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Werden kranke Hunde öfter von anderen Hunden gemobbt?

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    Werden kranke Hunde öfter von anderen Hunden gemobbt?

    Hallo Fories,

    folgende Beobachtung!Es gibt bei uns einen Hund wo ich weiß, dass er sehr krank ist. Ich weiß aber nicht was er hat. Kaum ist dieser Hund auf der Hundewiese wird er von einigen Hunden die ich kenne und die wirklich gut erzogen und sozialisiert sind sofort massiv gemobbt. Also die Hunde sind nicht zu halten und stürzen schon von weitem nur auf diesen speziellen Hund zu.
    Da die Hunde sonst super gehorchen und auch normalerweise gut von anderen Hunden abrufbar sind, sind die Halter etwas ratlos und trauen sich schon nicht mehr auf die Wiese, da die Halterin des kranken Hundes wie aus dem nichts plötzlich auf der Hundewiese auftaucht und aus ihrer Sicht narürlich glaubt, die Hunde seien gefährlich und schon eine Anzeige bei der Behörde gemacht hat.
    Nun meine Frage, ist das eigentlich normales Hundeverhalten dass Hunde manche kranken Hunde so massiv mobben?

    Anke

    #2
    Guten Morgen,

    kranke Hunde riechen bestimmt anders, vorstellen kann ich es mir also schon (so ganz unwissenschaftlich) - aber in der Praxis erlebt habe ich es noch nie. Auch nicht bei einem Hund, der bereits im Jenseits war und noch einmal für eine wunderbare Zeit zurückkommen durfte. Krebskrank, aber von allen respektiert.

    Ist dieser Hund denn auch sonst rangniedrig?
    Mein Gips war ein sehr souveräner Rüde, der hatte eh nie Ärger, weil sich an den keiner rangetraut hat.

    Aber auch bei den anderen Hunden, die ich begleiten durfte, ist mir das nie aufgefallen.
    es grüßt Sonja
    ...aber der Wahrheit war es egal, ob die Menschen an sie glaubten; die Erde blieb entgegen aller gegenteiligen Behauptungen eine Kugel und der Spinner hatte Recht.

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      #3
      Zitat von bonny3 Beitrag anzeigen
      von einigen Hunden die ich kenne und die wirklich gut erzogen und sozialisiert sind sofort massiv gemobbt. Also die Hunde sind nicht zu halten und stürzen schon von weitem nur auf diesen speziellen Hund zu.
      Da die Hunde sonst super gehorchen und auch normalerweise gut von anderen Hunden abrufbar sind, sind die Halter etwas ratlos und trauen sich schon nicht mehr auf die Wiese, da die Halterin des kranken Hundes wie aus dem nichts plötzlich auf der Hundewiese auftaucht und aus ihrer Sicht narürlich glaubt, die Hunde seien gefährlich und schon eine Anzeige bei der Behörde gemacht hat.
      "Aus ihrer Sicht" gefährlich? Ja, sorry, das sind sie auch, zumindest ja wohl für diesen Hund.
      Ob ein Hund "sonst" und "normalerweise" gut gehorcht, wär mir sowas von total egal, wenn er meinen (auch noch kranken!) Hund ernsthaft und wiederholt angreift, ehrlich.
      Sie taucht "wie aus dem Nichts" plötzlich auf der Hundewiese auf - na sowas, das ist ja anscheinend ein öffentlicher Auslauf, soll sie sich da vorher bei allen anderen Hundehaltern anmelden und Termine ausmachen!?
      ------------
      Viele Grüße,
      Conni

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        #4
        Nur meine sehr eingeschränkte Wahrnehmung:

        Meine Motte (nicht so ganz perfekt im Umgang mit Hunden, eher ein zickiges Modell) hat vor langer Zeit 4x plötzlich und augenscheinlich grundlos auf Hunde fies reagiert, die sie gut kannte und mit denen sie vorher keine Probleme hatte. Diese Reaktionen waren ganz anders als ihre "normalen" Zickereien.

