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Große Schwierigkeiten zur BARF Umstellung

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    #16
    Ich muss mir das hier in Ruhe alles mehrmals durchlesen und wirken lassen. Es sind ja viele Informationen.

    Küwalda

    Also du würdest 2/3 Gemüse/Reis/what ever und nur 1/3 Fleisch geben. Also pro Mahlzeit. Habe ich das so richtig verstanden?

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      #17
      Vielleicht, statt diverse Blutbilder Bioresonanz ! Blutbilder sagen erst zu spät etwas aus!
      entwurmen würde ich NUR mit Alternativem , keine Chemie!!

      Gute Erfahrung gemacht, damit , nach dann 9 Jahren endlich gefunden,was dem Hund fehlt

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        #18
        Das klingt fast wie bei uns am Anfang, allerdings hat Madame erstmal alles verweigert, was nicht Chappi war (gab es hier aber einfach nicht mehr, sowas kommt nicht ins Haus,egal wie Madame guckt ).
        Wir konnten uns dann auf ein einigermaßen vernünftiges Trofu einigen, denn Gekochtes war für sie ein Anschlag auf Leib und Leben. Ging dann aber nach ein paar Monaten. Barfen kam dann erst viiiel später und ich habe es langsam angehen lassen, erstmal mit Pansen, dann Fleisch und Innereien dazu und viel später erst Knochen (anfangs nur Hühnerhälse).

        Herdis haben gerne Probleme mit zu fleischlastiger Nahrung, daher würde ich auch Kohlenhydrate und Milchprodukte wie Hüttenkäse, Joghurt, Kefir dazunehmen. Haferbrei mit Hüttenkäse ist hier DAS Frühstück schlechthin und für eine (trockene) Semmel tut sie fast alles. Hirse-, Amarant- und Quinoapops mag sie auch.
        Madame wird zwar seit 2012 gebarft, aber mit Kohlenhydraten und Gemüse, davon allerdings deutlich weniger als anfangs. Nur Fleisch/Knochen ginge bei ihr aber nicht.

        Als ich sie übernahm, bekam ich Ohrenentzündung und Surolan dazu , das half aber nichts. Klar bei einer Reisunverträglichkeit. Seit Reis weggelassen wird, ist Ruhe (außer sie stibitzt was mit Reis, dann geht es sofort wieder los).

        Was ich (dank Lusen hier aus dem Forum) feststellte, war eine Reaktion auf Rind: sie dreht voll auf, ist krawalliger und weniger freundlich. Seit ich Rind (bis auf ein, zwei Anbieter, wo wohl die Qualität stimmt) weglasse bzw. eben nur ab und an ausgewähltes füttere, ist sie wesentlich entspannter und konzentrierter.


        Gegen nächtliches/morgendliches Spucken (tritt hier aber sehr selten auf) hilft abends Haferbrei mit etwas Joghurt oder eben getrocknete Semmel. Ich versuche da immer dran zu denken vor dem schlafengehen, und für Notfälle steht eine Blechdose mit Brotkanten neben dem Bett - gerne belagert von Madame


        Viel Erfolg Euch, die richtige Futterstrategie zu finden, Geduld und gute Nerven, und gedrückte Daumen für den TA morgen!



        Liebe Grüße von Kira

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          #19
          Also du würdest 2/3 Gemüse/Reis/what ever und nur 1/3 Fleisch geben. Also pro Mahlzeit. Habe ich das so richtig verstanden?
          Ja, genau so würde ich es machen. Und lieber mehrere kleine Mahlzeiten am Anfang. (Hier gab es drei)

          Man muss sich wirklich langsam vorantasten. Einer meiner Hunde hat auch keinen Reis vertragen - da waren es dann gekochte Haferflocken.
          Liebe Grüße von Regina mit Pico. Kara, Suc und Lili für immer im Herzen.

