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Schleimbeutelentzündung

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    Schleimbeutelentzündung

    Hallo,

    ich hab ein problem mit meiner dsh hündin 15 monate alt
    ..
    seit einigen wochen hat sie ein dickes ei am rechten ellenbogen.
    lt. diagnose der tierärztin eine schleimbeutelentzündung.
    diese hat sie dann punktiert .. ein antibiotikum gespritzt und tabletten für sechs tage gegeben.

    danach war es auch abgeschwollen, aber leider nur kurzfristig nach ein bisschen belastung... laufen , spielen usw. war das ei wieder da und genauso dick wie vorher,
    nur mit dem unterschied das es diesmal nicht weich war, also fühlbar mit flüssigkeit gefüllt, sondern fest.
    daraufhin hat sie an 2 tagen noch mal spritzen bekommen was aber auch nicht geholfen hat.

    ich bin dann noch mal zu einem anderen TA mit ihr
    dieser meinte wiederum man sollte es lassen und 2-3 wochen abwarten, ganz normal belasten, arbeiten. meist würde sich das von alleine wieder zurück bilden,

    Auf anraten eines tierheilpraktikers hab ich vor 5 tagen die behandlung mit kalcium phosphoricum und sulfur jodatum d4 4xtäglich eine tablette begonnen. und den hund wieder ruhig gestellt. was sich allerdings als sehr schwierig erweist . es sollte sich jetzt eigentlich nach 4-5 tagen eine besserung einstellen.
    dies kann ich bis jetzt leider nicht sehen.

    da ich dieses forum durch einen bekannten kennengelernt habe
    wollte ich mal fragen ob ihr vielleicht erfahrungen mit sowas gemacht habt und vielleicht noch ne idee habt was ich tun kann.
    schmerzen scheint sie keine zu haben, sie ist nicht bewegungseingeschränkt, humpelt oder lahmt auch nicht

    lieben gruß
    kerstin &enya

    #2
    Hallo Kerstin,

    schauen das Dein Hund weich liegt und ansonsten den Schleimbeutel in Ruhe lassen.
    Es kann zwar Wochen dauern bis es sich zurückbildet aber es behindert den Hund nicht und ist auch nix Schlimmes.
    Punktieren ist eine Methode die früher angewendet wurde und von der man inzwischen völlig abgekommen ist.

    Gruss
    Liebe Grüße
    Dany

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      #3
      schleimbeutelentzündung

      hallo,
      das problem ist das die punktierung schon min.6-7 wochen her ist .. seitdem hab ich den schleimbeutel auch in ruhe gelassen
      bis ich jetzt vor sieben tagen mit den homöophatischen mitteln angefangen hab.
      was mich beunruhigt ist das es nicht weich ist wie beim ersten mal sonder ganz fest.

      wie ist das mit der bewegung .. sollte ich sie weiter versuchen ruhig zu stellen ??

      der heilpraktiker meinte nun gestern da die mittel nicht helfen, könnte es auch ne knorpelablösung (ocd?? oder so ) sein.

      das problem für mich ist ta und heilp.sagen alles was anderes .. was ist nun richtig ..

      wünsche euch allen einen guten rutsch und ein schönes jahr 2004
      gruß kerstin

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        #4
        Hallo Kerstin,

        Die mit Flüssigkeit gefüllte Schwellung ist ja nichts anderes als die Art wie der Körper ein Gelenk schützt das immer wieder angestossen wird und es kann oft sehr lange dauern bis sich die Flüssigkeit wieder absorbiert hat. Bewegung schadet nicht, wichtiger wäre dafür zu sorgen das Deine Hündin nur auf weichem Untergrund liegt und sich nicht auf harten Böden fallen lässt. Evtl. hilft auch eine Bandage mit Schaumstoff als Puffer.
        Solange Deine Hündin keine anderen Beschwerden (Schmerzen, Lahmheit) zeigt würde ich den Rat des 2. TA befolgen und abwarten.
        Probleme im Ellenbogengelenk (Skelettentwicklungssstörungen)
        zeigen meist recht deutliche Symptome und Du schreibst ja auch das Deine Hündin keine Schmerzen oder Lahmheit zeigt.

        Gruss
        Liebe Grüße
        Dany

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          #5
          Hallo, Kerstin & Anhang!

          Als ebenfalls ´leidgeprüfte SH-Fütterungsmaschine´ kannst Du, wenn Du ganz sicher gehen willst, das EG röntgen lassen.

          Grad bei unseren leider zu anfälligen ´Züchtungen´ gehe ich lieber noch mal auf extra-sicher, als evtl. etwas zu versäumen - besonders, wenn Gelenke (bzw. der Bewegungsapparat allgemein) betroffen sind. Wehret den Anfängen...

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            #6
            Hallo Kerstin,

            ich kann da Dany nur vollkommen zustimmen. Nichts machen und in Ruhe lassen.
            Finn (IW) hat das auch, wenn er sich zum Liegen auf den Boden knallt. Legt er sich aber verstärkt auf weichere Unterlagen, geht es langsam weg. Es behindert nicht, schmerzt nicht und von daher würde ich nichts machen. Leider behandeln die TA m. E. viel zu viel. Man gibt dem Körper nicht die Möglichkeit, sich selber zu heilen. Zudem ist die Flüssigkeitsansammlung ein Schutz für das Gelenk. Wird der Schutz genommen, kann es zu größeren/schwerwiegenderen Komplikationen kommen.

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              #7
              vergrößerter Schleimbeutel

              Ich hatte das Problem mit meinem Spargel Berner Tobi. Im August fing es an. Heißes Wetter und kalte Fließen im Haus, auf die er sich fallen ließ. Als ein paar Sachen an ihm gemacht werden mussten und er auch auf HD geröngt wurde, hat mein TA ihn punktiert. Wie schon vorhergesagt, er kam prompt wieder. Im Dezember hatte er wieder Tennisballgröße und ich ließ meine Schwester ran (die ist Homöopathin, aber für Menschen). 3 Wochen bekam er Calcium carbonicum, je 2 Globuli D200. Nach 4-5 Wochen wurde es kleiner und schwammig. Ich schätze in 3-4 Wochen wird er ganz weg sein. Also Geduld ist angesagt. Eine Vergrößerung ist auch nicht gleich Entzündung. Bei Tobi ist der Beutel nie heiß gewesen, er hatte keinerlei Schmerzen und hat ihn garnicht registriert.

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