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nach Badewanne Flohbefall wegen fehlender Talgschicht?

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    nach Badewanne Flohbefall wegen fehlender Talgschicht?

    Hallo zusammen,
    der Titel sagt es eigentlich schon:
    ich habe meinen Hund, 9 Jahre kastr., gebadet , da sein Fell extrem fettig und stumpf war. Benutzt habe ich ein parfumfreies Menschenschampoo (öko). Anderthalb Tage später spazierten mir gleich vier Flöhe durchs Fell, als ich ihn nach Zecken abgesucht habe. Einen weiteren Tag später war die Anzahl der Flöhe größer 10. Ab da an fand ich immer wieder einen beim absuchen: also ein Befall
    Da ich ihn täglich nach Zecken absuche, und er ein helles Fell hat, hätte ich die Flöhe vor dem Baden auf jeden Fall entdeckt.

    Nun mein Frage: Kann es sein, dass die Talgschicht doch so wichtig für die Abwehr des Hundes ist? So dass er ohne die Talgschicht innerhalb so kurzer Zeit massiv befallen wird? Oder das Millieu dadurch so angenehm für die VIecher wurde, dass sie sich wie die Irren fortpflanzen?
    Anders kann ich mir es nicht erklären, da ja eine Immunabwehr nicht innerhalb eines Tages zusammenbricht...

    Na ich bin gespannt auf eure Antworten

    #2
    Ich kann dir auf deine eigentliche Frage leider keine Antwort geben. Aber ich weiß, dass Menschenshampoo, ob öko oder nicht öko, für Hunde Mist ist. Das sollte man wirklich gar nicht nehmen. Der pH-Wert von Hundehaut ist ein ganz anderer als der von Menschen, und Shampoo für Menschen (auch Baby-Shampoo) schädigt die Hundehaut einfach.

    Ob das mit eurem Flohbefall zusammenhängt, kann ich nicht sagen. Aber besorg dir besser ein gutes Hundeshampoo, falls du ihn nochmals baden musst.

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      #3
      ich kann mir vorstellen, dass die flöhe schon vorher da waren, aber durchs baden erst richtig sichtbar geworden sind. die fehlende talgschicht stört flöhe glaube ich weniger, wobei ein hund der insgesamt nicht so eine gute konstitution hat (warum sonst sollte das fell so schlecht sein ?), vermutlich sowieso eher ungeziefer anschleppt als einer der vor gesundheit strotzt.

      in ausnahmefällen hab ich übrigens auch schon mal stinknormales menschen-waschzeug genommen und hund hats immer überlebt bei regelmäßigen / häufigen waschen, solltest du aber wie katharina schon sagt, wirklich besser ein hundeschampoo nehmen. ich finde übrigens die festen seifen aus dem DHN-shop toll. strupp hat die für schlechte haut und sieht hinterher (also so 1-2x im jahr maximal) immer super aus
      grüßle
      Susanne

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        #4
        Zitat von Sofawolf Beitrag anzeigen

        in ausnahmefällen hab ich übrigens auch schon mal stinknormales menschen-waschzeug genommen und hund hats immer überlebt bei regelmäßigen / häufigen waschen, solltest du aber wie katharina schon sagt, wirklich besser ein hundeschampoo nehmen. ich finde übrigens die festen seifen aus dem DHN-shop toll. strupp hat die für schlechte haut und sieht hinterher (also so 1-2x im jahr maximal) immer super aus
        Susanne, ums Überleben geht es ja wohl nicht.
        Natürlich ist ein Menschenshampoo für Hunde nicht lebensgefährlich. Aber es ist Mist für die Hundehaut, das sollte man einfach wissen. Viele nehmen die Babyshampoos, weil sie glauben, dass die sanft sind. Aber sie schädigen die Hundehaut trotzdem. Ist denn erst lebensgefährlicher Schaden ein Schaden? Das kannst du nicht ernsthaft meinen.

        Zum Flohbefall, weil wir hier auch schon einmal einen sehr heftigen hatten: Man sieht manchmal ewig gar nichts, und dann plötzlich nehmen sie überhand. Du kannst also davon ausgehen, dass die Flöhe schon länger da sind, wenn sie sich jetzt so ratzfatz vermehren.

