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Blut im Stuhl

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    Blut im Stuhl

    Hallo zusammen,

    noch einmal konkret zu unserem Problem ein eigener Thread.
    Seit wir Wanda zu uns uns geholt haben (knapp 4 Monate), hat sie Blut im Stuhl. Es ist immer helles Blut und meist nur ein Tropfen direkt zu Beginn des Kots.
    Wir sind aktuell beim Tierarzt in Behandlung, der auch THP ist. Wir waren damit bei mehreren Ärzten, die aber alle gesagt haben, dass es erstmal nicht schlimm sei, solange es dem Hund gut gehe.
    Wanda leckt sich exzessiv die Pfoten, rutscht auf dem Po und kratzt sich. Da sie eine Dickdarmentzündung und sehr wahrscheinlich eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit hat, kann es natürlich schon sein, dass das Blut daher kommt (das vermutet der Doc).
    Von ihren Analdrüsen scheint es nicht zu kommen, die sind leer und nicht entzündet.
    Hatte jemand mal ein ähnliches Problem? Ich habe mal etwas von pflanzlichen Zäpfchen gelesen, die bei analen Blutungen helfen sollen. Oder hat jemand noch eine andere Idee?

    Viele Grüße, Verena mit Wanda
    Viele Grüße, Verena mit Wanda

    #2
    Du kannst Es mit einer Salbe bzw. Zäpfchen gegen Hämorrhoiden versuchen. Mit dem pflanzlichen Wirkstoff Hamamelis. Hametum oder von Weleda gibt es da was. Hamamelis wirkt entzündungshemmend, blutungsstillend, adstringierend (zusammenziehend) und reizmildernd auf Schleimhäute und Wunden.
    LG Geli mit Herzerfrischer Yoshi ❤️ und Herzerfreuer Ruben ❤️
    und Herzerwärmer Bruno ❤️ immer im Herzen
    Ich halte keine Hunde, ich lebe mit ihnen.

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      #3
      Ja genau die meinte ich, Hametum. Damit kann ich hoffentlich auch nichts verschlimmern wenn es pflanzlich ist. Ich klammere mich gerade an jeden Strohhalm weil es einfach nicht besser wird und sie momentan wieder wie verrückt auf dem Popo rutscht und sich die Pfoten leckt.
      Viele Grüße, Verena mit Wanda

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        #4
        Hallo Verena,
        ich habe den anderen Thread nur überflogen. Hast Du es denn schon mit barfen versucht? Damit hast Du die Möglichkeit, das Futter individuell zusammen zu stellen.
        Liebe Grüße
        Theresa mit Asta und Anka im Herzen.


        Über allem leuchtet die Liebe, die ewig bleibt.
        Augustinus

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          #5
          Eiszeit
          Bislang nicht, aber das ist ganz sicher die nächste Alternative, die ich probieren werde. Ich habe erst letzte Woche mit dem neuen Futter angefangen und drei Paletten bestellt. Ich werde es erstmal füttern und dann direkt mit Ente barfen. Immerhin ist der Schritt vom Reinfleischnassfutter zum Frischfleisch nicht soo immens.
          Hätte ich das alles eher gewusst, hätte ich es sofort mit BARF probiert. Meine alte Hündin (auch ein Bully) hat immer TroFu bekommen und hatte nie irgendwelche Probleme.
          Viele Grüße, Verena mit Wanda

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            #6
            Ich hatte auch zwei Hunde, die kein Getreide, auch keinen Reis und keine Kartoffeln vertragen haben. Sie bekamen davon Durchfall.
            Ich drücke Dir und Deiner Wanda ganz fest die Daumen.
            Liebe Grüße
            Theresa mit Asta und Anka im Herzen.


            Über allem leuchtet die Liebe, die ewig bleibt.
            Augustinus

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              #7
              Zitat von Wandaful.life Beitrag anzeigen
              ...sie momentan wieder wie verrückt auf dem Popo rutscht und sich die Pfoten leckt.
              Armes Dingelchen.
              Für den Popo kannst du ja mal Hamamelis versuchen oder auch Schafgarbe, das wurde ja schon erwähnt. Gibt es als Tee in der Apotheke, wenn du nicht selber sammeln willst (wobei, die ist wirklich nicht zu verwechseln).
              Für die Pfoten kannst du mal so als Nothilfe mal versuchen, sie je nach bedarf mit Calendulaessenz (Tinktur verdünnt mit Wasser) oder Rosmarinaufguss (staker Tee aus frischen oder getrocknetem Rosmarin) einfach öfter mal abzureiben. Also kein riesiges Ding draus machen, einfach mit einem Tuch mal drüber gehen. Das mildert den Juckreiz.
              Natürlich muss die Ursache gefunden werden, aber vll. könntest du bis dahin ihr ja etwas helfen damit.



