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Knochentumor/Osteosarkom

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    #46
    Hallo Yvonne,

    ich drücke Euch auch weiterhin ganz fest die Daumen ... Mensch, ich würd Dich auch gerne in die Arme nehmen und helfen ...

    Gib ihr viel Vitamine und die Mistelbehandlungen sind auch toll ... können nicht unbedingt heilen, aber Ihr habt mehr Zeit. Meiner Tante hat diese Therapie übrigens auch eine ganze Weile geholfen, nachdem die Schulmedizin nur aufgegeben hatte.

    Es gibt übrigens eine Amerikanerin (Hulda Regehr Clark), die auch Bücher geschrieben hat und einige Erfolge in der Krebsbehandlung von Menschen hat(te). Ich weiß nicht, wie groß die Chancen bei einem Hund stehen, aber ich hatte es auch probiert und es hat sicherlich den Zeitpunkt etwas herausgezögert. Ich hatte allerdings nur den Zapper eingesetzt.
    Die Bücher heißen: Heilung ist möglich und Heilung aller fortgeschrittenen Krebsarten. Gibt's auch bei Amazon.de.

    Wie gesagt, versprechen kann wohl niemand etwas, aber man fühlt sich auch einfach besser, wenn man nicht einfach aufgibt.

    Viele liebe Grüße und fühl Dich umarmt ... ich weiß wie es Dir jetzt geht
    Heidi-2

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      #47
      Hilfe

      Hallo Yvonne

      ich habe gerade erst gesehen das du ja auch in den Mitgliederbereich kommst. Dort findest du ganz oben einen Bereich, in dem du zu den Gesunde Hunde Dateien kommst. Wenn du dort reingehst und mal unter Heilpraktik guckst, findest du auch noch mehr über die Misteltherapie: Es ist auch ein Erfahrungsbericht dabei über einen Hund hier aus dem Forum.

      Dann noch einen schönen Gruß von Marion sie hatte gestern hier im Forum noch den Tip gefunden, das man den Hunden täglich Hüttenkäse mit kalt gepresstem Leinöl zu fressen geben sollte.
      Bei einigen Hunden hat es wohl das Wachstum der Tumore gestoppt und bei Sissi (Hund von Susanne) war der Knoten auf einmal verschwunden.

      Siehe Tread http://www.gesundehunde.com/forum/sh...light=Lein%F6l

      Liebe Grüße (wir drücken die Daumen)
      Frank
      Shiva, Duncan+Eryanne im Herzen
      Llawn und Coco

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        #48
        Hallo

        Um 16.30 hat der Dr. Hirschberger angerufen, und mir alle Therapiemöglichkeiten gesagt. Ich bin so durcheinander das ich garnicht weiß was ich tun soll. Es gibt viele Möglichkeiten, weiß aber nicht weiter und was am besten für Anka ist. Amputation wäre auch eine Möglichkeit, von der Er was halten würde, aber ich weiß nicht ob ich das Anka antun soll. Ganz alleine kann ich das sowiso nicht entscheiden, Anka gehört ja der ganzen Familie und nicht nur mir alleine. Meine Eltern müssen auch einverstanden sein. Und zum Thema Amputaion sind sie auch nicht begeistert... ich eigentlich auch nicht.

        Bestrahlung wäre in Hofheim möglich wodurch die Hunde lange noch schmerzfrei sind, verhindert aber auch nicht das Wachstum von Metastasen.

        Intraoperative exkoprporale Bestrahlung: Da wird der Knochen wo betroffen ist entnommen, hochdosiert bestrahlt, und dan wieder eingesetzt. Nur in Zürich möglich.

        Chemotherapie

        Kryotherapie

        Dan gibt es noch was wo sie eine Infusion bekommen würde, weiß aber nicht mehr wie das heißt:-( Auch sehr gut zur Schmerzlinderung.

        Dr. Hirschberger telefoniert Heut Abend mit meiner Tierärztin, die kennen sich von früher sehr gut, haben zusammen in der Uniklinik München gearbeitet. Er wird meiner Tierärztin nochmal alles genau erklären, und Morgen Mittag nach der Arbeit geh ich dan zu ihr und dan reden wir weiter über die Therapie, was am besten für Anka ist.

