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Bauchspeicheldrüsenerkrankung

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    Bauchspeicheldrüsenerkrankung

    Hallo liebe Gesundehundeforum-Leute,

    ich habe mit meiner Schäferhündin Jana ( 5 Jahre ), ein dringendes Problem. Sie hat die Bauchspeicheldrüsenerkrankung und nur noch permanent Durchfall. Ich füttere Royal Canin Low fat 22, Reis, mageren Speisequark, Pankreas-Enzyme, Bactisel
    (probiotisch). Weder Tierärztin noch ich wissen Rat. Kotprobenergebnisse haben außer erhöhten Darmpilzen noch keine weiteren Aufschlüsse ergeben, sind aber noch nicht ganz abgeschlossen ( keine Würmer/ keine Bakterien ).
    An Medi's erhält sie seit 3 Tagen Prednisolon, Magensäurebinder
    Cimetidin 800mg.
    Der breiige Durchfall hält jedoch an. Sie hat momentan ein Gewicht von nur noch 26,5 kg. Ich habe überlegt´zu barfen, bloß der Anfang?? Neuen Durchfall können wir uns nicht erlauben.
    Wer kann mir zusätzliche Tipps geben? Wir wohnen in der Nähe von Hannover/ Hildesheim. Kennt vielleicht jemand Tierärzte, die sich speziell mit meinem Problem auskennt??

    Vielen Dank

    mit Grüßen Marita

    #2
    Hallo,
    ich kenne mich zwar nicht mit der Erkrankung Deines Hundes aus, aber ich denke, dass es ihr mit barfen viel besser gehen würde. Unsere Häppy hatte mit allen Fertigfutter-Sorten Probleme und hat mit Durchfall, übermäßigen Durst u.ä. reagiert. Im Juni habe ich nachdem ich diese Seiten gelesen hatte: Seite von Swanie Simon und Seite von Silvia Dierauer spontan auf Rohfütterung umgestellt und Häppy hat das sehr gut vertragen. Dann hab´ich mich hier noch registriert und konnte alle meine Fragen loswerden und es wurde super geholfen - auch jetzt noch natürlich. Mein Hund bekommt nie wieder was anderes, weil es ihr gut bekommt, sie toll aussieht und es nicht mehr Zeit und Geld kostet als Fertigfutter zu geben.
    Alles Gute für Euch.

    Gruß,
    „Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch." (Matthäus 7,12) . . . . . . . . . sigpic[/URL]

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      #3
      Hallo Marita,

      So Knall auf Fall würde ich jetzt auch nicht die Ernährung umstellen. Aber da Du sowieso schon Reis gibst, würde ich ihr mal Fisch (z. B. das Rotbarschfilet vom Aldi) kochen und 1/3 Fisch, 2/3 Reis geben. Kannst Du ruhig mal über ein paar Mahlzeiten probieren, und das Royal Canin ganz weglassen.

      Gut möglich, dass dann der Durchfall aufhört. Wenn es klappt, kannst Du dann langsam auch mal anderes Fleisch (gekocht) füttern, z. B. Putenbrust. Wenn es klappt, kannst Du Dir ruhig Zeit lassen. Sie bekommt keinen Mangel, wenn sie über 2-3 Wochen mal nur sowas frisst. Und über Zusätze wie Gemüse und anderes machst Du Dir danach dann erst Gedanken.

      In ein paar Wochen kannst Du dann mal gelegentlich ein bisschen rohes Fleisch geben (auch da wäre Hähnchen- oder Putenbrust gut). Vorteil bei der Rohfütterung ist (neben vielem anderen) dass Du genau austesten kannst, was ihr bekommt und was nicht. Aber langsam würde ich das machen.

      Viel Glück!
      Grüße von Christiane mit Skadi, Joaninha, Bruscha und Gato!

