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Unmögliche Hundehalter - wie geht ihr damit um?

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    Unmögliche Hundehalter - wie geht ihr damit um?

    Hallo Foris,
    ich würde euch gerne mal von einem vorfall berichten, der mir mit meinem damaligen Hund passiert ist.

    Ich ging mit Toby, damals 5 Jahre alt,kastrat, durch einen Waldweg.
    Toby war ein sehr gut erzogener Hund der IMMER an der Leine ging, so auch an diesem Tag.
    Es gab einen anderen Rüden, der meinen Hund überhaupt nicht mochte und beide Hundehalter wussten das.
    Der andere Hund kam mir entgegen. Unangeleint - Herrchen war gerade in eine besonders wichtige Unterhaltung eingebunden.
    Der andere Hund baute sich vor uns auf und ich blieb stehen. Der andere Hund hatte das Nackenfell hoch - ebenso die Rute steil in die Luft. Er bellte und knurrte uns an und kam immer Stück für Stück näher. Herrchen war immer noch nicht abkömmlich- schaute zwar aber tat nichts.
    Als sein Hund dann so dicht bei uns angekommen war das es absehbar war -die Nummer brennt gleich an hier- ist mir dann der Ar...h geplatzt.
    Ich habe den Hundebesitzer angebrüllt , gefragt wie lange er denn noch zu warten gedenkt - ob sein Hund uns erst anfallen muss und das er sofort seinen faulen Hintern in bewegung setzen soll.
    Als er dann endlich kam, kam auch der Spruch den jeder in einer solchen Situation hören will - genau - der tut nix, der will nur spielen.
    Meine Antwort: ich tu ihnen auch nix- ich werde den Vorfall beim Ordnungsamt melden. Hab ich dann auch gemacht, gab Ärger und Leinenzwang für den anderen Rüden.

    Habt Ihr auch solche Situationen erlebt? Was ist euch passiert und wie ging die Sache aus? Habt ihr euch mit den anderen Hundebesitzern unterhalten können?

    Ich bin auf eure Geschichten echt gespannt
    alles liebe Kiki
    Wer denkt, das diese Welt verloren ist, der hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt.

    #2
    Ärger

    Hallo Kiki,

    als wir vor 4 Jahren unseren ersten eigenen Hund in die Familie geholt haben, hatten wir auch mindestens 99 Fragezeichen in den Augen. Mein Mann und ich hatten aus unserer Kinder- und Jugendzeit Erfahrung mit Haustieren, auch mit Hunden. Bei uns war sogar ich diejenige, die sich am meisten mit den Hunden abgegeben hat.
    Inzwischen hatten wir eigene Kinder und eine frische Kampfhundediskussiion. Wir wohnen in einer Metropolregion und es war uns kalr, dass lange nicht alle Menschen Hunden und ihren Haltern freundlich entgegen kommen würden. Wir haben damals alles gelesen, was uns vor die Brille kam, viel Geld in in Hundeschule und weitere Kurse weitere Kurse investiert, Begleithundeprüfung, Hundeführerschein etc. abgelegt und das mit jeweils 4 Leuten. Trotzdem liessen sich dann Begegnungen, wie du sie schilderst nicht verhindern, als unser 2 Hund, 1 Rüde Einzug gehalten hatte. Unser Welpentrainer hat klipp und klar gesagt, die sicherheit von Herr und Hund geht vor der Bequemlichkeit oder Ignoranz von irgendwem, der sich im schlimmsten Fall Jahrelang negativ aquf unser Befinden auswirken kann. Wenn es handfeste Beschwerden gibt, dann soll man die auch an der richtigen Stelle äussern. Rücksichtnahme ist fehl am Platz, weil sich damit ja nur die schlechten Gewohnheiten vermehren und nicht die guten Verhaltensweisen.
    Bis jetzt ging es bei uns immer so aber wir waren auch schon mehrmals kurz davor, Leute anzuzeigen. Ich denke man sollte dann noch mal darüber schlafen und sprechen. Wenn es dann immer noch so schlimm ist, ist der Weg zur Polizei oder zum Ordnungsamt gar nicht verkehrt.