        Innerhalb von Wochen nach Mottes Entscheidung, die Hunde nicht mehr zu dulden, wurden bei 3 dieser Hunde schwere, bei zweien leider tödliche, Erkrankungen festgestellt (bei der 4. hatte ich dann zwar den Gedanken, daß da auch was sein könnte, aber das habe ich mir nicht zu sagen getraut, klang mir zu sehr nach Entschuldigung für das Verhalten meines Hundes).
        Liebe Grüße
        Petra mit Dina und Mottensternchen

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          #5
          Hallo Krimi,

          es ist ja wohl selbstverständlich, dass Hundehalter darauf achten müssen dass ihre Hunde nicht auf andere Hunde losgehen, das ist hier auch nicht die Frage, die Frage ist, ob es normales Hundeverhalten ist, dass manche kranken Hunde auf Grund des komischen Geruchs usw, vermehrt Mobbing durch andere Hunde ausgesetzt sein könnten und ob das eventuell normales Hundeverhalten ist, weil wie ich mal gehört habe, stoßen Wölfe auch kranke Tiere aus dem Rudel aus.I ch meine das eher wissenschaftlich und nicht hundehaltertechnisch ok?

          Anke

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            #6
            Ich habe es bei meinem kranken alten Rüden beobachtet, dass er immer wieder Opfer war, gerade bei intakten jungen Rüpelrüden und ich war die ganze Zeit damit beschäftigt ihn zu beschützen.

            Bei meinem Jungspund beobachte ich nun, dass er gerade kränkliche Hunde (nicht alte, da hat er durchaus Respekt) gerne mal anrüpelt (was ich logisch nicht zulasse).

            Aber es werden ja auch gerade die Hunde gemobbt, die sich eben mobben lassen, sei das nun aus Unsicherheit, Krankheit oder was für ein Grund auch immer noch möglich sein könnte.
            Liebe Grüße von Frieda mit Aky an meiner Seite und Vasco für immer im Herzen.
            Wenn du einsam bist, dann suche jemanden, der noch einsamer ist. Ihr werdet einander trösten, miteinander aufbrechen und die Welt verändern.

            Kommentar


              #7
              Auch, wenn ich jetzt gesteinigt werde...

              Aus Rudelsicht völlig normales Verhalten. Wirklich kranke Hunde schwächen das Rudel und "sowas" muss weg. Leni, hier eigentlich Rudelboss wurde nach ihrer Kastra von Barack und Fiona 1x gemobbt. Als sie wieder fit war, kam das wie vorher nicht ansatzweise vor.

              Alte Hunde haben einen graue Eminenz-Status... die können auch schwach sein, aber solange sie ihre Ausstrahlung haben (ein kranker Hund hat keine mehr) werden die nicht angerührt...

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                #8
                ja, kenne ich auch so.

                Das ist überleben, knochenhart.

                Kann man nicht mal das Gespräch mit der Frau suchen, um diese Situationen zu entschärfen?
                Sabine
                3 Australian Shepherds,
                1 English Shepherd und 13 Packziegen auf Tour

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Barack Beitrag anzeigen
                  Aus Rudelsicht völlig normales Verhalten. Wirklich kranke Hunde schwächen das Rudel und "sowas" muss weg. Leni, hier eigentlich Rudelboss wurde nach ihrer Kastra von Barack und Fiona 1x gemobbt. Als sie wieder fit war, kam das wie vorher nicht ansatzweise vor.
                  Nur dass es sich bei einer Gruppe auf der Hundewiese nicht um ein Rudel handelt.
                  Lieber Gruß von Beate, Emmi + Max

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Emmi+Max Beitrag anzeigen
                    Nur dass es sich bei einer Gruppe auf der Hundewiese nicht um ein Rudel handelt.
                    Wenn die sich täglich sehen und gut kennen, fallen auch zusammengewürfelte Hunde in so ein Verhalten. Instinktiv.

