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Salmonellen, Borrelien und Clostridien

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    Salmonellen, Borrelien und Clostridien

    Hallo Ihr,

    ich bin neu und durch Zufall auf diese super informative Seite gestossen. Habe mich ein wenig eingelesen, geschaut, ob ich mir ein paar Infos raussuchen kann und nun frage ich doch auch gleich um ein paar Tipps.

    Unser 2 jähriger Labradorrüde Hannibal hatte letzte Woche Anfälle, die folgendermassen abliefen. Er fing aus dem nichts ganz heftig an, mit dem Kopf zu wackeln. Wir dachten zuerst an eínen epilpeptischen Anfall, da er aber weder krampfte noch speichelte sind wir gleich zum TA gefahren. Der TA sagte uns, dass Epilepsie schwer nachzuweisen ist, bzw nur mit dem Ausschlussverfahren diagnostiziert werden kann. Ausgeschlossen hat er durch Bluttests, dass es organischer Natur sein kann, da alle Werte super waren. Nun ging es weiter, dass es ein Tumor sein könnte, ein Wasserkopf, Staupe (zwar geimpft hätte aber ein Impffehler sein können), ein Gendefekt usw.

    Mit diesen Aussagen hat er uns nach Hause geschickt....wir haben uns an das Internet gemacht und gesucht.... In der Zwischenzeit hatte er noch 4 weitere Anfälle, die z.T 10 min gedauert haben.

    Wir sind dann am Nachmittag nochmals zum TA und haben nochmals Blut abnehmen lassen, um Staupe, Borreliose abzuprüfen. Nun war auch der TA wieder fit und schloss, auch die o.g Punkte aus, da alle Reflexe vorhanden sind usw.

    Ich bin mir nicht sicher, ob Hannibak wirklich Epilepsie hat, denn seine Vorgeschichte ist folgende:

    Seit Mitte Mai:
    Heftige Magen und Darmprobleme mit Erbrechen und extrem starken Durchfall, TA gab Buscopan, röntge ob er nicht etwas verschluckt hatte und das war es. Nach kurzer Zeit (1 Tag) war er wieder fit. Zwischendrin hatte er immer wieder mal Durchfall aber nicht doll und auch nicht lange. 1 Woche Hundepension in Rudelhaltung.
    Juni/Juli: Heftigster Durchfall, TA Untersuchung: Komplett verwurmt mit allem was das Herz begeht (obwohl er regelmässig entwurmt wurde), zusätzlich Salmonellen und Clostridien. Massnahme: Antibiotikum für 4 Tage + Wurmkur+ Diätfutter (Huhn, Reis, Quark)

    Nachdem das Antibiotikum abgesetzt wurde, kamen die Anfälle 2 Tage später. Kann es ein, dass sich die Bakterien der Salmonellen, Clostridien und und und im Kopf festgesezt haben?? Bei einer weiteren Blutuntersuchung kam auch noch heraus, dass Hannibal Kontakt zu Borrelien gehabt haben muss, da sie nachgewiesen wurden. Dies ist ja aber ein schwieriges Unterfangen und wird nicht behandelt, da er sie schon lange tragen kann.

    Nun wird er momentan mit Antibiotikum gegen die Salmonellen therapiert. Kann es wirklich daher kommen????

    Tut mir leid ist sehr lang geworden aber ich denke, je mehr man an Infos auch über die Vorgeshichte gibt umso mehr weiss man was war!! Er ist nicht kränklich hat aber in seinem kurzen Leben schon viel Antibiotika bekommen. (Autounfall, Pfote kaputt, gebissen worden)

    P.S Wir füttern rohe Markknochen, Pansen, Gemüse, Reis, Nudeln und TroFU California Natural ähnlich wie Nutro Lamm Reis

    Vielen Dank im voraus für Eure Antworten.

    Liebe Grüße,

    katja

    #2
    Hi Katja,

    da muß doch was sehr schiefgelaufen sein, damit ein zweijähriger, relativ gut ernährter Hund so krank wird! Die ganzen Würmer, Salmonellen etc. bekommt kein fitter Hund, von den Anfällen ganz zu schweigen.

    Also, was gab es, das sein Immunsystem so runter gebracht hat?
    Impfung Anfang des Jahres?

    Ich mach jetzt einen Schnelldurchlauf, da gleich mein Umzugsauto kommt

    Ich würde empfehlen, ganz auf frisches Futter umzustellen (belastet am wenigsten, Getreide fördert u.U. Epilepsie, schafft euch die Durchfälle vom Hals). Dann möglichst von der Schiene runter, immer mehr chemische Medikamente in den Hund zu stecken, denn - wie Silvia sagt - you ca not poison them to health

    Es gibt die Möglichkeit, den Hund klassisch homöopathisch zu behandeln. Negative Impffolgen lassen sich eh nicht anders behandeln.

