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Durchfall...

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    Durchfall...

    Hallo!

    Da ich sowohl von der Züchterin als auch von einer Bekannten (die hier im letzten Jahr mal ein Seminar gemacht und mich auf das Forum aufmerksam gemacht hat) nur Gutes über Barfen gehört habe, habe ich es mal ausprobiert. Generell umstellen kann ich nicht (ich bin öfter mal woanders mit meinem Hund bzw. er ist allein woanders, es fehlt ein vernünftiger Kühlschrank etc.), möchte ihm aber ab und an was Gutes tun.
    Nach einer Pleite mit Durchfall habe ich dann den Tipp der Züchterin befolgt und mehr Zeit zwischen der Trockenfuttermahlzeit und dem Fleisch gelassen - umsonst! Selbst am zweiten Tag Fleisch oder nach fast 12 Stunden zwischen den verschiedenen Mahlzeiten reagiert Finn (Collie, 13 Monate) mit Durchfall nachdem er Fleisch bekommen hat. Mein Hundesitter verbietet sich inzwischen, dass Finn nach einer Fleischmahlzeit zu ihm kommt - er will eben nicht dauernd die Wohnung wischen müssen! Bei mir selbst ist im Haus noch nichts passiert, aber draußen kommt es oft wie eine Sturzgeburt - mit Druck, oft einem festen Anteil und viel Flüssigkeit. Danach tropft es dann. Der Geruch aus Hals und A.... ist auch nicht klasse.
    Mit Trockenfutter wird´s dann wieder gut...
    Eier und Käse verträgt er übrigens gut.

    Woran kann das liegen? Ist mein Finn der erste Hund, dessen Magen absolut an Trockenfutter angepaßt ist? Ist der Magen empfindlich? Kann es nur gut gehen, wenn ich absolut umstelle und eine Woche Durchfall durchstehe? Was kann ich tun, um ihm einen Fleischtag in der Woche gönnen zu können - meinen Hundesitter aber nicht verärger und nachts schlafen kann?

    Danke, Kris

    #2
    Hallo Kris,

    über das teilweise Barfen wurde hier ja schon oft gesprochen, wenn du magst kannst du auch googeln und es nachlesen. Es wird oft davor gewarnt, so zu füttern, weil viele Hunde damit nicht klar kommen. Meine Hündin hatte keine Probleme damit, aber es geht ihr insgesamt doch besser, seitdem wir das FeFu ganz weglassen.

    Kann mir vorstellen, dass dein Collie eben empfindlich auf dieses Durcheinander in seinem Magen reagiert. Ich kann dir nur raten, einige Wochen die Zähne zusammenzubeißen und konsequent dabei zu bleiben, oder aber weiterhin ein TroFu zu füttern, das ihm bekommt. Aber so tust du dir und deinem Hund momentan keinen Gefallen.
    Liebe Grüße
    Jela mit Maxi, Fly, Emma, Lila und Martin

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      #3
      Hallo Kris, Grundsätzlich ist es so, daß in vielen Trofu Bestandteile sind, die den Kot fest machen.
      Es könnt sein, daß dein Hund auch so einen empfindlichen Darm hat aber eben durch das TroFu und dessen stopfende Zusätze normalen Kotabsatz hat.
      Was fütterst du?
      Welches Fleisch hast du gegeben, wars vielleicht zu fett? zu kalt?
      Was gabst du als Beilage, welches Gemüse?
      Liebe Grüße Ute
      Liebe Grüße Ute und Rasselbande

      .

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        #4
        Gefüttert habe ich erst mal nur Fleisch pur - verschiedenes Rindfleisch. Zuerst mal ein kleines Stück Ochsenschwanz, das ging ja eigentlich recht gut, und zuletzt Rippchen mit Knorpel, die im Nu weg waren. Nur ein paar wohl zu harte Knorpelstücke liegen noch rum.
        Die Kälte war unterschiedlich, aber eher "kalt" als warm, sprich nach dem Einkaufen (aus der Truhe, nichts Tiefgefrorenes) und Nach-Hause-schleppen nur noch kurz liegen lassen, nicht angewärmt oder so.

