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Kniegelenk spring raus

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    Kniegelenk spring raus

    Mein kleiner, drahtiger und sehr rennfreudiger Mix läuft seit einigen Monaten im Galopp hinten 'unklar'. Er zieht manchmal ein Bein mehrere Schritte lang an, läuft also auf drei Beinen. Dabei verrringert er die Geschwindigkeit nicht, es scheint ihn nicht zu beeinträchtigen. Daher hab ich es auch hingenommen.
    Vor kurzem aber hat er das gleiche Bein sehr stark angezogen und hatte offensichtlich Schmerzen. Das war zwar nach kurzer Zeit vorbei, hat mir aber zu denken gegeben. Also TA.
    Festgestellt wurde, dass an einem Bein manchmal das Kniegelenk nicht an seinem Platz bleibt. Die Bänder sind etwas länger.
    Mir wurde gesagt, dass diese kleinen Aussetzer dem Hund nicht weh tun, eher 'mechanische' Beeinträchtigungen sind.
    Achso, der Hund ist knapp 4 Jahre.

    Hat jemand hier Erfahrung damit? Muß man das irgendwie behandeln oder ist es nur ein "Schönheitsfehler?

    Gespannte Grüße
    Gundi&Krümilito

    #2
    Hallo,
    ich befürchte, dass diese ständige Fehlfunktion auf Dauer zu Arthrose führen kann. Auch dadurch, dass Hundi teilweise nur 3 Beine belastet, könnten durch diese Fehlbelastung Folgeschäden auftreten.
    „Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch." (Matthäus 7,12) . . . . . . . . . sigpic[/URL]

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      #3
      Hallo Gundi!

      Bei meiner Sheltiehündin liegt ein ähnliches Problem vor (ähnlich, weil ich der Diagnose noch nicht so ganz traue, aber das ist ein anderes Thema). Man kann da leider nicht viel machen.
      Luca bekommt regelmäßig Physiotherapie, damit sie die Beine gleichmäßig belastet und Muskeln aufbaut und in dem Rahmen auch Massagen. Ich habe mir sagen lassen, dass man je nach Schweregrad bei größeren Hunden u.U. operiert. Bei kleineren Hunden macht man das in der Regel nicht, da bei ihnen aufgrund des geringen Gewichtes weniger Schäden auftreten.

      Ich denke, die einzige Möglichkeit ist einige Zeit Leinenzwang verbunden mit einer vernünftigen Physiotherapie.

      LG
      Susan
      Susan mit Luca, Baby-Laine und Klein-Ivy
      Seelenhund Chila und Joy, mein Abendstern immer im Herzen
      unvergessen Aziz und Cita

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        #4
        Hallo Gundi,

        wie Du es beschreibst gehe ich davon aus das Dein Hund Patellaluxation hat, d.h. nicht das Kniegelenk sondern die Knieschiebe verschiebt sich. Die Ursache ist meist erblich bedingt.
        Die Patellaluxation wird in 4. (Schwere-) Grade eingeteilt und kann in schwerwiegenden Fällen operativ behandelt werden, wobei wohl bei allen Operationsmethoden die Gefahr eines erneuten Herausspringens besteht.
        Als konservative Therapie ist Physiotherapie (wie schon Susan schrieb) zu empfehlen um Folgeschäden wie Arthrosen, Hüftprobleme usw. gering zu halten.

        Gruss
        Liebe Grüße
        Dany

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          #5
          Habituelle Patellaluxation

          Hallo Gundi,

          eine Op sollte der letzte Schritt bei dieser Form der PL sein. Es ist richtig, das eine ständige Fehlführung auf Dauer gesehen zu groben Folgeschäden führen können. Es gibt auch Tierärzte, die mit Hilfe von Glucoseanspritzungen eine künstliche Entzündung an den Bändern vornehmen und so versuchen, die Bänder zu verkürzen. Beim Abheilen vernarben diese nämlich und sollen so kürzer werden.. und das tut scheiße weh. Wie aber auch bei der Op sind die Erfolgschancen hier recht begrenzt und bei etlichen nicht von Dauer.
          Es gibt aber auch homoöpathische Mittel, die ein "Verkürzen" der Bänder zur Folge haben ( ganz grob gesagt) und somit die Scheibe da halten wo sie hin gehört :-)
          Ich wende das sogar bei Pferden an und es sind etliche, die vorm Schlachter gerettet wurden oder die Op dann doch nicht brauchten. Wenn du zusätzlich Physiotherapie machen läßt ist das mit das Beste.

          Wende dich bitte an einen guten THP/Tierhomöopathen in deiner Nähe, da es bei den möglichen Mitteln wichtig ist, was für ein Typ dein Hund ist.
          Links dazu findest du, glaube ich, hier genug. Tue es aber bald, damit die Folgeschäden so gering wie möglich bleiben.

          Liebe Gruß
          Gabriela

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            #6
            Hallo!

