      und 2., es auch noch als Kleinigkeit abzutun. Ich versteh so einen absoluten Leichtsinn einfach nicht und es bringt mich auf die Palme, dass man es auch mit Rohfütterung in Verbindung setzt.
                      Ein Hund hat nicht in der Gegend rumzulaufen und alles, was er erlegen kann zu erlegen.
                      Kerstin

                      Kommentar


                        #12
                        Hallo,

                        ich glaube kaum, das ein Förster irgendein Hund in seinem eigenen Garten (vom Hund) erschießt. Das würde er wohl rechtlich auch nicht dürfen. Der Hund kann ja nichts dafür das Wild in seinem Garten ist

                        außerdem kenne ich keinen Hund der wenn z.B. plötzlich ein Kaninchen im Garten und er alleine ist nicht hinter her gehen würde.

                        Erziehung ist eine Sache, aber der fall hat hier nichts mit Erziehung zu tun.

                        LG Semra

                        Kommentar


                          #13
                          Original geschrieben von Unregistered
                          Hallöchen!
                          Er wildert - tötet - wenn er vom lieben Förster dabei erwischt wird, wird er abgeknallt, hoffentlich ist dies Dir klar - liebe ...
                          Für mich sind 2 Sachen absolut unverständlich
                          1. es mit Rohfütterung in Verbindung zu bringen
                          und 2., es auch noch als Kleinigkeit abzutun. Ich versteh so einen absoluten Leichtsinn einfach nicht und es bringt mich auf die Palme, dass man es auch mit Rohfütterung in Verbindung setzt.
                          Ein Hund hat nicht in der Gegend rumzulaufen und alles, was er erlegen kann zu erlegen.
                          Kerstin
                          Hallo Kerstin

                          Ich glaube, Du hast den Beitrag nicht richtig gelesen!!

                          Das ganze geschah im EIGENEN privaten Garten!! Und ob die Dogge die Frischlinge wirklich "erlegt" hat, ist ja auch nicht sicher. Die Tiere wurden tot im Garten gefunden und es hat niemand gesehen, was wirklich geschah!!
                          Gruß Elke mit den Minitüten Pixel, Ni T. & Kyko
                          und dem Timor-Bub und Shari-Schneckchen im Herzen
                          Mail ->

                          Kommentar


                            #14
                            Hi Elke!
                            Ok, ich habs überlesen - kann ja passieren, wenn man in Eile ist - SORRY, aber egal nun wie - ich find es trotzdem nicht in Ordnung.
                            Liebe Gruesse Kerstin

                            Kommentar


                              #15
                              ich halte das für ziemlichen quatsch. der hund wildert sicherlich nicht, und die umstände sind auch nicht geklärt. und 100% war die bache nicht mehr dabei, denn sonst hätte der hund anders ausgesehen.

                              wenn er aber hinterm gartenzaun ein halblebendiges oder totes schweinchen findet, oder umbringt und mitbringt, so ist das absolut normal für einen HUND.

                              ganz offenbar war der jäger ja auch nicht der ansicht, der hund räume seinen wald leer. ein hund, der wildert, ist ein hund, der regelmässig allein im wald auf beutezüge geht und niederwild erlegt und frisst.

                              wenn ein hund beim spaziergang im park ne flügellahme ente totspielt, im stall nen hasen frisst oder hinterm garten hilfloses wild aufliest, hat das mit wildern nichts zu tun.

                              und niemand hatte unterstellt, dass barfen die jagdinstinkte schärft. und, himmel, selbst wenn es im einzelfall so wäre, dann greift man ein.

                              man kann nicht einerseits immer die grosse natürlichkeit wollen, andererseits aber aufgrund natürlicher reaktionen entsetzt tun.


                              ich entstamme einer uralten jäger- und hundefamilie, und gefährliches wildern ist echt was anderes. calm down.

                              viele grüsse!

                              petra

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X