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          #5
          Zitat von katharina Beitrag anzeigen
          Ist denn erst lebensgefährlicher Schaden ein Schaden? Das kannst du nicht ernsthaft meinen.
          vielleicht hätte es eine andere wortwahl besser getroffen und möglicherweise bin ich in diesem fall etwas blauäugig, aber doch, ich bin der ansicht, dass man wesentlich schlimmeres tun kann, als einen hund in ausnahmefällen mit einem nicht-hundeprodukt zu baden. für einen gesunden hund ist das mit sicherheit nicht schlimmer, als zb das vorherige bad in einem feldnah gelegenem, mit unsichtbaren dünge- und pestizitrückständen verseuchten teich.

          vor ettlichen jahren wäre mir eine dame mit einem total verfilzten neufundländer fast ins gesicht gesprungen, weil ich erwähnte, dass ich strupp ab und an baden und damit ja die talgschicht zerstören würde. wo soll ich denn die grenzen ziehen, wenn ich meinen hund auch nicht den minimalsten "schaden" zufügen möchte ? nach der geburt luft- und geruchsdicht einschweißen soll ja auch nicht so gesund sein ...
          grüßle
          Susanne

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            #6
            Zitat von Sofawolf Beitrag anzeigen
            vielleicht hätte es eine andere wortwahl besser getroffen und möglicherweise bin ich in diesem fall etwas blauäugig, aber doch, ich bin der ansicht, dass man wesentlich schlimmeres tun kann, als einen hund in ausnahmefällen mit einem nicht-hundeprodukt zu baden.
            Natürlich, Susanne, es gibt wesentlich Schlimmeres, da stimme ich dir zu. Aber darum geht es nicht.
            Es ist nicht gut, einen Hund mit einem für Menschen vorgesehenen Shampoo zu baden. Punkt, Ende.
            Man kann nicht immer Dinge dadurch nivellieren, dass man sagt, es gibt aber Schlimmeres.
            Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es NICHT GUT ist. Und dass es millionenfach SCHLIMMERES auf der Welt gibt, macht das NICHT GUTE nicht besser.

            Zitat von Sofawolf Beitrag anzeigen
            vvor ettlichen jahren wäre mir eine dame mit einem total verfilzten neufundländer fast ins gesicht gesprungen, weil ich erwähnte, dass ich strupp ab und an baden und damit ja die talgschicht zerstören würde. wo soll ich denn die grenzen ziehen, wenn ich meinen hund auch nicht den minimalsten "schaden" zufügen möchte ? nach der geburt luft- und geruchsdicht einschweißen soll ja auch nicht so gesund sein ...
            Muss das jetzt echt sein?
            Baden mit Hundeshampoo ist nicht schädlich. Baden mit Menschenshampoo schon. Bade deinen Hund einfach mit einem für ihn vorgesehenen Shampoo, und alles ist tacko.

            Abgesehen davon wird das jetzt auch zu OT. Ich werde mich zu diesem Thema auch definitiv nicht mehr äußern.

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              #7
              katharina, nicht aufregen - ich wollte dir bestimmt nicht auf die füße treten.
              grüßle
              Susanne

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                #8
                ah ok. das mit dem shampoo is verstanden....
                zurück zum eigentlichen.
                ich bin nach wie vor skeptisch, dass der Befall vorher schon da war, weil man das Fell sehr gut absuchen kann (nach z.B. Zecken). Und auch als ich ihn gebadet habe, ist mir kein einziger Floh untergekommen. Das ist es ja auch was mich so stutzig macht...
                Ich denke eben nicht, dass es nur auf das rein "innere" Abwehrsystem zurückzuführen ist. Ich hatte gehofft, jemand kennt das vielleicht ähnlich?!
                Weil eine Konsequenz wäre ja z.B. den Hunde nicht zu Baden?! Was ich eh so gut wie nie tue. Oder das man es zumindest in einer Jahreszeit macht, in der der Flohbefall nicht so wahrscheinlich ist... Winter?!

                Aber so oder so...jetzt heißt es putzen, putzen putzen....

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                  #9
                  Also wenn du davor rein gar nichts gesehen hast, dann käme noch ein Nest infrage, etwa im Garten. Habt ihr Igel? Dann kann es sein, dass dein Hund von heute auf morgen sehr viele Flöhe mit reinträgt, wenn er einen Igel angestupst hat (die sind meistens voller Flöhe).

                  Ich glaube nicht, dass es mit dem Baden zusammenhängt, sondern eher, dass dein Hund in ein Nest geraten ist.

                  Noch was: Kannst du dir Program besorgen vom Tierarzt? Das sind Tabletten, die Flöhe unfruchtbar machen. Wenn sie deinen Hund beißen, können sie sich danach wenigstens nicht mehr vermehren, das ist schon viel wert.

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                    #10
                    Ich tippe auf Zufall. Dein Hund wird gerade nach dem Baden in ein Flohnest getapst sein.
                    (edit: Katharina war schneller mit der Idee )

                    Ich bade meinen Hund meist im Frühjahr (weil dann die Wolle besser rausgeht). Flöhe hatte Motte bisher 2 mal, immer im Herbst.
                    Motte küsst gern Igel (ob das die Hundeversion vom Froschprinzen ist? Motte scheint es zu glauben ), das Risiko sich was einzufangen ist also ziemlich hoch.

