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Autoimunschwäche und Impfung

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    #16
    Hallo Dani

    Auch ich habe eine Hündin mit einer Immunschwäche und lasse seither (3 1/2
    Jahre) nicht mehr impfen, es geht ihr wunderbar.
    Bei ihr wurde die Krankheit wahrscheinlich auch durch impfen ausgelöst.

    Liebe Grüsse

    Denise mit Chivas

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      #17
      Hallo,

      ich habe einen Hund der an einer Autoimmunerkrankung leidet. Auch bei ihm hat es wohl nach einer Impfung angefangen. Ich habe ihn vor 2 1/2 Jahren gegen Borreliose impfen lassen, da es dort, wo wir zur Hundeschule gingen, sehr, sehr viele Zecken gab.

      Nach ein paar Wochen fing er an, mit dem linken Hinterlauf zu hinken. Patellaluxtion konnte es nicht sein, da er schon für seine Zuchtzulassung darauf untersucht war. Trotzdem habe ich das noch von zwei weiteren Tierärzten durchchecken lassen. Alles ok. Mein TA vermutete erst eine Muskelzerrung. Zunächst wurde es auch wieder besser, dann aber verschlimmerte es sich stark. Wir probierten es mit Ruhigstellen, er wurde überall geröngt, Blutuntersuchungen usw. Kein Ergebnis! Danach wurde er im Kernspin untersucht. Man vermutete eine Knochen- oder Knochenhautentzündung!Er wurde weiter behandelt. Mit Cortison, Antibiotika und Schmerzmitteln. Danach gab es homöopathische Mittel, Ohrakkupunktur usw. Aber es wurde weiterhin schlimmer. Auch das Vertrauen zu meinem TA ging langsam gegen NULL. Ich setzte alle Medikamente ab.Dann begann meine Odyssee durch ganz Deutschland, von TA zu TA, von Tierklinik zu Tierklinik. Niemand stellte wirklich etwas fest, nur Vermutungen und jede anders. In dem Strß fing mein Hund plötzlich an sich fürchterlich zu kratzen. Er biß sich blutig. bekam überall kahle Stellen. Sämtliche Blutuntersuchungen, Hautgeschapsel, ... ergaben wieder kein Ergebnis. Also gab es wieder Cortison. Damit ging es ihm gut.

      Mal nach vier Wochen, mal nach sechs, manchmal sogar nach 10 Wochen fing der der Juckreiz wieder an! Dann gab es wieder ein neues Cortisondepot.

      Vor gut 1 1/2 Jahren war es wieder ganz schlimm. Wir machten nochmals Blutuntersuchungen und schlickten mehrere Hautbiopsien an Labore. Dort stellte man die Autoimmunerkrankung SLE fest. Da dabei der Körper gegen die eigenen Organe arbeitet, versuchten wir es mit Medikamenten aus der Humanmedizin, die Leute bekommen, die ein Organ implantiert bekommen haben. Dabei wird das Abstoßen des neuen Organs verhindert. Allerdings hat er diese Medikamentre nicht vertragen. Er hat nur noch gebrochen, nichts mehr gefressen, bekam hohes Fieber und lag teilnahmslos in der Ecke. Nach einer Woche haben wir dann die Medikamete wieder abgesetzt. Als es ihm wieder besser ging, gab es das berühmte Cortison-Depot. Alles ok.

      Vor einem Jahr stellten wir bei einer weiteren Blutuntersuchung fest, daß seine Nebennierenrinde kein Cortison mehr produziert. Sobald das Depot nachläßt fängt der Juckreiz wieder an. Daher wird er wohl nicht mehr ohne Cortison auskommen.

      Zur Zeit bekommt er neben dem Cotison Mariendistelextrakt für die Leber und Rimadyl. Zeitweise hinkt er immer noch und hat kaum Fell (im Winter tägt er einen Mantel und im Sommer bekommt er Sonnencreme), aber ansonsten hat er wieder viel Spaß am Leben, spielt mit unseren anderen Hunden. Ersucht sehr viel Wärme in der Sonne oder abends bei mir auf der Couch.

      Im September ist wieder die Imfung fällig, die ich allerdings nicht machen werde, da es ihm auch im letzten Jahr danach viel schlechter ging.

