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Bundesweite Petition zur Abschaffung der Hundesteuer

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    #31
    Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Danke Claudia.

    Die Reitabgabe ist ein sehr schönes Beispiel. Der Reiter möchte durch den Wald reiten - und eben nicht nur auf asphaltierten Strassen -, dafür müssen Reitwege gebaut werden und - in der Regel - die Forstverwaltung baut dazu entsprechende Reitwege.
    Zur Reitwegeabgabe muss allerdings noch gesagt werden, dass Reitwege für Reiter nicht gebaut werden MÜSSEN.

    Die Waldgesetze sehen es vor, dass das Betreten des Waldes durch Reiter auf befestigten Wegen generell erlaubt ist. Da wird nicht zwischen Fußweg, Radweg oder Reitweg unterschieden. Lediglich Wegbreite und Wegbelastbarkeit können (!), müssen jedoch nicht, das ist regional und von Bundesland zu Bundesland verschieden und ich wälze jetzt nicht mal grade die Waldgesetze aller Bundesländer heute nachmittag), hier einschränkend wirken.

    Die Reitwegeabgabe ist das Produkt der 1980er, als in Ballungsgebieten mit wenig verbliebenen natürlichen Wegen und damals schon bestehendem Druck in Naherholungsgebieten die Protestrufe über die "von Reitern zerstörten Wege" losging. Reiter, Wanderer und Radfahrer kamen sich in die Quere und als Lösung wurden Reitwege geschaffen oder Waldwege als Reitwege definiert, um die Konflikte zu entschärfen (so zumindest die Grundidee). Und natürlich haben sich damals auch die Jäger und Forstbehörden gefreut, da sie so regional die Reiter aus dem gesamten Wald rausbekamen und auf einige, wenige, und oftmal mehr als ungeeignete, Wege konzentrieren konnten.
    Sabine
    3 Australian Shepherds,
    1 English Shepherd und 13 Packziegen auf Tour

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      #32
      Hallo Sabine,

      Zitat von Sanhestar Beitrag anzeigen
      Und ja, warum sollte eine Kommune dies tun? Vielleicht, weil so diverse Gelder eben doch zielgerichtet in Hundeinrichtungen fliessen könnten, die solch eine Kommune anbietet? Oder in andere Einrichtungen, die mit Hundehaltung/Tierhaltung zu tun haben. Auch kommt sehr oft von Hundehaltern das Argument PRO Steuer, weil diese davon ausgehen, dass damit örtliche Tierheime unterstützt werden. Das dies leider eben genauso wenig aus der Steuer möglich ist, wie die oft zitierte Reinigung, etc., ist diesen Haltern nicht bewusst, aber auch für diese ist der Vorschlag einer Abgabe formuliert worden.

      Na ja, es gibt schon teilweise sehr hohe Unterstützungen für andere Einrichtungen - etwa Tierheime, Kastrationsprogramme für Katzen), die von der Kommune bezahlt werden bzw. noch sonstige Aktivitäten.

      Ich lege in meiner Kommune z.B. Wert darauf, dass Personen, die ein verletztes Wildtier finden, dieses zum örtlichen TA zur Behandlung bringen können, ohne sich um eine Kostenlast Sorgen machen zu müssen.
      Andere Kommunen sehen sowas völlig anders.

