Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Brückenbildung zwischen Wirbeln

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Brückenbildung zwischen Wirbeln

    Hallo Zusammen!

    Ich komme gerade vom TA und bin völlig down, vielleicht könnt Ihr mir helfen oder mich zumindest aufbauen!
    Ricky hat urplötzlich die Wirbelsäule gekrümmt, beim Ausstehen aufgejault und hat sich kaum bewegt. Der TA hat ihn geröngt und meint nun, dass sich zwischen seinen Wirbeln Brücken bilden (die Wirbel werden also auseinandergedrückt), was zu einen akten sChmerz führt. Diese Zwischenräume würden sich jedoch verwachsen und dann würde es ihm wieder gut gehen. Normaöerweise würden ältere Hunde dazu neigen, da er aber erst 4 Jahre alt ist, geht er von einer Veranlagung aus und nachdem es jetzt vorne an den Halswirbeln angefangen hat, geht er davon aus, dass sich das die ganze Wirbelsäule fortsetzen wird. Sprich, es kommt immer wieder zu Schüben. Ricky hat nun ein SCHmerzmittel und einen Vit.B1 Komplex gespritzt bekommen. Am Sa. und am Di. soll er nochmal gespritzt werden. Kennt Ihr diese ERkrankung? Was kann ich denn tun ?
    LG
    Sylvie
    Sylvie

    in memoriam Ricky (7.3.1999 -27.5.2003) und Maja (2.6.2002 -30.9.2011)

    #2
    Hi Sylvie,

    das ist Spondylose. Schau mal im www, da wirst Du viele Infos finden.

    Alles Gute
    Claudia
    Wenn du lernen willst, im Hier und Jetzt zu leben: Schaff dir einen Welpen an!

    Kommentar


      #3
      Hallo Sylvie,

      Grit hat Dir ja schon den Link auf meine Seite gesetzt.
      Als ich die Diagnose bekam, war ich auch fix und fertig.
      Inzwischen habe ich Wissen über Spondylose und einige Erfahrungen und bin (zumindest z.Zt.) nicht mehr mutlos.
      Die Krankheit verläuft in Schüben, das ist richtig. Es gibt aber durchaus Fälle, wo sie zum Stillstand kommt, kein neuer Schub eintritt.
      Die Schübe müssen auch nicht in schnellen und regelmäßigen Abständen verlaufen.

      Es gibt, falls es bei Euch dann doch ungünstiger verlaufen sollte (Dein Hund ist halt noch jung, die gewünschte Lebenserwartung mit guter Lebensqualität lang), unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten von Schmerzlinderung ohne zu viel Chemie, Akupunktur, z.B., homöopathische Behandlung, um den Verlauf zu verlangsamen oder aufzuhalten, OP im schlimmsten Fall.

      Was fütterst Du?
      Hier gäbe es einige Tipps.

      Soll als kleiner Trost gedacht sein: meine Spondylose-Hündin hatte seit der Diagnose im Herbst 2002 eine weitere schmerzhafte Phase im Winter, eher aber wohl kein neuer Schub, sondern eine schmerzhafte Muskelzerrung nach Beißerei, die allerdings wohl ohne die Vorerkrankung weniger schmerzhaft ausgefallen wäre. Die ganze übrige Zeit ist sie (9jährig) fit, fröhlich und verspielt.

      Lies Dich mal ein bißchen in das Thema ein und verliere nicht den Mut.

      Liebe Grüße

      Christa

      Kommentar


        #4
        Vielen lieben Dank für Eure Hinweise und Wünsche!! ich werde mich natürlich einlesen, zum Glück weiss ich nun ja den Namen der Krankheit!
        @ Christa
        Ricky wird roh ernährt und ist in hom. Behandlung. Dass er heute Schmerzmittel bekommen hat, fand sie natürlich nicht so toll, aber nachdem er sich heute Morgen kaum rühren konnte, bin ich einfach sofort zum TA gefahren. Die TH wird ihn aber weiterbehandeln.
        Jedenfalls bin ich froh, nun zu wissen, was es ist und dass ich mich schlau machen kann. Heute Abend geht es ihm schon besser und mein Kpof hängt nicht mehr ganz so tief!

        LG
        Sylvie
        Sylvie

        in memoriam Ricky (7.3.1999 -27.5.2003) und Maja (2.6.2002 -30.9.2011)

        Kommentar


          #5
          Hallo Sylvie!

          Ich habe auch einen Hund mit Rückenproblemen (CES). Bei ihm hat das "Quaddeln" beim Tierarzt sehr gut geholfen. Frag mal Deinen Tierarzt danach. Es entlastet wirklich sehr schnell.

          Wenn Dein Tierarzt das nicht kennt, frag ich gerne bei meiner Tierärztin nochmal nach, mit welchem Mittel sie es gemacht hat.

