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Futterumstellung

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    Futterumstellung

    Hallo,

    ich habe 2 Hunde, einen Labi-Colli-Schäfer-Windhundmix (7 Jahre)
    und eine Langstockhaar-Schäferhündin (2 Jahre). Der Mix-Rüde hat jede Menge Allergien (Weizen, Mais, Soja, Futtermilben sowie
    gegen Pollen von diversen Gräsern und Bäumen).

    Bin durch Zufall auf diese Seite gekommen. Habe auch schon 2 Bücher bestellt zum Thema BARF, leider stand da nicht drin wie
    man umstellt.

    Meine Frage an Euch: muß die Umstellung schleichend beginnen, oder kann ich von heute auf morgen auf BARF umstellen.

    Vorab schon mal vielen Dank für Eure Hilfe.

    Liebe Grüße

    Petra mit Tom und Gina

    #2
    Futterumstellung

    Hallo Petra,

    es wird empfohlen radikal umzustellen und den Hund 1-2 Tage vor der ersten Rohfütterung fasten zu lassen. Selbst habe ich es etwas langsamer angehen lassen und über einen Zeitraum von ca. einer Woche umgestellt. Da gabs dann morgens roh und nachmittags/abends TroFu und meine beiden habens gut vertragen. Wichtig ist, daß Du roh und TroFu nicht mischt, also nicht zusammen in einer Mahlzeit - wegen der unterschiedlichen Verdauungszeiten. Mit der Knochenfütterung würde ich es sehr langsam angehen lassen, wir hatten allerdings auch damit bisher keine Probleme.

    Bei mir war das größte Problem am Anfang die Fleischbeschaffung. Wenn ich nicht so ungeduldig gewesen wäre und mich zunächst um Fleischquellen gekümmert hätte, dann hätte ich wohl auch von einem Tag auf den nächsten komplett umgestellt. Und natürlich wollte ich am Anfang auch erstmal "testen", ob meine beiden rohes Fleisch überhaupt fressen und vertragen usw. Inzwischen kommt bei uns nichts anderes mehr in den Napf und die Begeisterung (selbst bei reinen Gemüsemahlzeiten) ist immer noch riesig :eatchicke

    Ich denke, gerade bei einem (Futtermittel-)allergischen Hund ist eine Umstellung auf Barf das beste was man tun kann. Allein schon, weil Du genau weißt was er tatsächlich frißt und Du damit Allergieauslöser ausschließen kannst.

    Liebe Grüße
    Ulla

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      #3
      Danke

      Hi Ullchen und Griba,

      toll, daß Ihr so schnell geantwortet habt. Mit dem Fasten ist so eine Sache. Gina bekommt das nicht gut. Sie spuckt dann Galle.

      Für Tom wäre es gut , da er übergewichtig ist. Er ist kastriert und
      hat eine Schilddrüsenunterfunktion. Bin gespannt, ob sich die
      Futterumstellung auch positiv auf sein Gewicht auswirkt.

      Heute morgen haben beide ihr Rinti Pur bekommen. Dann werde
      ich heute abend mal gleich das TroFu weglassen.

      Mensch, ich bin richtig froh dieses Forum gefunden zu haben. Nur
      schade, daß ich keinen von Euch persönlich kenne, um mich registrieren zu lassen. Für mein Sorgenkind Tom wäre es bestimmt gut, wenn Frauchen auf alles zugreifen könnte. Vielleicht
      klappt es ja irgendwann.

      Liebe Grüße

      Petra

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        #4
        Flesichbeschaffung

        Hallo,

        auch wir haben nach langanhaltenden Durchfallattacken aufgrund von Futtermittelunverträglichkeit (auch sogenannte "Allergiefutter" vom Tierarzt brachten keine Besserung) auf BARF umgestellt.

        Das Fleisch besorgen wir bei unserem Metzger. Er dreht einen Teil gleich durch und schweißt diese in Portionen ein, den anderen Teil läßt er in ganzen Stücken, so daß ich es noch selber portionieren kann.

        Der Bezug über den Metzger ist auch sehr günstig (10kg ca. 7,50 €), da Leber, Schlund, Herz, Pansen vom Ochsen sowieso nicht verwendet werden können.

        Vielleicht könnt Ihr ja auch mit Eurem Metzger ein solches Abkommen treffen.