    LG
    Susanne vom Pfotentreff

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      #3
      Unmögliche Hundehalter gibt es hier kaum... meist kommen sie von außerhalb

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        #4
        Ja die kenne ich.
        Ich ärgere mich drüber, schlucke es runter und vergesse es zwischenzeitlich wieder.
        Aber auch nur solange nix passiert ist.

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          #5
          Ja, genau eine solche Situation hatte ich auch, der Rodesian Rigdeback-Rüde knurrte und drohte so arg meinen angeleinten Hund an, dass es jede Sekunde eskalieren würde. Die Besitzerin stand daneben und tat nichts.

          Ich sagte: "Äh, entschuldigen Sie, würden Sie bitte ihren Hund wegnehmen?"

          Sie sagte: "Das geht jetzt nicht, der hört jetzt nicht."

          Ich: "Das kann doch wohl nicht sein!"

          Sie versuchte, ihn abzurufen oder am Halsband zu erwischen, aber es gelang nicht.

          Ich sagte: "Ich gehe dann einfach mal."

          Der RR verfolgte uns drohend und knurrend noch ein Stück, wobei ich Zweifel hatte, ob er unseren Rückzug nicht doch noch zum Angriff nutzen würde. Dann erwischte sie ihn am Halsband und leinte ihn an.

          Ich ging wieder ein paar Schritte zurück und sagte: "Dem würde ich mal die Hammelbeine mal ordentlich langziehen."

          Mehr ist mir nicht mehr eingefallen. Ich habe mich selten so hilflos gefühlt.
          Liebe Grüße
          von Karosa

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            #6
            Ärger

            ...ich weiss, dass ich mich eigentlich schon zu dem Thema geäussert habe, aber gerade gestern hatten wir wieder so einen Fall, wo sich Frauchen sehr geärgert hat: Bei uns in der Nähe gibt es ein Waldstück, in dem wir häufiger spazieren gehen. Im Winter wurde dort mit "Raubbaumethoden" der Holzgewinnung nachgegangen, die höchstens mit der Arbeit in einer Holzplantage, nicht aber mit der Bewirtschaftung eines Forstes gleichzusetzen waren. Da unsere Hunde a. auf den Hauptwegen bleiben und b. keinen großen Jagdtrieb haben und c. gut abrufbar (auch bei der Begegnung mit Wild) sind, lassen wir sie dort auch mal ohne Leine laufen. Meistens trainieren wir dann etwas aber es gibt auch einfach ganz normale Spaziergänge. Seit Jahren begegnen wir dabei ab und zu einem selbst ernannten "Oberförster" mit 2 Rottis an der Flexileine. Der pfeifft jeden an, der mit nicht angeleinten Hunden durch den Wald läuft, unterstellt sofort jedem schlechte Absichten (trampeln abseits der Wege) und war der Meinung, dass das Wild (gibt`s hier eh zu viel) nachhaltig geschützt werden muss. Da wir ihm meist mit angeleinten Hunden entgegengekommen sind und Frauchen immer nett grüsst, auch wenn kein Echo zu erwarten ist, habe ich mir keinen Kopf gemacht. Meine Tochter wollte aber lieber mit Conry in einen Feldweg 8sackgasse) abbiegen, da Conry momentan nicht so gut auf Rottis zu sprechen ist und sie sich den schönen Morgen nicht verderben wollte. Wir also um die Ecke ausser Sichtweite. Da schreit der Typ hinter uns her, er würde die Polizei rufen, wenn wir nicht sofort aus dem Waldstück wieder herauskämen. Er hat sich am Anfang des Weges regelrecht aufgebaut mit seinen beiden kapitalen Tieren und immer weiter gepöbelt und gerufen. Ich bin dann hin gegangen und habe ihm erklärt, warum wir dort hineingegangen sind, musste mir die die Arie: die anderen sind alle böse aber dann doch noch mal anhören. Er lenkte zwar etwas ein aber mit dem Verweis, das Stück in dem wir uns befänden sei Privatbesitz und der Besitzer könne keine Hunde leiden hat er doch noch mal Druck gemacht. Er hat auch nicht davor zurück geschreckt, zu erklären, dass er 3 x am Tag im Wald nach dem Rechten sehe. Ich weiss aber aus zuverlässiger Quelle, dass seine grüne Kleidung sein Privatvegnügen und keine Dienstuniform ist. Rottis an der Felxileine sind ja auch eher ungewöhnlich bei uns. (Meine Tochter hat in einer Futterhausfiliale gejobbt und dort durften sie solche Leinen gar nicht an Hunde, die die Leine in nullkommanichts zerbeissen können verkaufen)
            Dieser Typ sorgt schon seit Jahrendafür, dass wir und sicher auch andere immer mit einem unbehaglichen Gefühl in diesem Wald unterwegs sind. Unvernünftige Leute kommen uns aber trotzdem immer wieder entgegen.