    Also, alles Liebe und Gute, bin gespannt, ob er wirklich geimpft wurde...
    schöne Grüße von Meike, Sadie, Finn, Kasi + Tashi
    Tag für Tag ein guter Tag.

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      #3
      Hallo Katja!

      Bei meinem Epileptiker fingen die Anfälle (schon im Welpenalter) mit Kopfschütteln an. Dieses Schütteln hatte nichts mit normalem Kopfschütteln zu tun, sondern der Kopf bewegte sich wie bei so einem Wackeldackel immerzu hin und her.
      Als die Anfälle in die Grand Mals übergingen, sackte das Immunsystem in den Keller: Würmer, Hotspots die nicht heilten.

      Es kann also auch gut Epilepsie sein. Ich würde wie Meike dringend empfehlen keine weiteren Medikamente zu geben und einen erfahrenen klassischen Tierhomöopathen aufzusuchen.

      Alles Gute!
      Claudia
      Wenn du lernen willst, im Hier und Jetzt zu leben: Schaff dir einen Welpen an!

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        #4
        Hall und vielen Dank erstmal für die Antworten

        @Meike
        Geimpft wurde er im Oktober, letzte Entwurmung im Januar
        Viel Spass beim umziehen!!!


        @
        Claudia

        Wir haben ihn schon fast komplet umgestellt und hatten aus bequemlichkeitsgründen immer noch ein wenig TroFu mitgefüttert, damit man nicht so ganz abhängig ist und auch mal Trofu geben kann. Habe noch keinen genauen Plan, was ich alles füttern muss damit die Ernährung auch wirklich ausgewogen ist. Habe aber gesehen, dass hier sehr viele barfen und es gibt ja auch wirklich viele Seiten dazu. Da mache ich mich dann mal ran..

        Nun meine Frage: Soll ich das Antibioikum absetzen?? Dann bekommt er doch die Rakete spontan zurück und die Jungs geben nochmal richtig Gas. Ist es nicht schlauer, dananch das Immunsystem wieder komplett aufzbauen? Wisst Ihr eine gute Tierhomöophatin in Hamburg??? Wir sollen ihn auch in 4 Wochen nochmals entwurmen, er ist doch aber schon in den letzten 2 Wochen 2 x entwurmt worden.....Ich wollte nur einen Kotprobe abgeben und bei Befall etwas machen..

        Liebe Grüße aus dem schönen HH,

        Katja

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          #5
          Original geschrieben von Unregistered
          Wisst Ihr eine gute Tierhomöophatin in Hamburg???

          Katja
          Hallo Katja,

          ich bin auch aus Hamburg und habe gerade letzte Woche den ersten Besuch einer klassisch homöopathisch arbeitenden Therapeutin gehabt. Noch kann ich nichts über Behandlungserfolge sagen, aber ich habe einen sehr guten Eindruck.
          Ich habe die Therapeutin durch Elkes HP gefunden, weiß nicht, ob Du vom Gästebereich darauf kommst:

          http://ulpc08.gsi.de/~labi/

          Schau mal unter Therapeuten, da sind drei im Raum HH.
          Du kannst mich auch privat anmailen:
          c.carroux@t-online.de
          Antwort wird aber erst morgen kommen, da ich heute nicht mehr viel am Rechner bin.

          Liebe Grüße

          Christa

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            #6
            Re: Salmonellen, Borrelien und Clostridien

            Original geschrieben von
            Hallo Ihr,

            ich bin neu und durch Zufall auf diese super informative Seite gestossen. Habe mich ein wenig eingelesen, geschaut, ob ich mir ein paar Infos raussuchen kann und nun frage ich doch auch gleich um ein paar Tipps.

            Unser 2 jähriger Labradorrüde Hannibal hatte letzte Woche Anfälle, die folgendermassen abliefen. Er fing aus dem nichts ganz heftig an, mit dem Kopf zu wackeln. Wir dachten zuerst an eínen epilpeptischen Anfall, da er aber weder krampfte noch speichelte sind wir gleich zum TA gefahren. Der TA sagte uns, dass Epilepsie schwer nachzuweisen ist, bzw nur mit dem Ausschlussverfahren diagnostiziert werden kann. Ausgeschlossen hat er durch Bluttests, dass es organischer Natur sein kann, da alle Werte super waren. Nun ging es weiter, dass es ein Tumor sein könnte, ein Wasserkopf, Staupe (zwar geimpft hätte aber ein Impffehler sein können), ein Gendefekt usw.