      Aber, wie gesagt, Dieter. Anstelle nur hier die Petition zu zerlegen, warum bringst Du Dich nicht mit Deinen Fachkenntnissen in der GaTS ein, da mit zukünftige Aktionen von Deinem Wissen profitieren können?
      Wenn ich - liebe Sabine - die Petition(en) zerlegen wollen würde, würde sich das anders lesen. Ich will lediglich - abgestellt auf die User des Forums und nicht auf die GaTS - ein wenig die Realität darstellen.
      Sicher könnte eich mich an der GaTS beteiligen und diese unterstützen. Allerdings fehlt mir dazu ein wenig die Zeit, da ich mich derzeit - ausserhalb meines Dienstes - mit den 42,5% der Grundschulkinder befasse, die bereits vor der Einschulung in irgendeiner Form behandlungsbedürftig sind (Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Kinderpsychiater etc.) und mir überlege, wie und mit welchen Mitteln man diesen Kindern ihre Zeit in der Schule insoweit erleichtern kann.
      Ich hab oben schon mal geschrieben, dass ich auch nicht gerne Hundesteuern zahle, wer tut das schon.
      Allerdings sehe ich derzeit die Abschaffung derselben als ziemlich realitätsfern an und stecke meine Energien zunächst lieber in Dinge, die ich hier vor Ort zumindest ändern kann - wie oben ausgeführt wegen der Kinder.
      Das meine ich nun keineswegs böse oder gar abwertend den Bemühungen zur Abschaffung der Hundesteuer gegenüber, aber so sehe ich das nun mal.
      Und allein die Kultusministeriumsbürokratie eines Bundeslandes allein zur Wahrnehmung des Problems - geschweige denn zur Förderung gezielter Maßnahmen - zu bringen, erinnert an den bedauernswerten Don Quichote mit seinen Windmühlenflügeln.
      Nimm allein mal das Phänomen der Teilleistungsstörungen, vulgo Legasthenie oder Dyskalkulie. Diese Dinge sind allgemein seit etwa 1975 in den Ministerien bekannt - und was ist seit heute passiert?
      So gut wie nix. Ok, etwas Förderdeutsch, Fördermathematik und eine Nichtbenotung der Lese- und Rechtsschreibschwäche, das war alles.
      Viele Grüße Dieter
      Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer. Treu wird er Dein sein - bis zum letzten Schlag seines Herzens. Du schuldest ihm, Dich dieser Hingabe würdig zu erweisen (unbekannt)

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        #33
        Hallo Dieter,

        leider laufen unsere Erfahrungen im Hinblick auf Unterstützung des Tierschutzes durch die Kommunen komplett konträr.

        Nicht nur hier im armen Vogelsberg werden die Unterstützungen für die Tierheime immer weiter gestrichen, so dass z.B. das Tierheim Alsfeld fast in die Handlungsunfähigkeit getrieben wird, auch in grösseren Städten, im aktuellen Gespräch waren wir vor Wochen vor Petitionsbeginn z.B. mit Tierschützern in München, fallen die Unterstützungen immer geringer aus und die Kommunen definieren unterstützungswürdige Tiere immer phantasievoller.

        Beispiel aus München: Unterstützung wird gewährt für Fundtiere. Otto-Normal-Tierhalter würde aus diesem Wort schliessen: "Tier, das gefunden wurde". Stadt München definiert Fundtier so: "Tier ohne Halter oder Besitzer". Ein Tier, das entlaufen ist, hat einen Besitzer, dem es entlaufen ist = kein Fundtier = keine Unterstützung. Ein Tier, das ausgesetzt wurde, hat einen Besitzer, der es ausgesetzt hat = kein Fundtier = keine Unterstützung.

        Nur, was für gefundene Tiere werden in Tierheimen überwiegend abgegeben? Entlaufen oder ausgesetzt. Das reelle Fundtier ohne Besitzer wäre eine wildgeborene Katze, Hund, Kaninchen, etc. und selbst hier versucht man ja nun über die Verknüpfung "wer das Tier füttern, dem gehört es" sich aus der Kostenverantwortung zu ziehen.

        Kastrationsaktionen laufen hier z.B. nur über private Spendenaktionen. Das geht so weit, dass eine Katze, die kastriert werden soll/muss, für Patenschaften vorgestellt wird. Sobald über die Patenschaft das Geld für die Kastration zusammengekommen ist, kann kastriert werden. Löblich, aber Witz komm' raus, wieviele Monate können da in's Land gehen, in denen die Katze weiterhin Nachwuchs hat?

        Es mag noch Kommunen geben, die hier Unterstützungen gewähren, die wirklich noch einen Unterschied machen, aber ich fürchte, dass diese in der Minderheit sind.
        Sabine
        3 Australian Shepherds,
        1 English Shepherd und 13 Packziegen auf Tour

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          #34
          Die Unterstützung der meisten Kommunen beschränkt sich auf die gesetzlich vorgeschriebene Verwahrung von "Fundsachen" (in dem Fall herrenlos angetroffene Fundtiere). Und selbst das versuchen die immer weiter zu drücken.

