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HILFE!!!!! Tetanus

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    HILFE!!!!! Tetanus

    Hallo!
    Wer kann mir etwas zum Teatanus bei Hunden sagen????
    Unser Jagdterrier ist seit vorgestern in der Klinik mit der Diagnose Tetanus.
    Es ist ein schrecklicher Verlauf angefangen von Ständigen Krämpfen, Schaum und Schleim vorm Maul bis hin zur totalen Orientierungslosigkeit. Er wird jetzt mit Penicillin und Serum behandelt und wird absolut ruhig gelagert. JEGLICHE Reize von aussen werden von ihm ferngehalten.
    Niemand kann uns irgendeine Prognose stellen und wir möchten nicht das unser Hund so leiden muß. Aber was machen wir nun wann?
    Wer hat so etwas schon einmal mitgemacht und kann uns etwas dazu schreiben???
    Es geht uns auch sehr schlecht dabei deshalb würden wir uns über eine schnelle Antwort sehr freuen!
    Vielen Dank!
    Rübe

    #2
    Hallo Rübe,

    ich habe mal nachgeforscht und folgenden Beitrag im Internet gefunden:

    http://www.welpen.de/service/tierarzt/artikel1a.htm

    Es tut mir sehr leid für Euch alle. Ich drücke Euch und besonders Euerm Terrier fest die Daumen.

    Viele Grüsse
    Ruth
    Gruß
    Ruth und die Monsterbande:wolfgang:

    Egal, wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich.

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      #3
      Tetanus!!!!

      Hallo Schnüffelchen!
      Vielen Dank für Deine netten Zeilen und für die Mühe!
      Da mir sonst niemand antwortet muß ich wohl davon ausgehen daß es noch niemand mitgemacht hat. Habe den ganzen Tag das Internet durchgesehn und bin auf einiges gestoßen aber leider nur auf einen der das schon mal mit seinem Hund durchgemacht hat!
      Der Tierarzt sagt das Fieber ist runter aber er ist nach wie vor nicht ansprechbar und krampft immer noch!!!!
      Es ist einfach nur zum heulen...wenn wir bloß wüßten was wir jetzt richtig machen!?Wie lange sollen wir noch warten? Kann man es dem Hund zumuten?
      Ich kann nur jedem raten seinen Hund gegen Tetanus zu impfen!!!!!!!!!!!!! Auch wenn es selten vorkommt so ist es nicht mit anzusehen. Ich habe schon einige Tiere (Pferde Hunde) gesehen die lange krank waren oder auf tragische Weise gestorben sind aber das war das schlimmste was mir bisher passiert ist.
      Habe heute mit einer Bekannten gesprochen die solche Befunde im Labor untersucht und sie hat auf jeden Fall zu einer Impfung geraten! Gerade in Flußgegenden und allg. ländlichen Kreisen ist es nach diesem Sommer explosionsartig gestiegen!
      Auch wenn ich damit nerve aber muß mir irgendwie die Zeit vertreiben und mir das mal von der Seele schreiben!
      Liebe Grüße
      Rübe

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        #4
        Hallo Rübe,
        anscheinend ist gerade fast keiner online, denn in den anderen Themen tut sich momentan auch nichts.

        Bestimmt bekommst Du morgen noch jede Menge Antworten.

        Bis dahin Kopf hoch, das wird schon wieder.

        Gruß Gabi
        Lieben Gruß Gabi

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          #5
          Hallo Ruebe,

          ich habe glücklicherweise nur Tetanus bei Schafen erlebt - von 4 überlebten 2 Stück mit Homöopathischem Mittel.
          Hunde sind generell sehr resistent gegen Tetanus - heißt es tritt sehr selten bei Hunden auf, und wenn dann eher in einer milderen, lokalen Form.
          Ich würde mal mit den Impfvorschlägen warten bis du sicher bist, daß es auch wirklich Tetanus ist - diese Symptome können bei Vergiftungen oder durch anderen Toxine (Botulinum usw.) auch auftreten.

          Könnte es sein, daß deine Bekannte Tetanus und Leptospirose verwechselt?

          Ich wünsche dir und vor allem deinen Hund alles gute und eine schnelle Genesung.

          Laß hören wie es weiterhin verläuft.
          Swanie

          "Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende" Oscar Wilde
          www.barfers.de
          www.barfshop.de
          www.gesundehunde.com

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            #6
            Tetanus!