                    Kommentar


                      #11
                      und auch bei sich fremden Hunden würde ein eindeutig krankes Tier keinen Zugang zur - wie auch immer geformten - Sozialgemeinschaft erhalten.
                      Sabine
                      3 Australian Shepherds,
                      1 English Shepherd und 13 Packziegen auf Tour

                      Kommentar


                        #12
                        und wenn einer anfängt, machen die anderen idR sowieso mit

                        im ernst, ich "kenne" das nur wenn zb kastrierte rüden komisch riechen und plötzlich alles rüden der meinung sind eine läufige hündin vor sich zu haben. ist sehr ätzend und strupp ist auf diesen veränderten geruch auch schon einige male herein gefallen. er ist zwar sonst auch nicht 100%ig abrufbar, aber da hat man richtig gesehen, dass er garnicht aufnahmebereit war um zu gehorchen ... natürlich ist das bei krankheit nicht das gleiche, aber zumindest der instinktive "zwang" wird wohl so ähnlich sein.

                        da ich auch nicht daran glaube, dass die hunde (alle) verhaltensgestört oder schlecht erzogen sind, würde ich versuchen das gespräch mit der dame zu suchen. natürlich kann man ihr nicht den zugang zur hundewiese verbieten, aber vielleicht kann man eine regelung finden, dass sie sich rechtzeitig bemerkbar macht oder man sich tatsächlich bezüglich der zeiten abstimmt.

                        wenn immer dieselben ein oder zwei hunde zuerst auf den anderen zugehen, würde ich bei diesen ggf doch mal trainingstechnisch arbeiten.
                        grüßle
                        Susanne

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                          #13
                          Mein Krebskranker Hund, wird derzeit auch von einigen Hunden gemobbed, bzw. sie versuchen es.

                          Diese Hunde sind meiner Ansicht nach nicht wesensfest, sie gehorchen auch nicht, sonst wären die Besitzer in der Lage das zu unterbinden.

                          Meinem Rüden ist alles egal, der hat genug mit sich selbst zu tun, er schaut nicht mal mehr nach 'Angreifern oder Keifenden Hunden', er reagiert nicht mehr.

                          Ich habe den Eindruck, dass diese Hunde dagegen gehen, weil sie merken, er wehrt sich nicht mehr.

                          Letzens hatten wir dann so eine Vollpfostenbegegnung, der Hund stürzt sich auf meinen Rüden, ich wehre ihn ab, der Hund greift weiter an, ich rufe der Besitzerin zu sie soll ihren Hund wegnehmen, meiner ist schwer krank. Sie meinte, dann soll ich eben wo anders gehen. Sie war nicht in der Lage ihren Hund 'einzufangen'. Wir gingen dann weiter, ein Bekannter war noch dabei. Der Hund griff erneut an, wir waren schon locker 80 Meter weitergegangen.

                          Dieses Verhalten zeigen ja nicht alle Hunde, also liegt es meiner Meinung nach an den Charateren dieser Hunde. Oder wie man bei uns so schön sagt wie der Herr so das Gescherr.

                          LG HEike

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                            #14
                            Als mein Rüde krank wurde hat sich meine Hündin um ihn "gekümmert". Blieb er etwas zurück, hat sie auf ihn gewartet, er wurde auch eindeutig öfter abgeschleckt.
                            Nun sind zwei Hunde vielleicht noch kein Rudel, beide haben sich sehr gemocht. Klar schwächt ein kranker Hund das Rudel und "muss weg".
                            Mein Chaco wurde nicht von fremden Hunden gemoppt. Allerdings gibt es bei uns keine ungeplanten Hundebegnungen .
                            Jeder leint seinen Hund zunächst an, auch wenn die Hunde sich kennen und vertragen, es wird immer zuerst gefragt ob es heute passt.

                            Mir fällt zu dem Thema spontan ein, Hunde die den großen Macker raus hängen lassen, wenn Menschen panische Angst vor Hunden haben. Ich hatte vor Jahren einen Hund, der war so. Dieser Hund war im Allgemeinen unsicher und sehr nervös. Allen anderen Hunden waren Menschen mit Angst vor Hunden piep egal. Mal davon abgesehen, dass ich meine Hunde dann immer anleine.
                            Ist vielleicht ein anders Thema, kam mir aber in den Sinn als ich von Heike die Sache mit dem Character des Hundes gelesen habe.
                            Liebe Grüße, Christiane
                            Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von Lusen Beitrag anzeigen
                              Nun sind zwei Hunde vielleicht noch kein Rudel...
                              Zwei ist definitiv was Anderes als 3 oder mehr Hunde

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