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OCD OP

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  • OCD OP

    Hallo,

    Jerry ist vor einem viertel Jahr am Ellbogen wegen OCD operiert worden.

    Seit dem humpelt er auf dem operierten Bein mal mehr, mal weniger.

    Das Gelenk ist nach der OP bereits 2 x geröntgt worden, aber es ist alles in Ordnung.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Und hat sich die humpelei irgendwann gegeben?

  • #2
    Hallo Sylvia!
    Meine Emma wurde auch am Ellenbogen operiert, allerdings an einer anderen Sache.
    Wir haben kurz danach mit der Physiotherapie angefangen, damit sie wieder richtig beweglich ist.
    Auch heute machen wir das regelmäßig und haben damit schon einige Probleme wieder gut in den Griff bekommen.
    Hat Euch der operierende TA das nicht empfohlen?
    Liebe Grüße, Christine mit Lina und Seelenhund Emma :

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    • #3
      Hallo Sylvia,

      manchen Hunden muss man das "ordentliche" Laufen erst wieder beibringen. Ansonsten würde ich auf Arthrosen tippen. Ich habe immer wieder Hunde, die lt. TA absolut "geheilt" sein müssten, aber trozdem humpeln. Hier gibt es viele Faktoren, wie z. Bsp. verspannte Muskulatur, zu lange Fehlhaltung, Verkürzungen, Lernfaktor...

      Viele Kliniken geben nach solch einer OP schon den Hinweis auf Physio. Je nachdem, wie lange der Hund vor der OP schon gelahmt hat, kann es auch nach einer erfolgreichen OP einiges dauern, was du durch gezielte Physio positiv beeinflussen kannst.
      Liebe Grüße
      Erna

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      • #4
        Nee, von Physio hat der TA nichts gesagt.

        Und Arthrose kann es auch nicht sein, weil das Gelenk voll beweglich ist und man auch auf den Röntgenbildern nichts sehen kann.

        Wegen Physio werd ich mich mal schlau machen und schauen, ob es was in unserer Nähe gibt.

        Danke für den Hinweis.

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        • #5
          Hier findest Du Adressen von Physiotherapeuten, die eine gute Ausbildung gemacht haben.
          http://www.tierphysiotherapie.de
          Liebe Grüße, Christine mit Lina und Seelenhund Emma :

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          • #6
            Hallo Sylvia,

            mein Beagle Jonas (3J.) leidet auch an einer OCD. In der Tierklinik wurde uns von einer Operation abgeraten, da als Folgewirkung später eine Arthrose auftreten könne.

            Zunächst wurde mit "Zeel", dann 4 Tage mit Rimadyl behandelt. Jetzt geben wir Jonas 1x tägl. "Previcox "und nehmen an einer Studie zu diesem Medikament teil.

            Außerdem haben wir das Futter umgestellt auf "Bozita Robur Lamm und Reis" und geben als Zusatz "Rejoint" ins Futter, das ungefähr dem Gelenkflex entspricht und ein Kräuternaturheilmittel "Drynaria".

            Jonas humpelt nicht mehr, muss aber geschont werden: kein Springen von Mauern, was er früher so gern machte, und bei den Geländegängen legen wir immer wieder Pausen ein.

            Grüße von Malo mit Jonas und Henry

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            • #7
              also eine ocd bedeutet ja ein herauslösen eines knorpelfragmentes aus seinem mausbett- also im volksmund eine gelenkmaus.
              nach vollständiger herauslösung oder entfernung des fragmentes fehlt das entsprechende knorpelstück dann. an dieser stelle kommt es natürlich vorzeitig zu einer arthrose.
              knorpel ist auf einem konventionellen rö-bild nicht zu erkennen...sollte man sich immer vor augen führen.
              auch erkennt man eine arthrose nicht immer im anfangsstadium.
              es kann auch gut sein, dass die "gelenkmaus" noch im gelenk herumirrt und gelegentlich "verkantet" oder drückt.
              oder es hat sich noch ein weiteres stückchen knorpel verabschiedet und macht nun beschwerden.
              ich würde um sicherzugehen, ein MRT oder eine arthroskopie durchführen lassen.
              kann die uni in gent/belgien empfehlen, die sind ziemlich spezialisiert auf die bildegebenden und therapeutischen verfahren diesbezüglich

              grüße
              susanne

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              • #8
                kleine ergänzung: mein wuff hatte ocd an der schulter und läuft nun seit 5 jahren beschwerdefrei. vorher intermittierendes schonhinken und zig fehldiagnosen bei einer ganzen handvoll ärzten....... man sah halt auf dem röbi nix.... und das lahmen ging immer wieder vorbei. und unter analgesie wars besser.....

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                • #9
                  Hallo,

                  also bei Jerry konnte man auf dem Röntgenbild sehen, das etwas am Gelenk nicht in Ordnung war.

                  Aufgrunddessen wurde er ja auch operiert und das winzige Knorpelstück wurde entfernt.

                  Und der TA hat mir gesagt, das der Körper das fehlende Knorpelstück wieder mit einer knorpelähnlichen Substanz füllt.

                  Deshalb kann, aber muß es nicht zu einer Arthrose kommen.

                  Ich hab jetzt dank dem Link eine Praxis in meiner Nähe gefunden, die Physiotherapie anbietet. Das werden wir mal probieren.

                  Als Nahrungsergänzug bekommt er Canviton zur Unterstützung der Sehen und Gelenke.

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                  • #10
                    Hallo Susanne,

                    welche Art von Analgesie hat dein wuff bekommen?

                    Malo, Jonas und Henry grüßen und wünschen alles Gute für Jerry

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                    • #11
                      ja, der defekt füllt sich in den meisten fällen mit einem minderwertigen ersatzknorpel. dieser erfüllt jedoch nicht die funktion eines normalen knorpels und es kommt in der regel zur arthrose. je nach lokalisation muss es jedoch keine beschwerden machen.
                      humpelt dein hund immer mal wieder, kann es auch sein, dass sich ein weiteres stück abgelöst hat.

                      kenn ihr schon den link?
                      http://de.wikipedia.org/wiki/Ellbogendysplasie

                      @malos
                      er hat mal rimadly, mal metacam, mal zeel (hat nicht recht geholfen...) bekommen.

                      grüße
                      susanne

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                      • #12
                        Danke für den Link.

                        Bei Jerry ist das mit dem Humpeln ganz komisch.

                        Heut morgen waren wir im Feld und er hat nur minimal gehumpelt.

                        Auf einmal humpelt er wieder ganz stark, obwohl er nichts auffälliges gemacht hat.

                        Das sich nochmal was gelöst hat, schließt der TA aus, da Jerry zum Zeitpunkt der OP schon ausgewachsen war.

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