              LG Geli mit Herzerfrischer Yoshi ❤️ und Herzerfreuer Ruben ❤️
              und Herzerwärmer Bruno ❤️ immer im Herzen
              Ich halte keine Hunde, ich lebe mit ihnen.

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                #8
                Ihr seid so lieb, vielen Dank für eure aufmunternden Worte!
                Ich habe das Gefühl, dass es viel schlimmer geworden ist seit wir beim zweiten THP waren und sie die Homöopathie bekommt (obwohl ich daran glaube, sonst wäre ich ja nicht hingegangen!). Wenn das die sog. Erstverschlimmerung ist, dann kann es ja nur sehr bald sehr viel besser werden...

                Eiszeit
                Wanda hatte nie Durchfall und auch keinen bis sehr wenig Schleim im Stuhl, deshalb frage ich mich ständig, was sie denn nun wirklich hat.

                Geli.
                Das habe ich anfangs viel gemacht. Kolloidales Silber, Natronbäder für Pfoten und Fell. Immerhin ist das Fell dadurch unglaublich weich und glänzend geworden.
                Von Calendula habe ich allerdings schon viel Gutes gehört, und da die Pfoten ja ohnehin gereizt sind durch das Lecken, versuche ich es mal damit.
                Viele Grüße, Verena mit Wanda

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                  #9
                  Hallo Verena,
                  ich schon wieder ;-).

                  Wenn Dein Hund keinen Durchfall hat, und der Kot gut ausseht, und es vor allem ein Tropfen Blut zu Beginn des Kotabsetzens ist, klingt das für mich gar nicht unbedingt so wie eine Darmentzündung, sondern eher nach einer lokalen Reizung und vielleicht ner kleineren Gefäßschädigung, so dass sich durch das Pressen ein Tropfen Blut absetzt.?

                  Habt ihr auch mal an Malassezien gedacht ? Ich fand dazu diese Seite gut: http:// sharpei-info.blogspot.com/p/malassezien-dermatitis.html, da ist auch eine Zeichnung von den typischerweise befallenen Stellen und ein Rezept für eine Lösung drin, mit der man die befallenen Stellen betupfen kann. Durch das Pfotenlecken sind die Bedingungen für diesen Pilz ja leider ideal, sich da auch noch drauf zu setzen. Eine Diagnostik/Abstrich oder Kupferprobe könnte man da natürlich auch machen.

                  Wegen der momentanen Verschlimmerung und da mir ja immer noch nicht klar ist, auf der Grundlage welcher Untersuchungen Dein TA zu der Aussage gekommen ist, dass Ente okay wäre:
                  ich würde mir da mit weiter Ente-Reinfleischdosen jetzt echt ne Deadline von allerhöchstens 3 Tagen setzen. Wenn der Zustand weiter so schlecht bleibt oder sich gar verschlimmert, würde ich das Futter erstmal absetzen, und dann selber füttern, mit erstmal zwei Komponenten, vielleicht Pferd und Kartoffel. Wenn sich die Juckerei dann bessert, verträgt der Hund das momentane Futter nicht. Falls nicht und sie sich weiter quält, kannst Du die bestellten Paletten ja weiter verfüttern.
                  Ich würde da ganz ehrlich auch mal von einer homöopathischen Erstverschlimmerung absehen und die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sie das momentane Futter nicht verträgt und gerade darauf reagiert.

