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Kastration

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    Kastration

    Guten Morgen!
    Nachden meine süße Jule aus Spanien gerade mal schläft und keinen Blödsinn macht, kann ich ja auch mal wieder ein paar Fragen loswerden:
    Sie ist ja erst ca 9 Wochen alt, aber trotzdem, was haltet Ihr davon, die Hunde als Krebsvorsorge noch vor der ersten Läufigkeit kastrieren zu lassen? Ich denke mal, Ihr werdet antworten, wer seinen Hund gesund ernährt usw, braucht sich um Krebs nicht zu sorgen. So denke ich eigentlich auch. Bloß mein Labirüde ist sterilisiert und nicht kastriert, und Jule bleibt ein kleiner Hund, und da möchte ich ihr nicht zumuten, von ihm bedrängt zu werden. Also werde ich wohl um eine Kastration nicht herumkommen. Aber schon mit einem halben Jahr oder erst lieber nach der ersten Läufigkeit?
    Kann ich ihr schon mal einen Hühnerflügel zum knabbern geben?bisher kriegt sie als "Knochen" rohe Karotten, die sie ganz verspeist.
    Ciao Caramia und Jule
    Liebe Grüße Heike und die Tiere


    Tiere sehen das Sein hinter dem Schein

    #2
    HI Caramia,
    es gibt viele Hundebesitzer, die Rüde und Hündin unkastriert zusammen halten. Sicherlich ist es während der Läufigkeit stressig, aber gut möglich. Zumal bei Dir die Gefahr einer Trächtigkeit ja nicht besteht, wenn wirklich mal eine Tür nicht zu ist oder Du nicht aufpaßt... Die meisten Hündinnen wissen sich auch recht gut gegen aufdringliche Rüden zu wehren, so daß sich Dein Mädel vielleicht sogar selbst hilft
    Von einer Kastration vor der ersten Läufigkeit halte ich wirklich überhaupt nichts! Ich finde es furchtbar, daß Hündinnen nicht mal die Gelegenheit haben, in Ruhe erwachsen zu werden. Die Persönlichkeitsentwicklung ist genauso wie die körperliche Entwicklung Hormongesteuert, eine Frühkastration kann dementsprechend sowohl gesundheitliche als auch wesensprobleme verursachen.
    Meine eigene Hündin wurde erst mit 3 Jahren richtig "erwachsen", sie machte nach jeder Läufigkeit einen Entwicklungsschub. Kastriert wurde sie mit 6 Jahren wegen extremen Scheinschwangerschaften, die von mal zu mal schlimmer wurden und beginnender Gebärmuttervereiterung. Ohne Not hätte ich es allerdings nicht machen lassen...
    Liebe Grüße,
    Eva & Rio
    Grüßlis, Eva

    Everything will be ok at the End. If it's not ok, it's not the End

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      #3
      Hallo Caramia!

      Ich hab selbst vor kurzem überlegt, ob ich meine 4 Jahre alte Weimaranerhündin kastrieren lassen soll. Sie hat ein zu kleines Becken und Bänderprobleme und darf deshalb keinen Nachwuchs haben.
      Hab bei SUCHEN "Katration Hündin" eingeben.
      Da findest Du eine Menge Argumente.
      Ich hab mich fürs " Aufpassen" entschieden.
      Letztendlich muß es jeder für sich entscheiden

      LG Peggy und Eika + Kater Grisu

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        #4
        Liebe Caramina!

        Es kann der Gesundheit eines Lebewesens nicht zuträglich sein, ihm ein Organ zu entfernen. Das ist eine Tatsache. Der einzige Grund, der Kastrationen notwendig macht, ist meines Erachtens, die Streuner in südlichen Ländern davor zu bewahren, noch mehr Tierelend in die Welt zu setzen.

        Mein Rüde ist leider kastriert. Dennoch ist er in der Lage unsere Hündin zu decken, was beiden aber weh tut, weil er beim Hängen Panik bekommt. So müssen wir auf unsere Hunde während der Stehzeit genau so aufpassen wie auf zwei intakte Hunde. Und es geht! Ein paar leicht stressige Tage, wo einer von beiden auch mal ein paar Stunden bei Freunden verbringt und schon ist der Spuk vorbei.

        Lass Deiner Kleinen ihre Organe und ihren natürlichen Hormonhaushalt.

        Viele Grüße
        Claudia
        Wenn du lernen willst, im Hier und Jetzt zu leben: Schaff dir einen Welpen an!

        Kommentar


          #5
          Hallo Caramia!

          Meine eigene Hündin wurde erst mit 3 Jahren richtig "erwachsen", sie machte nach jeder Läufigkeit einen Entwicklungsschub.
          Das gleiche habe ich bei meiner Hündin auch beobachtet. Daher würde ich auch von einer zu frühen Kastration abraten.

