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Fleischlagerung und "reifung

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    Fleischlagerung und "reifung

    Hallo, hallo

    ich hab noch eine Frage. Ich hab zwar schon über die Suchfunktion versucht, was rauszukriegen, bin aber nicht recht weiter gekommen. Weil es doch heißt, man solle Fleisch entweder offen im Kühlschrank lagern oder ein paar Tage luftig oder irgentwie einbuddeln. Und irgendwas von Keramikgefäßen hab ich aufgeschnappt, die gut geeignet für die Lagerung sein sollen. Aber wie geht das alles genau? Weil nämlich, wenn ich Fleisch offen im Kühlschrank lagere, dann trocknet das doch ein. Ich tus bisher immer in größere Tupperbehälter und leg den Deckel lose so drauf, das Luftlöcher frei bleiben. Und das Fleisch verfüttere ich dann binnen so 60 Stunden. Ich hab jetzt überlegt, ob ich nicht einen Brottopf aus Keramik besorgen soll, die haben doch so Luftlöcher. Wäre so einer geeignet für die Fleischlagerung im Kühlschrank oder jetzt im Herbst auf der Terrasse, oder kommt da zuwenig Luft ans Fleisch? Oder wie lagert ihr euer Fleisch? Und wie lange kann man richtig gelagertes Fleisch dann aufbewahren? Und wie geht das mit dem Einbuddeln? Das kann ich hier zwar wegen der Nachbarn und ein paar Ratten nicht machen, aber interessiern täts mich sehr.
    Fragen über Fragen... Bin mal gespannt auf eure Infos,
    viele Grüße,
    Katrin

    #2
    Fleisch lagern

    Hi katrin

    wirst du im Gästebereich auch kaum was finden, weil die meisten da erst nach ner Weile nachfragen, wenn sie sich schon länger mit barf beschäftigt haben.

    Also: die ersten 2 Tage heb ich mein Hundefleisch wie Menschenfleisch in Tupper auf, weil mein hund sehr mäkelig ist.
    Aber was dadrüber hinausgeht, hat sich luftdicht und Kunststoff als nicht gut erwiesen, weil das Fleisch darin schlecht wird und nicht reift. Es wird schmierig, ich denke, das sind ungesunde anaerobe Vorgänge.

    Reifen kann es in allen Arten von Steingut, Keramik, Glas, Porzellan, alles, nur kein kunststoff. Und Deckel darf da gern drauf, damit es nicht austrocknet, und die sind bei diesen Formen ja alle nicht tupper- bzw luftdicht.

    Eine Woche kann ich mal so behaupten, kann man Fleisch so lagern, soweit haben wir es selbst ausprobiert, gelesen hab ich, daß das noch länger geht.

    Verbuddeln wäre wohl das Ideale und geruchstechnisch schonendere. Das sollte in der Nähe eines Baumes ( weiß nicht ob wegen des Schattens oder wegen dem Wurzelwerk) und nicht ganz an der Oberfläche sein. In den Anleitungen steht, eine tiefe Grube ausheben, den Boden mit Steinen, Stroh oder Reisig bedecken, dann Fleisch drauf, wieder Zwischenschicht, wieder Fleisch etc: und so wäre das Fleisch mehrere Wochen haltbar.

    Ich selbst verbuddelte es mangels Platz für Grube seither nicht so tief, hatte aber da dann oft Maden dran. Die störten Hundi zwar nicht, aber mich.

    Ist aber unterschiedlich, vielleicht auch nach Jahreszeit und Fliegenaktivität.

    Knochen frißt mein Hund z.B. fast ausschließlich nur vergrabene.

    Grüßchen
    Hanna
    GHrüßchen
    Hanna

    Nutze die Talente, die du hast, die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen H.v. Dyke

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      #3
      Hallo, Hanna

      aha, aha. Und du meinst demnach also, so ein Brottopf tät gehn? Ich war heut im 3.Welt Laden, die hatten einen da. Viel zu schade fürs Fleisch-gammeln, äh, reifen lassen, das wird wohl eher meiner werden. Für den Michi gibts tolle bei ebay, hab ich schon gesehen. Aber da sind halt nur so kleine Löcher drin und Deckel und Topf liegen schon gut auf, also so mordsmäßig luftig kommt mir das auch wieder nicht vor. Du meinst, das reicht?
      Wie machst du das mit der Fleischaufbewahrung im Kühlschrank eigentlich "neugierigfrag"?
      Ja, und das mit der Grube kann ich mir ja nicht vorstellen. Da hauts einen doch dann um, wenn man das Fleisch wieder ausgräbt. Was es nicht alles gibt, kaum zu glauben.
      Grüße,
      Katrin

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        #4
        Hallo Katrin,

        das Fleisch sollte nie luftdicht längere Zeit gelagert werden, auch nicht zum Reifen im Steintopf. Mit Deckel meinte Hanna, das man einen Deckel draufmachen kann, am besten mit einem Tuch dazwischen. Deckel, damit keine Fliegen drankommen und Eier ablegen können und damit das Fleisch nicht zusehr austrocknet.
        Wird das Fleisch vergraben und die Grube ist z.B. nicht tief genug, können Fliegen dran und Eier drauf ablegen. Nach ein paar Tagen im Topf oder nach ca. 1 Woche in einer Grube riecht das Fleisch für unsere Nasen ziemlich streng. Die Hundis aber fahren total drauf ab.

        Im Kühlschrank verwahre ich Fleisch in einer Tupperdose nie länger als 1, maximal 2 Tage auf.

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          #5
          aufheben

          Hi

          meine Auflauf-, keramik- , oder andre back- oder Mikrowellenformen haben Deckel und schließen aber nicht tupperdicht. Darin heb ich Fleisch schonmal ne Woche im Kühlschrank oder kalten Keller auf und achte halt drauf, daß nicht zuviel Fleisch aufeinanderliegt, wie es z.B. in meinem alten Rumtopf leicht passiert, weil der mehr hoch als breit ist.

          Intressant ist, daß meinen Hund Maden garnicht stören, aber ich halt Angst wegen Fliegen und Krankheiten habe.
          Was ich nicht weiß, ob die scharfen Verdauungssäfte vielleicht eh alle Keime vernichten und es deshalb wirklich nix ausmacht.
          Denn wenn es bis jetzt vorkam, daß Maden dran waren, weil zB. zu wenig tief vergraben, passiert ist bis jetzt nix.

          Übrigens stinkt vergrabenes Fleisch viel weniger, als man denkt.
          Ich dachte ja, ich müsse sterben, als ich zum ersten mal ausgrub und traute mich fast nicht, aber als ich mir dann einredete, ein Lammfilet in Kräuterkruste sieht auch nicht anders aus, wars besser und so frisch und rot unter der Dreckschicht, wie`s dann beim Aufschneiden rauskam, das hätte ich nie gedacht.

          Liebe Grüße
          Hanna ( eigentlich gammelfreak)
          GHrüßchen
          Hanna

          Nutze die Talente, die du hast, die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen H.v. Dyke

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