        Und ganz barfen wird einfach nicht klappen. Ich kann nur frisch kleine Stücke einkaufen, ein Großeinkauf beim Schlachter samt Einfrieren geht nicht. Außerdem bin ich eben manchmal unterwegs mit Finn und auf Besuch oder er ist beim Hundesitter, wenn ich zur Arbeit bin. Da gibt´s dann eben Trockenfutter.

        Als Leckerchen bekommt er übrigens "normale" Hundeleckerchen bzw. Hundefutter (Rosinen frißt er nicht). Auch an den Tagen, an denen es Fleisch gab, allerdings nicht in Mahlzeitmengen, sondern wirklich nur als Belohnung.

        Ich denke fast, August hat Recht...

        Oder würde esmit Beigabe von irgendwelchen Enzymen klappen können?

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          #5
          [QUOTE]Original geschrieben von happyangie
          Grundsätzlich ist es so, daß in vielen Trofu Bestandteile sind, die den Kot fest machen.

          Die da wären?

          Gruß,
          matze

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            #6
            Hallo Matze,

            z. B.
            "Weitere Informationen

            Fermentierbare Fasern (Zuckerrübentrockenschnitzel, FOS) unterstützen
            einerseits die Darmmotorik, andererseits dienen sie der Mikroflora des
            Darmes als Nahrung und tragen so zur Gesunderhaltung der Darmflora bei.
            Mannan-Oligosaccharide (MOS) können das lokale Immunsystem des
            Darmes (Ig A) stimulieren und pathogene Bakterien neutralisieren.
            Sauberes, frisches Trinkwasser sollte stets für den Hund bereitstehen."......

            Andrea
            Es werden aber auch gerne Erdnussschalen und Presskuchen von der Hefeproduktion genommen oder verschiedene Aminosäuren, die gentechnisch hergestellt werden und so die Vorstufe für verschiedene Prozesse im Körper/Darm bilden, aber leider meiner Meinung nach auf gesundheitlich schlechter Basis.......
            Tu deinem Leib Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
            Indisches Sprichwort

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              #7
              http://www.immunmilch.de/Produkte/FOS.htm
              Tu deinem Leib Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
              Indisches Sprichwort

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                #8
                http://www.tu-bs.de/institute/oekoch...ck/oldburg.htm
                Tu deinem Leib Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
                Indisches Sprichwort

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                  #9
                  Eine Möglichkeit wäre zuerst zu versuchen, leicht verdauliches Fleisch wie Hähnchen mit Reis und wenig gedünstes Gemüse zu geben (vielleicht das Fleisch mit dem Gemüse kurz erhitzen). Wenn es keine Verdauungsprobleme gibt, als nächste Stufe, rohes Rindfleisch beimischen. Reisbrei wirkt bei manchen Hundemägen sehr positiv. Ich würde auf jedem Fall nicht aufgeben, aber da eine Empfindlichkeit besteht, schrittweise vorgehen und immer testen, was der Hund vertägt oder nicht.

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                    #10
                    Hallo Kris und alle anderen!

                    Mein Hund hatte über sehr lange Zeit schlimmsten Durchfall und ist massiv behandelt worden. Es scheint wohl nicht ganz einfach zu sein, die Ursache so ohne weiters festzustellen. Der Durchfall ist nach homö. Behandlung und Umstellung auf barf weg. Sollte bei meinem Hund der Kot breiig werden, krieg er Kutteln (Pansen) und gut ist es. Mein Ghost scheint eine etwas eigenartige Verdauung zu haben, denn was ich gehört habe, wirken Kutteln in der Regel eher umgekehrt. Huhn und Reis haben bei meinem Hund absolut keinen positiven Einfluss.

                    Also Kris, wenn's irgendwie geht, mach mal eine Ausschlussdiät, damit du herausfindest, woran es liegt.