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            #20
            Aufgrund meiner Erfahrungen (auch mit eigenen Tierschutzhunden, darunter auch ein Kangal-Mix) würde ich wie folgt vorgehen:

            Erstmal alles zurück auf Anfang! Weniger ist manchmal mehr! Der Hund ist (vermutlich) "fehlernährt" und auch massiv gestresst. Sein Gesundheitszustand ist ungeklärt.
            Tierschhutzhunde brauchen meist mehr als 4 Wochen zum Ankommen. Sie sind häufig massiv gestresst, reagieren meist mit großem und stinkendem Kotabsatz, trinken mehr als normal, reagieren auch gerne über die Haut.....

            Futter daher eher einfach halten, mit Zusätzen sparsam umgehen. Herdenschutzhunde haben häufig Probleme mit fleischlastiger Ernährung - gerade wenn sie aus dem Ausland kommen (wobei das oft so ist bei Auslandshunden aus dem Tierschutz).
            Fleischanteil also bei maximal 50%, Innereien sparsam füttern bzw. diese in den ersten 2-3 Wochen mal weglassen. Vielleicht in der Anfangszeit mal über gekochtes Futter nachdenken: gewolftes Fleisch mit geriebenem Gemüse und etwas getreidigem (Reis, Bulgur, Haferflocken etc. ) in den Topf, Wasser drauf, halbe Stunde köcheln lassen, nach dem Abkühlen etwas gutes Öl dazu, fertig.

            Eine Ausschlußdiät besteht aus maximal 3 Zutaten. Man gibt das Futter gleichbleibend über 2-4 Wochen. Erst dann verändert man EINE Zutat. Nach weiteren ca. 2 Wochen verändert man eine andere Zutat usw. usw, ….

            Wenn die Morosche, dann bitte ohne Reis. Die Morosche besteht eigentlich nur aus Möhren, Wasser und etwas Salz. Ich mache auch gern Huhn mit rein (was die Akzeptanz enorm erhöht ), aber das war es dann auch.

            Ich würde dringend Diagnostik empfehlen: komplettes Blutbild (mit Augenmerk auf Pankreas und Schilddrüse), Reiseprofil empfehlenswert.
            Kotprobe untersuchen lassen - VOR einer Entwurmung (egal ob diese schulmedizinisch, naturheilkundlich oder homöopathisch ist)
            Bitte KEINE Enzyme geben, bevor die Notwendigkeit nicht geklärt ist!

            Ich weiß, dass das aufwändig ist. Einer meiner Hunde war noch keine Woche bei mir und mein Konto um 700€ leichter ….
            Aber es ist nötig, um den Stand der Dinge zu kennen und richtig vorgehen zu können.
            liebe Grüße, Gabi mit Milla

            Tora, Debbie, Noè, Lassie und Dino für immer im Herzen

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              #21
              Danke für diesen tollen, informativen thread

              ich habe jahrelang meinen Jungs was Gutes tun wollen,
              erst barf, was mit Sodbrennen, Durchfällen, Analdrüsenproblematik und Gallespucken quittiert wurde
              also habe ich gekocht...und bei jedem ‚Zipperlein‘ ein Pülverchen hinzugefügt
              es wurde schleichend schlimmer statt besser, Schleimkot, Blut, Unwohlsein, Juckerei, etc
              dank unserer neuen Tierärztin haben wir die Jungs ‚auf null‘ gesetzt, mit einem ‚guten’ Trockenfutter
              und siehe da: output prima, Hunde fröhlich und munter, sogar Linus‘ miese Leberwerte sind gesunken...
              und Frauchen steht nachts nicht mehrfach auf, weil einer wieder raus muss

              langsam und kleinschrittig füge ich nun gutes Nassfutter dazu, koche auch wieder
              aber nur das, was wirklich vertragen wird, die Jungs hatten ua ordentliche Unverträglichkeiten gegen Rind und Geflügel

              Waldkind ...wie heisst du eigentlich? ....ich wünsche dir, dass du einen guten Weg findest, der für deinen Hund und für dich passt
              Liebe Grüße von Anja mit Linus und Theo
              Toby&Gotama im Herzen
              BP-Patenhund Arin

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                #22
                Zitat von Tora2 Beitrag anzeigen
                Aufgrund meiner Erfahrungen (auch mit eigenen Tierschutzhunden, darunter auch ein Kangal-Mix) würde ich wie folgt vorgehen:

                Erstmal alles zurück auf Anfang! Weniger ist manchmal mehr! Der Hund ist (vermutlich) "fehlernährt" und auch massiv gestresst. Sein Gesundheitszustand ist ungeklärt.
                Tierschhutzhunde brauchen meist mehr als 4 Wochen zum Ankommen. Sie sind häufig massiv gestresst, reagieren meist mit großem und stinkendem Kotabsatz, trinken mehr als normal, reagieren auch gerne über die Haut.....