            @Dany: So wie Gundi es beschreibt, hat es meine TÄ auch beschrieben und vehement abgestritten, dass es sich dabei um eine Patellaluxation handelt. Das wären zwei gänzlich verschiedene Sachen. Ich hab es ehrlich gesagt nicht richtig kapiert . Aber sie wird da schon wissen, von was sie spricht.

            LG
            Susan
            Susan mit Luca, Baby-Laine und Klein-Ivy
            Seelenhund Chila und Joy, mein Abendstern immer im Herzen
            unvergessen Aziz und Cita

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              #7
              Patellaluxation

              Hallo Gabriela,

              dazu hätte ich eine Frage. Carlos (Jagdhundmischling 60 cm hoch, 28 kg schwer) hatte auch Patellaluxation an beiden Knien. Direkt unter den Knien am Unterschenkelknochen waren Knochenvorsprünge (ich weiß nicht wie sie heißen, hoffe aber du weißt was ich meine) völlig zerklüftet und weggesprengt. Hätte man da ohne OP noch etwas ausrichten können?

              Viele Grüße


              von Antje + Carlos

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                #8
                Hallo Antje,

                ich bin nicht Gabriela, kann Dir Deine Frage hoffentlich trotzdem beantworten
                Direkt unter den Knien am Unterschenkelknochen waren Knochenvorsprünge (ich weiß nicht wie sie heißen, hoffe aber du weißt was ich meine) völlig zerklüftet und weggesprengt. Hätte man da ohne OP noch etwas ausrichten können?
                Dieser Vorsprung heisst Tuberositas Tibea (Schienbeinhöcker) und ist der Ansatzpunkt für das gerade Kniescheibenband welches wiederum wichtig ist für die Funktionalität des Kniescheibengelenks.
                Ohne OP hätte Dein Hund mit Sicherheit weiterhin Bewegungseinschränkungen gehabt, abgesehen von den Folgeschäden die durch die (daraus resultierende) ständige Luxation der Patella entstehen können.

                liebe Grüsse
                Liebe Grüße
                Dany

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                  #9
                  Hallo Dany,

                  vielen Dank für deine Antwort. Dann bin ich beruhigt. Schöner ist ja immer ohne OP. Aber wenn das nicht möglich ist, da kann man nichts machen. Carlos läuft nach den OPs wunderbar, ist fit und fröhlich. Ich hatte nur vorher von der Methode die Gabriela ansprach noch nichts gehört und kam ins Grübeln.


                  Gruß von


                  Antje + Carlos

                  Kommentar


                    #10
                    PL

                    Hallöle Antje,

                    ich will eine Antwort nicht schuldig bleiben ;-).

                    Generell hat Dany dir ja schon eine kompetente Antwort gegeben. Ich möchte nur einiges hinzufügen. Die von mir genannte Methode ( Glucose und auch Homöopathie ) ist natürlich nur dann möglich, wenn die PL die Folge von reinen Bänderproblemen ist und die Gelenkstrukturen ( Kapsel, Knorpel, Knochen) als solche noch NICHT zu schaden gekommen sind. Ist das der Fall, wird eine der o.g. Methoden in keinem Fall etwas bringen.. im Gegenteil, eher noch schaden!
                    Die OP war in deinem Fall sicher die korrekte und einzig richtige Lösung des Problems, aber frage dich bitte auch, warum es überhaupt auftreten konnte. Wenn das nämlich kein erbbedingter Schaden war und auch kein "Sportunfall" sondern z.B. ähnlich einer Arthrose.. sollest du auf alle Fälle die Ursache erforschen und ihn schubweise unterstützen. Das geht wiederum Homöopathisch, mit Zellkuren, über Ernährung etc. Dein Hund ist nicht gerade klein und leicht und leider ist oft an solchen Problemen der Calciummangel in jungen Jahren schuld. Dieser ist übrigens auch auf den RÖ-BI zu sehen... Knochen, die nicht fest genug sind, erscheinen auf den Bildern eher schwarz / durchscheinend als weißlich. Frag mal deinen TA, dann bist du auch für die Zukunft gewappnet.

                    Ansonsten wünsche ich euch alles Gute und drücke Carlos die Daumen !!

                    Lieben Gruß
                    Gabriela

                    Kommentar


                      #11
                      Hallo Gabriela,

                      vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ursachenforschung in Sachen Carlos zu betreiben ist schwer. Der Knirps kam mit ca. 9 Monaten zu uns und lebte vorher auf der Straße in Spanien. Da er kupiert ist, war er schätzungsweise kurzzeitig als Jagdhundwelpe in menschlicher Obhut, die er mit seiner Disposition natürlich (natürlich für dortige Verhältnisse) schnell verloren hat, denn er taugt ja nicht(s).
                      Die Ernährung bis dahin war bestimmt auch nicht so, wie man sie sich aus unserer Sicht für einen jungen Hund vorstellt. Er hat im übrigen auch HD, die ihm allerdings (klopf auf Holz ) noch keine Probleme bereitet. Wir ernähren ihn roh, Gemüse wird aufgrund von Unverträglichkeiten gedünstet. Er bekommt täglich Grünlippmuschelmehl, Hagebuttenpulver und wechselnde Öle. Physiotherapie kurweise.