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                      #11
                      Zu Huhn würde ich hier nicht raten, viele Hunde vertragen es wegen dem Fettgehalt nicht, dann müsste man nur Hühnerbrüste füttern....

                      Ich würde mit durchgedrehtem rohen grünen Pansen beginnen, nach ein bis zwei Fastentagen in kleinen Portionen, dass Fressen immer zimmerwarm!

                      Ebenso würde ich eine Art Tagebuch führen um zu sehen, bei welchen Nahrungsmittel Durchfall kommt.

                      Andrea
                      Tu deinem Leib Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
                      Indisches Sprichwort

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                        #12
                        Danke für die Ideen!

                        Vor ein paar Wochen hatte sich Finn eine Darminfektion geholt, außer Spritzen und Tabletten auch eine Paste für die Darmflora bekommen. Außerdem hat die Ärztin Brühe und Reis mit Huhn (aus dem Glas) empfohlen. Mh, das Huhn war weg - der Reis noch da, aber der Darm schnell wieder in Ordnung.

                        Also liegen die Schwierigkeiten bisher beim Füttern von Rindfleisch. Na klasse, demnächst also Putenschnitzel, Hirschgulasch und Hasenrücken im Hundenapf? (Und das, wo ich selber vegetarisch lebe... urggs!)

                        Ich werde mal gut überlegen, was ich als nächstes versuche. Oder bis zu meinem Urlaub warten, dann werden keine anderen Leute - h-hm, "belästigt".
                        Vielleicht hilft auch ein noch größerer zeitlicher Abstand zwischen Trockenfutter und Fleisch?

                        Kris

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                          #13
                          Kris, ich habe auch immer gute Erfahrungen mit tiefgekühltem Lammfleisch gemacht, langsam über zwei Tage auftaun lassen, gibt es oft im Angebot und ist bezahlbar und wird in der Regel gut vertragen.

                          Andrea
                          Tu deinem Leib Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
                          Indisches Sprichwort

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                            #14
                            Hallo!

                            Jetzt, etliche Wochen später, hat sich was getan bei mir und Finn.
                            Das mit der Ausschlussdiät habe ich gelassen, nachdem ich festgestellt habe, dass er Hähnchenherzen und -mägen so einfach als kleine Appetithäppchen zwischendurch und bei Zimmerwärme gelagert (*müffel*) ganz gut verträgt.

                            Seit Dienstag habe ich jetzt ein Pansen-Schlundgemisch im Kühlschrank, was durchaus auch mit Herzchen und Hundewurst und Apfelstückchen (die er aber auch gut aussortieren kann) und Salatblätter ergänzt wird. Gefüttert wird Finn nur noch aus dem Futterbeutel, d.h. mit eher kleinen Portionen. (Na ja, da er jetzt heftig zugreift, werden die Protionen doch irgendwie größer...)

                            Bis jetzt ist es gut gegangen, obwohl er auch immer wieder kleine Trockenfutter-Leckerli dazwischen bekommt.

                            Bitte drückt mal die Daumen, dass der Kot auch morgen noch fest ist. Dann lohnt es sich wohl auch, einen Pürierstab zu holen.

                            Kris und ihr Sausack Finn

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                              #15
                              Ach - das habe ich jetzt vergessen. Er hat sein Fleischfutter vorgestern wieder ausgewürgt und dann noch mal gefressen. Ähnliches muß letzte Nacht passiert sein.
                              Beim ersten mal hat er fein säuberlich die Apfelstückchen draußen gelassen, beim zweiten Mal habe ich dann nur noch eine feuchte Stelle gefunden.

                              Da ich von Katzen weiß, dass sie gerne auf diese Art und Weise zweimal fressen, habe ich das einfach mal ignoriert.
                              Oder sollte mir das zu denken geben?
                              Und wie lange kann ich Fleisch in der Wohnung liegen lassen, bevor es wirklich zu schlecht für den Hund ist? (Meine Nase wird sich ja auf jeden Fall eher melden...)

                              Kris

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