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        #4
        Hallo Marita,

        ich habe unsere Hunde von einem Tag auf den andern von Trofu auf Rohfütterung umgestellt. Gründe hierfür waren der ständige Durchfall unserer drei Setter und eine schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung unseres Terriers.
        Es gab überhaupt keine Probleme mit der Umstellung. Und schon nach zwei Tagen hat der Durchfall, bzw. extrem dünne Kot nachgelassen. Wir füttern jetzt seit ca. 8 Wochen roh und den Hunden geht es super. Gerade unsere Terrierhündin verträgt diese Art der Fütterung gut und die Probleme mit der Bauchspeicheldrüse sind komplett weg.
        Gerade die "Bauchspeicheldrüsenhunde" sollten getreidefrei ernährt werden, da für die Aufspaltung des Getreides extrem viele Enzyme gebildet werden müssen, die aber eine bereits geschädigte Bauchspeicheldrüse gar nicht mehr in dem Umfang bilden kann.
        Ich würde es einfach ausprobieren und sehen, wie Dein Hund reagiert. Ich war auch sehr skeptisch, aber jetzt kommt eine andere Fütterung für meine Hunde nie mehr in Frage.

        Viele Grüsse
        Ruth
        Gruß
        Ruth und die Monsterbande:wolfgang:

        Egal, wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich.

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          #5
          @ Ruth

          Hallo Ruth!

          Da ich mit meinm Aussie gerade gesundheitliche Probleme habe und der Verdacht besteht, dass es eine Bauchspeicheldrüsen-Erkrankung ist (wir gehen morgen noch mal zur Untersuchung):
          Kannst Du mir mal bitte schildern, wie die Symptome Deines Terriers waren, als er die Erkrankung hatte?

          Im Voraus schon mal vielen Dank

          Susi + Gizmo
          Viele Grüße - Susi mit der Prinzessin und dem Plüschkroko...
          ....und Büffelchen Gizmo (16.10.1996-08.03.2009) für immer im Herzen !

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            #6
            Liebe Marita,

            bin heute zum ersten Mal in diesem Forum und lese darum erst jetzt Deinen Beitrag. Falls die Bauchspeicheldrüsenerkrankung bei Deinem Hund noch "aktuell" ist, hätte ich noch einen Tipp:

            Bei den meisten Bauchspeicheldrüsenerkrankungen schlagen auch homöopathische Mittel gut an. Ein bewährtes Mittel ist zum Beispiel Haronga in verschiedenen Potenzen (je nach Art der Erkrankung: akute bzw. chronische Entzündung oder Verdauungsschwäche). Bei meinem Hund hat dies zusammen mit der Umstellung auf ein Diätfutter für Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sehr gut geholfen. Falls Du nähere Informationen benötigst kannst Du Dich gerne bei mir melden (julepucki@freenet.de).

            grüsse
            Gabie

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              #7
              Hallo Marita,

              meine Hündin hatte im Frühjahr zwei schwere Bauchspeicheldrüsenentzündungen, die sehr langwierig waren.
              Sie bekam damals wochenlang AB und Säureblocker und natürlich ein Diätfutter, was sie noch weniger fraß, als ihr normales damaliges TroFu....
              Der Lipasewert im Blut war langezeit bei über 6000 (normal ist irgendwas unter 2000, soweit ich mich erinnere) und der ging und ging nicht runter, trotz Medi und Diätfutter.

              Irgendwann hab ich dann angefangen zu "Barfen", allerdings hab ich anfangs nur gekochtes Fleisch gegeben, und habe auch die Medi einfach abgesetzt. Sofort verbesserte sich ihr Zustand, sie nahm zu und wurde wieder aktiver.
              Nach nur 1 Woche ließ ich die Werte beim TA nochmal kontrollieren und sie waren knapp über 2000, also immer noch etwas erhöht, aber wenn man von 6000 ausgeht, ist das innerhalb nur 1 Woche beachtlich, finde ich.

              Mittlerweile sind wir komplett auf Barf (roh!) umgestiegen und alles ist perfekt! Keine Verdauungsprobleme und auch sonst alles besser denn je!

              Kann Dir nur Mut zum Wechsel machen!!!
              Lieben Gruß!

              Alexa mit den Langnasen Kenya, Higgins und Inara

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