        Er war sehr nett am telefon, nur ist jetzt so ein Chaos in meinem Kopf das ich gerade nicht mehr weiß was Sache ist. Bin total durcheinander und nervlich grad ganz unten. Hab alles erwartet, aber nicht so eine Diagnose.

        Ich werde aufjedenfall mit anderen Kliniken auch noch Kontakt aufnehmen.

        Und vielen Dank für eure vielen Tipps

        Gruß

        Yvonne

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          #49
          Yvonne, ein mehr als niederschmetterndes Ergebenis.........:cryin:

          Wenn es mein Hund wäre, würde ich eine hochdosierte Vitamintherapie beginnen und eventl. eine Ernährungsumstellung sowie die Haltungsbedingugen ändern (viel Entspannung....), dass ist aber meine persönliche Meinung!

          B17, K1 und noch andere Radikalenfänger sowie eine gute Versorgung mit Mineralstoffen und den restlichen Vitaminen würde ich vorziehen...........Chemo- oder Bestrahlung käme für mich nicht in Frage, auch für mich persönlich nicht. Wichtig sind auch noch Enzyme.......(auch meine persönliche Meinung!)

          Andrea
          Tu deinem Leib Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
          Indisches Sprichwort

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            #50
            Hallo Andrea

            Was ist B17 und K1? Habe vor Anka´s Ernährung umzustellen, auf Rohfleisch, nur bin ich mir da nicht sicher wie ich das machen soll Wir wollen mit Anka die Krebsdiät machen, aber das ist ganz schön kompliziert. Anfangen soll man mit rohen Hünerhälsen.
            Was versteht man unter "rotes" Fleisch?. Wo kann ich Infos für Vitamintherapie bekommen? Oder macht das evtl auch der Tierheilpraktiker? Wo sind Enzyme enthalten?

            Wir haben für Anka eine Zeit lang viel mit Reis gekocht... jetzt habe ich gelesen das Reis garnicht gut bei Krebs ist...

            Gestern war ich noch im Reformhaus und habe Leinsamenöl und Hüttenkäse gekauft das soll gut sein, habe ich auch hier bei Gesunde Hunde Forum gelesen.

            Gruß

            Yvonne

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              #51
              Anruf in Leipzig

              Hallo

              Meine Tierärztin hat sich immernoch nicht bei mir gemeldet, wegen München
              Hab aber mit Leipzig telefoniert und wegen der intraoperativen Bestrahlung gefragt, ist nur leider nichts für Anka weil der Tumor am Hinterbein ist und auch noch direkt am Gelenk... also würde ne sehr schwere Op werden. Sie meint auch Amputation mit anschließender Chemo.

              Aber wie verträgt ein Hund eine Chemo??? Naja die Chance auf eine "Heilung" gibt es nicht.

              Amputation ist nur ein "hinausschieben" von ca.1-2 Jahren.

              Bestrahlung bewirkt nur eine Schmerzfreiheit von 3-4 Monaten, ohne Einfluß auf das Tumorwachstum....

              Morgen werde ich in Hofheim anrufen, hoff das sich meine Tierärztin dan endlich auch mal bei mir meldet

              Mal sehn was Hoffheim sagt.

              Bei meiner Tierheilpraktikerin war ich auch. Sie will es mit Horvi versuchen. Sie hat noch Ampullen vorätig Und hat gleich Heute nachbestellt. Sie macht dan noch eine Haaranalyse.... Die akkupunkturpunkte von Leber und Niere sind bei Anka empfindlich, aber ich denk das kommt von den 3 Narkosen wo sie jetzt in kurzer Zeit hatte und von den Schmerzmitteln.

