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Barfen ohne Zusätze

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    Barfen ohne Zusätze

    Hallo...

    inzwischen habe ich im Gesundheitsthread schon einiges über Caisy geschrieben. Hier geht es um Sancho:
    7 Jahre alt, Labbymix, lebt seit 5,5 Jahren bei uns. Er bekam nur Aldi TF.
    Sancho hatte übelste Blähungen. Ich versuchte viele Futtersorten und Pülverchen. Alles brachte gar nichts. Bei Dosenfutter bekam er zusätzlich Durchfall.
    Es war so weit dass mein Mann mal meinte: Entweder der Hund oder ich. Wir konnten nicht mehr mit geschlossenen Fenstern leben.

    Ich stellte von heute auf morgen komplett auf Barfen um. Kaufte mir einige Bücher übers Barfen, blieb dann bei Swanie Simon hängen und machte mich schlau.
    Durchfall und Blähungen waren sofort weg. Dabei hatte ich stärkste Bedenken wegen dem Gemüse...
    Nach einigen Versuchen blieb ich bei 80/20 ohne Getreide. Er bekommt 2% vom Körpergewicht.

    Nach einiger Zeit ging es wieder mit Blähungen los. Ich fütterte anfangs nur Rind. Also begann ich zu wechseln: Ziege, Schaf, Wild, Gans, Pute, Hähnchen, Fisch, Strauß usw...
    Gemüse mixe ich selber (habe mir extra einen Vitamix gekauft weil all die anderen Marken schnell schlapp machten). Das Gemüse teile ich auf in 50% Wurzelgemüse und 50% Grünzeug, je nach Jahreszeit und sehr viele Sorten. Außerdem verschiedene Obstsorten. Bei Beschwerden bekam er Anis, Fenchel oder Kümmel ins Futter.

    Anfangs wog ich strikt ab, später bekam er täglich 500 gr, einmal wöchentlich Innereien, einmal Lamm-Pansen und einmal Knochen.
    Ich fütterte auch Mixe zusätzlich wo Innereien und Knochen schon dabei sind. Ohne zu berechnen.....

    Jetzt denke ich, evtl habe ich zu wenig Fett gefüttert. Ich gab nur sehr selten zusätzliches Fett.

    Zwei mal pro Woche gab es ein rohes Ei komplett mit Schale, auch das Eiweiß roh.
    Ausserdem täglich zwei bei drei Teelöffel Lachsöl, früher auch andere Öle. Inzwischen nur noch Lachs.

    Das ist alles an Zusätzen die er bekam. Weder Algen, noch Hagebutten oder Calcium oder sonst was.

    inzwischen habe ich echt Angst dass ihm was fehlt und habe jetzt Canipur besorgt mit Calcium.

    Je mehr ich lese desto unsicherer werde ich.

    Ach ja, seine Blutwerte sind alle im mittleren Bereich. Er hat zwei bis drei mal täglich wenig Stuhlgang und glänzt auch schön.
    Ein Barfprofil habe ich nicht machen lassen, in der Klinik meinten sie das ist nicht nötig.

    Was meint ihr?
    Soll ich alles so lassen? Er wird seit über fünf Jahren so gefüttert.
    Ich habe grad echt keine Ahnung!

    Außerdem lebt ein 1,7 kg schwerer Yorkie seit 10 Monaten bei uns. Sie wird jetzt 5 und genauso gefüttert.....u
    Zuletzt geändert von Caisy; 29.09.2017, 16:29. Grund: Fehler

    #2
    Hallo,

    Fett ist wirklich wichtig. Wenn das Fleisch zu mager ist, dann schädigt das auf Dauer die Nieren und/oder die Leber.

    Ich würde auch keine Mixe füttern, sondern wirklich die Aufteilung, wie sie empfohlen wird: 50% gut durchwachsenes Muskelfleisch, 20% Pansen/Blättermagen, 15% gemischte Innereien und 15% gemischte Knochen. Knochen und Innereien würde ich auf mindestens 2 Portionen in der Woche aufteilen. dann braucht man auch keine Vitamine oder Mineralien ergänzen.

    Bestehen die Verdauungsbeschwerden denn noch? Dann würde ich mal den Kot untersuchen lassen, inkl. Giardien, Hefen, Bakterien (guten wie schlechten) und der Pankreaselastase. Evtl.liegt da etwas im Argen.

    Wenn du viel Mixe fütterst, könnte da auch viel schwer verdauliches drin sein wie Lunge, Euter, Knorpel....... manche Hunde haben damit Probleme.

