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Bauchspeicheldrüseninsuffizienz und Futtermittelallergie, hat jemand Erfahrungen??

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    Bauchspeicheldrüseninsuffizienz und Futtermittelallergie, hat jemand Erfahrungen??

    Hallo,

    bin erst seit heute hier und muss direkt mal was in die Runde geben. Meine 6-jährige kastrierte DSHündin hat chronische Bauchspeicheldrüseninsuffizien z. Seit Jahren immer wiederkehrende Durchfälle usw.
    Seit über einem Jahr aufs Barfen umgestellt, dadurch keine Probleme mehr mit Durchfällen gehabt, aber auch leider nicht die gewünschte Gewichtszunahme erreicht. Vom TA zunächst Pancrex vet von Pfizer in Höchstdosis gegeben-erfolglos; dann Kreon-Granulat-erfolglos; dann von Hill´s Diätfutter + Kreon-Granulat-erfolglos, im Gegenteil, hierbei wieder beginnende Durchfälle.
    Nach Ratlosigkeit seitens des TA sind wir zu einer TA gewechselt, die gleichzeitig auch Tierheilpraktikerin ist. Mehrere Akupunktur-Sitzungen, die dem Hund sichtlich gutgetan haben; dann wurde ein Bioresonanz-Screening durchgeführt und festgestellt, dass sie auf folgende Dinge (die ich ihr auch beim Barfen eigtl. vermehrt gegeben hatte auch ohne, dass sie davon Durchfall bekommen hatte) unverträglich ist: Reis, Mais, Rind, Geflügel (Huhn, Pute, egal). Verträglich sind: Möhren, Haferflocken, Kartoffeln, Lamm, Wild.
    Außerdem sollte ich nicht mehr roh füttern, sondern das Fleisch z.B. andünsten.Haben wir alles gemacht.....jetzt bekommt sie zwischendrin trotzdem immer mal wieder Durchfälle...wir sind wirklich mit unserem Latein bald am Ende. Tierärztin meinte letzte Woche, wir sollten mal nach einem TroFu schauen, was wir zwischendurch zusätzlich geben sollen, damit sie zunimmt, habe jetzt endlich nach langem Suchen endlich eines gefunden, wo nur Hirsch und Kartoffeln drin sind. Haben jetzt ausschl. dieses TroFu von Exclusion gefüttert. Erster Haufen relativ normal; die folgenden tendieren dann schon wieder immer mehr zu Durchfall.

    Hat jemand vielleicht auch so eine doofe Kombination aus o.g. Befunden und einen Tipp übrig?? Bin für alles dankbar.

    LG

    Kerstin

    #2
    Hallo. Ich habe exakt genau das gleiche Problemhundi wie du. Etliche Futterversuche gescheitert.Ich füttere seit ein jahr RC-Hypoallergenic und seit dem hat meine Hündin keinen einzigen Rückfall mehr gehabt. Sie hat seitdem super Fell und es geht ihr gut.Viele sagen ,oh Gott....Rc geht garnicht .Aber bei meiner Hündin scheint es zu passen und ich werde auch bei RC bleiben .Alles gute, LG

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      #3
      Vielen Dank für Deinen Tipp....wurden denn bei Deinem Hund auch diverse Futtermittelunverträglichkeiten festgestellt?
      Da die neue Tierärztin ja nun festgestellt haben will, dass Vicky sowohl gegen Reis, als auch gegen Geflügel mit Unverträglichkeit reagiert. Hab mal gegoogelt, in dem RC-Hypoallergenic ist Geflügelleber und Reis drin. Jetzt bin ich mir wieder unsicher, ob ich das dann überhaupt ausprobieren kann.....

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        #4
        Emma ist hochgradig auf Geflügel allergisch. Reis und Vollkornnudeln verträgt sie.Rind geht auch nicht.Ich war auch erst verunsichert wegen der Geflügelleber. Aber wie gesagt seit einen jahr keine probleme. Das Futter ist wohl so bearbeitet das der Hund selbst auf geflügel nicht mehr reagiert. Wie es bei deinen Hund sein wird weis ich nicht. Zu wünschen wäre es das es past. Manchmal mache ich eine kleine portion püriertes Gemüse oder etwas Hüttenkäse mit drunter damit sie mal einen anderen geschmack hat. Berate dich doch mal mit deiner Tierärztin. Vielleicht kannst du mal eine kleine Tüte ausprobieren. das Futter ist leider nicht billig. Aber für Emma reicht ein grosser Beutel zwei monate.