      Hat jemand einen Hund mit einem ähnlichen Krankheitsverlauf?! Wie werden Eure Hunde behandelt?! Oder wie wurde die Krankheit diagnostiziert?

      Zu meinem Hund muß ich noch sagen, daß er aus einem sehr großen Wurf stammt und unterentwickelt auf die Welt kam. Wir haben ihn damals aufgepäppelt, was ja gut gelang. Ich vermute den Ursprung seiner Erkrankung darin. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?!

      Lisa

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        #18
        Hallo Lisa,

        so einen ählichen Irrweg hatten wir auch hinter uns.
        Rusty's Nebennierenrinde kann auch kein (oder zu wenig) körpereigenes Cortisol produzieren.

        Er leidet unter der Autoimmunkrankheit "Morbus Addison".
        Rusty's schrecklicher Juckreiz wurde mit Hilfe von barf und der klass. Homöopathie fast geheilt und er leidet heute fast gar nicht mehr unter dem Juckreiz.

        Zum Glück fanden wir eine TÄ (sie nimmt aber nur noch Spezialfälle an) die Rusty mit Hilfe der klass. Homöpathie behandelt.
        Rusty wurde zum Glück bis zum heutigen Tage noch nicht mit Cortison therapiert.

        Meine private Mail-Add. uli@Guest.de

        LG
        Uli, Rusty+Smilla

        Kommentar


          #19
          Hallo!
          Welches Mariendistelpräparat nimmst du? Gibst du das kurweise?

          Viele Grüße

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            #20
            Nobivac° LT
            Leptospirose-Tollwutimpfstoff, inaktiviert, für Hunde
            Zusammensetzung: 1 Impfdosis (1 ml) enth.: mind. 2 x 108 Keime inakt.
            Leptospira canicola, mind. 2 x 108 Keime inakt. Leptospira
            icterohaemoohagiae, mind. 1 I.E. inakt. Tollwutvirus Wirtssystem:
            BHK-Zellen0.66 mg Aluminium, 0.1 mg Thiomersal, Spuren von Rinderserum
            Natamycin, Neomycin, Polymycin B, Tylosin. Anwendungsgebiet: Aktive
            Immunisierung von Hunden gegen die Leptospirose und Tollwut ab der 8.
            Lebenswoche. Gegenanzeige: Klinisch kranke Hunde. Nach der
            Tollwut-Schutzverordnung ist es verboten, tollwutkranke oder
            tollwutverdächtige Tiere zu impfen, die noch keinen Immunschutz haben.
            Jedoch können ansteckungsverdächtige Tiere, sofern sie nachweislich
            (Impfpaß!) seit mindestens 4 Wochen und längstens 1 Jahr unter
            Tollwutschutzimpfung stehen, mit behördlicher Genehmigung unverzüglich
            erneut gegen die Tollwut geimpft werden und müssen nicht getötet
            werden. Wechselwirkung: Nicht bekannt. Hinweis: Die jeweils
            geltenden Bestimmungen und Empfehlungen der WHO, des Internationalen
            geltenden Bestimmungen und Empfehlungen der WHO, des Internationalen
            Tierseuchenamtes und der Tollwutschutzverordnung zu beachten. Zur
            Beachtung: novi-vac LT ist flüssig und kann gleichzeitig als
            Lösungsmittel für alle gefriergetrockneten nobi-vac-Hundeimpfstoffe
            verwendet werden.
            Beachte Kasten Impfstoffe. Dosierung: 1 ml entspr. Impfdosis
            entspr. Inhalt eines Fläschchens, wird subkutan injiziert. a)
            Grundimmunisierung: 2-malige Impfung im Abstand von 2-4 Wochen ab der
            8. Lebenwoche; bei Tollwut ab der 12. Lebenswoche einmalig, b)
            Wiederholungsimpfungen: jährlich. Handelsform: 1 P. à 10 Ds., 1 OP à
            50 Ds.

