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Bei Ernährung auf Kupfer und Eiweiß achten

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    Bei Ernährung auf Kupfer und Eiweiß achten

    Hi,

    mein Hund leidet an einer chronischen Darmerkrankung, kann also generell nicht alles essen sondern bekommt seit nunmehr fast 11 Jahren Spezialfutter.

    Nun wurden sehr schlechte Eiweißwerte festgestellt in Verbindung mit einer etwas mitgenommenen Leber. Für diese mische ich jetzt Trockenfutter bei was speziell für Lebererkranungen ist.

    Unterschied zum anderen Futter ist der Kupfergehalt. Denn zuviel Kupfer ist für die Leber ja auch nicht gut. Nun würde ich gerne wissen, hat noch jemand anderes das Problem darauf achten zu müssen? Was für 'normale' Lebensmittel könnte man füttern oder eben spezielles Hundefutter? Wir haben immer Waltham von Royal Canine.

    Wie sieht es mit Eiweißhaltigen Lebensmitteln aus. Habe gelesen das man (in natürlichem Rahmen) auch zb Käse oder Quark fütter kann? Oder auch Fisch, der hat ja keine allzu großen Balasststoffe.

    Gruss,
    Mac

    #2
    Hallo Mac,
    erstmal herzlich willkommen hier. Ich hoffe, dass wir dir helfen können.
    Zu erstmal, was hast du denn für einen Hund?
    Dann die andere Frage: was willst du füttern?
    Ich lese, dass du im Moment Trockenfutter fütterst.
    Nun bist du aber hier ausgerechnet in einem Forum für Barfer - also Leuten, die ihren Hunden nur ganz ganz selten noch Trofu füttern sondern rohes Fleisch, Fisch etc.

    Wenn der Hund Leberprobleme hat, schau doch mal unter
    http://www.drei-hunde-nacht.eu/barf/leber.htm

    Oder generell mal auf dieser Seite zum Thema Ernährung.

    Zum Thema Kupfer kann ich jetzt nichts sagen, aber vielleicht kommt noch was.

    Normalerweise kann ein Hund poblemlos Milchprodukte bekommen und frisst sie meist auch sehr gerne. Ausgenommen sind Allergien. Wie das bei deinem Hund mit der Darmerkrankung ist mußt du evtl. vorsichtig ausprobieren.
    Halt mal ein Löffelchen Hüttenkäse oder Quark und dann schauen, was passiert. Käse wäre mir wieder zu fett - Leber!

    Alles Gute
    Waltraud
    Man sollte keine Zeit des Lebens und keine Situation negativ sehen, sondern sie als Chance zur Entwicklung nehmen. (Luise Rinser)

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      #3
      Danke für die Antwort.

      Mein Hund (Jack Russel Terrier 12 Jahre) bekommt überwiegend Trockenfutter (von waltham, übern TA) plus ebenfalls spezielles Nassfutter (aber nur noch einen Löffel am Tag).

      Wir hatten es damals auch am Anfang mit gekochtem Reis, Huhn etc versucht. Brachte aber nicht wirklich was, die Beschwerden traten immer noch recht häufig auf. Wir waren dann echt froh als wir eben dieses Spezialfutter fanden und es auch bis heute füttern.

      Momentan bekommt er von mir noch eine Pille gegen Magensäure/Sodbrennen. Nun hatten wir es zwischenzeitlich auch wieder mit selbst gekochtem versucht...na ja,man kann nicht sagen ob gut oder schlecht, die Beschwerden haben sich nicht verändert.

      Ich würde auch lieber was anderes Füttern, auch frisches. Geht aber halt leider nicht. Jetzt überlege ich wie es mit getrockneten Essen aussieht.

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        #4
        Original geschrieben von Macanzie
        Mein Hund (Jack Russel Terrier 12 Jahre) bekommt überwiegend Trockenfutter (von waltham, übern TA) plus ebenfalls spezielles Nassfutter (aber nur noch einen Löffel am Tag).

        Wir hatten es damals auch am Anfang mit gekochtem Reis, Huhn etc versucht. Brachte aber nicht wirklich was, die Beschwerden traten immer noch recht häufig auf.
        Hi Mac,
        erstmal willkommen hier im Forum.
        Nemos Vorgänger (auch Westie) hatte auch sehr oft dieses Bauchgluckern und hat sein Futter dann nicht angerührt, aber draußen viel Gras gefressen. Westies sind ja auch solche Magensensibelchen. Er hat damit aber nie sehr lange zu tun gehabt. Also wenn er morgens sein Futter nicht wollte, hatte sich das meist bis mittags wieder von allein gegeben. Damals kannte ich dieses Forum noch nicht und hab halt einfach nix gemacht und abgewartet.

