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Wie soll ich mich verhalten?

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    Wie soll ich mich verhalten?

    Hallo zusammen

    Von eurem Mitglied (und unserer Freundin) haben wir Xira, ihre Schäferhündin, bei uns im Urlaub.

    Heute Abend war ich mit Xira spazieren. Tamara hat mir gesagt, dass Xira nicht gut auf fremde Hunde zu sprechen ist.

    Ungünstigerweise kam heute von hinten ein sehr kleiner Hund daher gelaufen. Als Xira ihn bemerkte, wendete sie sich (sie war angeleint) und stand bockstill. Trotz dem deutlichen Signal, dass Xira eigentlich aussandte, trabte der kleine Hund, der nicht angeleint war, munter auf sie zu. Als er ihr zu nahe kam, ging Xira in den Angriff über und schnappte nach dem anderen Hund. Gott sei Dank erwischte sie ihn nicht und der andere Hund zog erschrocken ab.

    Damit aber bei einer weiteren Begegnung mit anderen Hunden nicht was schlimmeres passiert brauche ich mal noch andere Tipps, wie ich mich verhalten soll. Tamara hat mir schon einige gegeben, möchte aber gerne wissen, wie ihr mit einer solchen Situation umgeht. Xira gehorcht mir übrigens nicht so. Daher getraue ich mich auch nicht, sie von der Leine zu lassen. Auch mit der Rollleine ist ihr Bewegungsraum immer noch eingeschränkt.

    Danke für eure Hilfe und Anregungen.

    #2
    Hallo,

    ich denke, es ist eine gute Entscheidung, dass Du Xira lieber nicht laufen lässt, wenn sie a) nicht gut hört und b) auf andere Hunde gelegentlich "losgeht".

    Wenn Dir Leute mit Hunden entgegenkommen, würde ich sie immer bitten, ihre Hunde anzuleinen, bzw. bei Fuß zu halten.
    Der beste Tip ist einfach immer ganz dolle die Augen offen zu halten, damit Du fremde Tiere siehst, bevor Xira das tut! Dann bist Du auf ihre Reaktion vorbereitet.
    Mehr wirst Du nicht tun können...

    Viel Erfolg mit Deinem Pflegehund!
    Anissa und die Kravallerbse Ruby Sparks
    Mein geliebter tasmanische Teufel Manu (12.7.04 - 21.2.13) sowie Seelenhund Peaches (13.03.96 - 14.5.11) fuer immer im Herzen

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      #3
      vielleicht ist es ja möglich, sie abzulenken, bevor sie den anderen hund sieht? mit ball oder stöckchen oder leckerlie?
      so habe ich mit meinem kleinen terriermix
      mister-ich-bin-stark-und-habe-eine-grosse-klappe recht erfolgreich die hundebegegnungen geübt.........
      grüssle von claudia & omi im herzen, herrn krümel, miss möppel, froillein nele, herr pixel & monsieur oscar & das federvieh

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        #4
        Ich denke auch - gerade wenn Du den Hund bzw. sein Verhalten nicht so gut kennst - Augen auf und solche Situationen vermeiden oder da spazieren gehen, wo keine andere Hundler kommen!

        Ich finde es immer so unvernünftig von anderen Hundlern, die meinen nur weil ihr Fiffi nix macht, machen andere auch nichts und lassen ihre immer frei laufen! Muss doch nicht sein!
        Einmal Dobermann - immer Dobermann..... aber über'n Tellerrand schau ich auch!!!

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          #5
          Wie soll ich mich verhalten?

          Hallo
          wenn Xira andern Hunden gegenüber Sicherheit erhalten soll, müsste ihr Gelegenheit gegeben werden, ihnen ohne Leine und ohne Beeinflussung durch den Meister zu begegnen.
          Das an-der-Leine-behalten fördert geradezu die Angst und die Aggression!
          Einmal fühlen sich Hunde an der Leine eingeengt und und unfrei und zudem auch beschützt, von dem Grossen, der dabei ist, so dass sie sich viel mehr herausnehmen, als wenn sich die Hunde frei begegnen können.
          Seit sich diese Erkenntnis hierzulande durchgesetzt hat, sind alle Hundebegegnungen viel friedlicher geworden, als zur Zeit als die Hunde an der Leine bleiben mussten und sich die Unsicherheit des Meisters auch noch auf sie übertrug.

          Ich glaube nicht, dass Dir Xira davonlaufen würde, wenn Du sie loslässt. Die Hunde werden sich beschnuppern und wenn sie Deinen Herbeiruf kennt und dann beim Zurückkommen noch ein Leckerle bekommt, brauchst Du keine Angst zu haben. Sollte sie nach der Begrüssung nicht sofort zurückkommen bitte nicht hinlaufen und sie fangen wollen. Sie würde das als "Verstärkung" gegenüber dem andern Hund verstehen und erst dann vielleicht anfangen, Zähne zu zeigen. Immer in die entgegengesetzte Richtung davonlaufen, so dass Dein Hund "sieht" dass Du an der Begegnung ja gar kein Interesse hast und er Dir eilig nachrennen muss.