              Im Moment bekommt sie Metacam, Arnika D4, Rhus tox.D30, Serpalgin (Horvi), Traumeel und sehr viel liebe Und Futter haben wir auch komplett umgestellt auf Rohfleisch... Heute gabs Kaninchen, aber das hat sie garnicht mögen


              Liebe Grüße

              Yvonne&Anka

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                #52
                Yvonne, du kriegst alles in der Apotheke. Eine Amputation, ich weiss nicht, wie schwer das Gelenk zerstört ist.......wenn es arg ist, dann vielleicht ja, aber mit anschliessendem Aufbau wie beschrieben..........man muss dem Stoffwechsel das zuführen, was einem entartenden Wachstum entgegen führt, also die Nährstoffe die Entgleisungen hervorrufen ausschliessen. Eine totale Ernährungsumstellung mit Augenmerk auf Knochenmetabolismus wäre notwendig. Getreide in Massen, Gemüse und grüne bittere Salate und viel frisches naturbelassenes Fleisch und dazughörige Innereien, also Beute............

                K hochdosiert, homöopathische Behandlung seriös und begleitend, sowie eine abosult naturbelassene Ernährung und angepasste Bewegung....Auch Massagen, also Entspannungstherapie im engeren Sinn, also durch dich und engere Personen sollten mitwirken. Schmerztherapie wie notwendig, aber nicht mehr.................das würde ich tun.............
                Andrea
                Tu deinem Leib Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
                Indisches Sprichwort

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                  #53
                  Immer diese warterei

                  Hallo

                  Habe in Hofheim angerufen, Dr.Kessler ruft mich zurück....
                  (wieder warten )

                  Habe heut Morgen bei meiner Tierärztin angerufen und gefragt warum das so lange dauert bis sie in München durchkommt.

                  Sie versucht es schon den ganzen Tag (was irgendwie nicht glaube, ich bin ja auch durchgekommen)
                  Verstehs irgendwie nicht....

                  Anka geht es durch das Serpalgin viel besser, sie läuft besser und ist richtig gut drauf...

                  Wenigsens etwas.....

                  Werde schon langsam ungeduldig, vorallem wegen meiner Tierärztin....

                  Gruß

                  Yvonne

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                    #54
                    Anruf meiner Tierärztin

                    Hallo...

                    Meine Tierärztin hat vorher noch angerufen... Sie meint Chemo...

                    Ich weiß nicht so recht.... hat jemad Erfahrung mit Chemo?

                    Dr. Hirschberger meinte ja Amputation, jetzt aufeinmal doch nicht mehr?

                    Eine Amputation würde nichts bringen und in München hätten die zu wenig Erfahrung damit, sie hat sogar gesagt das Leipzig und Hofeim wenig Erfahrung hätten, was ich aber überhaupt nicht glaube! Mal sehn was Hofheim sagt.

                    Hab nicht selbst mit Ihr gesprochen, meine Mutter war am telefon!!

                    Morgen um 15.00 Uhr muß ich zu Ihr...

                    Ich versteh das ganze nicht, alles wiederspricht sich!!!!!!!

                    Sie sagte noch am telefon eine Chemo würde die Metastasen (Wen überhaupt welche da sind) abtöten...

                    Aber das würde doch heißen das der Tumor sich nicht vergrößern kan, oder?

                    Ich glaub ich muß mir aufschreiben was ich Morgen zur Tierärztin alles sagen will......

                    Gruß

                    Yvonne

                    Kommentar


                      #55
                      Gespräch mit Tierärztin

                      Hallo

                      War Heute Mittag bei meiner Tierärztin und haben über die weitere Therapie geredet...

                      Alles ist eigentlich ein Risiko:

                      Amputation: Dafon ratet sie und München ab, weil es keine Sicherheit gibt das es was bringt. Wen keine Metastasen da sind kan man auch nicht´sagen wie lange Anka noch lebt. Wen Metastasen da wären hat es keinen wert. Es gibt Hunde die Leben durch die Amputation vieleicht noch 1-2 Jahre, aber es gibt auch welche wo nur ein paar Wochen leben... egal wie es ist immer ein Risiko...