    LG, Anne mit Buster aka Harry und Schwiegermutters Lombard

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      #3
      Hallo Anne,

      ich dachte immer Ente und Gans haben genügend Fett, außerdem wollte ich nicht dass er zunimmt.

      Die Mixe habe ich alle entsorgt weil ich hier irgendwo gelesen habe dass in der Schafsleber hohe Dioxinwerte sind. Da war ich ziemlich geschockt.

      Ok dann füttere ich wieder genauer wie am Anfang. Ich werde mal wieder das Buch ansehen.

      Seit Sancho nur noch wenig Rind bekommt und ich oft wechsle hat er keine Probleme mehr. Außerdem hat er jetzt einen Antischlingnapf und ich habe das Füttern auf Abends verschoben. Er bläht jetzt gar nicht mehr.

      Caisy hatte vor vor kurzer Zeit Würmer und auch er wurde entwurmt. Nicht mal da bekam er Beschwerden.

      Ok, du denkst also Canipur braucht er nicht wenn ich nach Plan füttere?
      Oder Milchprodukte, wie Joghurt oder Hüttenkäse?

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        #4
        Über die Jodzufugr scheiden sich die Geister. Viele Lebensmittel "zwangsjodiert", auch das Fleisch und zu viel Jod ist auch nicht gut, allerdings schwankt der Jodgehalt da zum Teil erheblich. Viele Leute berichten von positiver >entwicklung, wenn sie Algen zufüttern. Widerum andere füttern gar nichts aus dem Meer, eben wegen der Quecksilberbelastung und den Hunden geht es gut.


        Wenn er mit der Fütterung abends hinkommt, ist es ok, aber prinzipiell ist es besser morgens zu füttern, da dann die Verdauung auf Hochtouren läuft und nachst eher brach liegt und viele Hunde damit Probleme haben (Blähungen, Erbrechen, Bauchweh etc)


        Wegen des Fetts musst du gucken: das Muskelfleisch sollte zwischen 15 und 25% haben, Fett aus den anderen Teilen kommt noch dazu.
        LG, Anne mit Buster aka Harry und Schwiegermutters Lombard

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          #5
          Hallo Anne,

          vielen Dank für deine Hilfe.

          Zählt Lachsöl auch zu den Fetten? Da bekam er immer einiges dazu. In Zukunft gebe ich mehr Geflügelfett.

          Ich glaube ich lasse das Canipur bei Sancho weg. Evtl. gebe ich es Josie. Sie wäre mir fast mal an einem Hühnerhals erstickt. Ich habe es erst bemerkt als sie umkippte. Das war schrecklich. Ihre Zähne sind eh grauenvoll obwohl schon saniert.

          Sancho blähte fast jeden Abend als er noch früh fraß. Das war der Grund auf Abend umzustellen. Seitdem ist es vo bei. Er stinkt nur noch ganz selten. Hat sogar Caisys Nierenfutter vertragen als ich nicht aufpasste. Er ist eine Fressmaschine.....

          Danke dir...



          Zuletzt geändert von Caisy; 30.09.2017, 07:37.

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            #6
            ....
            Zuletzt geändert von Caisy; 30.09.2017, 12:34. Grund: Falscher Thread

            Kommentar


              #7
              Zitat von Caisy Beitrag anzeigen
              Hallo Anne,

              ich dachte immer Ente und Gans haben genügend Fett, außerdem wollte ich nicht dass er zunimmt.

              Die Mixe habe ich alle entsorgt weil ich hier irgendwo gelesen habe dass in der Schafsleber hohe Dioxinwerte sind. Da war ich ziemlich geschockt.
              Hallo Susanne,
              ich persönlich glaube nicht mehr an die Mär vom bösen Fett - es ist Energie- (und Geschmacks-)träger. Bei meinem Hund muß ich auch ein wenig aufs Gewicht achten, weil er von einigen Seiten oft was nebenher bekommt; trotzdem ergänze ich nach Möglichkeit und Angebot immer wieder Fett in seiner Ration.
              Zusätze gibts hier nur nach Bedarf (z.B. beim Fellwechsel, zum Immunsystem fit machen für den Winter usw.), und inzwischen wird er seit 3 Jahren roh gefüttert.
              Barfprofil hab ich keines erstellen lassen, ich persönlich hab das Geld lieber in ein Barfseminar investiert und fühle mich seitdem weit sicherer.

              Von den Barfmischungen halte ich gar nix, der Großteil hat dann doch irgendwelche Zusätze (Petm... z.B.) oder besteht, wie Anne schon schrieb, zum großen Teil an billigem, schwerverdaulichem Anteil.