          Das sind einige Grundregeln von Urs Ochsenbein, dem wir so viel zum besseren Hundeverständnis zu verdanken haben. Dass sie tatsächlich funktionieren, habe ich in den vergangenen Jahren immer wieder festgestellt.

          Viel Vergnügen mit Xira.

          Margret

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            #6
            Re: Wie soll ich mich verhalten?

            Hi Margret,

            Original geschrieben von Margret B.

            Ich glaube nicht, dass Dir Xira davonlaufen würde, wenn Du sie loslässt. Die Hunde werden sich beschnuppern und wenn sie Deinen Herbeiruf kennt und dann beim Zurückkommen noch ein Leckerle bekommt, brauchst Du keine Angst zu haben.

            Es tut mir leid, aber DAS kann ich so nicht stehenlassen. Nicht jeder Hund ist verträglich. Mag sein, daß einiges hausgemacht ist, weil die Leute eben von vornherein Hundekontakt vermieden haben. Vielleicht hatte Xira negative Erlebnisse mit anderen Hunden. Vielleicht ist sie aber auch einfach unverträglich, weil sie nunmal unverträglich ist... im Prinzip ist das doch egal. ICH möchte auf jedenfall nicht der nächste Hundebesitzer sein, dem Xira begegnet, wenn haegarch Deinem Rat folgt! Mir ist es 100 mal lieber, Jemand läßt seinen Hund an der Leine, als ihn mit der wagen Vermutung, daß schon nichts passieren wird, einfach laufen zu lassen. Solche "Der-Tut-Nichts'e" haben nämlich dazu geführt, daß wir bei unserem absolut verträglichen Mitbewohnerhund mühsame Aufbauarbeit leisten mußten, nachdem er zweimal gebissen wurde.
            Es ist nicht haegarchs Hund, und er hat schon gesagt, daß sie nicht gut folgt. Frauchen hat extra gewarnt, daß sie sich nicht mit anderen Hunden versteht. Sie wird vermutlich wissen, warum!
            Ich finde auch nicht, daß sich jeder Hund mit allem und jedem verstehen muß. Aber dann muß eben der Besitzer so verantwortungsvoll sein, dafür zu sorgen, daß kein anderer Hund schaden nimmt.
            Viele Grüße,
            Eva & Rio
            Grüßlis, Eva

            Everything will be ok at the End. If it's not ok, it's not the End

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              #7
              Ich möchte hier ergänzen, dass Xira als Welpe durch einen freilaufenden Hund angegriffen und zünftig durchgeschüttelt wurde. Daher geht sie immer davon aus, dass Angriff die beste Verteidigung ist.

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                #8
                Da Xira ja nun mein Hund ist möchte ich mich dazu mal äusern.
                Mit 6 monaten über schlug ein der-tut-nichts Golden Retriever Xira mit voller wucht und schütelte sie durch. Da der und aus dem nichts auf tauchte konnte ich leider nichts dagegen tun. Zwei tage später wurde sie von einem jung hund angegriffen und gebissen . Da sie sowie so eine unsichere Hündin ist war das zuviel. Bei eineren späteren hunde begegnung entschied sie das Angriff die beste verteitigung sei und hatte leider erfolg damit,da ich das leider nicht unterbinden konnte. Seit diesem Tag sind wir am üben. Mit mäsigem erfolg. An der Leine haben wir das ganze gut im griff so lang der sicherheitsabstand stimmt. Mit ausgesuchten Hundefreunden gibts keine probleme mehr. Nur wen ein unangeleinter fremder Hund auf sie zu kommt und ihre
                klaren signale ignoriert dan reagiert sie wie ein Monster.
                @ margrit es war auch Urs Ochsenbein der mir auf der Zürcher allmend sagte nicht jeder Hund muss sich mit andern ver stehen.
                Xira ist mit menschen, Besonders mit Kinder und kleintieren Top
                viele grüsse Tamara
                Grüessli
                Tamara und die Rottis

                Je mehr Leute ich kennen lerne, umso mehr mag ich meine Hunde.

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                  #9
                  Wie soll ich mich verhalten?

