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HD/Arthrose und Getreide?

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    HD/Arthrose und Getreide?

    Huhu, eine Frage. Ich habe im Moment eine vierjähriege Husky-Hündin (erst mal) zur Pflege bei mir. Die Maus hat seit sie ein Jahr alt ist HD und jetzt auch noch Arthrose. Ich habe im Hinterkopf, dass Hunde mit einer solchen Erkrankgung kein Getreide bekommen. Stimmt das? Und wenn ja, warum? Gibt es noch etwas, was ich bei der Fütterung beachten muss?

    #2
    Jepp, bei Arthrosen kein Getreide.

    Hast Du sie denn noch einmal genau abchecken lassen bzw. die Röntgenbilder eingesehen/mit Deinem TA besprochen?
    Gibst Du mal Rückmeldung in dem anderen Thread?




    LG nicole
    Liebe Grüße Nicole mit all ihren durchgeknallten Lieben

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      #3
      Ich bin da anderer Meinung.
      Anstatt zu pauschalisieren, würde ich das individuell davon anhängig machen, welches Getreide und wie der Hund es verträgt.

      Hier gibts sehr wohl einen Anteil Getreide, obwohl meine Bonny Arthrose hat.
      Ich achte aber darauf, so wenig Gluten wie möglich zu geben und wäge die Vor- und Nachteile von Getreide ab.
      Gluten steht im Verdacht, Entzündungen zu begünstigen.

      Hirse und Reis (glutenfrei) gibts regelmäßig, Haferflocken gebe ich auch, obwohl sie etwas Gluten enthalten.
      Sie sind aber sehr gut verträglich, gesund und knochenbildend.

      Meinen Hunden gehts gut damit und ohne Getreide werden sie nicht satt.

      Zu viel Fleisch ist auch nicht gut, sie sind mit dem Fleischanteil schon ziemlich an der Höchstgrenze.
      Liebe Grüße, Ines mit Sir Cooper ♥ an meiner Seite
      und meine Sternenmädchen Bonny & Roxy für immer im Herzen ♥

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        #4
        Ines, danke für die differenzierte Antwort.

        Zu viel Fleisch ist auch nicht gut, sie sind mit dem Fleischanteil schon ziemlich an der Höchstgrenze.
        Geht es dir bei dieser Aussage um die Nierenbelastung oder um die Arthrose?

        Pomelo, du findest im Forum eine Reihe nützlicher Zusätze zum Futter: z.B. Grünlippmuschel.
        viele Grüße
        Silvia

        Kommentar


          #5
          Am wichtigsten ist, daß die Hündin kein Übergewicht hat. Omega-3-FS sind wichtig (und Vitamin E). Ich würde Getreide nicht per se verbannen, sondern möglichst wenig Gluten (da entzündungsfördernd) füttern. Und dann auch darauf achten, nicht übermäßig Omega-6-FS (aber trotzdem genug davon) zu füttern.
          @Ines: Fleisch bzw. Protein ist auch nicht als Energiequelle gedacht bzw. zur Sättigung, davon nur soviel wie der Körper braucht plus Sicherheitsaufschlag. Sättigung bzw. Energie kommt über Kohlenhydrate und Fett.
          Auch bedenken, daß einige Getreidesorten nicht gerade wenig Protein enthalten, z.B. Hirse 10g auf 100g (Kartoffel z.B. nur 2g/100g). Das kommt nochmal zusätzlich auf Protein von Fleisch.

          Kommentar


            #6
            Auch bedenken, daß einige Getreidesorten nicht gerade wenig Protein enthalten, z.B. Hirse 10g auf 100g (Kartoffel z.B. nur 2g/100g). Das kommt nochmal zusätzlich auf Protein von Fleisch.
            Ja, daran scheiden sich die Geister. Die einen füttern lieber Getreide (auch in größeren Mengen) während andere sagen dass vor allem pflanzliches Eiweiß den Verdauungstrakt und die Nieren belasten würde und gehen daher lieber mit der Fleischmenge hoch.

            Ich habe hier eine 14-jährige Hündin, Husky-Windhund-Mix, keine Arthrose, aber seit 4 Jahren diagnostizierte Spondylose (muss also auch aufpassen mit allem was Entzündungen fördert)
            Sie ist sehr aktiv, wiegt 16kg bei 50cm Schulterhöhe (also sehr schlank) und bekommt täglich:
            400g tierischer Anteil (inkl. ca. 50g Fett)
            80g Gemüse
            200g gekochtes Getreide. (Reis, Haferflocken, Dinkelnudeln, sehr selten Hartweizennudeln)
            Ich würde ihr mehr geben, aber mehr passt nicht rein...

            Wollte ich getreidefrei füttern müsste ich deutlich mehr Fleisch geben, und das trau' ich mich einfach nicht...

            Wolf hin oder her - seit der Hund vom Menschen versorgt wird bekommt er außer Fleischabfällen auch Kohlenhydrate, und das sind mittlerweile auch schon 15.000 Jahre oder so...

