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Operation PL

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    Operation PL

    Hallo,

    hat jemand Erfahrung mit OP von schwerer PL?

    Der Fall ist folgender:

    Kleinhündin 1,5 Jahre alt, hat beidseitig PL 3/4, zudem eine Hüftgelenksfehlstellung, der eine Oberschenkel ist total verbogen und müsste durch zwei Keile, die aus dem Knochen geschnitten werden, geradegestellt, die Rollfurche müsste ausgefrässt, die Patella fixiert werden.

    Symptome: Hund läuft auf drei Beinen, z.T. knickt er in der Hinterhand total ein, so dass er eine Art Defekationsstellung einnimt und kurzzeitig gar nicht mehr laufen kann. Dies ist aber nur kurzzeitig und auch selten, ansonsten scheint der Hund schmerzfrei, er tobt und springt herum, zeigt kein Meideverhalten.

    Der untersuchtende Spezialist meinte, dass diese Art von OP sehr kompliziert sei und die Erfolgsaussichten zudem gering. Die Experten dafür säßen an der Uni Leipzig.

    Kann jemand dazu seine Erfahrungen mitteilen? Weiss jemand genau Zahlen zu den Erfolgsaussichten?

    Die Frage ist, ob man den Hund operieren lassen soll, mit dem Risiko, dass es schief geht oder lieber wartet, bis Schmerzen auftreten und ansonsten erstmal konservativ behandelt, um Arthrose zu vermeiden.

    Gruß Lorena

    #2
    Hallo Lorena,

    unser Carlos hatte beidseitig Patella-Luxation die durch eine Fehlstellung der Hüfte (HD) bedingt war. Bei ihm waren aufgrund der Kraft die wohl beim rein- und rausspringen der Kniescheiben entsteht die Schienenbeinhöcker (Tuberositas Tibea) völlig zerklüftet und weggesprengt.

    Wir haben ihn im Alter von ca. 9 Monaten operieren lassen. Die Rinne in der die Kniescheibe läuft wurde vertieft, die Bänder gekürzt und versetzt, die Schienenbeinhöcker geschraubt und genagelt.

    Wir haben die OPS nicht bereut, Carlos kann sich jetzt uneingeschränkt bewegen, er lahmt nicht, geht nicht verhalten, ist viel fröhlicher - da schmerzfrei - geworden. Wenn man seine Geschichte nicht kennt hält man ihn für einen kerngesunden Hund. Die letzte OP war im letzten Dezember genau 1 Jahr her. Er hat keine Arthrosen entwickelt ( klopf auf Holz).

    Nach den OPs haben wir noch Physiotherapie (Wasserlaufband) mit ihm gemacht.

    Ich weiß nicht ob die OP bei deiner Kleinen (Carlos wiegt immerhin 28 kg) noch schwieriger ist?

    Hast du bis jetzt nur deinen behandelnden TA dazu befragt? OP ist natürlich immer das letzte Mittel der Wahl. Habt ihr schon Physiotherapie probiert.


    Gruß von


    Antje + Carlos

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      #3
      Hallo Antje,

      das ist sehr interessant, was Du schreibst.

      Meine Hündin, 4 Jahre alt, 14 kg, wurde ebenfalls vor 5 Tagen an der Patella operiert. Diese wurde seitlich nach außen versetzt und fixiert. Sie hat auf beiden Seiten Patellaluxation, die Hüfte ist o.k., die eine Seite war aber ziemlich schlimm, weil die Kniescheibe zum Schluß sehr oft rausgesprungen ist beim Pieseln oder bei ruckartigen Bewegungen, sonst hatte ich nicht das Gefühl, dass es sie beeinträchtigte durch Hinken o. ä., dennoch hat mir der TA zu der "einseitigen" OP geraten.

      Ich denke, dass die OP sowieso nicht an uns vorbeigegangen wäre, jetzt ist sie noch jung und hat das Bisherige sehr gut weggesteckt, das finde ich schon erstaunlich. Die Wunde sieht supergut aus, keine Schwellung etc. und sie fängt auch an, das Bein zu belasten und es fällt schwer, sie zu bremsen, da sie meint, trotzdem alle Hürden nehmen zu können.

      Es handelt sich um einen Straßenhund aus Thailand, den wir mit 9 Monaten mitgebracht hatten.

      Nun aber meine Frage: Wann habt Ihr mit der Physiotherapie angefangen und was habt Ihr noch gemacht, um das Bein zu trainieren? Auch finde ich momentan nicht das rechte Maß, denn sie geht nachwievor sehr gerne raus, wobei ich sie die ersten Tage natürlich extrem geschont habe, heute ist sie aber schon wieder die komplette Runde (ca. 20 Minuten) mitgelaufen, ich bin mir nicht so ganz sicher, ob das sinnvoll ist, wobei es wirklich schwer ist, diesen Wildfang zu "reduzieren".

      Über Tipps und Hinweise von "Gleichgesinnten" wäre ich dankbar!

      Viele Grüße
      Bianca mit vierbeiniger Jill und momentan dreibeiniger Chao Lee
      Bianca mit Jason, Joya, Jolie, Jomera, JoseFinchen
      und Jill im Herzen

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        #4
        Hallo!
        Möchte Euch allen nur mal Mut machen!

        Haben unseren Beagle (ehem. Versuchshund, 7 Jahre,10 kg) vor einem halben Jahr 3x hintereinander wegen Patellaluxation operieren lassen( 2x sind nämlich die künstlichen Bänder gerissen!).
        Danach gingen wir es ganz straff an: Wassertherapie, Physiotherapie, Magnetresonanz, Akupunktur, Osteopathin
        Dieses Zusammenspiel aller Behandlungen hat Früchte getragen! Geht natürlich nur, wenn man dei Zeit dazu hat!
        Laßt nichts unversucht! Vorallem die Osteopathin war enorm wichtig, da er eine Fehlhaltung bekommen hatte ( durch vorübergehende 3- beiniges -gehen), die man mit freiem Auge wohl nicht bemerken konnte;nachdem er aber eingerichtet wurde, verschwand "Bockiges-ich-will-nicht-gehen"!War einfach nur auf Schmerzen durch "Verspannung" und Fehlhaltung zurückzuführen. Die Osteopathin koplettierte also die Wassertherapie, denn sonst hätte er durch "Geh-Verweigerung" schnell wieder Muskel abgebaut(dieses Spielchen hatten wir eh lange genug nicht durchschaut!)
        Wünsche euch Geduld und Hundis alles Gute!
        Nina

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