            Hallo Swanie!
            Ersteinmal vielen Dank für Deine Nachricht.
            Meine Bekannte ist eine renommierte Ärztin mit sehr viel Erfahrung und von daher hat sich Deine Frage wohl von alleine beantwortet. Zudem hat der Tiearzt am ersten Tag auf Vergiftung mit Toxinen behandelt. Es sind alle Anzeichen vorhanden die für Tetanus sprechen und mittlerweile auch klinisch belegt!
            Zu Deiner milderen und lokalen Form kann ich Dir leider nur widersprechen!! Es ist weder mild noch lokal!!!!!!!!!
            Es trat innerhalb kürzester Zeit auf und er ist die Treppen runtergeschlagen, die Atemmuskulatur sowie das gesante zentrale Nervensystem hat versagt. Die Stirn war in Falten die Ohren spitz zueinander gestellt und die Augenlider weit hochgerissen. Ein sehr hundeerfahrener Bekannter war bei uns er sagt er hat so etwas noch nie gesehen ( damit meinte er den schnellen und heftigen Verlauf)!
            Nimms mir nicht übel aber bin im Moment auf dem Standpunkt das so etwas nie wieder einem Hund wiederfahrewn muß der zu uns gehört!!!!
            Ganz liebe Grüße und vielen Dank für Deine Antwort!
            Melde mich dann morgen mal wo wir hoffentlich ein klein bißchen mehr wissen!?

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              #7
              Hi Ruebe,

              nimm's nicht persönlich - ich kann mir vorstellen wie gestressed du in dieser Situation sein mußt. Ich will nicht sagen, daß es bei deinem Hund mild und lokal ist, sondern das Tetanus normallerweise, in den seltenen Fällen in denen Hunde es bekommen, meistens eher mild und lokal verläuft.
              Der Fall von deinem Hund hört sich schlimm an, nach schlimmstverlauf was nicht gut ist.
              Das Tetanus Antitoxin kann beim Hund zu Anaphylaxis führen - sollte mit Vorsicht verabreicht werden - mehr weiß ich dazu nicht. Würde es mit homöpathischen Mittel Versuchen...

              Ich hoffe wirklich, daß er's überlebt.

              Trotzdem rechtfertigt ein solcher Fall nicht die grundsätzliche Tetanusimmunisierung bei Hunden, finde ich - ist alles.
              Swanie

              "Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende" Oscar Wilde
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                #8
                Hallo Rübe

                Oh Man, das hört sich aber wirklich schlimm an mit deinem Hund.

                Ich habe selber ein Pflegepferd an Tetanus verlohren. Es war ein Fohlen, ein halbes Jahr alt und hatte sich beim übermütigen spielen im Stacheldraht verletzt. Es ist ziemlich qualvoll gestoben, weil der Besitzer erst in wirklich allerletzte Minute den TA verständigt hat.

                Als ich meine erstes eigenes Pferd gekauft habe war mir natürlich das wichtigste die gründliche Impfung gegen Tetanus.
                Mittlerweile sehe ich das schon wieder anders. Impfung ist ok, aber nicht in den von der Pharmaindustrie vorgegebenen Intervallen.

                Nun muß man aber auch dazu sagen dass Hunde bei weitem nicht so anfällig sind für Tetanus wie Pferde. Deswegen werden Hunde ja auch im allgemeinen nicht gegen Tetanus geimpft.
                Allerdings muß man gerade dort aufpassen wo für Häuser der keller ausgehoben wird, hier können die Tetanuserreger lauern...
                Es empfihlt sich darher auch nicht unbedingt Kinder dort spielen zu lassen..

                Hier allen Leuten zu empfehlen ihre Tiere blos gegen Tetanus impfen zu lassen halte ich für nicht wirklich gut durchdacht!
                Denn wieviele Hunde von 1000 erkranken an Tetanus?
                Wieviele der geimpften Hunde würden auf der anderen Seite Impfschäden erleiden?

                Ich verstehe sehr gut wie du dich fühlst und drück dir und deinem Hund alle Daumen. Ich denk in jedem Fall ganz fest an euch.

                Viele liebe Grüße
                Susanne

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                  #9
                  Unser Hund ist an Tetanus gestorben!!!!!!!!!!!

                  Hallo!
                  In der letzten Nacht hat unser Hund den Kampf verloren!
                  Jeder mag über Impfung denken was er will aber ich bleibe bei meiner Meining. So wie Ihr es noch nicht erlebt habt, daß ein Hund Tetanus hatte habe ich noch keinen Hund mit Impfschaden gesehen!!!
                  "Und wieviele Hunde werden geimpft????????????????"
                  Habe im Moment keine Energie noch was zu schreiben.Muß mich jetzt erstmal darum kümmern was da noch so dazu gehört. Den Kindern davon erzählen, zum Tierarzt fahren usw.!
                  Es grüßt Euch eine sehr traurige Rübe

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                    #10
                    Hallo Ruebe,

                    auch mir tut es sehr leid. Ich kann mir vorstellen wie Du Dich fühlst. Unser Arno ist am 12.09.03 nach Krankheit gestorben (nicht Tetanus), aber der Schmerz ist der gleiche. Ich kann Dir gar nicht sagen wie leid es mir tut. Es wird auch dauern bis es Dir bewußt wird. So, jetzt lasse ich Dich in Ruhe Kopf hoch und ich hoffe es gibt genügend nette Menschen in Deiner Umgebung die Dir zur Seite stehen.
                    Barbara & Lucky

                    Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst Du, oh Mensch, sei Sünde. Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

                    Franz von Assisi

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                      #11
                      Vielen vielen Dank!