            LG
            Regina
            Der Tag wird kommen an dem du den Sturm genießt, an dem du einfach im Sturm zu tanzen beginnst. Dann ist der Sturm kein Feind mehr, denn auch er ist nur eine Gelegenheit - eine wilde Gelegenheit zu sein... Osho

            Kommentar


              #7
              Also bei Gelenkserkrankungen sollte man auf Getreide verzichten. Hierbei geht es um das enthaltende Gluten (Klebereiweiß), welches Entzündungen nährt. Sogenannte Pseuydogetreide sind aber ok (glutenfrei), wie z.B. Amaranth, Hirse, Reis....
              Kartoffeln sind wegen der enthaltenden Stärke übrigens auch nur in Maßen zu empfehlen.

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                #8
                Zitat von Küwalda Beitrag anzeigen
                Ja, daran scheiden sich die Geister. Die einen füttern lieber Getreide (auch in größeren Mengen) während andere sagen dass vor allem pflanzliches Eiweiß den Verdauungstrakt und die Nieren belasten würde und gehen daher lieber mit der Fleischmenge hoch.

                Ich habe hier eine 14-jährige Hündin, Husky-Windhund-Mix, keine Arthrose, aber seit 4 Jahren diagnostizierte Spondylose (muss also auch aufpassen mit allem was Entzündungen fördert)
                Sie ist sehr aktiv, wiegt 16kg bei 50cm Schulterhöhe (also sehr schlank) und bekommt täglich:
                400g tierischer Anteil (inkl. ca. 50g Fett)
                80g Gemüse
                200g gekochtes Getreide. (Reis, Haferflocken, Dinkelnudeln, sehr selten Hartweizennudeln)
                Ich würde ihr mehr geben, aber mehr passt nicht rein...

                Wollte ich getreidefrei füttern müsste ich deutlich mehr Fleisch geben, und das trau' ich mich einfach nicht...

                Wolf hin oder her - seit der Hund vom Menschen versorgt wird bekommt er außer Fleischabfällen auch Kohlenhydrate, und das sind mittlerweile auch schon 15.000 Jahre oder so...

                LG
                Regina
                Das ist doch okay so wie du fütterst. Meine zwei lieben Kohlenhydrate in Form von Nudeln, Brot, Getreide usw. Ich achte nur darauf, daß der Hauptteil der Proteine tierisch ist. Gekochte Eier bekommen meine auch. Hast du wegen der Nierenbelastung Angst, mehr Fleisch zu füttern oder weswegen? Was das angeht, würde ich vermuten, daß der Hundeorganismus mit tierischem Eiweiß trotzdem etwas besser klar kommt.

                Kommentar


                  #9
                  Jepp, Pseudo-Getreide kann man geben. Aber eben i.d.R. kein "normales", also Gluten-haltiges Getreide.




                  LG nicole
                  Liebe Grüße Nicole mit all ihren durchgeknallten Lieben

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von nelli73 Beitrag anzeigen
                    Jepp, bei Arthrosen kein Getreide.

                    Hast Du sie denn noch einmal genau abchecken lassen bzw. die Röntgenbilder eingesehen/mit Deinem TA besprochen?
                    Gibst Du mal Rückmeldung in dem anderen Thread?




                    LG nicole

                    Der damalige Tierarzt hat Röngenbilder gemacht. Allerdings lag sie das auf der Seite. HD hat er aber da schon festgestellt. Nächste Woche habe ich einen Termin um die richtige Bilder machen zu lassen. Sie zeigt aber alle Anzeichen für eine Arthrose. Klar gebe ich Rückmeldung.

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von Sietha Beitrag anzeigen
                      Ich bin da anderer Meinung.
                      Anstatt zu pauschalisieren, würde ich das individuell davon anhängig machen, welches Getreide und wie der Hund es verträgt.

                      Hier gibts sehr wohl einen Anteil Getreide, obwohl meine Bonny Arthrose hat.
                      Ich achte aber darauf, so wenig Gluten wie möglich zu geben und wäge die Vor- und Nachteile von Getreide ab.
                      Gluten steht im Verdacht, Entzündungen zu begünstigen.

                      Hirse und Reis (glutenfrei) gibts regelmäßig, Haferflocken gebe ich auch, obwohl sie etwas Gluten enthalten.
                      Sie sind aber sehr gut verträglich, gesund und knochenbildend.

                      Meinen Hunden gehts gut damit und ohne Getreide werden sie nicht satt.

                      Zu viel Fleisch ist auch nicht gut, sie sind mit dem Fleischanteil schon ziemlich an der Höchstgrenze.

                      Ich fütter eigentlich kaum Getreide. Als Kohlenhydrate nur Kartoffeln. Selten mal Reis. In letzter Zeit gibt es allerdings für meinem Husky immer mal wieder Haferschleim. Hat Sodbrennen. Ist aber schon viel besser geworden. Hatte dazu was in einem anderen Threat geschrieben.

                      Das Haferflocken knochenbildent sind ist habe ich noch nicht gehört. Wieviel gibst du denn deinen Vierbeinern davon? In welcher Form gibst du denn die Haferflocken und wieviel davon? 20 Kilo wiegt die Maus. Ich habe bei so etwas immer ein Problem mit der Menge.