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          #5
          Hallo,
          mein Hund hat auch EPI und diverse Allergien/Unverträglichkeiten (Huhn, Wild, Schwein, Mais, Reis, Weizen, Milch, etc.) . Durch diese Allergien darf er so einiges nicht, nicht mal normale Enzympräparate, weil die entweder Schwein (Schweinepankreas) oder Reis- oder Mais- oder Weizenstärke als Füllmittel enthalten... Er bekommt daher z.Z. die vegetarischen Enzyme von "vitabay" (für Menschen).
          Als erstes würde ich es mal mit der "Pankreasmischung" probieren, schau mal hier:http://www.gesundehunde.com/forum/sh...t=mariendistel

          Dann mußt du herausfinden, worin genau der Mangel besteht: Lipasemangel (Enzym zur Fettverdauung), Proteasemangel (Enzym zur Eiweißverdauung) oder Amylasemangel (Enzym zur Kohlenhydratverdauung, dazu zählen auch Obst (Zucker) und faseriges). Mein Hund hat z.B. einen Amylasemangel, d.h. er kann sehr gut mit Fleisch und etwas Fett leben, "barfen" ist bei ihm also ideal.

          Wenn du dann durch austesten herausgefunden hat, was dein Hund besser verträgt, kannst du darauf dann die Fütterung aufbauen. Bei uns hat auch noch eine homöopathische Begleitung sehr gut geholfen und Sheru ist jetzt ein relativ "normaler" Hund geworden (futtertechnisch).

          Wichtig ist eben nicht, genug Enzyme zu geben, sondern ein Futter zu finden, womit Hundi gut zurecht kommt, so daß sich die Bauchspeicheldrüse wieder erholen kann und Hund immer weniger auf Enzyme angewiesen ist. Aber bis man da ist dauert es erfahrungsgemäß eine ganze Weile...

          Weiterhin ist es meistens nötig mit einem B-Komplex zu unterstützen, da diese Vitamine im Darm gebildet werden und der ja vom vielen Durchfall total gestört ist, außerdem werden die B`s wiederum zur Verdauung benötigt. Da kannst du Menschenpräparate nehmen, aber mit mögl. wenig "Zusatzstoffen" drin. Ich habe z.Z. eins aus der Apotheke, daß er gut verträgt und wo nix allergenes drin ist:Vitarenal (100 Kapseln kosten aber gut 15,-€ ), ist eigentlich für Dialysepatienten gedacht. Aber der Folsäurewert ist da ziemlich hoch, daher ist es wohl eher nicht zur Dauergabe geeignet (ich habe es nur für die "instabilen Zeiten" da, damit alles nicht noch schlimmer wird).

          Der Darm muß auch immer gut unterstützt werden(Darmsanierung !), da er bei "Pankreashunden" immer anfällig sein wird...Das halte ich für ganz wichtig und unerläßlich !

          Ich würde auch lieber roh füttern, denn alles getrocknete etc. belastet die BSD wieder. Und das mit TF zu "überlagern" halte ich auch nicht für gut. Bei den TF ist meistens so lange rumexperimentiert worden, bis die Kotkonsistenz auch bei den vorher krank gemachten Versuchsunden stimmt und was man dafür alles "reintun" mußte ist denen oft egal, Hauptsache das Ergebnis stimmt - sorry, aber das wäre nicht mein Weg, denn irgendwann kann es dann mal "ganz dicke" kommen, weil man eben alles überdeckt statt versucht zu heilen...
          Sheru bekommt nur "fleischiges" (immer mit mäßigen Fettanteilen, wichtig , da er ja keine KH als Energielieferant hat), diverse "Zusätze" (Kräuter und Algen in Pulverform) und als "Faserstoffersatz" einen halben Tl Flohsamenschalen , da er ja weder Kohlenhydrate (Getreide, Kartoffeln) noch Faserstoffe (Gemüse) verträgt.Das mit den Flohsamenschalen kann ich sehr empfehlen, da sie "nebenbei" sehr gut für den Darm sind. Damit geht es ihm prima und er nimmt sogar recht schnell zu, wenn ich nicht aufpasse. Seine Futtermenge bei 14 kg beträgt mitlerweile 300-400 g, also auch nicht so viel für einen "Pankreashund".

