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Werden kranke Hunde öfter von anderen Hunden gemobbt?

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    #31
    Ich kann von meinen vier Katzen folgendes berichten:
    Eine davon ist eine ewige Protestpinklerin. In einem Tiergespräch sagte eine andere, die mit meiner Zicke überhaupt nicht kann: Iiih, die ist krank, die riecht nicht gut. Darauf hin ließ ich die Pinkeldame untersuchen und tatsächlich kamen Nieren- und Blasenstörungen raus.

    Ich glaube deshalb schon, daß kranke Tiere anders riechen.

    Rita

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      #32
      Mobbing

      Eindeutig JA, kenne es aus 30-jähriger Erfahrung mit Hunden, Katzen aber auch Senioren sind nicht dagegen gefeit. In meiner alten 4er Katzengruppe war es so extrem das ich meinen Kater bis zu seinem Tod jeden Tag mit ins Büro nahm. Es entsteht eine Gruppendynamik, bei Senioren z.B. Betreutes Wohnen vs. Pflegestufe (Pampers Brigade). Hannah
      Carpe Diem - Hannah and her Motley Crew

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        #33
        Das scheint sehr typabhängig zu sein, wie auf geschwächte Tiere reagiert wird. Hier bei uns (unterschiedliche Konstellationen) kenne ich es nur so, dass kranke Tiere sehr nachsichtig und liebevoll behandelt werden.
        Nachvollziehen kann ich es schon, wenn ein Hund krank riecht und von anderen Hunden damit als "nicht vollwertig" wahrgenommen wird- ob das zu "wegscheuchen" oder Rücksichtnahme führt, hängt wohl von der Gruppe ab.
        Die Halterin des Hundes, um den es geht, verstehe ich ganz gut, wenn sie nicht tatenlos danebensteht, wenn ihr kranker Hund angegangen wird (wenngleich ich an ihrer Stelle wahrscheinlich den Auslauf meiden würde, um diese Situationen zu vermeiden)
        Liebe Grüße Silke mit Emma und Don
        & Darko, Amy, Pitt und Betty im Herzen

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          #34
          Hallo,

          ich würde halt sagen, man sich den Menschen vor Augen halten.

          Der Eine kann mit kranken Lebewesen umgehen, weil die Erfahrungen eben entsprechend waren, der Andere nicht, weil da vielleicht eben die Erfahrung fehlt - oder andere Aspekte eine Rolle spielen.

          Gruppendynamik ist spielt sicherlich auch eine große Rolle.
          Liebe Grüße
          Sonja mit Amira (2008) und Kater Filou (2007)
          mit Benny (2001-2017) und Kater Max (2006-2017) im Herzen.

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            #35
            Hallo Fories,

            vielen Dank für die Infos,

            liebe Grüße von Anke

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              #36
              hier ist das ganz unterschiedlich.
              piero der in früheren jahren schon eher zum stänkern geneigt hat war bei beeinträchtigten hunden schon eher mit vorsicht zu geniessen, nie aber bei alten, schwachen.
              mo passt sich ihrem gegenüber an. ist das alt, krank oder schwach macht sie halt langsam.
              untereinander lässt man sich nach narkosen oder wenns dem andern nicht gut geht einfach in ruhe
              Liebe Grüsse von Conny mit Piero und Momo, den Kröten

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                #37
                Die mögliche Antwort von Hunden auf ungewöhnliche Gegebenheiten sind so variabel wie die von Menschen. Somit ist "normal" alles was gesunde Hunde an Verhalten zeigen können - von Unsicherheit, Neugier bis Aggression. Wie eine Gruppe auf ungewöhnliches Verhalten reagiert liegt wiederum oft an der Führungspersönlichkeit. Lässt die das Verhalten unkommentiert ist es für die Gruppe "normal", schreitet sie ein wird ein anderes Verhalten "normal". Ändert sich die Führungspersönlichkeit und deren Verhaltenstendenz wird wieder etwas anderes "normal".