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                        #12
                        Ich habe ehrlich gesagt noch immer Angst bei der Ernährung was falsch zu machen. Gerade wenn Erkrankungen dabei sind. Bei Swani in der Broschüre hört sich das alles nicht so kompliziert an. Aber wenn man hier in dem Forum ist wird auf soviel Detail geachtet, dass mir das schon fast zuviel ist. Von dem Vitamin nicht zuviel, davon nur soundso viel Gramm usw. Ist das alles wirklich so kompliziert? Ich habe mir nie sonderlich viele Gedanken um diese Kleinigkeiten gemacht. Ich achte darauf, dass die Fleischmenge und die Innereien passen. Fleisch wird das gefüttert was ich gerade da habe. Bei Gemüse uns. habe ich auch noch nie so richtig auf die Grammzahl geachtet. Mal gab es mehr, mal weniger. Bis jetzt leben die Vierbeiner noch und ihnen geht es soweit ganz gut.

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                          #13
                          Bei dem Argument "getreidefrei" bei Arthrose geht es darum, dass einige Getreidesorten viele Eiweiße enthalten, die der Pflanze als Fraßschutz dienen und Entzündungen im Körper fördern. Dazu gehört zum Beispiel moderner Weizen, wo der Anteil dieses Fraßschutzes durch gezielte Sortenzucht inzwischen zig mal höher ist als noch vor 60 Jahren. Diese Eiweiße sitzen meistens in der Schale der Getreide, so dass entsprelztes Getreide und Getreidesorten mit geringem Fraßschutzeiweißanteil zu bevorzugen sind. Pseudogetreide und Hülsenfrüchte sind dabei nicht unbedingt vorzuziehen. Diese enthalten vielleicht nicht das problematische Gluten, dafür aber andere mindestens ebenso ungünstige Lektine. Reis, geschälter Hafer, Hirse usw. finde ich aber okay.

                          Entzündungfördernd sind allerdings auch tierische Fette im Übermaß oder pflanzliche Öle wie Sonnenblumen und Distelöl . Aus ihnen wird die entzündungsfördernde Arachidonsäure gebildet. Omega 3 FEttsäuren und Vorstufen davon sind der Gegenspieler zu diesen enztündungsfördernden Fettsäuren und sollten in der Fütterung ergänzt werden.

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                            #14
                            Zitat von Pomelo Beitrag anzeigen
                            Ich habe ehrlich gesagt noch immer Angst bei der Ernährung was falsch zu machen. Gerade wenn Erkrankungen dabei sind. Bei Swani in der Broschüre hört sich das alles nicht so kompliziert an. Aber wenn man hier in dem Forum ist wird auf soviel Detail geachtet, dass mir das schon fast zuviel ist. Von dem Vitamin nicht zuviel, davon nur soundso viel Gramm usw. Ist das alles wirklich so kompliziert? Ich habe mir nie sonderlich viele Gedanken um diese Kleinigkeiten gemacht. Ich achte darauf, dass die Fleischmenge und die Innereien passen. Fleisch wird das gefüttert was ich gerade da habe. Bei Gemüse uns. habe ich auch noch nie so richtig auf die Grammzahl geachtet. Mal gab es mehr, mal weniger. Bis jetzt leben die Vierbeiner noch und ihnen geht es soweit ganz gut.
                            Ich hoffe ich bekomme keinen auf den Deckel
                            Ich füttere pi mal Daumen
                            Nach sichtweise und nach der Erfahrung aus was besteht ein Tier
                            Als ich vor ca 20 Jahren anfing mit der Rohernährung gab es wenig Infos
                            Für mich war damals der Gedanke " was frisst der Fuchs "

                            Ich wiege auch nichts ab und täglich schon gar nicht. Am Ende der Woche muß es passen. In der Natur sitzt auch nicht um 6,00 Uhr das Häschen bereit und daneben liegen 5 Karotten

                            Hat einer keine Ahnung ist für den Anfang eine Waage schon mal gut ,
                            aber wenn es zur Routine wird braucht man dies nicht mehr und Kügelchen und Pülverchen eh nur nach Bedarf.
                            Gut im Winter gibt es bei mir auch die Hagenbuttenkur und bei der Aufzucht schaut man schon eher das C zu PH stimmt. Aber sonst mach ich mich nicht verrückt. Meine 5 sind HD und ED frei , meine 8 jährige sieht aus wie eine 4jährige und was will ich mehr.
                            Liebe Grüße Ulrike

                            Kommentar


                              #15
                              Ich hoffe, dass diese Rechnung bei mir auch aufgeht. Noch sind meine Vierbeiner (bis auf das Sodbrennen was er hat, seit wir ihn kennen) gesund. Aber die sind auch erst vier Jahre alt. Keine Ahnung wie es zehn Jahre später aussieht. Habe doch wenig Angst, dass sich Fütterungsfehler in den späteren Jahren rächen. Oder ich mache mir wirklich zuviele Sorgen.

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