                  Hallo Haegarch und Tamara

                  Ich wollte Euch da nicht in Verlegenheit bringen.
                  Aus der ersten Frage ging eben die ganze Vorgeschichte von Xira nicht hervor. Es wird beschrieben, dass sich der angeleinten Xira ein kleiner unangeleinter Hund näherte und dass Xira dann nach dessen Ueberschreiten der Sicherheitsdistanz zuschnappte.
                  In vielen Fällen ist es die Unsicherheit des Besitzers, die sich auf den angeleinten Hund überträgt, die sich dann als mehr oder weniger aggressives Verhalten äussert.
                  Wenn bei Xira aber schon eine negative Vorgeschichte besteht, liegt die Sache anders. Dann, wenn sie wegen dieser Vorgeschichte nicht losgelassen werden kann, verstehe ich nicht ganz, was Du erreichen möchtest.
                  In der Regel sprechen ja die Hundehalter miteinander, wenn sie sich begegnen, bzw. sie rufen sich zu, "kann ich meinen los lassen? " oder ähnlich. Das ist zum Glück fast selbstverständlich geworden.
                  Klar müssen sich nicht alle Hunde "mögen". Dann kann man in den meisten Fällen die Leute auch bitten, ihren Hund nicht loszulassen.
                  Wenn Deine Frage darauf abziehlt, Xira ein anderes Verhalten als das Schnappen anzugewöhnen, wenn sich ein freilaufender Hund nähert, kann das Angewöhnen des "Steh" eine Hilfe sein. Ich habe mit einer ängstlichen Hündin damit erstaunliche Erfolge gehabt, nach der Methode von Judy Moore: "Dogs deserve Dialog". Der Hund lernt, in jeder Sitatuation ganz ruhig stehen zu bleiben, auch wenn er z.B. angefasst wird (Tierarzt) und dazu wird er ständig und ausdauernd gelobt, bis ihm das Stehenbleiben so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass er es in jeder Situation auf Befehl praktiziert, was immer auch geschieht. (Immer angeleint) und dafür auch belohnt wird.. Es muss ländere Zeit geübt werden.

                  Zur Erklärung: Moore praktiziert das "loben im voraus" (praise in anticipation), also wenn sich der Hund erst anschickt, das Richtige zu tun, nicht erst wenn die Handlung abgeschlossen ist. Das ist anders als z.B. bei Ochsenbein und anderen Trainern. Ich fand das in vielen Fällen sehr hilfreich.

                  Vielleicht probierst Du es damit?

                  Margret

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                    #10
                    Hallo Margrit
                    Du hast mich auch nicht in verlegenheit gebracht. Ich wolte nur die vorgeschichte zur erklärung Schreiben.
                    Haegarch wollte nur um rat fragen weil ich gerade nicht ereichbar war und er dieses verhalten bei Xira noch nicht erlebt hat.
                    Leider ist es auch an manchen Orten immer noch nicht so das alle Hundehalter mit einander reden.Davon kann ich Dir ein Buch schreiben aber noch haben wir hoffnung das sich das eines tages bessert. Danke für den Tipp mit dem steh vieleicht probieren wir das mal aus,den das kommando kennt sie schon.
                    Nichts für ungut
                    Viele grüsse Tamara
                    Grüessli
                    Tamara und die Rottis

                    Je mehr Leute ich kennen lerne, umso mehr mag ich meine Hunde.

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                      #11
                      Geschirr und Schleppleine - bei uns funktionierts damit

                      Hallo haegarch,

                      Original geschrieben von haegarch
                      Ich möchte hier ergänzen, dass Xira als Welpe durch einen freilaufenden Hund angegriffen und zünftig durchgeschüttelt wurde. Daher geht sie immer davon aus, dass Angriff die beste Verteidigung ist.
                      unsere kleine Maus hat es auch nicht mit fremden Hunden. Auch bei ihr zählt: Angriff ist die beste Verteidigung.
                      Ich übe daher Hundebegegnungen (und andere) mit Geschirr und Schleppleine. Sie ist frei genug um sich ungezwungen zu verhalten, ich habe sie aber im Ernstfall schnell unter Kontrolle (durch einen Tritt auf die Leine oder heranziehen). Dadurch kannst Du dich auch sicherer fühlen, was der Hund ebenfalls merkt. Deine Angespanntheit bei solchen Begegnungen bemerkt der Hund ja zwangsläufig auch.
                      Was auch hilft: stelle dich zwischen Xira und den anderen Hund. Damit signalisierst Du Deiner Hündin, dass Du die Situation kontrollierst und sie bei Dir Schutz findet.
                      Ich würde sagen, wichtig ist, dass Du Xira wieder Selbstsicherheit im Umgang mit anderen Hunden gibst und das schaffst Du am ehesten, wenn sie Dir vertraut und weiß, dass Du jede Situation souverän kontrollieren kannst, wie ein "echter" Rudelführer eben :-)

                      Grüsslies Simone
                      + Erin

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                        #12
                        Hallo heagarch,

                        ich finde es total gut, dass Du Xira an der Leine lässt. Es ist nicht zu verantworten, dass jemand, der einen fremden Hund in Pflege hat, welcher ein Problem mit anderen Hunden hat, diesen ableint! Die Vorgeschichte des Hundes ist dabei ziemlich unerheblich. Es geht einfach darum, dass man als Pflegeperson den Hund nicht einschätzen kann und er einem nicht gehorcht.

                        Und wenn andere Leute ihren Hund nicht anleinen wollen, hilft am besten, wenn man entweder sagt "Mein Hund beißt" (damit macht man sich allerdings unbeliebt), oder man ruft "Mein Hund hat eine ansteckende Krankheit". Da werden die Leute dann sehr schnell

                        Gruß,
                        Andrea
                        Es grüßt Andrea mit dem verrückten Iloxx
                        First they ignore you, then they ridicule you, then they fight you - then you win. (Mahatma Gandhi)

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