                      Chemotherapie: Dadurch würden anscheinend die Metastasen abgetötet, (Bösartige), sind halt Nebenwirkungen... Ob Anka da durchhalten würde? Eine "Heilung" gibt es auch da keine

                      Intraoperative Bestrahlung (Zürich) geht nicht weil hinten und Direkt am Gelenk, sehr schwer bei Ihr.

                      Bestrahlung: Weiß sie nicht viel, muß auf den Anruf von Hofheim warten...Nur allein durch die Bestrahlung würde Anka vieleicht noch 3-4 Monate Leben.

                      Was soll ich nur tun?? Es sit wirklich schwer.

                      Ich habe mir jetzt gedacht: Wen KEINE Metastasen sichtbar sind:Amputation mit Chemo, wen aber doch Metastasen da sind Chemo mit Bestrahlung... Anka ist noch jung, vieleicht schafft sie es gegen den Krebs zu Kämpfen...

                      Tierheilpraktikerin hilft natürlich auch mit...

                      Habe jetzt noch gehört das Mittel gegen Malaria sehr gut sind beim Hund, hat schon jemand was dafon gehört????

                      Viele Grüße

                      Yvonne&Anka

                      PS: Wünsch Euch allen schöne Weihnachten

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                        #56
                        Tumor

                        Halllo Yvonne

                        wir sind mal in Kamen bei einem Tumorspezialisten gewesen da bei unserem Rüden der Verdacht auf einen Nasentumor vorhanden war. Die Spezies. sind von der Uni Giesen vielleicht kannst du ja mal mit Ihnen Tel. meiner ansicht nach waren Sie sehr kompetent, ich würde mal versuchen Sie zu kontaktieren.
                        Sie sind uns als absolute Spezialisten genannt worden.

                        hier mal Ihre Adresse:

                        Tierärztliche Praxis Dr. Sigrid Schleich
                        Weststr. 49 59174 Kamen
                        Tel: 02307-235515 Fax: 02307-235552

                        viel Erfolg

                        wir drücken dir weiterhin die Daumen
                        Frank
                        Shiva, Duncan+Eryanne im Herzen
                        Llawn und Coco

                        Kommentar


                          #57
                          Danke

                          Vielen Dank für die Adresse, werd da nach den Feiertagen auch mal anrufen

                          Gruß

                          Yvonne&Anka

                          Kommentar


                            #58
                            Hallo Yvonne ,

                            gerade gefunden : http://www.cito-web.de/
                            LG , Anja

                            Kommentar


                              #59
                              Hallo Anja

                              Vielen,vielen Dank, werde Cito´s Besitzerin gleich eine email schreiben


                              Vieleicht doch noch etwas Hoffnung

                              Danke

                              Yvonne&Anka

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                                #60
                                Malariamittel gegen Krebs?

                                Hallo, habe da was gefunden gegen Krebs, was haltet Ihr dafon?
                                Anscheinend kan man es schon in der Apotheke kaufen

                                :
                                5. Dezember 2001 — Die traditionelle chinesische Heilkunde liefert einen vielversprechenden neuen Ansatz in der Krebsbehandlung. Mit etwas Logik und modernen Laborverfahren gelang Wissenschaftlern aus Seattle nun der Nachweis, dass ein aus der Wermut-Pflanze gewonnenes Präparat von Brustkrebs befallene Zellen identifizieren und zerstören kann. Gesunde Zellen lässt der pflanzliche Wirkstoff hingegen unversehrt.

                                In einem Labortest habe das Präparat binnen 16 Stunden praktisch alle menschlichen, von Brustkrebs befallenen Zellen, die in einem Reagenzglas mit dem Pflanzenextrakt in Berührung kamen, vernichtet, berichtete Henry Lai, Biotechnik-Forscher an der University of Washington. Ebenso bedeutend sei jedoch, so Lai, dass nahezu alle gesunden Zellen, die dem Wirkstoff ausgesetzt wurden, noch am Leben seien.