            GRuß
            Susanne vom Pfotentreff

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              #7
              wir haben auch schon so einiges erlebt, einmal sind 2 hunde auf unseren hund los gegangen und haben ihn gebissen, mein mann ist dann da zwischen gegangen, bis endlich mal jemand von den besitzern sich sehen lassen hat.
              gott sei dank keine körperlichen schäden davon getragen, aber psysisch schon.. danach war immer die defevise angriff ist die beste verteidigung, er machte also von weitem schon theater wenn er fremde hunde sah. mittlerweile haben wir das wieder im griff.. damals haben wir das auch dem ordnungsamt gemeldet, bin mir aber nicht sicher ob es strafen gab oder nicht..
              dann wohnten wir in einer straße, wo neben an ständig ein kleinerer hund frei lief und jedes mal bellend knurrend angeschossen kam so bald wir aus der tür raus wollten.. 100x gesagt sie soll auf ihren hund aufpassen und ihn gefälligst anleinen, aber keine reaktion, natürlich auch wenn wir wieder ins haus wollten, ging das von vorne los... total unmöglich, ich war schon jedes mal mit den nerven fertig, wenn ich wusste ich muss gleich nochmal mit den hunden raus.. das war wirklich stress pur. mittlerweile sind wir umgezogen, also kein stress mehr, habe aber auch gehört das sich noch andere leute beschwert haben deswegen. wurde auch dem ordnungsamt gemeldet, aber keine reaktion bis jetzt wie ich weiß.

              es gab hier auch leute die grundsätzlich ohne leine liefen mit 2 hunden, die angeblich so gut hörten, der rüde davon kam auch mal auf uns zu geschossen und unserer war angeleint.. gab auch diskussionen, passiert ist nichts, aber das sind dinge die nicht sein müssen.. woher will man vorher wissen, das der hund nichts macht..
              es gibt noch so viele geschichten die ich erzählen könnte.. das würde jetzt den rahmen sprengen
              ich finde man sollte sich gegenseitig, sei es in der nachbarschaft oder auf spaziergängen etc., respektieren und jeder sein nötigstes tun, das der andere sich nicht belästigt oder angegangen fühlt
              d.h. für mich wenn jogger,fahrradfahrer, spaziergänger mit oder ohne hund kommen, hund abrufen und anleinen evt. auf seite gehen bis alles rum ist.. das kann doch nicht so schwer sein

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                #8
                Moin,
                wir wohnen sehr ländlich und ich habe (zum Glück) bisher nicht solche Erfahrungen machen müssen.

                Einmal war ich mit Toni am Fahrrad unterwegs im Wald. Toni lief frei. Ein großer Schäferhund war mit einer kleinen Besitzerin an der Leine unterwegs.
                Der Hund riss sich los, (die Besitzerin war zu schwach und überfordert mit dem starken Hund) und wollte Toni fertigmachen. Zum Glück war Toni sehr flink, konnte Haken schlagen und sich entwinden bis es wir geschafft hatten die Hunde einzufangen.

                Die Besitzerin war in diesem Fall selbst geschockt und hat sich vielmals entschuldigt.
                Liebe Grüße
                Dagmar und Toni

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                  #9
                  Moin,
                  wir wohnen sehr ländlich und ich habe (zum Glück) bisher nicht solche Erfahrungen machen müssen.
                  Bei mir ist es genau umgekehrt! Ich wohne auch sehr ländlich und die Hunde der Bauern machen was sie wollen und keinen interessierts!