            Mit diesen Aussagen hat er uns nach Hause geschickt....wir haben uns an das Internet gemacht und gesucht.... In der Zwischenzeit hatte er noch 4 weitere Anfälle, die z.T 10 min gedauert haben.

            Wir sind dann am Nachmittag nochmals zum TA und haben nochmals Blut abnehmen lassen, um Staupe, Borreliose abzuprüfen. Nun war auch der TA wieder fit und schloss, auch die o.g Punkte aus, da alle Reflexe vorhanden sind usw.

            Ich bin mir nicht sicher, ob Hannibak wirklich Epilepsie hat, denn seine Vorgeschichte ist folgende:

            Seit Mitte Mai:
            Heftige Magen und Darmprobleme mit Erbrechen und extrem starken Durchfall, TA gab Buscopan, röntge ob er nicht etwas verschluckt hatte und das war es. Nach kurzer Zeit (1 Tag) war er wieder fit. Zwischendrin hatte er immer wieder mal Durchfall aber nicht doll und auch nicht lange. 1 Woche Hundepension in Rudelhaltung.
            Juni/Juli: Heftigster Durchfall, TA Untersuchung: Komplett verwurmt mit allem was das Herz begeht (obwohl er regelmässig entwurmt wurde), zusätzlich Salmonellen und Clostridien. Massnahme: Antibiotikum für 4 Tage + Wurmkur+ Diätfutter (Huhn, Reis, Quark)

            Nachdem das Antibiotikum abgesetzt wurde, kamen die Anfälle 2 Tage später. Kann es ein, dass sich die Bakterien der Salmonellen, Clostridien und und und im Kopf festgesezt haben?? Bei einer weiteren Blutuntersuchung kam auch noch heraus, dass Hannibal Kontakt zu Borrelien gehabt haben muss, da sie nachgewiesen wurden. Dies ist ja aber ein schwieriges Unterfangen und wird nicht behandelt, da er sie schon lange tragen kann.

            Nun wird er momentan mit Antibiotikum gegen die Salmonellen therapiert. Kann es wirklich daher kommen????

            Tut mir leid ist sehr lang geworden aber ich denke, je mehr man an Infos auch über die Vorgeshichte gibt umso mehr weiss man was war!! Er ist nicht kränklich hat aber in seinem kurzen Leben schon viel Antibiotika bekommen. (Autounfall, Pfote kaputt, gebissen worden)

            P.S Wir füttern rohe Markknochen, Pansen, Gemüse, Reis, Nudeln und TroFU California Natural ähnlich wie Nutro Lamm Reis

            Vielen Dank im voraus für Eure Antworten.

            Liebe Grüße,

            katja

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              #7
              Hallo Katja,

              bin auch wie Du zufällig auf diese Seite gestossen und wirklich froh, jemand getroffen zu haben der - scheint so- ähnliche Probleme mit seinem Hund hat.
              Ich habe einen Dobermann, jetzt 7 Monate alt. Er hat schon seit Beginn extreme Probelme, was das Füttern angeht. Es kam immer wieder zu Unverträglichkeiten und Durchfall. In den letzten 6 Wochen leidet er unter ständigem Durchfall mit Erbrechen von Blut und Galle. Habe auch schon diverse TA hinter mir ABER alle ohne Erfolg. Er bekam Antibiotika etc. wurde geröntgt (falls er etwas verschluckt hat) und und und .... aber nichts hat etwas gebracht. Es tritt wohl aufgrund der Medikamente immer eine kleine Besserung ein, aber sobald dieses abgesetzt werden beginnt der Kreislauf von vorne. Mittlerweile verliert er stetig an Gewicht.

              Habe jetzt eine Internet Seite mit Homeopathischen Mitteln gefunden, welche viel verprechend klingt. Bin gerade dabei, ein Mittel auszuprobieren (in der Hoffnung auf Besserung )

              Halte mich auf dem laufenden wie es Deinem Hund ergeht und welche Maßnahmen Du noch ergriffen hast.

              Viele Grüße
              Caro

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                #8
                Hallo Caro,

                mittlerweile habe ich schon lange aufs komplett rohe Futter umgestellt. Er hatte seitdem nichts mehr und es geht ihm sehr gut. Leider kann ich Dir nicht weiterhelfen, vielleicht lesen die Spezis ja mit und können helfen.

                Fütterst Du denn Spezialfutter?? Oder roh?? Hört sich ja wirklich herbe an, so schlimm und so lange war es bei meinem nicht! Gott sei Dank,

                liebe Grüße und toit,toi,toi

                Katja
                Viele Grüße,
                Katja

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