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Und wieder mal ein paar Fragen zum BARFen...

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    Und wieder mal ein paar Fragen zum BARFen...

    Hallo,

    Ich BARFe nur noch seit knapp einer Wo. ich bräuchte wieder mal Euren Rat.

    Hat Jemand von Euch schon so was beobachtet: Seit 4 Tagen habe ich angefangen Giny Knochen (Ochsenschwanz und Putenhälse) zu geben. Meistens abends. Am nächsten Morgen erbricht sie - kommen entweder nur Magensaft oder scharfe Knochensplitter. Dann mische ich ihr Sauerkraut unter das Fleisch, das soll dann den Mageninhalt sanft weiterführen (den Trik habe ich vom TÄ).

    Ist dies normal????
    Oder soll ich lieber noch weichere Hänchenhälse geben? Ich habe die Quelle dafür bloß noch nicht gefunden.

    Und noch eine Frage zu der Fleischmenge....

    Giny ist 2 J. alt und wiegt 7 kilo und nur Knochen und Haut, da sie sehr schleppend den TroFu gegessen hat. Und überhaupt, sie ist nicht gierig beim Essen. Paßt sehr auf ihre Linie auf ) Morgens ißt sie nur Pansen sehr flott. Zum Fleisch muß ich sie schon 2 Mal rufen - dann ißt sie aber alles auf.
    Die Knochen hat sie erstmal auch schief angeguckt, dann aber gegessen, bloß mit den Pfoten rührt sie die Knochen nicht an, iiiiiiiiiiiiii. Kämpft sich nur mit der Schnauze durch.

    Ich gebe ihr 250gr. Fleisch + 3 Eiswürfeln Gemüse und Abends 200-250gr. Knochen. Ist das nicht zu wenig??? Ich finde seit der Umstellung hat sie noch etwas abgenommen - an ihren Rippen kann man sich schon schneiden.
    Sie ist sehr aktiv (Fahrrad, Agility) und bei den Spaziergängen kann sie nicht normal gehen, muß immer rennen.

    Was passiert wenn ich ihr statt 250gr. täglich 500 gr. Fleisch gebe (in 2 Mahlzeiten natürlich)?? Ist das zuviel? Sie wiegt ja nur 17 kg. Kann das schaden? Abgesehen davon weiß ich nicht ob sie soviel essen wird ( wegen ihrer Linie natürlich .

    Ich würde schon gerne ein einwenig mehr Muskeln an ihren Rippen sehen.

    Ach ja, noch eine Frage zur Knochenfütterung:

    Damals, bei meinem ersten Hund wurde mir gesagt, daß man mit Knochen aufpassen muß, da dadurch die Wangenknochen zu breit werden können. Stimmt das? Oder gilt dies nur für den Welpenalter? Muß man da aufpassen und lieber weichere Knochen geben, da wir zur Ausstellungen ab und zu gehen. Nach dem Standart müßen die Wangenknochen eng anliegen. Kann mir Jemand zum Thema etwas berichten?

    Grüße, Olga

    #2
    Hallo Olga!
    Du schreibst abends 200-250 g Knochen. Sind das denn Knochen mit richtig Fleisch dran oder reine Knochen?
    Wenn Sie mit der jetzigen Menge abnimmt kannst Du getrost mehr füttern. Einfach testen und die richtige Menge herausfinden. Gibts Du Öl hinzu? Wie fett ist das Fleisch, das Du fütterst.

    Zum Thema Knochenerbrechen: Mein Grosser hatte das anfangs auch vermehrt und zum Teil nach einem Jahr immer noch, weil er die Reste einfach zu gierig verschlingt und diese dann so nicht verdauen kann. Diese kommen dann so nach 12 Stunden fein säuberlich abgelöst wieder raus. Ich achte darauf keine Knochen zu füttern die klein splittern. Bei mir gibts größtenteils Kalbsgelenke und Hühnerteile.

    Daß die Wangenknochen breit werden habe ich noch nie gehört. Vielleicht meinte man damit ja auch, daß die Muskeln sehr stark werden und dadurch der Kopf breiter erscheint

    LG
    Ingrid
    LG
    Ingrid

    `man kann alles für Geld kaufen, das Schwanzwedeln eines Hundes nicht`

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      #3
      Frage: Ist Deine Hündin 7 oder 17 Kilo schwer? Wenn sie 17 Kilo ist, find ich 250gr wenig, meine Hündin kriegt mit 23 Kilo 460gr.
      Beim Barfen muss immer auf den Hund Rücksicht genommen werden, ich denke, wenn Deine Hündin so mager aber so agil ist, kannst Du die Fleischmenge ruhig erhöhen. Ich würde das allerdings schrittweise machen und nicht auf einmal. Einfach jeden Tag z.B. 50gr mehr und die Menge kann man ja auf mehrere Mahlzeiten verteilen.
      Solange ich das Gefühl hätte, sie verträgt Knochen nicht so gut, würde ich mit Hähnchen beginnen. Erst später andere Knochen hinzufügen.
      LG Marianna

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        #4
        Hallo LaLuna und marmay,
        vielen Dank für die Ratschläge.