          Ich habe selbst lange überlegt, ob ich sie kastrieren lassen soll, oder nicht, bin aber mittlerweile zum Entschluß gekommen, es nicht zu tun, solange keine gesundheitlichen Probleme es nötig machen.
          Aus genau den Gründen, die Claudia nannte. Ich finde, wir haben nicht das Recht, einem Tier ein gesundes Organ zu entnehmen, nur weil es unser eigenes Leben ein wenig vereinfachen würde.

          Und daß Dein größerer Rüde die Hündin "vergewaltigt" kann ich mir nicht vorstellen. Läufige Hündinnen entwickeln erstaunlich Haare auf den Zähnen, wenn sie einen Rüden ablehnen. Ich hätte eher Bedenken, daß sie Freude dran hat, ihn zu "verführen". Aber da muß man halt aufpassen...
          Lieben Gruß!

          Alexa mit den Langnasen Kenya, Higgins und Inara

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            #6
            Kastration

            Danke für Eure Antworten, kann ich gut annehmen.
            Stimmt mich schon irgendwie nachdenklich, dass die Tierschutzleute" so gedankenlos und übereifrig mit Themen wie Kastration, Impfungen usw. umgehen. Als die Tierschutztante, die mir Jule vermittelt hat, neulich mitgekriegt hat, dass meine großen Hunde schon länger nicht geimpft sind, hat die fast die Krise gekriegt. Wenn ich jetzt so "verantwortungslos" bin, nicht so viel zu impfen und dem armen Kind auch noch Hühnerknochen zu geben... auwei, da nehmen die mir bestimmt den Hund wieder weg...
            Übrigens hat mein Mann nun endlich diese Cookiesache hinbekommen und ich kann nun ungestört auch im Mitgliederbereich lesen und schreiben, schöööööön...
            LG Caramia
            Liebe Grüße Heike und die Tiere


            Tiere sehen das Sein hinter dem Schein

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              #7
              Hi Caramia

              Du kannst der Kleinen ruhig schon mal einen Flügel zum Knabbern anbieten. Vielleicht hast Du ja auch die Möglichkeit an Hühnerhälse zu kommen. Die scheinen ideal für Hundebabys zu sein.:eatchicke
              Gruß Elke mit den Minitüten Pixel, Ni T. & Kyko
              und dem Timor-Bub und Shari-Schneckchen im Herzen
              Mail ->

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                #8
                Hi


                @Claudia

                Es kann der Gesundheit eines Lebewesens nicht zuträglich sein, ihm ein Organ zu entfernen. Das ist eine Tatsache. Der einzige Grund, der Kastrationen notwendig macht, ist meines Erachtens, die Streuner in südlichen Ländern davor zu bewahren, noch mehr Tierelend in die Welt zu setzen.
                Hier halte ich Sterilisationen für sinnvoller, das natürliche Verhalten bleibt bestehen, für Hündinnen ist der Eingriff wesentlich kleiner als bei einer Kastration und billiger ist es alle mal.
                @+

                J´ai décidé d´être heureux parce que c´est bon pour la santé

                Voltaire

                Monika31@orange.fr

                Frankreich Connection

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                  #9
                  Kastration

                  Liebe Foris,
                  gerade hat Jule ihreb ersten Hühnerflügel verspeist- und sie lebt noch, grins. Wenn das die Frau vom Tierschutz wüsste..., hat mir noch eingebleut, ich dürfte ihr auf keinen Fall Knochen geben, nur Welpenaufzuchtfutter. Nur, das mag sie nicht. Am liebsten frisst sie, was ich ihr koche, wegen des oft dünnen, schleimig, teils mit Blut versetzten Kot eben viel Naturreis mit Hüttenkäse. Oder soll ich ihr lieber das Hühnerfleisch noch kochen?
                  Einen schönen Tag Euch Caramia
                  Liebe Grüße Heike und die Tiere


                  Tiere sehen das Sein hinter dem Schein

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                    #10
                    Hallo Fories!

                    Ihr müsst die Tierschutzleute auch ein Bisschen verstehen. Die wollen einfach von vornherein verhindern, dass es noch mehr arme unerwünschte Hunde gibt die dann (im günstigsten Fall) wieder im Tierheim landen. Auf manche Hündinnen kann man wirklich kaum aufpassen: 40 cm Terriermix überwindet 1,60 m Maschendrahtzaun, (Nachbars) Dackel gräbt sich unten durch etc.. Die Tierheim-Mädels meinen es bestimmt nur gut.

                    Margit & Coras

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