          (Wenn die Stadt München wirklich entlaufene und (vermutlich) ausgesetzte Tiere nicht zahlt, dann handelt die Stadt gesetzeswidrig. Die genannten Tiere sind per Gesetz erstmal Fundsachen, und dafür ist die Stadt verantwortlich. Gerade WEIL diese Tiere einen Besitzer haben, muß die Stadt für deren Unterbringung bezahlen, genauso wie sie die verlorene Handtasche im Fundbüro aufbewahren müssen, WEIL diese Tasche jemandem gehört.)

          Hat aber nicht wirklich mit der Petition zu tun.
          Von der verspreche ich mir nur einen weiteren Impuls in Richtung: wir wollen nicht dafür bezahlten, daß uns Steine in den Weg gelegt werden.
          Liebe Grüße
          Petra und Mottensternchen

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            #35
            Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
            ...Sicher könnte eich mich an der GaTS beteiligen und diese unterstützen. Allerdings fehlt mir dazu ein wenig die Zeit,...
            Hm, du könntest deine Unterstützung doch darauf beschränken, diese Petition als Unterzeichner zu unterstützen, so wie es mehr als 50000 andere Unterstützer auch machen und dann einfach mal abwarten was passiert. Kostet dich nichts, ausser ca. 1 Minute deiner Zeit und die hast du ja, oder woher nimmst du dir die Zeit hier ewig zu lamentieren?

            Gruss,

            Reinhold

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              #36
              Komischer Post.
              Irgendwas nicht verstanden? Unfähig, sinnerfassend zu lesen?
              Meine Ansicht zu dieser Online-Petition habe ich doch oben hinreichend verdeutlicht, oder?

              Lamentieren? Also jammern. Ich? Ach.
              Wo denn?
              Viele Grüße Dieter
              Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer. Treu wird er Dein sein - bis zum letzten Schlag seines Herzens. Du schuldest ihm, Dich dieser Hingabe würdig zu erweisen (unbekannt)

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                #37
                Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
                Lamentieren? Also jammern. Ich? Ach.
                Wo denn?
                Äh, ja, wenn man "Lamentieren" nicht nur als "Jammern" nimmt, sondern berücksichtigt, dass es durch aus noch weitere Bedeutungen hat, wie z.B. "Beklagen"

                ...und dafür schau doch bitte einfach mal hier:

                Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
                ...Und allein die Kultusministeriumsbürokratie eines Bundeslandes allein zur Wahrnehmung des Problems - geschweige denn zur Förderung gezielter Maßnahmen - zu bringen, erinnert an den bedauernswerten Don Quichote mit seinen Windmühlenflügeln...
                ...und hier:

                Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
                ...das Phänomen der Teilleistungsstörungen, vulgo Legasthenie oder Dyskalkulie. Diese Dinge sind allgemein seit etwa 1975 in den Ministerien bekannt - und was ist seit heute passiert?
                So gut wie nix. Ok, etwas Förderdeutsch, Fördermathematik und eine Nichtbenotung der Lese- und Rechtsschreibschwäche, das war alles.
                Als "kleine Randnotiz" möchte ich aber auch noch bemerken, dass ich es hochachtungsvoll finde, wenn Menschen ihre Freizeit "opfern", um Mitmenschen, die der Hilfe benötigen, diese zuteil werden zu lassen, dafür "chapeau"!

                Gruss,

                Reinhold

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                  #38
                  Zitat von wolkenspringer Beitrag anzeigen
                  Hm, du könntest deine Unterstützung doch darauf beschränken, diese Petition als Unterzeichner zu unterstützen, so wie es mehr als 50000 andere Unterstützer auch machen und dann einfach mal abwarten was passiert. Kostet dich nichts, ausser ca. 1 Minute deiner Zeit und die hast du ja, oder woher nimmst du dir die Zeit hier ewig zu lamentieren?
                  Noch mal: die Petition ist das Papier nicht wert!
                  Der Deutsche Städtetag hat dem Deutschen Städte- und Gemeindebund nix zu beauftragen! Und von daher ist diese Petition einfach nutzlose Zeitverschwendung..
                  LG Claudia & die Fleckenzwerge

                  Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst..

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                    #39
                    58.577 Unterzeichner
                    Sabine
                    3 Australian Shepherds,
                    1 English Shepherd und 13 Packziegen auf Tour

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