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"Knochen für den Hund"

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    "Knochen für den Hund"

    Folgenden Beitrag habe ich im Web entdeckt:
    Wem soll man denn nun glauben ?!



    Das Bild vom Hund mit dem Knochen im Maul ist nur allzu
    bekannt.

    Unterschätzt werden dabei immer die Gefahren, die bei der Verfütterung von oder beim Spiel mit Knochen für den Hund bestehen:

    In Scheiben geschnittene Markknochen, können beim Versuch des Hundes diese auszulecken über den Unterkiefer oder die Zunge gestreift werden. Die Tiere sind dann alleine oft nicht mehr in der Lage, sich zu befreien. Statt dessen beginnen sie, wild mit den Pfoten gegen das Maul zu arbeiten. Blutige Verletzungen sind die Folge.
    Dem Tierarzt gelingt es meist auch nur noch in Narkose, die panischen Hunde von ihrer „Fessel“ zu befreien. Wenn Teile der Zunge zu lange abgeschnürt waren, kann sogar eine Amputation der Zungenspitze notwendig werden.
    Werden größere Knochen mit Fleischresten an Hunde verfüttert, so nagen die Tiere nicht etwa nur die Fleischreste ab, sondern fressen oft auch die Knochen. Kleingekaute Knochenteile gelangen weitgehend unverdaut durch das Verdauungssystem der Tiere. Erst im Enddarm, wenn dem Kot das Wasser entzogen wird, wird aus dem Kot eine steinharte, zementartige Masse mit spitzen Bestandteilen, der sogenannte Knochenkot. Unter großen Qualen, teils mit schmerzhaften Verletzungen vermögen einige wenige Tiere sich nach tagelanger Verstopfung schließlich zu lösen, bei den meisten jedoch muss der Darminhalt vom Tierarzt in Narkose entfernt werden.
    Geben Sie Ihrem Hund dagegen Knochen zum Abnagen (z. B. die Reste eines Koteletts) und wollen ihn nach einiger Zeit dem Hund wieder weg nehmen, um die oben beschriebene Gefahr zu vermeiden, so kann Ihnen folgendes passieren: Der Hund lernt schnell, dass Sie ihm den Leckerbissen wieder weg nehmen wollen; er wird ihn also, sobald sie sich nähern, schnell als ganzes herunter schlingen. Viele gierige Hunde mussten schon aus diesem Grund operiert werden, da solch große unverdauliche Knochenteile den Magen nicht auf natürlichem Wege wieder verlassen können.
    Warum aber haben die Vorfahren unserer Haushunde ohne tierärztliche Hilfe überlebt??
    Die Antwort ist ganz einfach:
    Wildhunde und andere frei lebende Caniden fressen keine großen Knochen!
    Größere Beutetiere oder Kadaver werden „bis auf die Knochen“ abgenagt.
    Kleinere Beutetiere dagegen, die „im ganzen“ gefressen werden (z. B. Mäuse), verursachen die beschriebenen Beschwerden nicht. Werden nämlich zusätzlich zu den Knochen auch noch Eingeweide, Muskeln und das ebenfalls fast unverdauliche Fell verzehrt, so kann sich kein reiner Knochenkot bilden und die Ausscheidung ist unproblematisch.

    Übrigens: Auch für die Kräftigung oder die Pflege des Gebisses brauchen Hunde keine Knochen!


    vet-doktor

    #2
    Hallo

    Mich würde interessieren was sie als Nahrung für einen Hund empfehlen.
    Trockenfutter oder Frischfleich ??

    Gruß Ralf

    Kommentar


      #3
      vet-doktor

      Hi Namenlose/Namenloser,

      wem soll man glauben? Gute Frage. Ich würde sagen, immer dem, der kein finanzielles Interesse an der einen oder anderen möglichen Beantwortung einer Frage hat.
      Deine Infos stammen von einer Tierarztseite. Diese Tierärzte verkaufen natürlich auch Fertigfutter, siehe hier:

      "Ist die Fütterung einer Diät über einen längeren Zeitraum, u.U. lebenslang, notwendig, so sollten Sie unbedingt auf die entsprechenden Fertigprodukte der Futtermittelhersteller zurückgreifen. Nur so ist gesichert, dass die Zusammensetzung der Schonkost für die Behandlung Ihres Tieres geeignet ist und auch alle weiteren Nahrungsbestandteile, wie Vitamine und Mineralstoffe, in ausreichendem Maße vorhanden sind.

      Diätfuttermittel erhalten Sie bei Ihrer Tierärztin / Ihrem Tierarzt, denn nur Ihre Tierärztin / Ihr Tierarzt ist in der Lage, das für die Erkrankung Ihres Tieres optimal geeignete Produkt auszuwählen."