                Futter daher eher einfach halten, mit Zusätzen sparsam umgehen. Herdenschutzhunde haben häufig Probleme mit fleischlastiger Ernährung - gerade wenn sie aus dem Ausland kommen (wobei das oft so ist bei Auslandshunden aus dem Tierschutz).
                Fleischanteil also bei maximal 50%, Innereien sparsam füttern bzw. diese in den ersten 2-3 Wochen mal weglassen. Vielleicht in der Anfangszeit mal über gekochtes Futter nachdenken: gewolftes Fleisch mit geriebenem Gemüse und etwas getreidigem (Reis, Bulgur, Haferflocken etc. ) in den Topf, Wasser drauf, halbe Stunde köcheln lassen, nach dem Abkühlen etwas gutes Öl dazu, fertig.

                Eine Ausschlußdiät besteht aus maximal 3 Zutaten. Man gibt das Futter gleichbleibend über 2-4 Wochen. Erst dann verändert man EINE Zutat. Nach weiteren ca. 2 Wochen verändert man eine andere Zutat usw. usw, ….

                Wenn die Morosche, dann bitte ohne Reis. Die Morosche besteht eigentlich nur aus Möhren, Wasser und etwas Salz. Ich mache auch gern Huhn mit rein (was die Akzeptanz enorm erhöht ), aber das war es dann auch.

                Ich würde dringend Diagnostik empfehlen: komplettes Blutbild (mit Augenmerk auf Pankreas und Schilddrüse), Reiseprofil empfehlenswert.
                Kotprobe untersuchen lassen - VOR einer Entwurmung (egal ob diese schulmedizinisch, naturheilkundlich oder homöopathisch ist)
                Bitte KEINE Enzyme geben, bevor die Notwendigkeit nicht geklärt ist!

                Ich weiß, dass das aufwändig ist. Einer meiner Hunde war noch keine Woche bei mir und mein Konto um 700€ leichter ….
                Aber es ist nötig, um den Stand der Dinge zu kennen und richtig vorgehen zu können.

                Huhu Tora,

                danke für deine Erläuterungen. Ich hoffe ich bin nicht die Einzige, die halt aus dem schöpft wie die bisherigen Hunde gefüttert wurden. Das war nun in DEM Fall.... wohl eher suboptimal. Ich hab ja z.B. ewig an dem Plan für Crunchy rumgeschmiedet und anhand dessen was ich tue, gesehen, YEAH.... endlich haben wir`s. Und die war eine riesigeeee Baustelle, die ich auch genau in dem Zustand aus dem Tierheim abholte, wie bei dir die Ohren. Gab`s bei dem Hund gratis n Ikterus/Leber/Blasen/Bauchspeichelentzündung und Inkontinenz dazu.
                Den Plan habe ich nun (in schmaler natürlich) bei ihm ebenso gemacht. Das Hericium geben, kam übrigens als Empfehlung von der vorherigen PS, sie ist TCM`lerin. Das einleben sehr stressig ist, v.a. wenn Hund sehr verbunden war und hier alles doch sehr anders ist, war mir klar und die Zeit bekommt er natürlich. Sie riet mir auch vom Zeitpunkt des barfens ab. Ich hab halt, rebellisch, nicht "gehört". Und bin da meinen, falschen, Weg gegangen, weil der arme Hund kann doch nicht weiter diese olle Plörre fressen usw. usf.