                  Aktuell: Nachbarshund (3 Höfe weiter), kräftige Labbi-Mix Hündin, sozial total unverträglich hat im Laufe der letzten 7 Jahre meine Hunde 4-6 x angefallen! GsD ist nie etwas wirklich Schlimmes passiert, was daran lag, dass entweder ich massiv dazwischenging oder der Bauer den Hund rechtzeitig von meinem runterziehen konnte...
                  Mein "Ömchen" Alma hat allerdings bei dem letzten Angriff eine Schädigung im Rücken/Nackenbereich davongetragen und bekommt physiotherapeutische Behandlungen seitdem.

                  Der Hund läuft völlig ungesichert auf dem Grundstück, ich bin offenbar die Einzige, die immer mit Hund(en) dort vorbeiging und da sie ja Hofhündin ist, kann sie nicht angeleint werden und es steht ihr eben zu, ihr Grundstück (und offenbar auch der allgemeine Weg drumrum ) zu verteidigen. Ich laufe schon seit Jahren - zu unserer aller Sicherheit - nicht mehr dort lang! Vernünftige Gespräche mit dem Hundebesitzer brachten nichts. Einmal bot er mir an, mir ein Fiberglasrohr zu schenken, das er noch im Stall stehen hat, damit ich dem Hund (er gehört offiziell seinem Sohn!) "eins überziehen kann, wenn er ankommt" .
                  Ein anderes mal sagte er nur: "Wenn was ist, geh zum Tierarzt - der Hund ist versichert..." Ja, sehr beruhigend.

                  Bei dem letzten Angriff eskalierte die Situation, da ich in meiner Angst völlig unbeherrscht reagierte dem Bauern gegenüber und ein Wort das andere ergab. Passiert war folgendes: Wir gingen im Hammrich spazieren, Bauer kam mit ungesichertem Hund auf dem Trekker angefahren, wir alle auf die Seite, damit er ungehindert vorbeifahren konnte und etwa so nach 100 Metern sprang der Hund vom Trekker lief zu uns und stürzte sich sofort auf Alma. Ich hatte solche Angst, dass sie totgebissen wird!
                  Ich trat die Hündin weg, dann der Streit mit dem Bauern - der hat mich so richtig rund gemacht, nach meiner Androhung, jetzt wäre definitv für mich Schluß mit lustig und ich würde beim nächsten Mal die Polizei holen und ihn beim Ordnungsamt melden. Tja, nach einer Kriegserklärung an mich zogen sie ab.

                  Was bleibt ist die Angst. Angst, dass dieser Hund meinen irgendwann etwas ernsthaftes antut. Was bleibt ist auch Unverständnis. Unverständnis über soviel Ignoranz, Dummheit und Großkotzigkeit

                  Unmögliche Hundehalter - wie geht ihr damit um?
                  Das war die Ausgangsfrage und ich kann nur antworten: Beim nächsten Vorfall gibt´s halt Krieg. Ich habe weder Angst vor dem Bauern noch vor seinen Drohungen. Aber wenn jemand mich und meine Familie (und dazu gehören nun einmal auch unsere Tiere!) bedroht oder schädigt, dann sollte er mich nicht unterschätzen! Denn dann setzte ich mich zur Wehr!

                  In meiner alten Heimat gab es auch immer wieder mal Vorfälle mit unmöglichen Hundehaltern - zu den Anfangszeiten meiner beiden halbwüchsigen SH damals, war ich oft genug leider wohl selber einer - aus Sichtweise der anderen

                  Als sein Hund dann so dicht bei uns angekommen war das es absehbar war -die Nummer brennt gleich an hier- ist mir dann der Ar...h geplatzt.
                  Ich habe den Hundebesitzer angebrüllt , gefragt wie lange er denn noch zu warten gedenkt - ob sein Hund uns erst anfallen muss und das er sofort seinen faulen Hintern in bewegung setzen soll.
                  So eine Situation könnte mich heute gar nicht mehr aufregen. Ehrlich! Schon gar nicht, wenn ich nur einen Hund an der Leine hätte. Warscheinlich würde ich mich umdrehen und zügig in eine andere Richtung gehen, statt mich mit solchen Hundehaltern noch verbal auseinanderzusetzen...