        Die Knochen 200-250gr., die ich füttere, sind mit Fleisch drann. Öl gebe ich eine EL zur Fleischmahlzeit. Ist dies nicht zu wenig?
        Das Fleisch ist meiner Meinung nach nicht zu fett, enthält viele Sehnen.

        LaLuna, Du schreibst, daß Dein Grosser immer noch bricht. Kann ich daraus schließen, daß dies normal ist und kein Grund zur Beunruhigung ist. Kann dadurch zu keinem Notfall kommen?

        Marmay, meine Hündin ist 17 kg. schwer. 460 gr. für 23kg. Hund ist dies die Menge an Fleisch pur oder samt Knochenmahlzeit?

        Grüße Olga

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          #5
          460gr ist Fleisch+fleischige Knochen ohne Gemüse. Ich hab es bei Dir so verstanden, dass Du nur 250gr total fütterst, sorry.
          Ein EL Öl reicht meines Erachtens völlig aus, bei mir ist i.d.R. nur ein TL.
          LG Marianna

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            #6
            Re: Und wieder mal ein paar Fragen zum BARFen...

            Original geschrieben von Olga & Giny oder scharfe Knochensplitter.
            Hallo Olga,

            wenn das öfter vorkommt, dann würde ich diese Knochenart nicht mehr geben. Ochsenschwanz ist recht hart, Putenhälse kenne ich nicht.
            Versuch´s mal mit Lammrippen oder großen Rindergelenkknochen (die Kugel wird abgenagt, ist Sandknochen, also keine Splitter - das harte Mittelteil=Röhrenknochen - solltest du dann wegnehmen).
            Kleine Stückchen im Kot (sehr wenig im Vergleich zur gefressenen Menge) finde ich akzeptabel, aber öfteres Knochenerbrechen nicht.

            Du fütterst ja erst seit einer Woche roh. Da ist Ochsenschwanz zu hart. Vielleicht verdaut sie ihn nach einigen Wochen oder Monaten, wenn das Verdauungssystem sich daran gewöhnt hat. Aber als Anfängerknochen ist Ochsenschwanz nicht geeignet. Dein Hund zeigt dir ja, dass er ihn nicht verdauen kann, indem er in ausbricht.
            Herzliche Grüße
            Susanne mit Diego, Mowgli, Angel und Waldemar

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              #7
              Hallo Susanne,

              danke für Deinen Tip. Ich hatte heute selbst schon die Idee und habe Giny nur das Fleisch vom Knochen nagen lassen und ihr den Knochen weggenommen.
              Als Ersatz gibt es morgen Putenhälse, die sie scheinbar besser verträgt. Ich bemühe mich weiterhin eine Quelle für Hühnerhälse zu finden, die aufgrund des Ca:Ph - Verhältnisses mir am geeignetsten scheinen.

              PS. @ alle

              Kommt Jemand von Euch aus Bremen oder Umland und kann mir vielleicht dafür eine Quelle nennen? Es gibt hier wohl abgepacktes Fleisch, aber mit Knochen sieht es echt "mager" aus.:::sad3:

              Liebe Grüße, Olga

              Es gibt nichts schöneres als ein treuen Hund, es sei denn man hat einen gut erzogenen Ehemann!

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                #8
                Hallo Gini,
                du kannst auch Hühnchenflügel oder Rückenteile mit Flügeln dran nehmen oder auch Schenkel. Hühnchen vertagen meine auch am besten, Rind (Knochen) wird erbrochen. Füttere ich deshalb nicht mehr.

                Ebenso würde ich das Futter nicht nach Gewicht dosieren, sondern nach dem Aussehen des Hundes; ist er zu dünn, kriegt er mehr, zu dick, gibt's weniger.
                Du wiegst deine tägl. Mahlzeiten doch auch nicht ab, oder?

                Viele Grüße
                Esprit

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                  #9
                  Knochen erbrechen

                  Hallo Olga!
                  Es passiert nur wenn er von seinem Kugelgelenk das letzte Stück ganz schluckt und es einfach noch zu gross ist um verdaut zu werden. Passiert manchmal und das es sich hier nicht um scharfkantige Knochenstücke handelt habe ich auch kein Problem damit. Röhrenknochen oder andere Knochen, die gerne splittern füttere ich generell nicht.
                  Manchmal schlingt er z. B. Hühnerhälse oder ganzen Fisch so schnell, daß er kurz darauf nochmal alles ausspuckt und nochmal ´manierlich´frißt, dann ist es ok.
                  LG
                  Ingrid
                  LG
                  Ingrid

                  `man kann alles für Geld kaufen, das Schwanzwedeln eines Hundes nicht`

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