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Verdacht auf Autoimmunerkrankung

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    Verdacht auf Autoimmunerkrankung

    Hallo,

    hat jemand schon einmal erlebt, dass sich beim Hund die Sohlen an allen vier Pfoten horizontal von den Ballen ablösen. Da es offenbar juckt, nagt der Hund an den Stellen, so dass richtige, große Wunden entstehen. Das offene Fleisch ist sichtbar. Außerdem sind die Ballen schon lange, bevor sich die Situation so zugespitzt hatte, rissig. Eine Blutuntersuchung ergab grenzlagig erhöhte Rheumafaktoren und leicht erhöhte Anti-Nukleäre Antikörper. Alles zusammen führt zu dem Verdacht auf Autoimmunererkrankung. Eine Besserung ist mit Cortison eingetreten. Vorher gab es eine Behandlung gegen Pilze und Bakterien, die die offenen Wunden infiziert hatten.

    Wer hat Erfahrungen in dieser Richtung ? Und kann jemand von einer vollständigen Heilung berichten.

    Vielen Dank im voraus.
    Inamaria

    #2
    Re: Verdacht auf Autoimmunerkrankung

    Liebe Inamaria,
    Original geschrieben von Unregistered hat jemand schon einmal erlebt, dass sich beim Hund die Sohlen an allen vier Pfoten horizontal von den Ballen ablösen. Da es offenbar juckt, nagt der Hund an den Stellen, so dass richtige, große Wunden entstehen. Das offene Fleisch ist sichtbar. Außerdem sind die Ballen schon lange, bevor sich die Situation so zugespitzt hatte, rissig.

    Wer hat Erfahrungen in dieser Richtung ? Und kann jemand von einer vollständigen Heilung berichten.
    (leider) hatte ich solch einen Fall noch nicht in der Praxis, bin aber ueberzeugt, dass es mit Hilfe der klassischen Homoeopathie zur Heilung kommen kann, solange noch keine irreversiblen Prozesse eingetreten sind.
    Das kann ein Tierhomoepath nach ausfuehrlicher Anamnese (Fallaufnahme) feststellen.
    Liebe Gruesse

    Elke

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      #3
      juckreiz

      hallo
      habe einen ads der das gleiche problem hat. bei ihm wurde im alter von einem jahr pemphigus festgestellt durch eine biopsie. es hat bei ihm auch an den pfoten angefangen. ich will dir jetzt keine angst machen aber du solltest vieleicht auch manl eine biopsie machen lassen.

      sei tapfer lieben gruß silke

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        #4
        Hallo Silke,

        vielen Dank für Deine Antwort. Kannst Du mir mal schreiben wie es mit Deinem ADS (?) weiterging. Der Verdacht auf Pemphigus wurde auch schon angesprochen, und zwar auf bullösen Pemphigus, weil ein Abtasten der Zehen und Ballen blasenartige Symptome zeigten. Wie geht es Deinem Hund jetzt, wie sieht die Therapie aus und wie geht es Deinem Hund ?

        Da die Therapie bei den verschiedenen in Frage kommenden Erkrankungen (Lupus, Pemphigus, Vaskulitis oder andere Autoimmunerkrankung) die gleiche ist, haben wir (Tierarzt und ich) vorerst entschieden, dem Hund momentan keine Biopsie zuzumuten. Dennoch würde ich mich sehr über Deine Antwort freuen.

        Viele Grüße
        Inamaria

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          #5
          hallo inamaria

          bei meinem liebling haben sich zuerst blasen an den pfoten sowie an den schleimhäuten im maul gezeigt. er wurde dann auch erst auf allergien getestet sowie auf milben usw. alles negativ. als es immer schlimmer wurde hat mir frau dr. hämmerling (eine dermatologien in düsseldorf) zur biopsie geraten. dabei wurde dann pemphigus foliaceus festgestellt. wir haben dann versucht zu immonisieren mit eigenblut eas nicht geklappt hat. dann ging es los mit cortison (prednisolon) mit 10 mg und zwischendurch immer antibiotika wenn es ganz schlimm ist. mittlerweile bekommt 40mg cortison und es geht ihm nicht besonders gut dabei. ich bin zur zeit auch sehr traurig über seinen zustand und weiß mir auch fats keinen rat mehr. füttern tue ich pferd und elch den ich mir extra schicken lasse einmal im monat. also wie du siehst alles nicht so gut bei uns. ich wünsch die nur das dein schatz nicht auch diese seuche hat!!!!! wie geht es ihm denn zur zeit?

          leibe grüße silke und eros

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            #6
            ps. ads: altdeuschter schäferhund gaaaaanz süß und superlieb.