                Hunde können sehr schnell einschätzen welchen Handlungsspielraum sie haben; so kann ein und derselbe Hund mit verschiedenen Führungspersönlichkeiten auch sehr unterschiedliches Verhalten gegenüber anderen kranken, jungen, kastrierten, alten... Hunden (und Menschen) zeigen. "Normal" für Hunde wäre aber jedes mögliche Verhalten weil Hunde ein breites Spektrum an Entwicklungsstadien aufweisen, vom verspielten Welpen bis zum ernsten Althund ist bei erwachsenen Hunden alles möglich und daher auch die möglichen Verhaltensanworten auf ungewöhnliche Verhaltensweisen anderer Hunde.
                Herzliche Grüße von Karin und der Chaostruppe!

                Die wichtigsten Wege müssen wir alleine gehen - Betty 16.12.2011; Hermann 17.08.2012

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                  #38
                  Rudelverhalten und Konstellation

                  also, grundsätzlich kommt es auf "das Rudel" und die einzelnen Charakterer, sowie die Konstellation des Verbandes an. Ich habe sowohl Hunde in Rudeln, in Gruppen oder Verbänden, als auch (bedeutend mehr) Pferde in Herden erleben dürfen.
                  Kranke, schwache oder alte Tiere in gefestigten Verbänden wurden eher beschützt zumindest wenn sie schon lange in diesem Verband lebten und die Tiere in sich "gefestigt" (nicht unsicher oder nervös) waren.
                  Daher denke ich kommen die durchaus positiven Erfahrung welche hier genannt wurden. Es waren feste, bestehende enge Gruppen.

                  Aber auch eine solche tolerante und gefestigte Gruppe würde wahrscheinlich auf einen "neuen" oder "fremden" (noch nicht so integrierten) UND dazu noch "erkrankten" Hund eher skeptisch und ablehnend reagieren! Auch aus ihrem eigenen Schutzinstinkt heraus (der kann ja eine Krankheit anschleppen). Wieso eine unnötige Gefahr bei einem "fremden" Tier eingehen? Ergo wird eher gemobbt.

                  In losen (Spiel-)Verbänden kommt nun noch dazu, dass es keine so starre Rangordnung und innere Festigkeit gibt. Es gibt vielleicht ein Stammtrupp, aber der trifft sich ja auch nur bei Bedarf. Ggf sind die Tiere selber nicht ganz so souverän und versuchen dann ihre Stellung in diesem losen Verband auch noch zu festigen, in dem sie zeigen wie toll sie für die Gruppe sind! Und, weil sie die Aussicht haben, hier den (im Grunde völlig normalen) Rangkampf zu gewinnen.

                  Heißt nicht das ich das toll oder gut finde. Aber es ist "Rudel". Wir Menschen vergessen allzu gerne, das es für ein Rudeltier keine "Gleichstellung" gibt. Es ist immer einer höher und einer niedriger (zumindest in der gleichgeschlechtlichen Kombination).

                  Was tun? Möglich wäre das Gespräch suchen und mal in zweier Gruppe sich treffen. Am besten der möglichst "hohe" mit dem "kranken" und durch gemeinsame Spaziergänge und Laufen versuchen die Situation zu entschärfen. Würde der Kranke unter dem Schutz eines Rudelhohen stehen, würden die Attacken eventuell weniger werden, bis auf hören. So bekommt der Kranke und wohl auch Fremde die Möglichkeit mit verschiedenen Einzelhunden sich zu arangieren.

                  Übrigens gibt es in wildlebenden Wolfsrudeln auch sehr unterschiedliche "Behandlungsformen"...

                  Grundsätzlich ist attakieren eher ein Zeichen von Unsicherheit und nicht von Charakterlicher Souveränität.

                  lG Chantal
                  In Andenken an meine treue Weggefährtin Shira (11.04.1997-26.02.2013) und mit der aufgeweckten Cassima an der Seite

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