          Ich würde auch mal das Enzympulver wechseln, vllt. verträgt er da irgendwas nicht ("Nebenstoffe"). Es gibt auch noch das "Nortase", das wird aus Pilzen hergestellt. Ist aber recht teuer . Zur Probe kann man aber mal eine solche Packung (kleinste) aus der Apo bestellen, später wenn dann lieber aus der Internetapotheke, da ist es viel günstiger.
          Ansonsten kannst du auch mal frische Pankreas zu füttern versuchen. Ein Futterlieferant hier vor Ort (Frischfleisch) gibt seinem Pankreashund immer SCHWEINEpankreas. Die ist nebenbei auch noch wirkungsvoller als Rinderpankreas (Rind geht ja nicht bei euch).

          Ich habe die Hoffnung, daß die "Pankreasmischung" aber vllt. schon hilft...Bei uns hat es jedenfalls sehr gut geholfen.

          LG

          nadine

          LG

          nadine
          __________________
          "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." Franz Kafka

          Kommentar


            #6
            Hallo Sheru,

            vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen. Lt. unseres ersten Tierarztes fehlen Vicky wohl die Enzyme zur Fettverdauung, weshalb es auch beim Barfen immer relativ schwierig war, etwas an sie "ranzukriegen", sobald ich auch nur 1 TL Öl dazugetan habe oder das Fleisch etwas Fettansatz hatte, war der Durchfall leider wieder da.
            Frage: Wie wurde denn bei Deinem Hund getestet, auf was er alles allergisch ist? Das ist ja bei ihm auch einiges. Bei Vicky wurden die Unverträglichkeiten mittels Bioresonanz-Screening herausgefunden, wobei ich wie schon erwähnt, beim Barfen keinen Unterschied feststellen konnte, wenn es Rind gab oder Geflügel hatte sie deswegen noch lange keinen Durchfall.
            Wir waren jetzt insgesamt 3x mit Vicky bei der neuen Tierärztin, wobei sie 3x auch eine Akupunktursitzung bekommen hat. Unabhängig davon, dass uns der Spaß bis jetzt über 400 € gekostet hat, bin ich mir derzeit nicht sicher, ob wir da jetzt wirklich gut aufgehoben sind, auch wenn mir selbstverständlich der alternative Ansatz sehr gefällt. Erst wurden wir gelobt, dass wir barfen, dann wurde uns angeraten, zusätzlich ein TroFu zu suchen, damit der Hund zwischendurch genug Kohlenhydrate erhält. Außerdem sollen wir soviel wie möglich gekochte Kartoffeln am Tag füttern, damit Vicky (leider sehr mager derzeit) schnell wieder zunimmt.
            Ich bin Dir auf jeden Fall sehr dankbar, werde Deinen Eintrag in ausgedruckter Form auch noch genau studieren.

            Bin auch immens froh, zu sehen, dass wir nicht alleine mit dieser Problemdiagnose sind; hier in unserem Umfeld wird immer nur mitleidig auf den Hund geschaut:"Der ist aber dürr, kriegt der nix zu essen?!" Das macht es nicht einfacherhttp://www.gesundehunde.com/forum/im...cons/icon8.gif

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              #7
              Ja das mit den mitleidigen oder gar vorwurfsvollen Blicken kenne ich auch...Bei Sheru hat man es wegen dem Fell nicht so gesehen, aber wenn ihn jemand anfasste bekam ich auch zu hören, warum ich ihn nicht anständig füttere...War für mich damals auch sehr schwierig, zumal ich da noch nicht wußte, warum er nicht zunimmt und warum er bei mehr Futter als einer Minimenge gleich wieder alles "nach draußen befördert".

