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Welpe und Kalzium

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    Welpe und Kalzium

    Hallo,

    bekomme bald einen Schäferhundwelpen und wollte den Barf mäßig ernähren. Hab jetzt aber Zweifel ob ich das so richtig hinbekomme.
    Hier mal ein Satz:

    Während der Organismus eines erwachsenen Hundes in der Lage ist, überschüssiges Kalzium bis zu einem gewissen Maße auszuscheiden, ist der Organismus des heranwachsenden Hundes dazu noch nicht in der Lage. Mindestens 40% des aufgenommenen Kalziums werden zwangsläufig in den Knorpel eingelagert. Im Falle einer Überversorgung wird also zu viel Kalzium eingelagert, die Knochen verkalken und werden brüchig. Ferner hemmt ein Kalziumüberschuss die Aufnahme anderer Mineralien wie beispielsweise Phosphor.

    Ich hab ja kein Labor um die Werte in der Barf-Nahrung zu kontrollieren. Wie weiss ich ob zuviel Kalzium, oder zuwenig, bin ja kein Ernährungswissenschaftler :-)
    Hoffe auf ein paar Antworten.

    Gruß
    Gerd

    #2
    Re: Welpe und Kalzium

    Original geschrieben von Unregistered


    bekomme bald einen Schäferhundwelpen und wollte den Barf mäßig ernähren. Hab jetzt aber Zweifel ob ich das so richtig hinbekomme.

    Hallo Gerd,

    wie schön, daß Du Deinen Hund natürlich ernähren willst!
    Die Zweifel können hier sicher alle verstehen. Alle Anfänger haben sie, und bei einem Welpen ist es ja besonders wichtig, alles von Anfang an richtig zu machen.

    Hier sind viele Mitglieder, die schon Welpen mit Barf großgezogen haben oder es gerade tun. Ich hoffe, sie melden sich noch zu Wort.
    Ich selbst kann nicht umfassend helfen, weil ich bisher nur erwachsene Hunde gebarft habe.

    Zu Deinem Kalziumproblem:

    Ein Labor brauchst Du ganz sicher nicht, aber ein gewisses grundwissen über den Ca-Gehalt der wichtigsten Nahrungsmittel.
    Schau mal auf meine HP:
    http://www.strolchis-seite.de/nahrun...schsorten.html

    Auf dieser Seite findest Du den Ca-Gehalt fast aller Fleisch- und Knochensorten.
    Die Warnung vor dem Einlagern eines Ca-Überschusses bezieht sich in erster Linie auf Hunde, die mit Fertigfutter ernährt werden oder Calciumpräparate zugefüttert bekommen.

    Wenn Du Knochen fütterst oder Ca durch gemahlene Eierschalen ergänzt, bist Du auf der sicheren Seite.

    Kommentar


      #3
      Welpe und Kalzium

      Hallo Gerd
      ich weiss nicht, was Du für Vorkenntnisse betreffend Kalziumbedarf von Welpen und das Kalzium-Phosphorverhältnis hast. In der älteren Literatur wurden alle möglichen Skelettstörungen auf einen Kalziummangel zurückgeführt - Züchter und Jundhundebesitzer bekamen Kalziumpräparate aller Art als "Heilmittel" angeboten. In der neuern Literatur wird Kalziumüberschuss, vor allem als Zugabe zu Vollwertfutter, für die gleichen Störungen verantwortlich gemacht. Weniger ist also mehr! - Ich habe schon mehree Würfe aufgezogen und so auch Junghunde bis ins Erwachsenenalter ernährt. Früher habe ich den Gehalt von Futterrationen immer möglichst genau berechnet (nach den Tabellen von Meyer / Zentek). Seit ich Billinghurst und BARF kenne, halte ich mich an einige wenige Grundsätze.

      1. Möglichst Fleisch miit Knochen (Geflügelhälse, Karkassen) als Grundbestandteil der Nahrung füttern.
      2. Immer auch noch grosse Knochen (Rind, Schaf) zur Verfügung halten, die die Hunde benagen können. Geübte Hunde vertilgen einen Grossteil davon ohne Probleme. Diese halten die Zähne sauber und ergänzen den Kalziumbedarf, der allenfalls in der Futterzusammensetzung zu kurz kommen sollte.
      3. Wenn ich Hundehackfleisch (Rind) gemischt mit Flocken und Gemüse verfüttere, muss ich mir bewusst sein, dass sowohl Fleisch wie Getreide einen Phosphor-überschuss zu Ungunsten von Kalzium entahlten. Dieser Mischung werden (nebst den andern Beilagen) immer auch gemahlene Eierschalen oder Kalziumzitrat beigefügt.

      Ich bin in der ganzen Zeit, seit ich meine Hunde BARF füttere, immer sicherer geworden, dass sich der Hundeorganismus aus einer abwechlungsreichen, grundsätzlich natürlichen Ernährung, genau das herausholt, was er zu einer gesunden Entwicklung braucht!

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        #4
        Hallo Christa und Margret,

        danke schonmal für Eure Antworten, wird mein erster Hund, drum frage ich lieber einmal zuviel als einmal zuwenig :-)

        Gruß
        Gerd

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