                      Hallo!
                      Ich sitze hier gerade und bin total gerührt!
                      Habt vielen Dank für Eure netten Zeilen!

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                        #12
                        Hallo Ruebe,


                        Es tut mir unendlich leid für Euch und Euren Hund. Es ist fürchterlich, ein geliebtes Tier zu verlieren.
                        Meine Gedanken sind bei Euch allen.

                        Viele liebe Grüsse
                        Ruth
                        Gruß
                        Ruth und die Monsterbande:wolfgang:

                        Egal, wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich.

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                          #13
                          hallo Ruebe,

                          auch mir tut es sehr leid, ich weiß das es sehr schwer ist.
                          Auch meinen Gedanken sind bei euch.

                          traurige Grüße
                          leomaus

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                            #14
                            Hallo Ruebe,

                            das ist sehr traurig - es tut mir furchtbar leid für euch. Einen Hund zu verlieren ist immer schlimm, egal wie
                            Auch meine Gedanken sind bei dir und deiner Familie.
                            Swanie

                            "Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende" Oscar Wilde
                            www.barfers.de
                            www.barfshop.de
                            www.gesundehunde.com

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                              #15
                              Wundstarrkrampf

                              An Ruebe und alle , die sich für das Thema Wundstarrkrampf interessieren.

                              Es tut mir sehr Leid, dass wieder einmal ein Hund an einer Wundstarrkrampfinfektion gestorben ist.
                              So selten, wie allgemein angenommen, ist diese tödliche Erkrankung leider nicht bei Hunden. Was mich allerdings total erschüttert, ist die Tatsache, dass es zur Behandlung dieser Erkrankung, bei der der Patient, egal ob es sich um einen infizierten Menschen oder ein infiziertes Tier handelt, tatsächlich homöopathische Therapievorschläge gemacht werden.

                              Hier kämpft der Kranke jede Sekunde des Tages mit dem Tod!!!!

                              Bei der Tetanuserkrankung handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Clostridium tetanie ausgelöst wird. Dieses Bakterium schüttet im Körper extrem starke Toxine (Gifte) aus, die sich an den Enden von Nervenzellen anlagern und dadurch eine bestimmte Form von Muskelzellen zum Verkrampfen bringen. Die dadurch auftretenden Symptome sehen folgendermaßen aus: Durch die Verkrampfung des Zwerchfells wird z.B. die Lunge zusammen gedrückt. Die Folge ist ein jämmerliches Ersticken. Die Verkrampfung der Kiefer führt dazu, dass der Patient nicht mehr essen kann, d.h. er verhungert usw. Der Kranke wird absolut licht-, geräusch- und berührungsempfindlich. Der Körper wird steif wie ein Brett und, und, und... Schrecklich!
                              Es gibt weltweit nur eine Therapie, die leider auch nur bei ca. 30% aller Fälle zum Überleben führt.
                              1. Es muss unbedingt hochdosiert ein Antibiotikum gegeben werden um die noch lebenden Bakterien abzutöten.
                              2. Durch die Gabe eines Antiserums soll erreicht werden, dass die Anlagerung der noch freien Toxine an die Nervenenden möglichst
                              gebremst wird. Je weniger Giftmoleküle an den Nervenzellen anlagern, desto größer ist die Überlebenschance. Auch in diesem Fall reden wir nicht von einer Genesung in 1-2 Wochen.
                              Wer diese Krankheit überlebt, muss dann aber anschließend nicht mit "Spätfolgen" rechnen. Der Patient erfreut sich, nach vielen Wochen allerdings erst, wirklich wieder bester Gesundheit.

                              Wer bei einer Erkrankung wie dieser, die meistens tödlich verläuft, allerdings vor anaphylaktischen Reaktionen oder vor Impfschäden warnt, ist sich der Dramatik und fürchterlichen Auswirkungen dieser Krankheit, nicht bewusst.
                              Homöopathie ist gut und sinnvoll, aber bitte nur dort wo es nicht um Leben und Tod geht. Und auch Impfdiskussionen sollten auf weniger dramatischen Indikationsfeldern ausgetragen werden.

                              Also liebe Hunde- und Pferdebesitzer, impft gegen Wundstarrkrampf. Pferde 1mal jährlich, Hunde alle 3-4 Jahre und Menschen allerspätestens alle 10 Jahre.
                              Es geht um Leben und Tod.

                              Wer sich näher dafür interessiert, findet unter www.dogge-chiara.de eine genauere und leicht verständliche Fallbeschreibung.

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