        Wenn Deiner gleich mehrere TAge damit zu tun hat, geht das natürlich nicht.

        Bei der Gelegenheit wundere ich mich einfach mal wieder über die Fähigkeit der Tierärzte, auch nach Jahren keine Diagnose zu stellen

        Warum gibst du überwiegend Trofu aber nur ganz bisschen Nassfutter. Ich könnte mir vorstellen, dass Trofu schwerer verdaulich ist. Oder weichst Du es ein? Deshalb würde ich aus dem Bauch heraus auch nicht davon ausgehen, dass getrocknetes so viel Erleichterung bringt.

        Nemo wird seit ungefähr einem Jahr rohgefüttert. Das Glucksen im Bauch hat er zu Trofu-Zeiten ab und zu mal gehabt, jetzt gaaanz gaaanz selten mal, aber er frisst trotzdem.
        Wenn mir das Glucksen zu laut wird, gebe ich ihm Heilerde. Das hilft ihm wirklich super gut. Kennst Du das?

        Über welchen Zeitraum hast Du es mit Reis und Huhn versucht? Vielleicht braucht es auch eine Zeit, bis sich die Futterumstellung bemerkbar macht. Bei Nemo gab es anfangs schon mal häufiger Dünnpfiff oder dieser Schleimmantel ums Würstchen. Das hatte sich dann aber nach einiger Zeit, manchmal mit Hilfe von Heilerde, geregelt.
        Ich weiß natürlich nicht, wie sinnvoll es ist, einen 12jährigen Hund noch umzustellen. Da haben andere sicherlich mehr Erfahrung.

        LG Britta

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          #5
          Das Nassfutter enthält einen größeren Anteil an Kupfer und ist somit schlechter für die Leber als das Trockene. Und wenn ich ihm mehr gegeben habe, hat es sich ehr verschlechtert.

          Das Grass fressen macht er nicht. Darum fiel uns ja auf das es nicht das 'übliche' war. Denn da wollte er dann auch immer raus um Gras zu fressen. Hier ist dies absolut nicht.

          Groß experimentieren ist nicht, er wiegt wie gesagt noch etwas über 6kg und ist mehr oder weniger ein Lumpen Fell auf Beinen. Es muss erstmal was getan werden damit er zu nimmt. Komischerweise ging es im Oktober für fast 3 wochen lang gut, als ich auch sehr viel hin und her versucht habe. Damals gabs auch wenig Nass und ausserdem babynahrung damit er mehr isst (trotz dem geringen Gewicht ist er ein mäkelkind^^). Heute hab ich neues davon gekauft und das gibts jetzt ins Trockene gemischt.

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            #6
            Hallo Mac

            Waltham - sind das nicht die mit Frolic, Pal usw.?

            Falls du dich mit Frischfütterung anfreundest, kannst du sicher am besten steuern wieviel Kupfer und Eiweis dein Hund bekommt.



            http://www.naehrwertrechner.de/cgi-b...sc=1&f=*NR&c=U
            LG
            Brigitte

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              #7
              Ich musste jetzt erstmal sortieren.
              Ich bin mit deinem anderen Thread wg. Berliner Tierklinik durcheinander gekommen. Da stehen ja noch ein paar mehr Infos drin.

              Du schreibst dort, dass festgestellt wurde, dass seine Leber nicht mehr topfit ist, aber es ist nichts dramatisches.
              Ist es denn dann überhaupt erforderlich, dass du das Futter das er bisher immer bekommen hat, mit einem speziellen Leberfutter mischt?

              Kann der Eiweismangel nicht dadurch entstehen, weil er wegen der Magenprobleme viel zu wenig frisst? Dann würde ich doch eher versuchen, das Problem in den Griff zu bekommen.
              Um den Kupfergehalt kannst Du Dich doch dann immer noch kümmern.

              Ich hoffe, ich habe da jetzt nicht etwas völlig falsch verstanden.

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                #8
                Hallo!

                Ich bin grad darüber gestolpert das du vom Dosenfutter nur 1 Löffel am Tag fütterst- wie machst du das,steht die Dose dann tagelang offen?

                Soweit ich weiß verdirbt Dosenfutter sehr sehr schnell (wird sauer?) könnte davon sein Durchfall kommen?