                Ich glaube ein paar meiner Aussagen wurden missverständlich aufgefasst. Aber vieles kann man natürlich über mich nicht wissen. Weiß ich. Ich werf es nur noch kurz erläuternd ein; ich habe schon zig Ausschlussdiäten bei diversen Hunden (ich hatte oft Allergiker) gemacht. Ich habe vor 10 Jahren mit BARF angefangen, musste manchmal Back to the Roots, weil Tier Unwohlsein anzeigte und dann natürlich der Plan (neu) angepasst werden musste. Z.b. kristallisierte sich doch eine zunehmende Unverträglichkeit gegen Rind ab oder Knochen mussten gestrichen werden, also umschwenken auf gewolft oder Pülverchen etc. pp. Die Swanie Heftchen waren mir immer ein guter Ratgeber, ebenso habe ich sehr oft hier als Gast im Forum quer gelesen, wenn mir ein Baustein fehlte.
                Ich denke das ist normal, wenn man nur "gebrauchte" Hunde hat. Ich habe auch schon lange Zeit sehr hochwertiges Nassfutter wie auch Trofu gefüttert.
                Ebenso ist mir die Morosche, leider, mehr als geläufig. Ich sehe, das las sich auch missverständlich. Er bekam erst 3 Tage Morosche und DANN die Kombi Reis/Huhn.

                Aber klar, in der Summe auf die kurze Zeit gesehen, war`s doch viel/arg. Ab zurück zum Anfang, bin ich ja schon. Alles ist auf 0, seit fünf Tagen. Ich sah ja, das des null funktioniert, was ich da kreiere.
                Ich will nur WIEDER anfangen und bin nicht aktuell noch DABEI. Wie mitgeteilt, gibt es genau heute den TA Termin, mit den von dir angeregten Parametern, die lass ich übrigens eh IMMER nachschauen, da ich ein gebranntes Kind bin. Da muss ich ja nun abwarten. Eigentlich habe ich dies ERSTMAL nicht für nötig erachtet (und ich bin sonst gar nicht so, eig. werden Neuankömmlinge 1x grundgecheckt aber da er schon lange bei der Person wie auch in D war und ich auch sehr viel von ihr/ihrer Arbeit halte, wollt ich mir/uns diesmal ruhigen Gewissens Zeit geben).
                Er war noch nie beim TA (ausser irgendwann mal vor 2,3 Jahren zum impfen). Ich mache das jetzt auch nur, weil ich seine Beschwerden noch auf die Ernährung zurückführe und wir wissen wollen, ob organisch wirklich alles okay ist. Meine Enzymfrage war eher ein lautes Nachdenken... Das war eher mein BSD Gedanke, da wusst ich aber auch noch nicht das Herdies was "ganz Besonderes" (überspitzt gesagt) sind, also Futtertechnisch. Nach meiner Erfahrung ist die BSD einfach sehr oft das böse Organ"kind" was Ärger macht. Daher meine laute Überlegung.

                Wir scheuen übrigens nie irgendwelche Kosten oder gar (un)nötige Untersuchungen. Nicht das des jetzt so rüberkam... Ich bin da total bei dir, das es erstmal eine Grundlage geben muss damit man wieder, diesmal richtig, anfangen kann.

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                  #23
                  Zitat von gotamatoby Beitrag anzeigen

                  Waldkind ...wie heisst du eigentlich? ....ich wünsche dir, dass du einen guten Weg findest, der für deinen Hund und für dich passt

                  Julia.

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                    #24
                    Hallo Julia,

                    ich bin zwar nicht Gabi aber ich senfe mal zu deinem letzten post:
                    Du klingst nach viel Wissen und Erfahrung und bist grade in der ‚ich mache grade mal wieder eine völlig neue Erfahrung‘ Phase
                    man liest doch klar raus, dass du input möchtest und damit arbeitest

                    insofern: alles gut
                    Liebe Grüße von Anja mit Linus und Theo
                    Toby&Gotama im Herzen
                    BP-Patenhund Arin

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                      #25
                      Ich hoffe Shorty geht es besser und eure TA hat nichts gravierendes gefunden.

