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Insulinom

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    Insulinom

    Hallo in die Gruppe, bei meiner 7-jährigen Doggenhündin Yetta wurde ein Insulinom festgestellt. Hat jemand Erfahrung mit dieser Krankheit? Meine TÄ rät von einer OP ab. Man mit Tabletten regulierend behandeln, aber diese Tabletten sind wahnsinnig teuer.
    Weiß jemand, ob es Tabletten gibt, die günstiger sind?
    Liebe Grüße Ilona mir Yetta

    #2
    Meine Erfahrungen mit einem Insulinom, keine Ahnung obs dir weiterhilft, ich schreibs trotzdem mal kurz, denn bei mir hatte Leni eins, sie war ein Meerschweinchen.

    Durch das Inuslinom kam es zu einer Hypoglykämie, sie ist immer mal wieder unterzuckert und viel in einen Zuckerschock, mit flüssigen Traubenzucker hab ich sie dann immer wieder zurück in die Wirklichkeit geholt, nach so nen Schock bekam sie dann Fressattacken, danach gings ihr ne Weile recht gut, sie verhielt sich ganz normal bis zur nächsten Unterzuckerung und das Spielchen begann auf neue.

    Mein TA wollte mir das eigentlich nich glauben, bie sie mal einen Zuckerschock auf dem Behandlungstisch hatte. Die Anfälle kamen dann immer häufiger und aus jeden kam sie nur schwer wieder raus, ich hab sie dann einschläfern lassen.

    Alle Gute
    Lieben Gruß von Elvi, Eric und Elli im Herzen

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      #3
      Liebe Ilona,

      mein tiefstes Mitgefühl. Mein Berti hatte auch ein Insulinom. Allerdings istvdas schon sehr lange her und ich bin mir sicher, das es inzwischen mehr Möglichkeiten gibt als damals.

      Wie ist denn der Stand bzw wie weit fortgeschritten?

      Als erstes stell Dir Honig oder aufgelösten Traubenzucker ans Bett und Traubenzucker in die Tasche für den Notfall.
      Dann solltest Du mehrere Mahlzeiten füttern. Hochkalorisch leicht verdaulich.


      Eine Op muss man abwiegen. Uns wurde auch von einer abgeraten, da Berti schon älter war. Bei einem jungen Hund würde ich nach meiner heutigen Sicht den Versuch wagen.

      Die op ist eine "schmutzige" op, die meistens mit Entzündungen des Bauchfells einhergehen. Und der Tumor ist so klein, das man vielleicht nicht alles erwischt.

      Leider kommst Du noch nicht in den Mitgliederberreich dort steht viel mehr darüber. Vielleicht machen die Moderatoren wegen der akuten Situation eine Ausnahme und schalten Dich vorzeitig frei?

      Liebe Grüße
      Sandra
      Sandra mit Robertchen im Herzen
      https://www.gesundehundeforum.com/fo...er?view=stream

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        #4
        Danke für deine Info. Ich überlege mir noch, was ich mache. Am Montag spreche ich nochmal mit meine TÄ wie wir vorgehen.

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          #5
          Mein kleine Leni war schon 6 als man das Isulinom entdeckte, von daher hab ich von einer OP abgesehen, hätte es meine Geli betroffen, eine kleine Zwergpudeldame, hätte ich es wohl eher operieren lassen.

          Lass dich gut beraten oder hole die noch ne Zweitmeinung ein.
          Lieben Gruß von Elvi, Eric und Elli im Herzen

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            #6
            Danke, das habe ich vor.

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              #7
              Ein Insulinom ist meist kein einzelner Tumor der Bauchspeicheldrüse, sondern viele kleine. Deshalb ist das schwierig, zu operieren.

              Das mit dem Traubenzucker oder Honig sollte nur im äußersten Notfall angewandt werden. Insulinome produzieren unabhängig von der Nahrungsaufnahme Insulin, was dann zur Unterzuckerung führt. Man kann diese durch Honig oder Traubenzucker zwar kurzzeitig beenden. Aber, da ja dann wieder Zucker vorhanden ist, produziert die BSD Insulin und es kommt 30 Minuten bis 2 Stunden danach zu einer noch stärkeren Unterzuckerung.

              Nahrungstechnisch habe ich z.B. die Fütterung von grünen Bohnen in Erinnerung. Ich krieg es nicht mehr zusammen, nur, dass dadurch der Blutzuckerspiegel relativ konstant gehalten werden kann. Und die Fütterung von mehreren kleinen Portionen.
              Am besten orientierst du dich an der Fütterung wie bei Diabetes.