        Gruß
        Karin

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          #5
          Hallo Karin,

          der Tip mit dem Metzger ist gut, Ich hätte gedacht, daß es dort eher teuer wird. Aber hast Recht, fragen kostet ja nichts.

          Welche Teile läßt du denn durchdrehen? Ich bin davon ausgegangen, daß man möglichst große Stücke geben soll.

          Liebe Grüße

          Petra
          Liebe Grüße
          Petra mit Jupp und Abby

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            #6
            Umstelung vollbracht

            Hallo,

            habe seit gestern umgestellt. Klappt prima!

            Gruß Petra
            Liebe Grüße
            Petra mit Jupp und Abby

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              #7
              Re: Futterumstellung

              Original geschrieben von Unregistered Meine Frage an Euch: muß die Umstellung schleichend beginnen, oder kann ich von heute auf morgen auf BARF umstellen.
              Hallo Petra,

              ich habe nicht schleichend umgestellt, sondern am Tage x kein FeFu mehr, sondern BARF gegeben.
              Der Hund bekam vorher 9 Monate lang FeFu - er hat keine Probleme mit der Umstellung gehabt, weder Brechen noch Durchfall. Er war nur etwas verwundert - hat aber ganz schnell gemerkt, dass das alles ganz lecker war, dass man sogar richtiges Fleisch fressen kann :bouncy:
              Einen Fastentag habe ich vorher nicht gemacht - er war eh schon zu dünn und hatte einen Besitzerwechsel hinter sich, da wollte ich ihn nicht auch noch mit Fasten im neuen Zuhause belasten - es ist nicht zwingend notwendig, denke ich.
              Unter die Gemüsepampe tue ich heute noch Thunfisch oder körnigen Frischkäse - nur Gemüse frisst er sonst nicht

              Oft tauchen anfangs noch Fragen auf - komm doch ins Forum, da findest du viele Anregungen und Tips.
              Herzliche Grüße
              Susanne mit Diego, Mowgli, Angel und Waldemar

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                #8
                Re: Futterumstellung

                Original geschrieben von Ullchen
                es wird empfohlen radikal umzustellen und den Hund 1-2 Tage vor der ersten Rohfütterung fasten zu lassen. Selbst habe ich es etwas langsamer angehen lassen und über einen Zeitraum von ca. einer Woche umgestellt.
                Hallo,

                wenn man einen Welpen zu sich holt, und der Züchter nach der Muttermilchentwöhnung mit TroFu gefüttert hat, wie soll man da am besten mit einer Ernährungsumstellung verfahren? Ich lese mal über sofortige Umstellungen, mal über Umstellungen, die über zwei Monate hinaus dauern. Über Welpen, wie in meinem Fall, habe ich nichts gefunden. Ich denke, der Kleine wird schon arg viel an Umstellungen zu verkraften haben wenn er erst mal von seiner Mama und seinen Geschwistern weg ist. Muß ich ihn da noch einer zusätzlichen Belastung aussetzen, frage ich mich. Ich habe gedacht, daß ich erstmal ein Beutel desselben TroFu kaufen, womit er auch vom Züchter gefüttert wurde. Ich könnte dann die ersten, sagen wir, 3-5 Tage so weiterverfüttern, wie er's gewöhnt ist. In der Zeit kann er sich ein bißchen in seinem neuen Zuhause umschauen, sich ein wenig an die neuen Geräusche, Gerüche, Personen usw. gewöhnen. Dann könnte ich vielleicht anfangen etwas Frischfleisch durch den Fleischwolf zu jagen. Findet Ihr diesen Plan ok, oder würdet Ihr anders verfahren?
                Vielen Dank für Eure Meinungen im Voraus!

                Jenna

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                  #9
                  Hallo Jenna.

                  ich würde ihm noch ca. 2-3 Tage as gewohnte Futter geben, bis er sich ein wenig eingelebt hat. Dann würde ich allerdings sofort auf BARF umstellen.

                  Du brauchst also keinen ganzen Sack Futter zu kaufen. (ein Bullywelpe ist ja ewig damit beschäftigt)

                  Die meisten Züchter geben Futter für die ersten Tage mit.

                  Viel Spaß mit Deinem Kleinen!

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                    #10
                    Hallo Susanne,

                    ich bin jetzt im Forum. Mit dem Hüttenkäse werde ich mal ausprobieren, da meine Gina beim Gemüse etwas mäkelig ist.

                    Gruß

                    Petra
                    Liebe Grüße
                    Petra mit Jupp und Abby

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