              Sämtliche Öle zähle ich auch zum Fettanteil, wobei ich eher auf einen überwiegenden tierischen Fettgehalt setze und oft Kokosöl. Lachsöl geb ich gar keines.

              Solange es dem Hund gut geht würde ich mir keine Gedanken machen.
              Liebe Grüße,
              Yvonne & Schneckibär

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                #8
                Lachsöl ist natürlich auch Fett, dient aber nicht der Energieversorgung, sondern liefert wichtige Omega3-Fettsäuren. Davon gibt man ja nur geringe Mengen, die nicht in die Berechnung einfließen
                LG, Anne mit Buster aka Harry und Schwiegermutters Lombard

                Kommentar


                  #9
                  Hallo Yvonne,

                  Sancho hat mit Fett keine Probleme und ich werde es in Zukunft vermehrt zugeben.

                  Sobald ich mal etwas Luft habe werde ich mir Swanies Buch wieder durchlesen. Früher brauchte ich es ständig, mit der Zeit, wenns gut läuft denkt man nicht mehr so drüber nach. Dann schleicht sich auch mal Schlechtes ein.

                  Ich habe vorhin 56 kg Frostfutter für Sancho bestellt. Dieses Mal wie früher, alles extra. Gibt inzwischen genug Auswahl.

                  Kokosöl habe ich auch da, gab es aber nur Josie weil sie nach der Umstellung auf roh etwas verstopft war. Sie bekam bei den Vorbesitzern nur Trockenfutter.

                  Vielen Dank für dein Feedback.



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                    #10
                    Hallo zusammen,

                    man kann als Fettlieferant auch das "böse" Schweineschmalz zu geben (manche wissen immer noch nicht, dass das Aujeszky Virus ab 60° abgetötet ist). Gänseschmalz geht auch gut und manche Metzgereien oder Fleischabteilungen der Supermärkte bieten Flomen an, das man prima in kleinen Portionen einfrieren kann.
                    Fett ist nicht nur für Schlittenhunde wichtig

                    Grüße von
                    Rita
                    Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich da nicht hin.

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                      #11
                      Hallo Rita,

                      ab ab und zu Schweineschmalz ist eine gute Idee. Ich dachte halt immer alles roh ist besser. Das mit dem Viirus weiß ich, dachte aber bei 100 Grad.

                      Meine „Nierenhündin“ bekommt jetzt oft die Brühe von gekochtem Schweinefleisch, Da werde ich die Schwarte mal bei Sancho versuchen.
                      Gekochtes Fertigbarf verträgt er nicht gut. Wir hatten es von Perleberg und im Urlaub dabei. Da stinkt er wie verrückt. Wir mussten in Frankreich auf Supermärkte ausweichen. Das war richtig teuer!

                      Flomen klingt gut, leider warf ich bisher immer die letzen Reste rohes Fett weg weil sie In Mindestgrössen von 500gr verkauft werden. Jedenfalls bei meinen Lieferanten.



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                        #12
                        Hallo Susanne,

                        du musst kein Fett weg werfen, das kannst du in für euch passenden Portionen einfrieren.

                        Von Fertig Barf halte ich auch gar nichts. Da weiß man - wie beim Trofu - wieder nicht, was da alles rein gepackt wird. Meistens ist auch viel bindegewebshaltiges Fleisch drin, weil billig und davon düsen viele Hunde zum Steinerweichen.
                        Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich da nicht hin.

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                          #13
                          ... auch nicht wenn es aufgetaut wird? Ich bin da etwas skeptisch.

                          Wir dachten für den Urlaub ist das eine gute Idee aber war wohl nix. Mein Miniyorki hat es auch nicht vertragen.
                          Ohne Blödsinn.... ihr lief danach braune stinkende Brühe aus dem Hintern! Und da sie immer auf meinem Schoß sitzt war das ganz toll

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                            #14
                            Hallo Susanne,

                            nööööö auch auftauen tut dem Fett nix. Menschenfutter kann man auch mehrmals einfrieren und wieder auftauen (wenn es nicht schlecht ist). Es schmeckt dann nicht mehr so gut, aber das ist den Hundis ja wurscht.

                            Grüße von
                            Rita
                            Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich da nicht hin.

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                              #15
                              Hmmm... das habe ich bisher nie gemacht. Es heißt doch überall: Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren. Muss aber gestehen, ich habe nie darüber nachgedacht warum.
                              Sancho würde es nicht stören, er frisst alles!

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