                  Für mich sind auch das unmögliche Hundehalter:

                  - die ihre Hunde überall hinkacken lassen (z.B in der Stadt) und sich einen Dreck drum scheren. Ich spreche sie freundlich an und versuche ein wenig Einsicht herbeizuführen

                  - die ihre sichtbar gestressten Hunde mit ins dichteste Gedränge zerren z.B. auf Flohmärkte und denen es offenbar egal ist, wie der Hund dabei empfindet. Auch hier hilft tatsächlich manchmal ein nettes Gespräch

                  - die ihren Hunden Stachhalsbänder anziehen. Auch wenn ich noch nie das Gefühl hätte, es würde was bringen, aber ansprechen muß ich solche Hundehalter trotzdem!

                  Ach es gibt so viele unmögliche Hundehalter... Und wer weiß - vielleicht bin ich ja wirklich selber auch einer

                  In diesem Sinne!

                  LG Sonja & Co.

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von kiki43 Beitrag anzeigen
                    Habt Ihr auch solche Situationen erlebt? Was ist euch passiert und wie ging die Sache aus? Habt ihr euch mit den anderen Hundebesitzern unterhalten können?
                    Mehrfach. Es ist immer schwierig, wenn man dann selbst einen tobenden Koloss an der Leine hat.

                    Mein verstorbener Hund wurde mehrfach böse gebissen und hat davon selber psychisch nen Knacks weggekriegt.

                    Bei Festus mach ich gar kein Bohei - stürmt ein Hund auf uns zu, dann zerre ich Festus hinter mich und ICH regel das. Da wird der andere Hund auf Abstand gehalten, koste es, was es wolle, mit Händen und Füßen und anschreien, notfalls auch Schlüsselbund werfen oder sonstwas.

                    Hab hier in der Nachbarschaft auch schon meinen Ruf weg, aber was solls, spätestens, wenn ich den Fuß ausfahre und die Leute merken, ich bin gewillt, auch zuzutreten, dann kassieren sie ihren Hund meistens verflixt schnell ein. Hat auch den Vorteil, dass sie bei der nächsten Begegnung ihren Hund DIREKT einsammeln, weil sie Angst vor MIR haben*g*

                    Mein Hund, der selber zum Pöbeln neigt, ist in solchen Situationen meistens mucksmäuschenstill und läßt mich machen, darüber bin ich sehr froh.

                    Mir ist da auch egal, was andere Hundehalter über mich denken. Ich schütze meinen Hund und fertig, wenn das jemand nicht verstehen will oder kann, dann soll er zukünftig dafür sorgen, dass sein Hund uns nicht mehr zu nahe kommt, Punkt.

                    Ich kann nichts dafür, wenn es so größenwahnsinnige Hunde gibt, die auf nen ausgewachsenen Schäferhund losgehen wollen. Und da ich aus leidvoller Erfahrung weiß, wie schwierig es ist, eine Beißerei zwischen Hunden zu beenden, gehe ich da kein Risiko ein.

                    Wenn alle Hunde frei laufen, sehe ich das anders, da ist meistens auch genug Platz, damit die Fifis das selber regeln. WENN es da zu einer Prügelei kommt, dann ist die in der Regel auch recht schnell vorbei und unblutig für beide Beteiligten.

                    Umgekehrt hätte ich auch VOLLSTES Verständnis dafür, wenn mein Hund ne Backpfeife kassieren würde, würde er mir ausbüxen und sich nen angeleinten Hund vorknöpfen wollen.