                Warum mußt du auf Kupfer achten?Verträgt er den normalen Kupferanteil (wie in Frischkost) nicht?

                Wenn er Babygläschen verträgt ist das doch schon mal ein Anfang oder?

                Eine ganz ganz behutsame Nahrungsumstellung würde ich persönlich in jedem Alter für sinnvoll halten!

                Gute Besserung dem kleinen Wauz!
                Viele Grüße Nadja mit Malinois Fly (und Rottweiler Sir Artus im Herzen)

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                  #9
                  Hallo Mac,

                  weißt du was genaueres zu den Werten? Was heisst, "Leber nicht mehr topfit aber nicht dramatisch"? Ich hab leider die Erfahrung gemacht, dass TÄ da ähm sehr unterschiedlich interpretieren, bei unserem Hund wurden insgesamt *hm* 4 oder 5 Blutbilder mit eindeutig schlechten Leberwerten als "normal für das Alter" abgetan. Am Ende hatte ich dann ein TA gefunden, der das nicht so sah, wir ham geröngt & Ultraschall gemacht und siehe da - Leber teilweise putt. Salopp gesagt.

                  Was für Eiweißwerte waren wie schlecht? Globuline, Albumine? Gesamteiweiß etc.? Gibt es Proteinverlust im Urin?

                  Woher kommt der Eiweißverlust, ist das geklärt? Weißt du, ob bei dem BB noch was auffällig war?

                  Sollte "nur" die Leber betroffen sein, kann es durchaus sinnvoll sein, auf ein zumindest leberschonendes Futter umzustellen. Und wenn dein Hund gemischte Rationen nicht verträgt, solltest du evtl. wirklich ans Selber-Machen denken. Bei Probleme mit zuviel Magensäure solltest du Fleisch allerdings gekocht geben, rohes Fleisch ist da erst mal kontraproduktiv.

                  Bei der Ernährung bzgl. Lebererkrankungen ist eine Proteinreduktion eigentlich zu vermeiden, wobei es je nach Schwere / Art der Erkrankung nötig sein kann. Die Leber benötigt Proteine, um sich zu regenerieren. Dann ist der Bedarf sogar erhöht. Die Proteine müssen allerdings so hochwertig wie möglich sein. Ich würde meinen, wenn der Plasmaproteinspiegel - also das Protein was im Blut gemessen wurde - bereits erniedrigt ist, ist es auf jeden Fall wichtig, die Proteinzufuhr recht hoch zu halten.

                  Milchprodukte wie Hüttenkäse oder generell Milchprodukte sind bei Leberschonkost super und werden in der Literatur auch empfohlen. Dazu gut verdauliche Kohlenhdydrate - aufgeschlossener Stärke - wie weißer Reis / gekochte Kartoffeln. Tierische Fette sollten ebenso dazugegeben werden (hier ist zu klären, ob die Fettverdauung sehr gestört ist), sie sind sogar wichtig, um essenstielle Fettsäuren zuzuführen. Auch Fisch ist empfehlenswert, wobei je nach Häufigkeit der Fütterung nicht zuviel roh gegeben werden sollte bei Süsswasserfischen. Entsprechende Vitamin- und Mineralstoffzugaben müssen an Futter etc. auch angepasst werden.

                  Das ganze muss natürlich dann auch noch angepasst sein, so, dass dein Hund das alles verträgt, was evlt. nicht so einfach sein wird?

                  *hm* Das ist schwierig.

                  Ich hab bei unserem Hund lange gehadert und am Ende dann eben eine Diät zusammengestellt, die auf ihn passt (passen sollte) - jedes Tier ist individuell. Er hat - grob gesagt - morgens Fleisch + Gemüse bekommen (halb halb) und abends Milchrprodukte + Getreide (i.d.R. Reis, halb halb). Die Leberwerte waren im letzten BB wieder in der Norm. Werden sie leider nicht lange sein, da er momentan Cortision bekommt langfristig *seuftz* aber zumindest kurz konnte man sehen, dass es was nutzt.

                  LG
                  Mirjam

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                    #10
                    Danke für die Antworten und den Link. Das war schon sehr hilfreich. Leider ist es halt nicht so einfach wenn keine wirkliche Diagnose gestellt wurde.

                    Beim Eiweiß waren alle Werte schlecht, werde in etwa 2 Wochen nochmal testen lassen.

                    Werde jetzt etwas zufüttern mit fisch, muss mich nur mal hier im Forum belesen, was man für Fisch füttern kann.

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