                                Und bei einem Tierversuch mit einem Hund, der an einem fortgeschrittenen Knochenkrebs (Osteosarkom) litt, konnte nach einer fünftägigen Behandlung mit der Substanz eine vollständige Genesung erreicht werden. Röntgenaufnahmen zeigten, dass der Tumor des Hundes "praktisch verschwunden" sei, erklärte Lai und ergänzte, dass der Hund seiner Einschätzung nach auch in zwei Jahren noch am Leben sein werde. "Das Medikament ist scheinbar nicht nur sehr wirksam, sondern auch sehr selektiv", erläuterte Lai. "Es wirkt äußerst toxisch auf Krebszellen, hat aber eine nur geringfügige Wirkung auf gesunde Zellen."

                                Worum handelt es sich nun bei diesem "neuartigen" Präparat zur Krebsbehandlung? Der Wirkstoff heißt Artemisinin — und ist in Wirklichkeit alles andere als neuartig. Bereits vor Tausenden von Jahren gewannen chinesische Volksheilkundler die Substanz aus der Pflanze Artemesia annua L., gemeinhin auch als Wermut bekannt, und verwendeten sie zur Malariabehandlung, erläuterte Lai.
                                Nachdem in den 70er Jahren bei archäologischen Ausgrabungen eine "Geheimrezeptur” für die Malariabehandlung auf einer Steintafel im Grab eines Prinzen der Han-Dynastie entdeckt wurde, wurde Artemisinin erneut zur Bekämpfung dieser von Moskitos übertragenen Krankheit eingesetzt. Und in der Tat sei eine aufbereitete Form des Pflanzenextraktes nun das bevorzugte Medikament zur Behandlung von Malaria, so Lai weiter.

                                WIRKUNGSWEISE DES MEDIKAMENTS
                                Experimente, die der Analyse von Artemisinin als Wirkstoff zur Malariabehandlung dienten, brachten die Forscher dazu, die Substanz als Medikament zur Krebsbehandlung zu testen. Entscheidend war dabei, dass der Malariaparasit und die sich teilenden Krebszellen eine gemeinsame Eigenschaft aufweisen - hohe Konzentrationen an Eisen. Wenn Artemisinin — oder eines seiner Derivate — mit Eisen in Berührung kommt, wird eine chemische Reaktion ausgelöst, die geladene Atome hervorbringt, die von Chemikern auch als freie Radikale bezeichnet werden. Bei der Malariabehandlung greifen diese freien Radikalen die Zellmembrane an, brechen sie auf und töten den einzelligen Parasit.

                                Zellen benötigen jedoch auch Eisen, um bei der Zellteilung DNS zu reproduzieren, so Lai. Und da Krebs durch die unkontrollierte Teilung von Zellen gekennzeichnet ist, besitzen Krebszellen auch einen viel höheren Eisengehalt als gesunde Zellen. Krebszellen besitzen zudem auf ihrer Oberfläche mehr so genannte Transferrin-Rezeptoren — Bindungsstellen an der Zelloberfläche, die die Aufnahme von Eisen ermöglichen —, als dies bei gesunden Zellen der Fall ist. Im Fall von Brustkrebs besitzen die Zellen laut Lais Forschungsergebnissen fünf bis fünfzehn Mal so viele Transferrin-Rezeptoren auf ihrer Oberfläche als gesunde Brustzellen.


                                Und hier kam nun der Schuss Logik ins Spiel: Vor etwa sieben Jahren überlegte sich Lai, ob man Krebszellen nicht mit der bei Malaria erprobten Behandlungsmethode zu Leibe rücken könnte? Gemeinsam mit seinem Forscherkollegen Narendra Singh entwickelte Lai eine Projektstrategie und erhielt Fördermittel vom Breast Cancer Fund in San Francisco. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit werden in der November-Ausgabe des Fachmagazins Life Sciences veröffentlicht.