      Die Warnung vor den Markknochen ist nicht ganz aus der Luft gegriffen, da kann wirklich was passieren, sollte man vorsichtig mit sein.
      Das "Wildhunde und andere frei lebende Caniden" keine Knochen fressen, ist nicht ganz richtig. Sie fressen nur nicht eine Portion Trockenfutter mit minimalen Feuchtigkeitsgehalt und anschließend eine Riesenmenge Knochen, sondern Beutetiere samt Mageninhalt, Fell, Innereien, Fleisch und Knochen.
      BARF-Ernährung heißt eben, die Zusammensetzung von Beutetieren nachzuahmen und nicht den Hund, der es nicht gewohnt ist, mit Knochen vollzustopfen. Dann muss man sich über Probleme wie Verstopfung nicht wundern.
      Die Konsequenz daraus ist aber nicht, dass ein Hund nur mit Fertigfutter gesund und munter ist, wie uns oft Tierärzte glauben machen wollen, ganz im Gegenteil. Bei vernünftiger Fütterung sind Knochen kein Problem. Es kommt eben auf die Art der Knochen und die Menge an.
      Ich könnte mich schon wieder aufregen, wie gegen Frischfutter gehetzt wird und versucht wird, den Fefu-Müll über die Ängste der Hundehalter um Ihre Vierbeiner zu verkaufen.
      Der Satz mit der Plege des Gebisses ist auch klasse: Wenn Hunde nichts zum Knabbern haben kann der Onkel Doktor ja auch schön alles halbe Jahr Zahnstein entfernen
      Natürlich meinen es die meisten (nicht alle) Tierärzte sooo gut mit unseren Tieren, deshalb wollen sie auch am liebsten jedes Jahr und am liebsten fünf - bis siebenfach impfen, ohne Rücksicht auf Verluste.
      Aber ich schweife ab, sorry, immer diese tierärztliche Beratung...
      Viele liebe Grüße,
      Angie
      - Manche Leute machen zwanzig Jahre lang die gleichen Fehler und nennen es dann "Erfahrung" -

      Kommentar


        #4
        Re: "Knochen für den Hund"

        [i] Kleingekaute Knochenteile gelangen weitgehend unverdaut durch das Verdauungssystem der Tiere. Erst im Enddarm, wenn dem Kot das Wasser entzogen wird, wird aus dem Kot eine steinharte, zementartige Masse mit spitzen Bestandteilen, der sogenannte Knochenkot.

        Das stimmt aus eigener Erfahrung schlichtweg nicht. Mein Hund bekommt Fleisch, Knochen und Gemüse und scheidet keinen Knochenkot und nichts Unverdautes wieder aus.

        Er bekommt allerdings alles roh und das halte ich für lebenswichtig!
        Knochenkot haben wir, wenn ich tagelang ausschließlich Knochen ohne einen Fitzel Fleisch füttere bzw einfach zuviel Knochen und das tu ich nicht. Bzw reguliere bei zu hartem Kot sofort.


        Der Hund lernt schnell, dass Sie ihm den Leckerbissen wieder weg nehmen wollen; er wird ihn also, sobald sie sich nähern, schnell als ganzes herunter schlingen. Viele gierige Hunde mussten schon aus diesem Grund operiert werden.


        Diese Angst kennt mein Hund nicht, da ich ihm keine für ihn gefährlichen Knochen gebe und somit auch nicht wegnehmen muß. Knochen werden bei uns langsam, genüßlich zerkaut und zwar Knochen aller Art außer Röhrknochen und altes Geflügel.


        Werden nämlich zusätzlich zu den Knochen auch noch Eingeweide, Muskeln und das ebenfalls fast unverdauliche Fell verzehrt, so kann sich kein reiner Knochenkot bilden und die Ausscheidung ist unproblematisch.

        Genau das wird gefüttert und nicht ab und an mal ein Grillknochen oder Kotelett zum TroFu.


        Übrigens: Auch für die Kräftigung oder die Pflege des Gebisses brauchen Hunde keine Knochen!

        Nicht zwingend, aber ohne Zahnbürste hat man einen ganz schönen Aufwand, die Zähne sauber zu halten .

        vet-doktor [/B]
        GHrüßchen

        Dr. Erfahrung
        Hanna
        GHrüßchen
        Hanna

        Du warst als Hund der beste Mensch,
        den man zum Freund haben konnte.

        Kommentar


          #5
          Re: Re: "Knochen für den Hund"

          Hi Hanna,

          Original geschrieben von Hanna


          Dr. Erfahrung
          Hanna
          Sehr gut !!! :action1: :action1: :action1:
          Grüße,
          Angie
          - Manche Leute machen zwanzig Jahre lang die gleichen Fehler und nennen es dann "Erfahrung" -

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            #6
            Hallo!


            Mein Gott mein Hund lebt noch? Er bekommt jeden Tag eine Knochenmahlzeit! Er hatte noch N I E Knochenkot. Das liegt daran das er im Gegensatz zu Trofuhunden einen funktionierenden Verdauungsapperat hat. Bei einem normal (Frisch) ernährten Hund hat die Magensäure einen Ph-Wert von ca. 1!!! Saurer gehts fast nicht. Dort werden die Knochen gelöst und im Darm verdaut.
            Wenn man als TA automatisch davon ausgeht das nur Röhrenknochen und Schweinekotlettknochen!!! verfüttert werden wundert mich gar nix mehr.
            Warum schreibt er denn nix über die Knochen die wir Verfüttern oder die man verfüttern kann? Kein für und wider, keine Voschläge über alternative Knochen? Für mich kein fundierter Artikel der Aufklären soll, sondern nur Panikmache vor allem natürlichen Futter.
            Übrigens sind schon etliche Hunde an den Resten von Büffelhautknochen erstickt. Nach Aussage meiner ehemaligen TÄ bei einem Erste Hilfe Kurs für Hunde, die häufigsten Fremdkörper im Rachen/Luftröhrenraum.

            Von solchen Artikeln lass ich mich nicht mehr beeindrucken.

            LG Doreen mit Knochenverdauenden DSH-Welpen Vitus
            Liebe Grüße Doreen


            �Wenn man den Eindruck hat, dass die Natur etwas falsch gemacht habe, dann hat man etwas falsch verstanden.� Walter Rudolf Hess

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              #7
              Hi Dorren,

              Original geschrieben von Vitus




              Warum schreibt er denn nix über die Knochen die wir Verfüttern oder die man verfüttern kann?

              Ist doch klar, total verdummt und/oder gesponsort von der Tierfutterindustrie.
              Grüße,
              Angie
              - Manche Leute machen zwanzig Jahre lang die gleichen Fehler und nennen es dann "Erfahrung" -

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