                      Ich hab mal nachgeschaut. Der Kangal den ich meine, der hatte massive Probleme mit Verdauung, Fell, Geruch, etc. wurde nach dem Umzug normal gebarft, da das schief ging wurde er umgestellt auf Anfangs 2/3 Kohlehydrate und Gemüse und 1/3 Fleisch. Die ersten 3 Monate bekam er nur einen Mix aus Kartoffeln, Löwenzahn, Fenchel und beim Fleisch einen Mix aus Pansen, Blättermagen und ein bisserl Muskelfleisch, das ganze gekocht.
                      Nach 3 Monate kamen Innereien dazu und nach und nach konnte sie Gemüsesorten dazu nehmen und die Menge des Fleisches erhöhen. Ich glaub nach einem 1,5 Jahren hat sie ihn ungefähr 50 /50 gefüttert.
                      Liebe Grüße Martina und tierische elf Pfoten
                      Man sagt, "Kampfhunde" packen zu und lassen nie wieder los; und es stimmt:Tyson und Ibo packten einst mein Herz und ließen es nie wieder los!

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                        #26
                        Zitat von blackdevil Beitrag anzeigen
                        Ich hoffe Shorty geht es besser und eure TA hat nichts gravierendes gefunden.

                        Ich hab mal nachgeschaut. Der Kangal den ich meine, der hatte massive Probleme mit Verdauung, Fell, Geruch, etc. wurde nach dem Umzug normal gebarft, da das schief ging wurde er umgestellt auf Anfangs 2/3 Kohlehydrate und Gemüse und 1/3 Fleisch. Die ersten 3 Monate bekam er nur einen Mix aus Kartoffeln, Löwenzahn, Fenchel und beim Fleisch einen Mix aus Pansen, Blättermagen und ein bisserl Muskelfleisch, das ganze gekocht.
                        Nach 3 Monate kamen Innereien dazu und nach und nach konnte sie Gemüsesorten dazu nehmen und die Menge des Fleisches erhöhen. Ich glaub nach einem 1,5 Jahren hat sie ihn ungefähr 50 /50 gefüttert.

                        Super interessant. Danke!

                        Ich habe heut den halben Tag mal alle Statements von Mirjam Cordt rausgekramt und echt viel Wissen/Infos gefunden. Das muss ich für mich die nächsten Tage nochmal sondieren. Ist halt was ganz anderes.
                        TA Termin ist noch. Ich berichte dann.

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                          #27
                          Hallo Julia,

                          ich bin Maja und habe zwei gleichaltrige Kangals von kleinauf großgezogen; leider sind beide mittlerweile verstorben.

                          Wusstest Du, das alle HSH Sparmodelle sind? Mein Kangalrüde hat mit 65 kg Gewicht allerhöchstens 1 kg Fleisch gefuttert, die Hündin mit 55 kg etwas weniger.
                          Durchschnittlich bekamen die beiden 1,5 % ihres Körpergewichts, bestehend aus verschiedenen Fleischsorten (Rind, Schaf, Pute, Huhn), Knochen, Innereien und Pansen.
                          Obst, Gemüse und später auch Blättermagen haben beide verweigert. Morgens gab es für beide ein Getreidefrühstückchen, abends die Hauptmahlzeit und das war's.
                          Geliebt haben beide Joghurt, Quark, Hüttenkäse, Ziegenmilch und daraus selbstgemachten Kefir, dazu Pide oder Brötchen.

                          Ich hatte das Glück, dass beide Hunde kein Problem mit hohem Fleischkonsum hatten, was nicht für jeden HSH gelten muss. Aber da kannst Du Dich ja langsam herantasten.
                          Ein Highlight für meine beiden waren immer meine Essensreste, die sie geliebt und die ihnen auch nicht geschadet haben.

                          Was ich als sehr wichtig erachte, ist, dass HSH meist mißtrauischer sind als andere Hunde, und daher auch mehr Zeit benötigen, sich an andere Lebensumstände zu gewöhnen.
                          Von daher war der Rat, das Futter nicht sofort zu wechseln, wohl nicht schlecht.
                          Anderes Beispiel: Seit Ende August lebt ein Marremmano bei mir, der bis heute kein Stück rohes Fleisch frisst. Reste vom Menschfutter und billige Naßfutterdosen mag er dagegen.
                          Ich biete ihm immer wieder mal Frischfleisch an, wenn er es nicht nimmt, brate/koche ich es leicht, biete es ihm am nächsten Tag noch einmal an - und dann gibts eben wieder das
                          Gewohnte, bzw. mische ich das Fleisch mit etwas Suppe oder sonstigen Resten von meinem Essen. Es braucht halt Geduld.