                      Hättest du noch weitere Tipps wie wir Carlos unterstützend behandeln können und kannst du mir bitte sagen, was es mit den Zellkuren auf sich hat, davon hatte ich noch nichts gehört.

                      Wäre schön, wenn du noch einmal Zeit für uns hättest.

                      Vielen Dank

                      von


                      Antje + Carlos

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                        #12
                        Carlos

                        Hallo Antje,

                        habe ich mir doch gedacht ;-) das der Ärger damit zusammen hängt.
                        Deine Unterstützung ist bereits vorbildlich. In Sachen Ernährung via Barf bist du allerding bei den hiesiegen Moderatorinnen besser dran.
                        Die von mir angesprochene Zelltherapie geht folgendermaßen von statten. Die Firma vitOrgan stellt medikamente aus Zellen her, die in erster Linie gespritzt werden. Diese Zellen "pappen" sich nachweislich an die geschädigten Stellen als körpereigene Zellen und können so auch "heilen". Ich habe mit dieser Therapie sogar bereits den gefürchteten Morbus Cushing therapiert und auch geheilt. Die Nebenniere tuts wieder kpl. :-))). Bei dir wären es natürlich keine NN sondern der Knorpel, also die entsprechenden "Gelenkzellen". Nachteil: die Fehlstellung und der somit nicht korrekte Ablauf der Bewegung vernichtet den ganzen Krams wieder mit der Zeit und der Spaß ist nicht ganz billig. Du müßtest also dran bleiben.
                        Ein Komlpexpräparat der Firma Heel ( auch wenn jetzt alle aufschreien ;-) ) kann auch noch sehr hilfreich sein. Das gibst du aber erst dann, wenn wirkliche Schmerzen da sind. Meine Mama nimmt das auch ( hat schwere Coxarthrose) viele Jahre, ist fast Beschwerdefei, in kein AMB gerutscht und auch nicht tot umgefallen. Es heißt ZEEL. Aber erst dann, wenn die Probleme auftauchen.. nicht prophylaktisch geben!!!!!
                        Aber ich hätte da noch ein Bonbon für euch für die Zukunft: Der Tierarzt, bei dem ich fünf Jahre als "naturheilkundlicher Berater" gearbeitet habe, hat eine sehr interessante Op erlernt. Sie beseitigt zwar nicht die HD.. nimmt aber den Schmerz. Er macht folgendes: Es wurde festgestellt, das bestimmte Zonen der mit der Zeit schmerzenden Nerven oberflächlich auf dem Knochen im/am Gelenk liegen. Diese Stellen werden in der OP einfach "abgekratzt" ( der nerv als solches bleibt völlig intakt )und somit wird die Reizleitung des Nervs einfach unterbrochen. Es kommt also kein Schmerz mehr im Hirn an. Dein Spatz hat also keine Schmerzen mehr. Leider gibt es auch hier wiederum einen Nachteil: Die Kratzstelle erholt sich wieder und heilt. Das ganze hält, glaube ich, maximal 5-7 Jahre. Darum wird die OP nur bei älteren Hunden gemacht, bzw. wenn die Schmerzhaftigkeit immens ist. Das Gelenk muß dabei aber noch soweit funktionieren, das der Hund ein bewegungsfreudiges Leben haben kann.
                        So, ich hoffe ich konnte weiterhelfen und drücke deinen Spanierbengel mal fest die Daumen.

                        Lieben Gruß
                        Gabriela

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                          #13
                          Hallo Gabriela,

                          vielen Dank für deine Tipps. Für den Fall der Fälle, wissen engagierte TÄ über Zelltherapie und OP-Methode Bescheid oder gibt es nur einige wenige die das machen?


                          Wir nennen unseren Spanierbengel übrigens auch das "Sorgengesicht".


                          Gruß von


                          Antje + Carlos

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                            #14
                            OP

                            Hallo Antje,

                            die OP ist leider eher noch sehr rar bei den Tierärzten gesät und nicht sehr bekannt.
                            Die Zelltherapie ist bei Humanmedizinern bekannter als bei den Vet's. Hier wirst du mehr Glück bei den THP's haben.

                            Warum Sorgengesicht... er hat doch ein super Frauchen ;-))

                            Lieben Gruß
                            Gabriela

                            Kommentar


                              #15
                              Guten Morgen Gabriela,

                              vielen Dank für die Blummen :nature: :nature: :nature:. Es hätte ihn schlimmer treffen können . Kannst du mir vielleicht TÄ nennen die diese OP durchführen oder wie das Verfahren in Fachkreisen genannt wird (damit ich sofort das richtige Stichwort in die Runde werfen kann)?

                              Gruß von


                              Antje + Carlos

                              Kommentar

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