              Bei den Medikamenten gibt es zwei Möglichkeiten:
              Zusätzlich zur Fütterungstherapie sollte Prednisolon eingesetzt werden. Niedrige orale Dosen von 0,5mg/kg, auf zwei- bis dreimal pro Tag verteilt, reichen anfangs aus, die Insulinwirkung zu antagonisieren. Die Dosierung wird Schritt für Schritt den Bedürfnissen angepasst. Prednisolon ist ein Cortison-Präparat, was zusammen mit der Fütterung zu einer Gewichtszunahme führt.
              Darüber hinaus hat Diazoxide (Proglicem Essex Pharma) eine wichtige Bedeutung. Es bewirkt eine direkte Hemmung der Insulinsekretion. (ist aber teuer). Proglicem findet in der Regel erst Anwendung, wenn die Nebenwirkungen der Prednisolontherapie zu bedeutend werden.

              Leider gibt es keine Heilung bei diesem Tumor. Auch eine OP ist nicht immer erfolgreich. Du kannst nur versuchen, noch eine gute Zeit raus zu holen.
              Waltraud
              Man sollte keine Zeit des Lebens und keine Situation negativ sehen, sondern sie als Chance zur Entwicklung nehmen. (Luise Rinser)

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                #8
                Vielen Dank für die Info. Ich habe inzwischen mit einer anderen TÄ gesprochen und werde noch eine Llinik kontaktieren. Von den beiden Medikamenten Prednisolon und Diazoxide habe ich gelesen.
                Ich danke euch, ihr habt mir schon ganz gut weiter geholfen.

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                  #9
                  Prednisolon kenne ich auch...Das andere kenne ich nicht. Vermutlich gab es das damals noch nicht oder Berti hat es bis dahin nicht geschafft. Man sagte uns damals nur, das wir am Anfang der Medikation sind und es dann noch etwas anderes gibt, was man geben kann. Aber wie gesagt das ist gut 15 Jahre her.

                  Wie akut ist die Situation denn bei euch? Also bei und hat es Ewigkeiten gedauert bis eine Diagnose feststand. Bis dahin hatten wir zwei angebliche Epileptischen Anfälle hinter uns.

                  Als die Diagnose feststand und die Behandlung begann ging es einige Zeit... Zuletzt habe ich ihn alle paar Stunden auch Nachts gefüttert.

                  Eine gute Alternative soll Astronauten Nahrung sein. Zumindest habe ich das von einer Betroffenen gelesen, die das ihrem Hund gefüttert hat.
                  Die größten Probleme entstehen später eigentlich dadurch, das der Verdauungsapprat durch die enorme Energieaufnahme Probleme macht. Durch Cortison bekommen Sie Hunger und Durst und das Schlimmste an dieser Krankheit...Sobald ihr Zuckerspiegel ok ist sind Sie das Leben pur und strahlen Power und Energie aus! Das war bei uns zumindest so.

                  Ich wünsche Euch von Herzen ganz viel Kraft für diese Zeit und alle Entscheidungen, die vor euch liegen!


                  Liebe Grüße
                  Sandra


                  Sandra mit Robertchen im Herzen
                  https://www.gesundehundeforum.com/fo...er?view=stream

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                    #10
                    Vielen Dank. Bei Yetta wurde dad Insulinom relativ schnell diagnostiziert. Ich habe sofort ein großes Blutbild machen lassen und ca. 2 Wochen später, nachdem die TÄ den Verdacht auf ein Insulinom geäußert hat, gezielt auf ein Insulinom untersuchen lassen. Aber die Tabletten sind bei ihrer Größe sehr teuer. Diazoxide sind speziell für diese Erkrankung.
                    Bei Prednisolon habe ich sehr große Bedenken.
                    Ich werde mir noch eine zweite Meinung einholen.

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                      #11
                      Cortison ist halt ein Gegenspieler vom Insulin.

                      Bei den 2 Hunden, die ich persönlich begleitet habe, gab es jeweils Cortison. Einer bekam dann Diazoxide - aber nur nach Rückfrage. Ist jetzt aber auch schon 10 Jahre her.
                      Waltraud
                      Man sollte keine Zeit des Lebens und keine Situation negativ sehen, sondern sie als Chance zur Entwicklung nehmen. (Luise Rinser)

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                        #12
                        Da hast Du Glück gehabt. Normalerweise dauert es immer sehr lange bis irgendwer auf die Idee kommt das es ein Insulinom sein könnte. Vorher wird es oft mit Epilepsie verwechselt und es gibt viele Hunde die in einem vermeintlichen Epileptischen Anfall an einem hypoglykämischen Schock sterben.

                        Du wirst über kurz oder lang um das Cortison nicht herum kommen. Die Abständen werden immer kürzer und das wird euch erstmal eine Erleichterung verschaffen. Wie gesagt, solange man es mit Fütterung noch steuern kann ist das in Ordnung. Ich weiss nur nicht wenn Du beruflich den Hund alleine lassen musst...

                        Die Hunde werden sehr anhänglich bekommen schnell Panik vor dem alleine sein und steigern sich hinein, das einen Schock noch schneller auslöst. Eigentlich kannst Du so einen Hund nicht mehr alleine lassen.

                        Liebe Grüße
                        Sandra
                        Sandra mit Robertchen im Herzen
                        https://www.gesundehundeforum.com/fo...er?view=stream

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