          Liebe Grüße
          Heidi-die-zweite

          Kommentar


            #6
            Hallo Heidi!

            Danke für Deinen Tipp! So wie es mittlerweile aussieht, hat RIcky zwar laut Röntgenbild Spontylose, aber die Symptome sagen etwas anderes!
            Es ging ihm bis gestern, trotz Schmerzmittel sehr schlecht, er hat sich fast gar nicht gerührt. Heute wurde eine BLutuntersuchung gemacht, die zeigte, dass seine Leukos bei 21000 sind und er immer noch Fieber hat. Er hält den Rücken nicht mehr gekrümmt, sondern lahmt mit einem Vorderbein und quitscht bei manchen Kopfbewegungen immer noch. Er aht aber heute wenigstens wieder Wasser zu sich genommen und etwas gefressen. Der TA lässt das BLut nun auf Borreliose untersuchen .
            Morgen weiss ich mehr.
            LG
            SYlvie
            Sylvie

            in memoriam Ricky (7.3.1999 -27.5.2003) und Maja (2.6.2002 -30.9.2011)

            Kommentar


              #7
              Hallo Sylvie!

              Dann wünsche ich Euch alles Gute und daß Euer TA bald eine gute Behandlungsmethode parat hat, damit es Deinem Hund schnellstens besser geht.
              Ist Dein Hund - falls sich der Borelliose-Verdacht nicht bestätigt - evtl. mit dem Kopf irgendwo gegen gerannt und hat sich den Nacken verzogen / gestaucht? Hatte ich mal bei einer Junghündin, die im Dunkeln mit meinem Rüden zusammen gestossen war. Das würde zwar die Leucos nicht begründen, aber die Schmerzen wären ähnlich.

              Alles Gute !!!
              Heidi-die-zweite

              Kommentar


                #8
                Hallo Heidi!

                So wie es aussieht, hat Ricky Borreliose! Die Borrelien befinden sich wohl in den Gelenken auf Wanderschaft. Das Antibiotika von vorgestern hat angeschlagen und seit heute Nachmittag geht es endlich aufwärts !!! Während er gestern vor SChmerzen kaum aufstehen konnte und völlig aphatisch war, ist er heute dazu wie ausgewechselt, natürlich noch nicht der Alte, aber allein die Tatsache, dass er einen wieder freudig an der Tür begrüsst und nicht nur mit traurigen Augen von der Kudde zu einem blickt, lässt einem das Herz aufgehen!!!
                LG
                Sylvie
                Sylvie

                in memoriam Ricky (7.3.1999 -27.5.2003) und Maja (2.6.2002 -30.9.2011)

                Kommentar


                  #9
                  Hallo Sylvie!

                  Na dann freue ich mich mit Dir, daß es Ricky besser geht!!!
                  Ich wünsche weiterhin gute Genesung und bald wieder viel Spaß beim Toben!!!

                  Liebe Grüße
                  Heidi-die-zweite

                  Kommentar


                    #10
                    Hallo Sylvie

                    Vieleicht hilft Dir das ein bischen weiter.

                    Wünsche Dir und Deinem Ricky alles Gute

                    Maya

                    Das Wobbler-Syndrom wird auch als Spondylolisthesis cervicalis oder Halswirbeldeformation bezeichnet. Darunter versteht man eine durch Rückenmarkkompression in der schwanzwärtigen (kaudalen) Halsregion bewirkte Bewegungsstörung (Ataxie), die auf Anomalien von Halswirbeln und ihrer Gelenkbildung (Arikulation) zurückgeht (spondylarthrotische Prozesse). Der Basisdefekt ist eine Instabilität zwischen den Wirbeln (intervertebral). Die Sekundärveränderungen bestehen hauptsächlich aus Diskusdegeneration und -prolaps sowie Wirbelkörpermißbildungen, die zur Verengung (Stenose) des Wirbelkanals führen.

                    Besonders betroffene Rassen sind Dobermann und Deutsche Dogge, die Erkrankung kommt aber auch bei anderen Rassen vor.

                    Bei betroffenen Tieren (Merkmalsträgern) der großen Rassen findet man ein Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) der kaudalen, bei Zwerg- und Kleinrassen der kopfwärtigen (kranialen) Halswirbel. Die Tiere werden mit einer beidseitigen (bilateralen) Ataxie oder einer unvollständigen Lähmung (Parese) der Hinter-, gelegentlich auch Vordergliedmaßen vorgestellt. Die Krankheit beginnt schleichend, nur sehr selten akut. Die Inkoordination der Vorderextremitäten wird häufig übersehen. In einigen Fällen lassen sich durch Manipulationen am Hals Schmerzreaktionen auslösen. Erste Krankheitserscheinungen treten im Alter zwischen der Geburt und 6 Jahren auf. Vorberichte der Besitzer enthalten Aussagen über eine Schwerfälligkeit, Schwierigkeiten beim Aufstehen, Hinterhandschwäche, Hinfälligkeit oder Kollaps bei der Arbeit, Schmerzen im Halsbereich, und, bei männlichen Tieren, die Unfähigkeit, das Bein beim Harnabsatz zu heben oder Hündinnen zu decken. Bei älteren Hunden wird häufig über ein plötzliches (akutes) Auftreten des Geschehens berichtet, aber selten im Zusammenhang mit einem Trauma.