              Ich habe seine Unverträglichkeiten/Allergien auch per Bioresonanz (Haaranalyse) testen lassen, bei einer THP , die mir dann auch gleich noch auf Verdacht die Pankreas mittestete. Und das war es dann auch (Wert lag bei 6 (Skala 0-9 ,0= 100% Leistung, 9=Komplettausfall, heute ist er auf fast 3 runter *freu*). Das von ihr verordnete homöopathische Mittel half auch sehr gut ! Und eine weitere Stabilität brachte dann eben die "Pankreasmischung" (Mariendistel+Artischockenaufguß).
              Zur Zeit lasse ich ihn auch noch klassisch homöopathisch behandeln, da er auch irgendwie wieder instabiler geworden ist, trotz langer Phase, wo es wirklich gut war - aber vllt. bin ich auch schon zu "verwöhnt" ...

              Gerade bei Lipasemangel kann die "Pankreasmischung" wohl wahrscheinlich wirklich gut helfen, vermute ich (hilft ja auch bei der Fettverdauung).
              Ich würde aber trotzdem noch die einzelnen Komponenten (Fleisch+Getreide) mal durchtesten und sehen, ob es Hundi wirklich besser geht, wenn er z.B. Getreide/Kartoffeln und Gemüse bekommt oder ob es mit nur fleischigem besser ist. beim Fett ist übrigens wichtig, daß es natürliches, unbehandeltes und tierisches Fett ist. Sheru verträgt Fett am Fleisch z.B. gut, aber wenn es ein wenig zu viel Öl ist, dann reagiert er auch gleich.

              LG

              nadine
              "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." Franz Kafka

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                #8
                Habe mir heute Mariendistelsamen und Artischockenblätter in der Apotheke besorgt, fein gemahlen, eben aufgebrüht und lasse es jetzt erstmal abkühlen.
                Da Dein Hund kleiner ist, werde ich wohl mal mit 1 geh. TL pro Mahlzeit (also 2x am Tag) anfangen, mal schauen, ob es eine Veränderung gibt.
                Bin eben auf die Marengo-Website gestoßen. Was ist denn von diesem Futter zu halten?
                Die haben eine angenehm ausführliche Seite zur EPI mit Diätvorschlägen, was ich sehr interessiert gelesen habe.
                Vielleicht hat ja jemand für seinen EPI-kranken Hund dieses Futter mal ausprobiert.....

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                  #9
                  Ich habe jetzt die anderen Beiträge nicht gelesen, aber da mein Hund auch auf Rind allergisch reagiert (u.a. auch auf Lamm und Reis) habe ich mich seit 3 Jahren sehr viel mit Futtersorten auseinandergesetzt.
                  Ich habe auch eine Zeit ein Futter mit Hirsch und Kartoffeln gefüttert und die Symptome begannen wieder.
                  Darauf habe ich meine TÄ angesprochen. Sie hat mir gesagt, dass Hirsch sehr viel Ähnlichkeit mit Rind hat und es wahrscheinlich deshalb nicht vertragen wird.
                  Das ist mir jetzt bei dir gleich aufgefallen, dass dein Hund u.a. auf Rind reagiert und in deinem Futter Hirsch war.
                  Evtl. kannst du es mit einem Futter mit Lamm und Kartoffeln probieren. Weiß nicht auswendig, ob es das von Exclusion auch gibt. Wir haben auch Exclusion gefüttert, wurde super vertragen.

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                    #10
                    Hallo,

                    Nadine, vielen Dank an dieser Stelle für Deinen Tipp mit der Pankreas-Mischung.
                    Gebe Sie seit Samstag unter das Futter und, was soll ich sagen??
                    Seitdem kein einziger Durchfall mehr und der Output hat eine super Konsistenz und ist auch eklatant weniger geworden.
                    Derzeit warte ich auf den Anruf unseres Metzgers, der mir bei seinem Schlachthof frische Schweinepankreas besorgen wollte. Dann werde ich die Enzymsubstitution zunächst mal damit versuchen, in der Hoffnung, dass Vicky alsbald merklich zunimmt. Habe die Befürchtung, dass Sie rapide abbauen würde, wenn jetzt auch noch irgendeine Infektion o.ä. dazukommen würde, da sie wirklich eklatatant abgemagert ist.
                    Die Vitarenal-Kapseln gebe ich jetzt deshalb auch mal Kur zum Futter, welches ich von 2x auf 4x pro Tag gestreckt habe, bekommt ihr so einfach besser.
                    Dies also mein kurzer Erfahrungsbericht bis hierhin. Hoffentlich stellt sich bald eine Besserung ein.....