            Nobivac° SHPPi
            Staupe-Hepatitis cont.-Parainfluenza-Parvovirose-Lebendimpfstoff
            Zusammensetzung: 1 Impfdosis = 1 ml enth.: 103 GKID50 Canines
            Staupevirus, 103 pfu H.c.c.-Virus Adeno 2, 105 pfu Canines
            Parainfluenzavirus, 107 GKID50 Canines Parvovirus. Anwendungsgebiet:
            Zur Schutzimpfung mindestens 9 Wochen alter Hunde gegen die Staupe,
            anstesckende Leberentzündung, Parainfluenzavirusinfektion, und
            Parvovirose. Einsatzempfehlung: Die Schutzimpfung mit nobi°-vac SHPi
            Parvo-c erzeugt beim Hund eine aktive Immunität gegen die Staupe und
            ansteckende Leberentzündung für die Dauer von mindestens 1 - 2 Jahren,
            gegen die Parainfluenzavirusinfektion und Parvovirose von mindestens 1
            Jahr. Durch die Schutzimpfung mit dem CAV-2-Virusstamm Manhatten gegen
            die H.c.c. und "infektiöse Laryngotracheitis" werde aufgrund
            kreuzimmunisierender Eigenschaften zwischen beiden Serortypen und dem
            Immunschutz gegen die "canine Parainfluenza" zwei virale
            Hauptverursacher des Zwingerhustensyndroms abgedeckt. Gegenanzeige:
            Klinisch kranke Hunde, Hunde mit starkem Wurmbefall. Nebenwirkung: In
            Ausnahmefällen können Tiere post vaccinationem allergische Reaktionen
            zeigen, wie sie allgemein nach Schutzimpfungen möglich sind.
            Lagerungshinweis: Bei +2ºC - +8ºC aufbewahren.
            Dosierung: 1 ml = gelöster Trockensubstanzinhalt eines Fläschchens.
            die gebrauchsfertige Lösung zur s.c. Injektion entsteht durch
            resuspendierung der Trockensubstanz in einem Fläschchen nobi°-vac SHPi
            Parvo-c mit dem Inhalt eines Fläschchens Lösungsmittel.
            Grundimmunisierung: ab der 9. Lebenswoche zweimalige Impfung im Abstand
            von 2 - 4 Wochen; ab der 12. Lebenswoche genügt eine einmalige Impfung.
            Auffrischungsimpfungen: gegen die Staupe und H.c.c. im Abstand von 1 -
            2 Jahren; gegen die Parainfluenzavirusinfektion und die Parvovirose
            jährlich. Handelsform: 10 Ds., 50 Ds.
            @+

            J´ai décidé d´être heureux parce que c´est bon pour la santé

            Voltaire

            Monika31@orange.fr

            Frankreich Connection

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              #21
              pfote lecken

              Original geschrieben von Cleo2000
              Hallo Dani,

              habe ebenfalls eine autoimmun erkrankte Hündin und habe sie seither (seit 2002) nicht mehr geimpft und werde es auch nicht mehr tun!

              Kann das nur bestätigen:
              ES DÜRFEN NUR G E S U N D E H U N D E GEIMPFT WERDEN!!!!!

              Liebe Grüße
              Katy

              Kommentar


                #22
                hallo dani,

                du hast ja schon einige tips bekommen. also ich an deiner stelle würde NICHT mehr impfen.
                meine frieda ist 10 monate alt und hat GARKEINE impfung und wird sicherlich auch keine bekommen. wir hatten mal den zwingerhusten so zwischendurch der dauerte 3 tage ansonsten gehts ihr prächtig. deine kleine ist doch eh schon grundimunisiert oder ? manche TA`s impfen ja heute noch jährlich um ihre kasse aufzurüsten.

                Kommentar


                  #23
                  Hm habe zwar "nur" eine Autoimmunkranke Katze die ebenfalls derzeit 2,5 mg Prednisolon kriegt aber ich habe ihr - auch ohne dieses Forum gekannt zu haben nach der Grundimmu keine Impfung mehr geben lassen - was sogar die TÄ befürwortet !

                  Jetzt musste sie allerdings wegen eines Flöhchenproblems vor 6 Wochen eine Wurmkur kriegen - ohne das Predni abzusetzen aber einfach so gebe ich definitiv nix mehr an Chemie oder eben auch Impfe.
                  Sie würde es wohl kaum überleben.