                    Sowas geht einfach nicht und wenn die HAlter nicht in der Lage sind, ihre Hunde zurück zu pfeifen, dann müssen leider die Hunde lernen, dass es sehr unangenehm werden kann, andere Hunde anzugreifen.
                    Grüße von der grantelnden Giftnudel Gaby mit Dux im Herzen und Nachwuchstalent Festus

                    *bekennender Easy-Fan*

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                      #11
                      Solche Hundehalter liebe ich vielleicht. Ich hatte einen unverträglichen Rüden. Der blieb ruhig, aber wenn ihm ein Hund zu Nahe kam, hat er den Hund zur Begrüßung erst einmal verprügelt. Weil ich das wusste, leinte ich meinen Hund IMMER demonstrativ an, wenn ich einen anderen Hund erblickte. Was ich immer tat, weil mein Kopf als Rundumleuchte geschult war. Die anderen Hundehalter interessierte sowas meistens gar nicht. Sie ließen ihre Hunde auf uns zulaufen (ihre unkastrierten Rüden ohne Leine, auf meinen unkastrierten Rüden an der Leine - beide Hunde schon in absoluter angespannter Haltung) - da half auch kein "bitte anleinen" oder etwas in der Art - und zack, passierte jedes Mal, was passieren musste. Und ich war dann auch noch Schuld. Super.

                      Die wenigstens HH sind in der Lage, einen Hund richtig zu "lesen". Sie bemerken nicht, dass ihr Hund sein Fell aufgestellt hat, sich groß macht, stocksteif dasteht, den "Gegner" fixiert usw. Sie schicken auch ihre Hunde, die derart reagieren zu anderen Hunden hin. Das kommt sehr häufig vor. Wie sagte Einstein so schön: "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."

                      Erfahrungsgemäß hilft nur eine einzige Sache. Man ruft: "Mein Hund hat die Räude/Staupe/Parvo/...! Das ist sehr ansteckend!" Dann rennen auch die Tut-nix-Besitzer und die Das-hat-er-ja-noch-nie-getan-Hundehalter los, um ihren Hund an einer Kontaktaufnahme zu hindern. Übrigens, zu rufen, der Hund hätte Flöhe, reicht allein nicht. Da bekommt man schon mal als Antwort: "Macht nix, mein Hund hat ein Flohhalsband..."
                      Liebe Grüße,
                      Nadine mit CKCS Alastair & RR Bayo sowie Seelenhund Neo im Herzen

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                        #12
                        Zitat von gabydux Beitrag anzeigen
                        Mehrfach. Es ist immer schwierig, wenn man dann selbst einen tobenden Koloss an der Leine hat.

                        Mein verstorbener Hund wurde mehrfach böse gebissen und hat davon selber psychisch nen Knacks weggekriegt.

                        Bei Festus mach ich gar kein Bohei - stürmt ein Hund auf uns zu, dann zerre ich Festus hinter mich und ICH regel das. Da wird der andere Hund auf Abstand gehalten, koste es, was es wolle, mit Händen und Füßen und anschreien, notfalls auch Schlüsselbund werfen oder sonstwas.

                        Hab hier in der Nachbarschaft auch schon meinen Ruf weg, aber was solls, spätestens, wenn ich den Fuß ausfahre und die Leute merken, ich bin gewillt, auch zuzutreten, dann kassieren sie ihren Hund meistens verflixt schnell ein. Hat auch den Vorteil, dass sie bei der nächsten Begegnung ihren Hund DIREKT einsammeln, weil sie Angst vor MIR haben*g*

                        Mein Hund, der selber zum Pöbeln neigt, ist in solchen Situationen meistens mucksmäuschenstill und läßt mich machen, darüber bin ich sehr froh.

                        Mir ist da auch egal, was andere Hundehalter über mich denken. Ich schütze meinen Hund und fertig, wenn das jemand nicht verstehen will oder kann, dann soll er zukünftig dafür sorgen, dass sein Hund uns nicht mehr zu nahe kommt, Punkt.
                        Ich habe auch schon meinen Ruf weg da ich auch schon einmal meinen Fuß eingesetzt habe.

                        Ich habe es nicht gerne gemacht soviel ist klar, aber wenn ein fremder Hund (Münsterländer) über meinen Zwerg hermachen will und Herrchen nicht bereits ist sein Tier einzusammeln, dann schütze ich meinen Hund.

                        Sie hat körperlich einfach nix dagegen zu setzen und nachdem sie nun schon 2x gebissen wurde (beide Male nur oberflächige Verletzungen) habe auch ich dazu gelernt.