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                    #10
                    Ich würde bei so einer massiven Verschlechterung auch zuallererst an das Futter denken.
                    Pferd wurde nach meiner Erfahrung in den latzten Jahren allerdings so inflationär verfüttert, dass es wohl auch nicht mehr so sicher ertwas "noch nie gegebenes" ist. Wie wäre es mit Kaninchen, Ziege oder Känguru? Und vor allem auch zunächst keinerlei Zusätze, also auch kein Kalzium und kein Öl. Ianna verträgt nicht einmal die angeblich "sensitiv-" deklarierten Präparate. Sie ist zwar auch ganz besonders empfindlich, aber ich habe von mehreren Leuten gehört, deren Hunde z.B, auch auf das Futter-Medicus Optimix für Allergiker mit massiven Durchfällen reagierten. Also - das auch im Auge behalten. Und ein Hund, der keinen Fisch (Lachs) verträgt, reagiert möglicherweise auf deren Öl, und Getreideallergiker auf Hanföl.
                    Sorry, dass ich so pingelig bin

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                      #11
                      weil ich das Video eh gerade rausgesucht habe, es in den Thread passt und ich mich total wundere, wieso Bluttests auf Futtermittelallergien wie letzte Wahrheiten gehandelt werden und einige TÄ anscheinend ihre Kundschaft nicht über die sehr beschränkte Aussagekraft der Tests aufklären, stelle ich es nochmal hier ein:
                      https:// http://www.fellomed.de/themenspecial...hund/#single/0 (Leerstelle nach dem Slash entfernen).

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                        #12

                        Danke für den Link! Da habe ich fast als erstes dran gedacht als wir sie bekommen haben, und einer der Tierärzte hat uns auch ein Shampoo fürs Pfotenbaden mitgegeben. Geholfen hat es allerdings nicht. Und ihre Ohren sind mittlerweile supertoll, und die Pfoten riechen auch nicht.
                        Als wir sie bekamen, waren ihre Pfoten noch ganz weiß. Je mehr sie leckt, desto geröteter werden sie natürlich. Ich würde nicht vermuten, dass sie sich wegen einer Hautkrankheit leckt, sondern dass sie es aufgrund des Juckreizes macht. Denn die Pfoten sind nur da gerötet, wo sie sich besonders stark leckt oder beißt. Der Rest sieht ganz normal aus.

                        Genau wie du gehe ich auch eher davon aus, dass sie eine Gefäßverletzung oder ähnliches am Enddarm hat. Allerdings war ich mit diesem Problem mittlerweile bei so vielen Ärzten, und niemand sah sich in der Lage, uns damit weiterzuhelfen. Ich wüsste auch, abgesehen von einer Spiegelung, keine Möglichkeit, wie das festgestellt werden soll. Deshalb würde ich es gern mal mit den Hametum-Zäpfchen probieren. Schaden kann es ja nicht.
                        Ich habe auch das Netz nach so einem Fall durchforstet, bislang aber nichts gefunden. Es kann ja nicht sein, dass das niemals aufhört oder abheilt. Und ich frage mich deshalb auch ständig, ob sie sich vielleicht gerade deshalb leckt und schlittenfährt oder es dadurch zumindest verstärkt wird...

                        Und die Sache mit dem Allergietest: Ich wusste das alles vorher. Nach den vielen ergebnislosen Arztbesuchen und Versuchen, ihr so zu helfen, habe ich es dennoch bei ihrem jetzigen Arzt machen lassen. Ich habe von mehreren Fällen gehört, wo zumindest das negativ-Ergebnis richtig war. Dass die positiven wenig Aussagekraft haben, weiß ich. Aber immerhin würde es ja helfen, zu wissen, worauf sie definitiv NICHT reagiert.
                        Danke für den Link, die Videos sind wirklich sehr informativ! Ich wünschte, ich wäre mal auf einen so tollen Arzt getroffen.


                        Was das Futter angeht: Glaubt mir, ich mache mir, seit wir sie haben, über nichts anderes mehr Gedanken als über die Frage, ob sie das momentane Futter wohl verträgt. Für mich ist es nur sehr schwer, zu entscheiden, ob es am Futter selbst, am (ständigen) Futterwechsel oder aber an etwas völlig anderem liegt. Ich bin ein wirklich geduldiger Mensch, verliere aber bei ihr so schnell die Geduld wenn wieder keine Besserung eintritt, sodass ich dann relativ bald das Futter wieder gewechselt habe. Aus diesem Grund tue ich mich wirklich sehr schwer, es jetzt nach einer Woche direkt wieder zu wechseln.
                        Durch die vielen verschiedenen Sorten bleibt mir bald auch nicht mehr viel zum Testen übrig, deshalb versuche ich es noch mindestens eine Woche. Das restliche Futter kann ich zur Not wieder umtauschen. Danach würde ich aber definitiv barfen, das steht fest. Das mit den Zusätzen im Futter habe ich nämlich auch im Kopf.
                        Viele Grüße, Verena mit Wanda

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