                    Es kommt zu einer abnormen Abnutzung der Krallen und zu Wunden an den Hinterfüßen durch Zehenschleifen über den Boden. Einige Tiere überköten auch. Die spinalen Reflexe sind normal. Der Tonus der Muskulatur der Hintergliedmaßen ist oft heraufgesetzt. Die Symptome werden häufig durch das Verschieben eines Wirbelkörpers nach oben und eines anderen nach unten ausgelöst, da dieses zu einer Verbiegung des Wirbelkanals führt. Die Symptome können von einer geringgradigen Ataxie der Vorder- und Hintergliedmaßen bis zu einer Lähmung aller Gliedmaßen (Tetraplegie) reichen. In schweren Fällen gehen Muskelreflexe, Tiefensensibilität (Propriozeption) und der Oberflächenschmerz verloren, der Tiefenschmerz ist normalerweise erhalten. Je nach Ausprägung der Symptome kommt es zu einer Rückbildung (Atrophie) der Muskulatur der betroffenen Gliedmaßen.

                    Therapeutisch kann eine chirurgische Stabilisierung der betroffenen Intervertebralräume mit oder ohne Druckentlastung des Rückenmarks versucht werden. Bei besonders schwer betroffenen Tieren, deren Lebensqualität eingeschränkt ist, sollte nach einer genauen Prüfung des Einzelfalles und der aktuellen Therapiemöglichkeiten eine Euthanasie erwogen werden.

                    Das Wobbler-Syndrom ist erblich. Der Erbgang ist noch unbekannt. Diskutiert werden monogen autosomal rezessive und polygene Erbgänge sowie eine familiäre Häufung. Merkmalsträger sollten von der Zucht ausgeschlossen werden, bei familiärer Häufung auch Eltern- und Geschwistertiere aus der Zucht nehmen.

                    Kommentar


                      #11
                      Hallo

                      Wir mussten Ricky heute einschläfern lassen. Der Spondyloseverdacht hat sich als falsch erwiesen, Ricky hat in Wahrheit an Knochenkrebs gelitten. Er hatte zwei Tumore, einen am Schulterblatt und einen an der Halswirbelsäule, der auf das Knochenmark gedrückt hat und ihm unendliche Schmerzen bereitet hat. Wir haben ihn von seinem Leiden erlöst und sind unendlich traurig.
                      Sylvie
                      Sylvie

                      in memoriam Ricky (7.3.1999 -27.5.2003) und Maja (2.6.2002 -30.9.2011)

                      Kommentar


                        #12
                        Krebs

                        Hallo Ihr!

                        Habe Eure Geschichte verfolgt.
                        Mein Rüde hatte auch Krebs- ich weiss wie ihr euch fühlt wenn
                        mann den besten Freund zum einschläfern bringt.
                        Ich wünsche Euch viel Kraft und denke an euch

                        Gruss
                        Susanne

                        Kommentar


                          #13
                          Hallo Sylvie,

                          das tut mir unendlich leid!!!
                          Ich hatte auch eine Hündin, die wegen Knochenkrebs eingeschläfert werden mußte. Es ging auch rasend schnell !!!
                          Als ich an ihrer Pfote die Verdickung entdeckte, humpelte sie noch nicht mal und zeigte auch sonst keine Beeiträchtigung, aber bereits 2 Monate (ich hatte noch alternativ behandelt, Amputation kam für mich nicht in Frage) später ging es ihr rapide schlechter, so daß es keinen anderen Weg gab. Das Blöde an Knochenkrebs ist, daß er sich sehr schnell weiter verbreitet und nicht nur am Knochen bleibt!

                          Ich wünsche Euch alles Gute und denkt mal darüber nach, Euch von einem neuen Hund ablenken zu lassen - das tut wirklich gut!!!

                          Liebe Grüße
                          Heidi-die-zweite

                          Kommentar


                            #14
                            Liebe Sylvie,
                            ich habe gerade die Geschichte Deines Ricky gelesen.
                            Er war so jung, es ist furchtbar traurig...
                            Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Trost.
                            LG Gundula
                            VG Gundula
                            mit Hanaya & Hedi. Für immer im Herzen Vashira & Aresu...*
                            meine Salukis - schnell wie der Wind und schön wie 1001 Nacht
                            °

                            Kommentar

                            Lädt...
                            X