                        Sie ist seitdem auch super ängstlich und ich arbeite viel mit ihr daran, aber ihr Motto lautet "Angriff ist die beste Verteidigung" und da sollte man mit 5 kg den Mund nicht zu voll nehmen. Deshalb leine ich sie immer an wenn andere Hund kommen und ohne Leine läuft sie nur wenn ich das Gebiet gut überblicken kann ansonsten an der Schlepp. (Leider!)

                        Vermeiden kann ich es aber auch nicht wenn ein anderer Hund dann einfach auf uns zu kommt, aber ich minimiere das Risiko so.
                        Und wer an meinen HUnd will, muss erst an mir vorbei!
                        Liebe Grüße, Dana mit Piccolina und Tonic
                        Wir Frauen sind Engel und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir weiter - auf einem Besen!

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                          #13
                          Ach ja, am meisten liebe ich diese Leute:

                          Ich mit läufiger Hündin im Wald und komme auf eine Gruppe freilaufender Hunde zu.
                          Ich halte an und rufe: Können Sie die bitte anleinen meine Hündin ist läufig.

                          Antwort: Wie können Sie nur mit einer läufigen Hündin spazieren gehen?



                          Ich bin dann einfach weiter und habe ihre Fifi´s ca. 1 km hinter mir herlaufen gehabt.
                          Da kamen die Damen ganz schön ans laufen und ich wurde noch angemacht warum ich denn nicht anhalte.

                          Meine Antwort: Ich wollte halt schnell nach Hause da ich nicht wusste das läufige Hündinnen nicht raus dürfen.

                          Ich glaub die hätten mich am liebsten gewürgt. Aber ich hatte Spaß, da meine Line noch nicht in den Stahtagen war und jeden Rüden weggebissen hat.



                          (Ach ja, die Rüden waren alles Kleinhunde)
                          Liebe Grüße, Dana mit Piccolina und Tonic
                          Wir Frauen sind Engel und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir weiter - auf einem Besen!

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von mopsfiedel Beitrag anzeigen
                            Ach ja, am meisten liebe ich diese Leute:

                            Ich mit läufiger Hündin im Wald und komme auf eine Gruppe freilaufender Hunde zu.
                            Ich halte an und rufe: Können Sie die bitte anleinen meine Hündin ist läufig.

                            Antwort: Wie können Sie nur mit einer läufigen Hündin spazieren gehen?



                            Ich bin dann einfach weiter und habe ihre Fifi´s ca. 1 km hinter mir herlaufen gehabt.
                            Da kamen die Damen ganz schön ans laufen und ich wurde noch angemacht warum ich denn nicht anhalte.

                            Meine Antwort: Ich wollte halt schnell nach Hause da ich nicht wusste das läufige Hündinnen nicht raus dürfen.

                            Ich glaub die hätten mich am liebsten gewürgt. Aber ich hatte Spaß, da meine Line noch nicht in den Stahtagen war und jeden Rüden weggebissen hat.



                            (Ach ja, die Rüden waren alles Kleinhunde)
                            Oja das hab ich auch andauernd erlebt. Ich musste sogar die rüden wegschubsen und einige die an der Leine waren, haben sich bei ihren Besitzern losgerissen und die beschimpften mich. Ich sagte dann immer: Ich weiss nicht was sie wollen, meine Hündinn ist nicht läufig, aber es scheint als höre ihr hund Ihnen nicht und empfahl eine gute Hundeschule!
                            Liebe Grüße

                            Priska, Siri und Cayenne

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                              #15
                              Zitat von kiki43 Beitrag anzeigen

                              Ich ging mit Toby, damals 5 Jahre alt,kastrat, durch einen Waldweg.
                              Toby war ein sehr gut erzogener Hund der IMMER an der Leine ging, so auch an diesem Tag.
                              Nur mal interessehalber: Wieso ging dein sehr gut erzogener Hund immer an der Leine?
                              Mir gibt das einen Stich ins Herz. Weil für mich ein dauerndes Leben an der Leine nur im Notfall sein sollte. Bei Unverträglichkeit oder nicht einzudämmendem Jagdtrieb zum Beispiel.
                              Ich will dir auch gar nichts vorwerfen, es interessiert mich nur ehrlich, warum ein gut erzogener Hund nicht von der Leine durfte.

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