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Fellproblemen bei hellhäutigen Hunden

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    Fellproblemen bei hellhäutigen Hunden

    Hallo,
    ich arbeite seit 4 Jahren in einer Tierarztpraxis in der sehr viele hellhäutige Hunde (vorwiegend Westies) mit extremen Hautproblemen behandelt werden.
    Sie bekommen bei uns Cortison, Lotionen, Diätfutter, etc.
    Zu gerne möchte ich mal wissen, ob nicht eine Futterumstellung auf BARF das Problem lösen könnte.
    Ich kann aber auf gar keinen Fall den Besitzern dazu raten, da mein Chef absolut contra BARF ist! (Knochen füttern sei das letzte, usw....! O-Ton: "Ich kann Ihnen ja mal sagen, wie vielen Hunden ich schon das Leben gerettet habe, weil ich ihnen die Knochenklumpen aus Magen und Darm rausoperiert hab!" )
    Ihr seht also, nix zu machen! Meinen Hunden geht es allerdings prima damit und wir (mein Chef und ich) reden einfach nicht mehr darüber! Schade!

    Aber zurück zu meiner Frage: Habt Ihr schon erfahrungen mit Westies, etc. gemacht, die nach der Umstellung auf BARF keine Hautprobleme mehr hatten?

    Für Eure Antworten bin ich sehr dankbar!
    Alex

    #2
    Ich denke, eine Umstellung auf BARF + eine klass.hom. Behandlung wären hier eine gute Lösung.
    Eine Kollegin von mir hat eine Fox-Terrier-Hündin, die sind meines Wissens auch hellhäutig, oder?
    Die Hündin wurde mit ca. 1-jährig kastriert und gleichzeitig geimpft, dann entstanden die Ekzeme. Die Hündin bestand nur noch aus blutig gekratzten Wunden, hatte ausser an Kopf und teilweise Pfoten kein Fell mehr. Wurde zwei Jahre lang mit Cortison, chem. Bädern, etc., etc. behandelt. Meine Kollegin wollte nach zwei Jahren aufgeben und die Hündin einschläfern.
    Sie kam dann als letzte Hoffung noch auf die Homöopathie, wobei die Ekzeme (mit ein paar Rückschlägen) immer weniger wurden und das Jucken aufhörte. Nach zwei Jahren hom. Behandlung sah man nicht mehr viel, ausser dass an div. Stellen kein Fell mehr wuchs. Wir haben ihr empfohlen, einen "BARF-Versuch" zu starten, nach zwei Wochen kam sie begeistert zu mir und zeigte mir, dass an Stellen, wo vier Jahre lang kein Fell mehr wuchs, ein Flaum zu sehen war. An Wettkämpfen wurde die Hündin viel ausgeglichener und nicht mehr so unberechenbar. Der Erfolg zeigte sich also innert Kürze.
    Ich persönlich halte nicht viel von chem. Behandlungen, sprich Cortison etc., da sie das Übel nicht an der Wurzel packen, sondern es nur unterdrücken, wobei später weit gefährlichere Krankheiten innerer, lebenswichtiger Organe entstehen können.
    LG Marianna

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      #3
      Hallo Alex,

      ich habe seit 10 Jahren Dalmatiner, die ja für Fellprobleme auch immer "hier" schreien.

      Meine beiden Hündinnen, die ich von klein auf habe, hatten in den ersten Jahren in den Sommermonaten ab und an Fellprobleme, wenn sie durch die halbhohen Weizenäcker galoppiert sind (geröteter Bauch), vermutlich durch Schnitte der Gräser in Kombination mit Pflanzenschutzmitteln. Nachdem ich dieses Äckerjagen unterbunden hatte, traten auch die Fellrötungen nicht mehr auf.

      Beide Hund haben lange Jahre ein wenig bekanntes Futter (Markusmühle, Naturnahhundefutter) erhalten, ihre Fellqualität steigerte sich jedoch um einiges nach der Umstellung auf Barf.

      Eine vom Tierschutz übernommene Dalmi-Hündin hat noch immer zeitweise Juckreiz am After, stärker nach Getreidefütterung. Lasse ich Getreideprodukte vollständig weg, verschwindet auch der Juckreiz fast, hat sich mit Umtellung auf Barf auch schon extrem gebessert. Jetzt mache ich gerade eine intensive Entgiftungskur mit ihr, um zu sehen, was sich dann mit diesem Juckreiz tut (sie leckt nur und das Fell wird bräunlich, mehr nicht).

      Interessanterweise haben einige Wurfgeschwister meiner Alt-Dalmis mit Fellproblemen zu tun.

      Ich habe schon einige andere Hundehalter zum BARFEN überzeugen können und ALLE (durchweg) berichten von deutlicher Verbesserung der Fellqualität und des Zahnzustandes und einige davon sehen an ihren Hunden ebenfalls einen Zusammenhang zwischen Fellqualität bzw. Wassereinlagerungen im Unterhautgewebe und Zufütterung von Getreideprodukten.

      Ich würde Deinen TA mal fragen, wieviele der Hunde, die er operieren musste, regelmässig und korrekt Knochen bekommen haben oder ob es sich immer um Hunde, die eben mal so einen Knochen und sonst nur FeFu erhalten haben, gehandelt hat.