                          Ansonsten schließe ich mich Toras Beitrag an.

                          Ich wünsche Dir und Deinem Kleinen alles Gute - und würde mich sehr über Fotos freuen.
                          Maja mit Capo - ohne Chato, Tanka und Flavius, aber alle immer nahe bei mir
                          Gut zu sein ist edel. Anderen zu sagen, was gut ist, ist noch edler – und macht keine Mühe. (Mark Twain)

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                            #28
                            Hi Julia!

                            Aufgrund dessen was du nicht bzw. missverständlich geschrieben hast, ist mein Posting halt so ausgefallen
                            Ok, Erklärungen und Richtigstellungen sind gefolgt....

                            Du hast ja schon einige Erfahrungen sammeln können. Jetzt scheinst du nur ein wenig auf der Leitung zu stehen bzw. bist ein wenig betriebsblind (vor lauter "Verdammt, ich weiß doch wie das geht! Warum funktioniert das jetzt nicht?").... keine Panik, passiert auch den Besten

                            Wenn der Hund seit Jahren nicht beim TA war, muss wohl wirklich erst mal ein kompletter Check gemacht werden. Bin sehr gespannt, was da rauskommt.

                            Das spezielle an Herdis ist, dass sie traditionell fleischarm gefüttert werden. Stück Brot und ein großzügiger Schlag Joghurt, dazu event. ein paar Essensreste und fertig ist die Mahlzeit. Mal ein paar Schlachtreste oder eine Totgeburt - darauf beschränkt sich meist der Fleischanteil.
                            Mit dem hier üblichen "Edel-Barf" sind solche Hunde absolut überfordert (Stichwort Epigenetik). Trotzdem schreit jeder Barf-Missionar entsetzt und empört auf, wenn jemand schreibt das er seinem Hund ca. 30% Getreide etc. in den Napf gibt

                            Hier wird dir geholfen, auch beim brainstormen
                            liebe Grüße, Gabi mit Milla

                            Tora, Debbie, Noè, Lassie und Dino für immer im Herzen

                            Kommentar


                              #29
                              Erinnert mich an die Azawakhs einer Bekannten. Die brauchten auch täglich eine grosse Portion Hirse und Milch bei ganz wenig Fleisch - Nomadenhunde eben.......
                              Sabine
                              3 Australian Shepherds,
                              1 English Shepherd und 13 Packziegen auf Tour

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                                #30
                                Halloooo ihr Lieben.

                                Ich hatte gesehen das nochmal ordentlich Antworten kamen. Lieben Dank dafür.
                                In der Kürze der Zeit seit meinem Post, gab es doch ein paar Erkenntnisse.

                                Gestern Abend kam das Blutbild (Kot ist auch ok) mit allem, erstmal, relevanten PiPaPo. Alles in absolut bester Ordnung bis auf... die SD. Da müssen wir jetzt mal n Auge drauf haben! In einigen Wochen lassen wir das komplette SD Profil machen. Es wurde bedauerlicherweise nämlich, trotz Bitten, doch nur der T4 Wert und TSH (normal) gecheckt. Und der ist n Hauch über dem untersten Referenzbereich, also der T4 (Wert 1,7. Referenz 1,0 bis 4,0). Wir lassen in einger Zeit nachtesten, weil ein etwas verlangsamter Herzschlag festgestellt wurde. Es KÖNNTE also in Richtung SD gehen. Sie hat dies selber angeregt.
                                Wir sind nun so verblieben: die Futterumstellung durchzuziehen, sich das anzuschauen und ebenso sein Verhalten. Die Umstellung, tierärztlich angeregt, (und ja... ich auch so: ), welche in seinem Fall gerade testweise aus veganem Futter besteht und einem Hauch von 1x am Tag: ist da mal n Huhn dran vorbeigelaufen. Sollte im Bereich SD doch alles gut sein, würden wir für`s Gewissen noch einmal komplett Mittelmeercheck machen. Sie denkt da ist wohl eher nix. Da er ja nun auch über 2 Jahre wirklich unauffällig hier in D verlebt hat. Aber man weiß ja nie.
                                Sehr gewöhnungsbedürftig für mich... aber ich mach alles was Hund verträgt und guttut.
                                Wie hier auch, hat sogar die TÄ von alleine auf das Herdi"typische" Fressverhalten hingewiesen und beglückwünscht, BARF in dieser Form abgebrochen zu haben. Peinlich. Also für mich natürlich.
                                Wie schon hier gesagt... diese BARF Luxuswelt isch nix. Mein Gott, das konnte doch keiner ahnen.