            dann noch eine dobermann hündin 1 leguan, 1 schlange, 2 meerschweinchen

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              #7
              Hallo Silke,

              vielen Dank für die schnelle Antwort. Meinem Hund geht es derzeit so mittelprächtig. Eine zwei Jahre alte deutsche Schäferhündin müßte normalerweise ein ganz anderes Temperament und eine andere Vitalität zeigen. Ihre Mutter wird 6 Jahre alt und ist ein Energiebündel. Sie ist mit ihrer Schwester durch den Garten getobbt, bevor sie und ihre Schwester abgegeben wurden. Zu ihrer Schwester gibt es keinen Kontakt mehr. Meine Hündin kannte ich vom Welpenalter an und da ihre Mutter einfach super ist, war klar, dass ich einen Nachkommen von ihr nehmen würde. Leider humpelte sie, als ich sie zu mir nahm (Dez. 2002). Der Tierarzt versicherte mir, dass es sich um eine harmlose Verletzung handelte, die zu 100% ausheilen würde. Dann trat immer wieder irgendwo ein Humpeln auf. Schließlich fiel mir auf, dass ihr Gang so schaukelnd war. Schließlich wechselte ich den Tierarzt. Nach physiotherapeutischen Behandlungen, die zwar zu einer Besserung führten, aber nicht zu dem Ergebnis, das mein Tierarzt und ich erwarteten, entschlosssen wir uns zu weiteren Untersuchungen. Dabei fielen die Rheumafaktoren und vor allem die ANA´s auf. Daraufhin ging es in die Tierklinik, wo der Dermatologe so fasziniert war, dass er erst mal die Digitalkamera hervorholte. Und ein Shampoo zum baden der Pfoten. Geholfen hat schließlich mein "Haus"tierarzt mit Prednisolon. Derzeit reduzieren wir die Dosierung und beobachten genau, was geschieht. Ansonsten versucht mein Tierarzt es - nachdem mir verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl gestellt wurden - auf ganzheitlichem Wege. Damit fangen wir gerade eben an.

              Auch meine Hündin ist total süß. Irgendwie fast schon zuuuuu lieb. Vielleicht sind sensible, weiche Hunde irgendwie "anfälliger". Über weiteres Feedback freue ich mich.

              Viele Grüße
              Inamaria

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                #8
                hallo

                das hört sich ja auch nicht wirklich gut an bei euch. eros bekommt auch prednisolon aber leider funktioniert das mit dem reduzieren nicht. sobald die dosierung herabgesetzt wird, wird es wieder schlimmer. das mag daran liegen das er das zeug nun schon fast 3 jahre bekommt. selbst mit 40mg bekommt er immer wieder schübe und dann kommt noch antibiotika dazu. du kannst auch recht haben das sensible hunde vielleicht anfälliger sind für solche sachen. bei meinem züchter kommt diese krankheit ansonsten nicht vor. ich werde es nun mal an angriff nehmen mit einem hömopathen zu arbeiten. vielleicht funktioniert das je besser. wie sieht es denn mit prednisolon bei deiner hündin mit dem wasserlassen aus. mein eros hat damit schwierigkeiten. er hat sich da nicht immer so unter kontrolle. wär schön nochmal von dir zu hören.

                liebe grüße silke und eros

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                  #9
                  Hallo Silke,

                  danke für die Mail. Ob die weitere Reduktion der Dosis möglich ist, müssen wir jetzt abwarten. Anfangs gab es 3 Tage 60 mg (3 Tabl.) Prednisolon, dann 3 Tage 40 mg (2 Tabl.) Prednisolon, dann für zirka 2 Wochen 30 mg (1,5 Tabl.) Prednisolon. Ab heute haben wir reduziert auf 20 mg P.

                  Aus den Diskussionen im Forum habe ich manchmal den Eindruck, dass eine gewisse "Kluft" besteht zwischen den reinen Anhängern der Homöopathie und den klassischen Tiermedizinern. Ich selbst bin sehr froh, einen Tierarzt zu haben, der sowohl naturwissenschaftlich arbeitet als auch verschiedene alternative Methoden wie Homöopathie, Akupunktur, Physiotherapie etc. in seiner Praxis anbietet. Da ich selbst eine naturwissenschaftliche Ausbildung habe, halte ich diesen Bereich für ebenso unverzichtbar wie andere ganzheitliche Methoden.

                  Mit dem Wasserlassen haben wir bisher keine Probleme gehabt, allerdings wurde ich vorgewarnt, dass der Urin völlig unkontrolliert fliessen könne unter Prednisolon. Der Appetit ist aber jetzt noch größer als er vor Therapiebeginn schon war.

                  Ob familiäre Häufungen (genetischer Aspekt) auftreten können weiss ich nicht. Inzucht ist bei Schäferhunden ja eh ziemlich ausgeprägt vorhanden.

                  Viele Grüße
                  Inamaria

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                    #10
                    hallo inamaria

                    also mein doc hat bis jetzt noch nichts gesagt vom wasserlassen. aber wie du schon sagst sehr unkontrolliert. wär lieb wenn du mich auf dem laufenden halten würdest wie es ihr mit der reduzierung geht. und vom hunger will ich gar nicht sprechen, ein fass ohne boden sag ich da nur. ich werd es jetzt auf jeden fall hömopathisch versuchen, vielleicht haben wir da je mehr glück. euch wünsch ich alles gute und das ihr das in den griff bekommt!!!!! und bitte auf dem laufenden halten....

                    liebe grüße

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