                  Lass es einfach sein der Impfstoff den dein Hund hat wird einige Jahre vorhalten.....
                  Übrigens hatten sie neulich bei Menschen tiere und Doktoren einen Hund der trotz Leptospiroseimpfung an Leptospirose erkrankt ist, das es 200 Unterarten des Virus gibt, man aber nur gegen einen impfen kann.....
                  LG Kerstin mit Cleo (*2007),Mäxchen (*2016) , Kasimir(*09),Artuszwergi, Traumhund Angel, Cindymiez,Schnuffi,Dando, Balou,Boss,Seelenhund Jenny über der RBB für immer im Herzen

                  Kommentar


                    #24
                    HAb jetzt nicht alles gelesen, aber hier meine Meinung dazu:

                    Mein Hund hat einen Impfschaden (schwerster Allergiker durh´ch zu frühes Impfen).

                    er bekam die Grundimmunisierung und wurde danach NIE MEHR geimpft. Er ist jetzt 4 Jahre alt. Laut Aussage der TÄ soll er auch nie mehr geimpft werden.
                    Wenn du sicher gehen willst, dann lass eine Titerbestimmung machen, dann weißt du, ob er noch genügend Impfschutz hat.

                    Kommentar


                      #25
                      Kleine Korrektur:

                      <<<Übrigens hatten sie neulich bei Menschen tiere und Doktoren einen Hund der trotz Leptospiroseimpfung an Leptospirose erkrankt ist, das es 200 Unterarten des Virus gibt, man aber nur gegen einen impfen kann.....<<<

                      Leptospiren sind keine Viren, sondern Bakterien. Von den über 200 Arten ("Serovaren"), die es davon gibt, sind nicht alle pathogen (krankmachend) für Hunde. Aber auf jeden Fall sehr viel mehr als die _zwei_, die in den in D. verfügbaren Impfstoffen drin sind. Auch bei diesen zwei kann der Impfschutz versagen.

                      Siehe auch Abschnitt Leptospirose in meinem Büchlein "Hunde impfen mit Verstand" (www.hundeimpfenmitverstand.de)

                      LG,
                      Mo
                      Mo

                      Never doubt that a small group of thoughtful committed citizens can change the world. Indeed it's the only thing that ever has. (Margaret Mead)

                      Kommentar


                        #26
                        Original geschrieben von Mo Peichl
                        Kleine Korrektur:

                        <<<Übrigens hatten sie neulich bei Menschen tiere und Doktoren einen Hund der trotz Leptospiroseimpfung an Leptospirose erkrankt ist, das es 200 Unterarten des Virus gibt, man aber nur gegen einen impfen kann.....<<<

                        Leptospiren sind keine Viren, sondern Bakterien. Von den über 200 Arten ("Serovaren"), die es davon gibt, sind nicht alle pathogen (krankmachend) für Hunde. Aber auf jeden Fall sehr viel mehr als die _zwei_, die in den in D. verfügbaren Impfstoffen drin sind. Auch bei diesen zwei kann der Impfschutz versagen.

                        Siehe auch Abschnitt Leptospirose in meinem Büchlein "Hunde impfen mit Verstand" (www.hundeimpfenmitverstand.de)

                        LG,
                        Mo
                        Okay dann eben Bakterien Danke .....
                        LG Kerstin mit Cleo (*2007),Mäxchen (*2016) , Kasimir(*09),Artuszwergi, Traumhund Angel, Cindymiez,Schnuffi,Dando, Balou,Boss,Seelenhund Jenny über der RBB für immer im Herzen

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                          #27
                          Hallo,

                          Original geschrieben von Guest
                          Wenn du sicher gehen willst, dann lass eine Titerbestimmung machen, dann weißt du, ob er noch genügend Impfschutz hat.
                          Und was, wenn der Titer niedrig oder nicht vorhanden ist? Trotzdem impfen? Das wäre Wahnsinn bei einer AI!

                          Meine Hunde haben bisher keine Entgleisungen des Immunsystems, und damit das auch so bleibt, werden sie so wenig wie möglich geimpft. Ich selbst habe zwei AIs, vielleicht durch eine Impfung ausgelöst, wer weiß, einen Schub möchte ich sicher nicht riskieren - oder eine zusätzliche AI, denn eine AI bleibt ungern allein. Ergo: nie wieder eine Impfung für mich. Glücklicherweise darf mensch ja auch ohne Impfung verreisen und wird nicht eingeschläfert, wenn...ihr wißt schon.

                          Im übrigen würde ich eine Krankheit, die schulmedizinisch sowieso nicht heilbar ist, immer klassisch homöopathisch behandeln lassen!

                          LG
                          Ute
                          Lieben Gruß
                          Ute

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