                    Apropos Igel und Flöhe: Du schreibst von Flöhen, die "durchs Fell spazieren". Kann es sein, dass es bei deinem Hund auch Igelflöhe sind? Die sind recht groß (fast 0,5cm) und so langsam, dass man sie mit der bloßen Hand fangen kann. Ich habe gelesen, dass diese Flöhe wirtstreu seien. Die saugen zwar am Hund, können sich aber mit dieser für sie falschen Nahrung nicht vermehren. Diese Information hat mich damals sehr beruhigt und es war tatsächlich auch ohne langfristige Behandlung mit Entfernen der Monsterflöhe sofort Ruhe.
                    Liebe Grüße
                    Petra mit Dina und Mottensternchen

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                      #11
                      Zitat von M. le Vebsky Beitrag anzeigen
                      Ich denke eben nicht, dass es nur auf das rein "innere" Abwehrsystem zurückzuführen ist.
                      Doch, ist es...

                      Vielleicht ist es ein blöder Zufall mit dem Bad oder es ist ein Faktor, der dazu geführt hat, dass das Immunsystem in den Keller ging.

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                        #12
                        Ich denke das ist Zufall.

                        Meine Hündin hat sich gern und rasend schnell in allem möglichen gewälzt.
                        Supergau war Erbrochenes (Mensch) und fauliger Fisch.
                        Ab in die Wanne, annäherungsweise raus ging's nur mit Fairy Ultra.
                        Flöhe hat sie danach nie.
                        Viele Grüße
                        Jenny mit Carou an der Seite und Ally im Herzen

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                          #13
                          Oh Gott, Jenny, mir wird's beim Lesen schon schlecht... Du mußt leidensfähig sein

                          Mitfühlende Grüße

                          Rita

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                            #14
                            ok, vielleicht war es wirklich nur ein Zufall... aber ein ziemlich blöder...

                            ja und wenn Igelflöhe nen halben Zentimeter groß sind, waren es definitiv keine... Hätte mich auch gewundert, weil er nicht so der Igelfreund ist...

                            und ja ich habe ihm schon ne Tablette gegeben. Schweren Herzens. Bin kein Chemiefreund, aber die Flohbevölkerung machte auf mich den Eindruck, dass ich doch gleich was tun sollte, bevor es richtig schlimm wird.
                            Ich habe ihm Comfortis (Wirkstoff Spinosad) gegeben. Soweit ich das beurteilen kann, ist das auch nicht ganz so schlimmes Gift, wie manch anderes Präparat. Zumindest ist es für den Öko Landbau zugelassen und bei Kindern ab vier Jahren. Program hatte ich auch gesehen, aber der Wirkstoff machte mir nicht einen so sympatischen EIndruck(ich mag mich täuschen). Und mit Comfortis habe ich schon mal gute Erfahrungen gemacht. Genug der Werbung...
                            Ist nicht zufällig ein objektiver Pharmakolloge hier, der mal sagen kann, wie toxisch, diese Tabletten wirklich alle sind?!?!?!

                            Aber es bleibt dabei: In Zukunft gibt es Knoblauch, Kräuter, Bierhefe und und und und

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                              #15
                              Das hab ich gefunden:

                              Anwendungssicherheit

                              Da die Affinität von Spinosad zu den nikotinergen ACh-Rezeptoren der Säugetiere extrem niedrig ist, besitzt es sowohl bei dermaler, oraler, intraperinonealer und auch inhalativer Exposition eine geringe Toxizität (EMEA 2011d; Vo 2010).

                              Hunde mit MDR1-Gendefekt

                              Spinosad ist wie die Avermectine ein Substrat des P-Glykoproteins (canines MDR-1) und besitzt somit ein gewisses neurotoxisches Potential für empfindliche Collies und verwandte Rassen. Studien mit ivermectinempfindlichen Collies (homozygot und heterozygot für den MDR1-Gendefekt) zeigten, dass Spinosad in oraler Dosierung bis zu 300 mg/kg (4,3-fache der maximal empfohlenen Dosis) allein, bzw. zusammen mit Milbemycinoxim in der 5-fachen maximal empfohlenen Dosis keine neurotoxischen Symptome einer Avermectinintoxikation hervorruft (Sherman 2010; EMEA 2011d).

                              http://www.justanswer.de/tiermedizin...die-orale.html
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                              Liebe Grüße
                              Ute
                              mit Lotte

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