                                STRATEGIE GEGEN DEN KREBS
                                Der entscheidende Vorteil seiner Behandlungsmethode besteht laut Lai darin, dass den Krebszellen zuerst zusätzliches Eisen zugeführt wird, bevor der Wirkstoff Artemisinin eingesetzt wird, um die karzinösen Zellen zu töten. In den Versuchen wurden sowohl Krebszellen als auch gesunde Zellen mehreren Behandlungsformen unterzogen:
                                Einer Substanz namens Holotransferrin, die sich mit den Transferrin-Rezeptoren verbindet, um Eisen in die Zellen zu transportieren und so eine noch höhere Eisenkonzentration in den Zellen herbeiführt;
                                eine wasserlösliche Form von Artemisinin; bzw.
                                eine Kombination der beiden Substanzen.
                                Jene Zellen, die lediglich mit einer der Substanzen behandelt wurden, zeigten keine nennenswerte Reaktion. Wurden die Zellen jedoch zuerst mit Holotransferrin und danach mit Artemisinin behandelt, dann habe die Behandlung, so Lai, deutlich angeschlagen.


                                Nach acht Stunden waren drei Viertel der Krebszellen vernichtet. 16 Stunden später waren fast alle Krebszellen tot. Ebenso bedeutsam ist laut Lai jedoch, dass die große Mehrheit der gesunden Zellen nicht abstarben, wodurch die Verträglichkeit der Behandlungsmethode gezeigt werde. Besonders beeindruckend werde dieser Forschungserfolg jedoch erst dadurch, so Lai, dass in dem Experiment Brustkrebszellen verwendet wurden, die auf eine Strahlenbehandlung nicht angesprochen hatten. "Das bedeutet, dass dieser Behandlungsansatz bei Krebsarten erfolgreich sein könnte, bei denen eine konventionelle Therapie nicht anschlägt."
                                Laut Lai sind die Versuchsergebnisse erwartungsgemäß bei aggressiveren Krebsarten wie z.B. Bauchspeicheldrüsenkrebs oder akuter Leukämie — die durch eine schnellere Zellteilung und folglich höhere Eisenkonzentrationen gekennzeichnet sind — noch vielversprechender. In einem gesonderten Testversuch seien, so Lai, die Leukämiezellen in einem Reagenzglas binnen acht Stunden zerstört worden.
                                Den nächsten Schritt seiner Forschungen sieht Lai in der Durchführung weiterer Tierversuche, auf die dann Versuchsreihen mit Krebspatienten folgen sollen. Dabei würden den Patienten zuerst Eisenpräparate verabreicht, um den Eisengehalt in den Krebszellen zu erhöhen, bevor das Medikament in Pillenform verabreicht wird. Sollte diese Behandlungsform halten, was die ersten Versuchsergebnisse versprechen, so könnte sie die Therapiemethoden bei einigen Krebsarten — besonders aggressiver, schnell wachsender Krebsarten — revolutionieren, ergänzte Lai.


                                "Das Faszinierende dabei ist, dass die Chinesen das Präparat bereits vor Tausenden von Jahren anwendeten", fügte Lai hinzu. "Wir haben lediglich ein weiteres Anwendungsgebiet dafür gefunden."
                                Der neue Anwendungsbereich erscheint auch naheliegend. Eine Vielzahl von Forschungsstudien verweisen bereits auf den Zusammenhang von Eisen und Krebs: Laut Ralph Moss, Autor der Berichtreihe "Healing Choices" für krebskranke Menschen, belegte eine Untersuchung unter anderem, dass aus krebsbefallenem Brustgewebe drei Mal soviel Eisen entnommen werden konnte als aus gesundem Brustgewebe. Erhöhte Eisenkonzentrationen wurden bei 88 Prozent der untersuchten Krebspatienten festgestellt.
                                Aufgrund der gemeinsamen Eigenschaften der Malariaparasiten und Krebszellen stellt sich natürlich die Frage, warum die Mediziner so lange brauchten, bis sie einen Zusammenhang herstellten. Auch Lai erscheint dies als Rätsel: "Vielleicht denken wir Menschen einfach nicht an die naheliegendsten Lösungen."

                                Bei Cito-web.de war ich, und habe der Besitzerin geschrieben und schon Antwort erhalten, aber leider keine Hilfe



                                Habe Cito´s Besitzerin noch nach dem Tierarzt gefragt, vieleicht bekomm ich nochmal antwort

                                LG
                                Yvonne

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