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                      #11
                      Ich freu mich so für euch... Weiß ich doch, wie es einem an die Substanz geht, wenn immer die Verdauung nicht so ist, wie sie sein soll, mit all den Folgerescheinungen (Nährstoffmangel)... Und ja, ich habe damals genau so ungläubig geschaut (auf die Haufen ) wie du ... Ich hoffe die Schweinepankreas schlägt dann auch noch an, denn dann geht es ganz bestimmt bald bergauf !

                      Ich drücke hier mal ganz fest die Daumen !

                      LG

                      nadine
                      "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." Franz Kafka

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                        #12
                        Habe mal wieder eine Frage und wollte kurz Feedback geben.
                        Also seit Pankreasmischung im Futter keinen Durchfall mehr. Variiere gerade noch die Tagesdosis, aber m.E. ist sie mit einem gehäuften TL pro Mahlzeit gut "bedient".

                        Konnte jetzt nach einer langen telefonischen Odysee einen Metzger im Umland auftun, der noch selber schlachtet und meiner Mutter für mich separat eingeschweißte Schweine-Pankreas mitgibt.

                        Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit der Fütterung frischer Pankreas, in diesem Fall vom Schwein? Ich bin mir sehr unsicher, was die Dosierung angeht. Kann ich die einfrieren, oder gehen dann Enzymwirkungen verloren?!

                        Muss ich, weil es Schwein ist, das Gewebe vorher erhitzen bzw. gehen dann nicht auch wieder die Enzyme kaputt?!

                        Es wäre super, wenn Ihr mir was dazu schreiben könntet.

                        LG

                        Kerstin & Vicky

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                          #13
                          @ Kerstin: Die Pankreas nicht erhitzen, dann sind die Enzyme nicht mehr aktiv.
                          Und zur Menge:Ich hätte Sheru( ca. 15 kg) damals ca. 50-60 g von der Rinderpankreas geben müssen - wenn es denn angeschlagen hätte bei ihm... Für einen 30 kg Hund wären es wohl 100-120 g gewesen. Schweinepankreas ist aber intensiver, kann also sein, daß du da weniger brauchst.Mußt du austesten, wie viel du mindestens geben mußt.
                          Und ja, einfrieren kannst du sie auch , nur nicht zu lange .

                          Drücke die Daumen, daß das nun auch noch hilft !

                          LG

                          nadine mit Sheru
                          "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." Franz Kafka

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                            #14
                            Hallo Kerstin,

                            normalerweise gibt man 30g Pankreas pro 10kg Körpergewicht.
                            Aber Du mußt ausprobieren, wieviel Dein Hund tatsächlich benötigt (hatte Nadine ja schon geschrieben).

                            http://www.vetmedlabor.de/pdf_dateie...1136992146.pdf


                            LG Bettina
                            Liebe Grüße

                            Bettina mit Ayla, Pelle und Benny

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                              #15
                              RE

                              Hallo,


                              habe selber eine hochgradige Allergiker-Hündin, die kaum etwas fressen darf.
                              In RC Hypoallergenic ist Hühnchenleber, allerdings hydrolysiert, d.h. es sollte vertragen werden. Wenn gar nix mehr geht, kann man auch Hills Z/D Ultra allergen free füttern und als Pankreasenzym gäbe es auch noch "Prozyme", dies ist allerdings happig teuer. Ich habe vor 4 Jahren (meine Hündin von damals ist nun verstorben) schon 80€ für eine Dose beim TA bezahlt, ist aber dafür auf pflanzlicher Basis.


                              LG
                              Grille 67

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