                                Er war ja Mittwoch beim TA. Wurde komplett gecheckt, untersucht, ein paar alte, verkapselte Bisswunden ausgeschält (da kam ich mit Silberwasser einfach nicht weit genug rein), gewogen (keine Ahnung welche Waage lügt aber er liegt nun bei 40 kg), ansonsten bis auf das eben Erwähnte, alles gut. Auch die BSD (die widerum wurde schön komplett gemacht, wie ich es auch wollt) da Tierarzt aufgrund des Beschwerdebildes, dies tatsächlich auch erstmal am naheliegendsten fand. Das hat mich natürlich sehr erleichtert.

                                Er ist nun bei Tag 3 veganes Futter mit Hauch von xy. Er frisst mit Begeisterung, mäkelt nicht mehr. Kein Sodbrennen, sabbern, kein "Bauch", kein Durchfall, kein Erbrechen und ich fühle mich wie der letzte Loser. Er ist seitdem deutlich! aufgeblüht, logisch wenn man kein Bauchaua mehr hat, im Haus ruhiger und wirkt "zufriedener". Ich habe natürlich alles an Pülverchen/ Zusätzen ab Montag? eingestellt. Auch das Humin.

                                So. Jetzt mach ich das erstmal genau SO weiter. Anfang April machen wir noch, richtig, die SD. Wird er wieder "seltsam", natürlich eher. Desweiteren möchte ich mich nun erstmal belesen, ob und wie man SD über Futter beeinflussen kann. Da bin ich wie die Jungfrau Maria, einfach keine Ahnung. Hatte hier noch nie jemand. Keine Ahnung wie ihr das seht?

                                Das dazu. Interessant war auch eine Begebenheit von Mi auf Do.
                                Auf dem Weg zum TA (Nachmittags) hat er nur gebrochen. Wir waren nur noch unendlich froh das der Termin eh anstand. Autofahren an sich, findet er nämlich SONST ziemlich toll. Also MUSSTE ja irgendwas mit ihm sein. In der Praxis war der Hund lässig, als würde er da jeden kennen und allet ist toll. Heimweg unauffällig. Ca. zwei Stunden später begann hier ein Un/Gewitter das selbst die Fensterscheiben klirrten. Und tadaaa, wieder Premiere (für mich) ich habe einen Hund mit der größten Gewitterangst der Erde. So fühlt es sich zumindest an, mittlerweile weiß ich, nä... DAS Problem haben wohl einige.
                                Das zog sich bis in den Donnerstagvormittag, nach einer schlaflosen Nacht für uns ALLE. So etwas verzweifeltes habe ich noch nie gesehen. Und mit nichts konnte ich ihm helfen. Ich war völlig rat UND planlos, da ja überrascht.
                                Beim Telefonat mit der TÄ gestern Abend, berichtete ich davon. Sie erzählte mir das, bezüglich dieses wirklich heftigen Unwetters, wohl einige Menschen auch bei ihr angerufen haben mit den gleichen Beschwerdebild beim Hund und was sie nun tun sollen...
                                Es lag ja schon tagelang, "Gewitterluft" im Argen. Sie meinte sein Naturell wie eventuell auch die SD können zu so stark ausgeprägter Angst/Unruhezuständen führen. Da schau ich jetzt auch mal genauer hin.

                                Also ich friemel mich weiter durch. Augenscheinlich geht`s ihm erheblich besser. Der Rest zeigt sich die nächsten Wochen. Ich muss jetzt auch erstmal für mich n Plan haben.

                                LG Julia
                                Zuletzt geändert von Waldkind; 15.02.2020, 13:22.

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