      Gruss
      Sabine
      3 Australian Shepherds,
      1 English Shepherd und 13 Packziegen auf Tour

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        #4
        Hallo Alex,

        ich habe zwar keinen Westi, sondern einen Dalmatiner. Aber der hat ja auch noch genügend weißes Fell. Seine Broncing-Syndrom Flecken am Rücken sind durch das Barfen weggegangen. Jedoch füttere ich ihm auch keine Rinderprodukte und keine Leber (hoher Harnsäurewert). Bei versuchter Leberfütterung hat er wieder Ausschlag bekommen. An das Rind hab ich mich noch nicht rangetraut. Er bekommt Lamm- und Putenteile zum Fressen.

        Da das Broncin Syndrom eine allergische Reaktion auf irgendeinen Reiz darstellt, muss das auf Grund des Barfens micht wegggehen. Bei uns hats geklappt Ich glaube aber, dass eine gesündere Ernährung sich immer positiv auf den Hund auswirkt. Und wenn es nur weniger Zahnstein, eine größere Fitness oder ein längeres Leben ist.
        Liebe Grüße von Sybille, Ash dem Punktetier, der Chaostante Blue und Lupo ewig im Herzen

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          #5
          Hallo Alex,

          ich habe auch einen Dalmi und schreie "hier"!

          Wir hatten bei TroFu allerdings vermehrt Fellprobleme: gelbes, falbes Fell, Flecken, Juckreiz. Seit Barf allerdings alles verschwunden!! Ich füttere querbeet, viel Rind, Leber, Fisch, Geflügel, alle möglichen Obst- und Gemüsesorten - alles supi!

          Hinzu kommt eine saisonale Allergie gegen Getreideähren (Ekzeme). Die ist nicht ganz verschwunden, aber war im letzten Jahr (barfen seit ca. 9 Mon.) abgemildert. Im März wollen wir in homöopathische Behandlung, hoffe das klappt und wir können auf Cortison & Co. verzichten.

          Hast du deinen Chef mal gefragt, ob das nicht immer nur gekochte/ gebratene Knochen bei FeFu Hunden waren?
          Liebe Grüße
          Jela mit Maxi, Fly, Emma, Lila und Martin

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            #6
            Hallo !!
            Ich habe eine weiße schweize Schäferhündin. Sie hatte Demodexmilben und viele kahle Stellen im Fell. Seit fast 5 Monaten barfe ich sie nun und sie ist wieder vollkommen gesund.
            Yippieh dem Barfen sei Dank !!

            Gruß
            Nicole

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              #7
              Hallo Alex,

              unser Scoobydoo - Samojede und "ganz weiß" - hatte schon recht früh massive Hautprobleme, die sich in gut 2 Euro-Stück großen Hot Spots zeigten. Davon hatte er aber nicht nur eins, sondern normalerweise 2-4 auf einmal, dann 1-2 Wochen Ruhe, dann nochmal an anderen Stellen usw. Behandelt haben wir immer mit Cortison, bis ich hier im Forum mal fragte und ich ab da nur noch mit verdünnter Calendula-Tinktur ranging. Die Wunden verheilten zwar besser, aber die Hot Spots kamen dennoch wieder.
              Weihnachten 2002 stellte ich meine Hunde auf barf um. Scoobydoo hatte bis jetzt nur noch einen einzigen Hot Spot: Als wir im Deutschlandurlaub eine Woche lang TroFu fütterten!!!

              Bei uns war also die Futterumstellung das einzige, was wir zur Vermeidung von Hot Spots tun mussten.

              Gruß,

              Diana
              Es grüßen die Fellnasen
              Chief Blanca (*8.12.1999) , Dussel Odín (*26.8.2001)
              und unsere Scoobydoo (26.8.2001-18.2.2009) und Lisa (*irgendwann 1998-19.8.2009)

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                #8
                Vielen lieben Dank für Eure tollen Antworten!
                Ihr habt mir sehr geholfen! Ich bin einfach total begeistert von BARF und Eure Antworten haben mir das bestätigt!!!
                viele Grüße,
                Alex

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                  #9
                  Hallo zusammen,

                  hab einen Weimaraner und genau die angeführten Hautprobleme gehabt. Seit einem Jahr barfe ich und nach 1/4 Jahe wurde es wesentlich besser.
                  Mein TA hält viel von Rohfütterung, nur bei Haut- und Fellproblemen rät er von rohem Pansen ab. Da dort wohl viele Bakterien und Keime wären, die solche Hund unnötig belasten würden. Zumindestens klappt es bei meinem!

                  Grüße Peggy

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                    #10
                    Hi Alex!

                    Was ich von Westies mit Hautproblemen weiß, ist Folgendes: Viele Leute lassen die Hunde scheren - geht schnell und ist billiger als wirkliches Trimmen. Beim Trimmen von Terriern werden die abgestorbenen Haare von Hand ausgezupft. Diese Haare bleiben natürlich beim Abscheren dort, wo sie nicht sein sollen, nämlich an der Haut, was auf lange Sicht Probleme verursacht. Ich kenne einige Westies, die überhaupt keine Hautprobleme mehr haben, seit sie fachmännisch getrimmt werden.

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